Seniorenbetreuung in München durch ambulante Pflegedienste

Die Anzahl der Pflegebedürftigen zeigt auch in München eine steigende Tendenz. Der Wunsch, seinen Lebensabend in der bisherigen Wohnung zu verbringen, ist naheliegend und verständlich. Im vertrauten Kreis der Familie unter Beibehaltung des sozialen Umfelds ist mit einer deutlich höheren Lebensqualität als in einem Pflegeheim zu rechnen. Außerdem können durch einen häusliche Seniorenbetreuung in München erhebliche Kosten vermieden werden.

Die Gefahr von Überlastungen bei pflegenden Angehörigen

Im Rahmen einer häuslichen Pflege kann die Bereitschaft von Angehörigen zur Seniorenbetreuung an ihre Grenzen stoßen.

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Insbesondere bei noch bestehender Berufstätigkeit kann die physische und psychische Belastung für die Betreuungskraft zu groß werden.

Um einen Ausfall der Betreuungskraft und die Fortführung der häuslichen Pflege nicht zu gefährden, kann es erforderlich werden, ganz oder teilweise auf professionelle Pflegekräfte zurückzugreifen.

Im Spannungsfeld der Pflegeaufgabe sind neben möglichen gesundheitlichen Gefahren für die Pflegekraft auch die familiären, beruflichen und sozialen Bindungen zu beachten.

Maßnahmen der Grundpflege, hauswirtschaftlichen Betreuung und medizinischen Behandlungspflege

Eine geeignete Pflege und Betreuung kann je nach Krankheitsbild mit hohem Aufwand verbunden sein. Neben den körperbezogenen Tätigkeiten wie Körperpflege, Ernährung, Mobilität und vorbeugende Maßnahmenmüssen in der Regel auch hauswirtschaftliche Maßnahmen erledigt werden.

Von der Hilfe zum Aufstehen über Waschen, Anziehen sowie die Unterstützung bei Toilettengängen bis zum Einkaufen, der Essenszubereitung und Wohnungssäuberung sind zahlreiche Leistungen zu erbringen.

Ausgebildete Fachkräfte eines ambulanten Pflegedienstes stellen mit eingeübten Griffen und ihrem Erfahrungswissen beim Ablauf von Pflegeleistungen vielfach eine unverzichtbare Entlastung für die Pflegekraft dar.

Sie sind autorisiert, in Absprache mit dem behandelnden Arzt eine medizinische Behandlungspflege durchzuführen. Bei fortschreitenden Erkrankungen können Durchführung von Injektionen und Blutzuckermessungen, Anlegen von PEG-Sonden und Katheder oder das Absaugen der Atemwege notwendig werden.

Besondere Betreuung bei Demenzerkrankungen

Ein Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen erfordert ein besonders liebevolles, verständnisvolles und geduldiges Verhalten. Professionelle Pflegedienste sind dazu speziell geschult und verfügen über hilfreiche Erfahrung.

Es gelingt Ihnen möglichst schnell, ein Vertrauensverhältnis mit dem Pflegebedürftigen aufzubauen, um die notwendige Kommunikation zu sichern. Dadurch können die Wünsche und Ängste von Betroffenen in Erfahrung gebracht werden.

Vorteile ambulanter Pflegedienste

Unter Berücksichtigung des jeweiligen Bedarfs kann ein Pflegedienstvertrag mit einem bei der Pflegekasse zugelassenen Pflegedienst abgeschlossen. Danach werden im vereinbarten Umfang Pflegeleistungen für eine Seniorenbetreuung in München zur Entlastung eines pflegenden Angehörigen durchgeführt.

Dadurch wird auch eine geeignete Pflegeleistung sichergestellt. Dieser kann sich vom Pflegedienst zu wichtigen Fragen im Zusammenhang mit der Pflege auch beraten lassen. Dazu zählen die Formulierung von Anträgen zum Erhalt von Pflegegeld, Pflegehilfsmitteln oder Wohnumfeldverbesserungen wie Treppenlifte.

Außerdem können über die Pflegekasse Pflegekurse beantragt werden. Falls eine Verhinderungspflege bei einem plötzlichen Ausfall des pflegenden Angehörigen erforderlich wird, kann die Fortführung der häuslichen Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst durchgeführt werden.

Kostenübernahme in Form von Sachleistungen durch die Pflegekasse

Auf Antrag kann ein Pflegebedürftiger nach einer Überprüfung durch den medizinischen Dienst der Krankenkasse Pflegegeld auf der Basis des festgestellten Pflegegrades erhalten.

Werden Leistungen für eine Seniorenbetreuung in München durch einen ambulanten Pflegedienst ausgeführt, erfolgt eine direkte Abrechnung über die Pflegekasse als sogenannte Sachleistungen.

Im Falle einer Verhinderungspflege greift die Höchstsatzregelung des Pflegestärkungsgesetzes. Dabei sind auch Kombinationsleistungen in Verbindung mit der Pflegegeldzahlung möglich.

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Pflegegrad – Die drei wichtigsten Fragen und Antworten

Was ist ein Pflegegrad?

Wenn Sie medizinische Hilfe durch einen Pflegedienst benötigen, müssen Sie einen Pflegegrad (früher Pflegestufe) beantragen. Je höher dieser ist, desto mehr finanzielle Leistungen und Sachleistungen stehen Ihnen zu.

Haben Sie Fragen zum Thema Pflegegrad?

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Früher wurden bei der Beurteilung größtenteils nur körperliche Beeinträchtigungen beachtet.

Dabei spielen hierbei aber auch kognitive und psychische Faktoren eine Rolle.

Davon sind unter anderem Menschen betroffen, die unter Demenz leiden.

Aus diesem Grund wurde ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt, der einen Menschen in seiner gesamten Situation betrachtet und alle für sein Leben und die Bewältigung seines Alltags relevanten Beeinträchtigungen beachtet.

Bei der Einstufung in einen Pflegegrad spielen jetzt nicht nur körperliche, sondern auch psychische und kognitive Faktoren eine Rolle.

Welche Pflegegrade gibt es?

Es gibt insgesamt fünf Pflegegrade, die nach Punkten eingeteilt werden und unterschiedliche Leistungen umfassen.

  • Pflegegrad 1: 12,5 bis 26 Punkte -> geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 2: 27 bis 47 Punkte -> deutliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 3: 47,5 bis 69,5 Punkte -> schwere Beeinträchtigung der Selbststädigkeit
  • Pflegegrad 4: 70 bis 89,5 Punkte -> schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 5: 90 oder mehr Punkte -> schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit und besonders hohe Anforderungen an die Versorgung durch den Pflegedienst

Wie wird ein Pflegegrad zugewiesen?

Um Leistungen von der sogenannten Sozialen Pflegeversicherung erhalten zu können, müssen Sie zunächst einen Antrag bei der zuständigen Pflegekasse stellen. Anschließend müssen Sie oder ein Angehöriger diesen so gut es geht ausfüllen. Im Anschluss meldet sich ein Mitarbeiter des sogenannten MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) und vereinbart einen Termin mit Ihnen.

An diesem Tag macht er sich ein Bild von Ihnen und beurteilt aus seiner Sicht, wie stark Ihre Beeinträchtigungen sind, wie viel Hilfe notwendig ist und gibt eine Empfehlung für einen Pflegegrad ab.

Da hierüber aber noch andere Instanzen entscheiden müssen, dauert es in der Regel einige Wochen, bis Sie per Post über die Entscheidung informiert werden. Sind Sie mit dem Pflegegrad nicht einverstanden, können Sie Protest einlegen.

Der Mitarbeiter des MDK bewertet bei seinem Besuch folgende sechs Punkte:

1. Die Mobilität

Ist der Patient noch in der Lage, alleine und ohne Unterstützung alle benötigten Körperhaltungen einzunehmen, diese auch zu wechseln und sich fortzubewegen?

2. Kognitive/kommunikative Fähigkeiten

Kann der Patient Dinge, Orte oder Menschen erkennen und sich an diese erinnern? Kann er sich an einem Gespräch beteiligen?

3. Verhaltensweisen/psychische Problemlagen

Ist der Patient aggressiv oder hat er bestimmte andere Verhaltensweisen?

4. Selbstversorgung

Ist der Patient noch in der Lage, selbstständig zu essen, zu trinken, sich an- und auszuziehen und ohne Hilfe die Toilette aufzusuchen?

5. Krankheits- und therapiebedingte Anforderungen

Hier wird beurteilt, wie viel Unterstützung der Patient in Bezug auf die Krankheit und damit verbundene Therapien benötigt. Zudem wird gefragt, ob er die Medikamente noch eigenständig sortieren und einnehmen, den Blutdruck und Blutzucker messen und Verbände wechseln kann.

6. Alltagsleben und soziale Kontakte

Kann der Patient seinen Tagesablauf noch ohne Hilfe gestalten? Ist er in der Lage, mit Menschen aus seinem direkten Umfeld zu interagieren?

Wenn Sie auch Hilfe benötigen, sollten Sie sich nicht scheuen, einen Pflegedienst zu kontaktieren. Rufen Sie uns an unter 089 958 972 90 oder schreiben Sie eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

 

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Pflege zuhause – Mit dem ambulanten Pflegedienst vor Ort 

Die Pflege zuhause, alternativ auch häusliche Pflege genannt, ist das Versorgen des Pflegebedürftigen in seinem heimischen Umfeld. Pflegen und Umsorgen geschehen nicht in einem Heim, sondern zuhause in den eigenen vier Wänden. Das ist auf zweierlei Weise möglich, und zwar

Entscheidend ist in beiden Fällen, dass Sie als Pflegebedürftiger in ihrem sozialen, familiären und gesellschaftlichen Umfeld bleiben. Der Freundes-, Bekannten- und Nachbarschaftskreis bleibt Ihnen erhalten. Mit der routinierten Hilfe des ambulanten Pflegedienstes werden Sie in allen Belangen des täglichen Lebens professionell unterstützt.

Diese Pflegebereiche sind vom Gesetzgeber genau definiert. Der örtliche Pflegedienst setzt sie Tag für Tag mit seinem ausgebildeten Pflegeteam bei Ihnen um. Pflege zuhause findet wirklich bei Ihnen zuhause statt.

Pflege zuhause – Der ambulante Pflegedienst

Als pflegebedürftiger Patient haben Sie regelmäßigen Kontakt zu einem niedergelassenen Arzt als Ihrem Hausarzt des Vertrauens. Er vermittelt Ihnen einen oder mehrere ambulante Pflegedienste in der Nähe zu Ihrem Wohnsitz.

Die Pflege zuhause ist für alle Beteiligten eine gute Lösung.

Die Pflege zuhause ist für alle Beteiligten eine gute Lösung. Mehr Informationen unter 089 958 972 90.

Sie können sich auch bei Ihrer Krankenkasse erkundigen. Als Träger der Pflegekasse bleibt sie auch zukünftig Ihr direkter Ansprechpartner.

Darüber hinaus können Sie im Internet, in den Gelben Seiten sowie im Telefonbuch nach einem ambulanten Pflegedienst suchen.

Wichtig ist darauf zu achten, dass der ambulante Pflegedienst mit Ihrer persönlichen Pflegekasse kooperiert.

Er muss Ihre Pflege mit Ihrer Pflegekasse abrechnen können. Sie erhalten Ihrerseits das monatliche Pflegegeld von Ihrer Pflegekasse ausbezahlt.

Die Höhe richtet sich nach dem von der Pflegekasse anerkannten Pflegegrad. Der ist gleichzeitig auch die Grundlage für diejenigen Pflegeleistungen

  • Die Sie von dem ambulanten Pflegedienst erwarten können
  • Die der ambulante Pflegedienst vertraglich erbringen muss

Sie als Pflegebedürftiger schließen mit dem ambulanten Pflegedienst einen Vertrag ab. Darin wird im Einzelnen aufgeführt, welche Leistung zu welchem Preis erbracht wird. Sie entscheiden die Art und den Umfang, nachdem Sie sich mit Ihren Familienangehörigen, mit dem ambulanten Pflegedienst sowie auch mit Ihrem Hausarzt beraten haben.

Pflegeplan als Leistungskatalog für Pflegedienst und als Leistungsnachweis für Pflegekasse

Zur häuslichen Pflege als Sachleistung des ambulanten Pflegedienstes gehören:

  • Körperbezogene Pflegeunterstützung bei der Intimpflege, bei Ernährung, Mobilität sowie bei allgemeinen Aktivitäten
  • „Große Morgentoilette“ mit Aufstehen, Waschen/Duschen, Mundpflege, Anziehen…
  • Pflegerische Betreuung zur Gestaltung des Alltags im häuslichen Umfeld
  • Hilfe bei der Haushaltsführung wie Kochen, Putzen, Waschen…
  • Häusliche Krankenpflege nach § 37 SGB V, des fünften Sozialgesetzbuches wie
  • Medikamentengabe, Injektionen, Verbandswechsel…

Erleichterung des heimischen Alltags durch Regelmäßigkeit und Kontinuität

Der ambulante Pflegedienst macht es möglich, dass Sie mit seiner Hilfe Ihren Alltag weitgehend selbstbestimmt leben können. Das Pflegeteam arbeitet absolut zuverlässig. Der einmal vereinbarte Pflegeplan wird strikt eingehalten. Änderungen und Ergänzungen sind im gegenseitigen Einvernehmen jederzeit möglich.

Sie werden weitestgehend immer von ein und derselben Mitarbeiterin betreut. Daraus entwickelt sich erfahrungsgemäß ein vertrautes Verhältnis, das Ihnen in Ihrer Situation guttut. Sie wissen genau, wer täglich zu Ihnen kommt und was Sie von Ihrer Pflegerin erwarten können.

Die Pflege ist sehr bald Routine und für Sie eine angenehme Unterstützung. Sie werden zunehmend ruhiger, gelassener und entspannter, weil Sie sich auf Ihre Pflegerin, in dem Sinne auf Ihren ambulanten Pflegedienst fest verlassen können.

Wenn Sie aufgrund Ihrer Pflegebedürftigkeit einen ambulanten Pflegedienst suchen, dann wenden Sie sich gerne an uns. Wir sind seit Jahren hier am Ort vertreten und haben einen direkten, persönlichen Kontakt zu den meisten der niedergelassenen Hausärzte sowie zu allen Apotheken.

Wir kommen zu Ihnen nach Hause und stellen gemeinsam mit Ihnen einen bedarfsgerechten Pflegeplan auf. Die Bürokratie mit der Pflegekasse erledigen wir für Sie.

Wünschen auch Sie sich für Ihre Angehörigen Pflege zuhause? Dann rufen Sie uns an unter 089 958 972 90 oder schreiben Sie eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

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Der medizinische Dienst der Krankenkassen – MDK

Viele ältere oder kranke Menschen brauchen früher oder später Hilfe im alltäglichen Leben. Teilweise helfen die Verwandten, die aber auch berufstätig sind und daher nicht immer da sein können. Dann muss die Pflegekasse kontaktiert und ein Pflegegrad beantragt werden. Die Patienten können in der Regel nach 25 Arbeitstagen mit einem Ergebnis rechnen.

Antrag möglichst frühzeitig stellen

Vielen Menschen ist es peinlich, sich von einem Gutachter der Pflegekasse begutachten zu lassen. Wenn sie aber regelmäßig Hilfe im Alltag benötigen, sollte dieser Schritt unbedingt gegangen werden.

Haben Sie Fragen zur Pflegekasse oder dem MDK?

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Wie hoch die Pflegeleistung letztlich ausfällt, hängt vor allem von dem aktuellen, gesundheitlichen Zustand der Pflegeperson ab.

Die Kasse beauftragt einen MDK-Experten (MDK = Medizinischer Dienst der Krankenkassen), der den Patienten zu Hause besucht und sich ein ausführliches Bild von ihm und seinem Umfeld macht.

Allerdings dauert der Termin in der Regel höchstens eine Stunde. In dieser Zeit wird entschieden, welcher Pflegegrad dem Patienten zugeteilt wird.

Häufig längere Wartezeiten

Auch wenn angegeben wird, dass die Patienten nach maximal 25 Tagen wissen, welchen Pflegegrad sie erhalten haben, ist dies häufig nicht der Fall. Denn durch die Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade und die zahlreichen Neuanträge im Jahr 2017 entstand für den MDK eine echte Herkulesaufgabe. So mussten einige Patienten nicht 25 Tage, sondern durchaus auch drei bis vier Monate auf ein Ergebnis warten.

Es dauerte nicht lange, bis sich viele Familien bei den verschiedenen Verbraucherzentralen darüber beschwerten, dass sie sehr lange auf eine Einstufung und die damit verbundene finanzielle Unterstützung warten mussten. Ein kleiner Trost war aber, dass die Pflegeleistung rückwirkend ab dem Tag der Antragstellung bezahlt wurde. Somit ging den Patienten kein Cent verloren.

Gut auf den Termin vorbereiten

Auf den Termin mit dem  MDK-Mitarbeiter sollten sich Patienten und ihre seinen Angehörigen gut vorbereiten. Hierzu gehört unter anderem auch, dass der Patient ehrlich ist und sich vor dem Experten so zeigt, wie es ihm im Alltag geht.

Eventuelle Probleme sollten nicht verharmlost werden, nur um zu beweisen, dass einige Dinge irgendwie noch in Eigenregie erledigt werden können. Der Patient muss dem MDK-Mitarbeiter alle Schwierigkeiten des Alltags mitteilen.

Kann er sich beispielsweise nicht mehr selbstständig in seinem Haus oder in seiner Wohnung bewegen und keine Treppen steigen, müssen entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Unter anderem prüft der Experte auch, ob der Patient noch eigenständig essen, trinken und seine Tabletten sortieren und einnehmen kann. Zudem wird geschaut, ob die Körperpflege noch klappt oder ob auch hierfür Hilfe benötigt wird.

Der Experte nutzt ein spezielles Punktesystem von 0 bis 100, um den Pflegegrad zu errechnen. Je unselbstständiger der Antragsteller ist, desto höher wird er eingestuft.

Bei zu niedriger Einstufung Einspruch einlegen

Wenn das Ergebnis der Beurteilung zu niedrig ausfällt oder ein Antrag sogar ganz abgelehnt wird, kann der Patient Widerspruch einlegen. Der MDK gibt an, dass im Jahr 2017 rund 12,9 Prozent aller neuen Anträge letztlich zurückgewiesen und ungefähr 17 Prozent aller Antragsteller in Pflegegrad eins eingestuft wurden.

Da die Patienten in diesem aber noch keinen Anspruch auf Geldleistungen haben, sorgte die Einstufung sehr oft für Unmut. Wenn auch der Einspruch keine Besserung ergibt, ist noch der Gang zum Sozialgericht möglich.

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Das Pflegeversicherungsgesetz – Leistungen und Kosten in der Pflege

Die durchschnittliche Lebenserwartung insbesondere in den Industriestaaten steigt kontinuierlich. Diese erfreuliche Entwicklung führt jedoch auch zu gesellschaftlichen Herausforderungen. Nahezu 3 Millionen Menschen sind deutschlandweit pflegebedürftig und somit vom Pflegeversicherungsgesetz betroffen.

Damit die Betroffenen so lange wie möglich ihre Lebensqualität und Selbstständigkeit bewahren können, werden etwa 70 Prozent von Ihnen im Rahmen der häuslichen Pflege betreut. Dabei kann sich der Bedarf an notwendigen pflegerischen und hauswirtschaftlichen Maßnahmen sehr unterschiedlich darstellen.

In vielen Fällen versuchen Angehörige, den Verbleib der Pflegebedürftigen in ihrer vertrauten Umgebung zu gewährleisten.

Häusliche Pflege durch Angehörige

Angehörige führen die umfangreiche Aufgabe verantwortungsbewusst mit großer Hingabe und Anstrengung aus.

Haben Sie Fragen zum Pflegeversicherungsgesetz?

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Mit zunehmender Dauer und wachsendem Pflege- und Betreuungsaufwand stoßen pflegende Angehörige jedoch häufig an ihre Leistungsgrenzen.

Bei länger andauernden Überforderungen drohen gesundheitliche Probleme bis zum Ausfall als Pflegekraft.

Maßnahmen der Grundpflege sowie die hauswirtschaftliche Versorgung können zu einer übermäßigen körperlichen wie seelischen Belastung des Angehörigen werden.

Zweckmäßige Hilfsangebote werden oftmals durch ein zu starkes Verantwortungsgefühl nicht oder nicht rechtzeitig in Anspruch genommen. Darunter kann auch die Pflegequalität leiden.

24-Stunden-Pflege und Demenzerkrankungen

Erschwerende Bedingungen für eine Pflege durch Angehörige können Demenzerkrankungen oder die Notwendigkeit einer Pflege rund um die Uhr sein. Außerdem ist der Handlungsspielraum für berufstätige Angehörige stark eingeschränkt. Maßnahmen der Körperpflege, Ernährung und Mobilität sowie hauswirtschaftliche Maßnahmen sind nicht mehr im ausreichenden Maße durchführbar.

Dies gilt auch für den höheren Betreuungsaufwand für an Demenz erkrankte Menschen. Das Problem auftretender Überforderungen darf daher im Interesse des Pflegebedürftigen und der Pflegekraft nicht ignoriert werden. Ein funktionierender Fortbestand der häuslichen Pflege kann bei festgestellten Überlastungen von Angehörigen durch Pflegedienste gesichert werden.

Professionelle Unterstützung durch ambulante Pflegedienste

Die notwendigen pflegerischen Maßnahmen im Rahmen einer häuslichen Pflege können durch einen ambulanten Pflegedienst erfolgen. Dabei übernehmen professionelle Pflegekräfte teilweise oder ganz die bisherigen Pflegeleistungen des Angehörigen.

Je nach Bedarf werden erforderliche Maßnahmen der Grundpflege sowie der medizinischen Behandlungspflege durchgeführt. Zu den möglichen Maßnahmen durch Pflegefachkräfte zählen:

• Verabreichung von Medikamenten

• Durchführung von Blutzuckermessungen und Injektionen

• Absaugen der Atemwege sowie Sauerstoffabgabe

• Legen von Katheder

Als Teil der medizinischen Behandlungspflege dürfen Überwachungen von Vitalzeichen wie Puls, Blutdruck und Temperatur auch durch Pflegehilfskräfte durchgeführt werden. Ebenso sind sie zum Wechsel von Verbänden und Einreibungen berechtigt.

Das erfahrene Pflegepersonal führt die Pflegeleistungen zum Teil nach Absprache mit dem Hausarzt durch. Die Leistungen der Pflegedienste mit Kassenzulassung werden nach den pflegegesetzlichen Vorschriften von der Pflegekasse übernommen.

Leistungen und Kosten – Das Pflegeversicherungsgesetz

Zur Sicherung der Möglichkeit der häuslichen Pflege erhält der Betroffene ein Pflegegeld von der Pflegekasse. Dazu muss er oder ein Beauftragter einen Antrag stellen, aus dem die Pflegebedürftigkeit ersichtlich wird.

Die Feststellung einer Pflegebedürftigkeit erfolgt nach einer Überprüfung durch den medizinischen Dienst durch die Pflegekasse. Dabei wird der Umfang der Pflegebedürftigkeit mit der Feststellung eines Pflegegrades (ehemals Pflegestufe) anerkannt. Den fünf Pflegegraden sind unterschiedliche Höhen an Pflegegeldern zugeordnet. Die gesetzliche Grundlage dafür bieten das Pflegeversicherungsgesetz sowie die Pflegestärkungsgesetze.

Mit dem Artikel 1 Absatz 1 des Pflege-Versicherungsgesetzes vom 26. Mai 1994 wurde zum 01.01.1995 dem Sozialgesetzbuch ein elftes Buch angefügt (SGB XI). Damit wurde die soziale Pflegeversicherung eingeführt. Ergänzend zum Pflegeversicherungsgesetz wurden die vorgeschriebenen Leistungen für eine ambulante und stationäre Behandlung in den Ausführungen der Pflegestärkungsgesetze geregelt.

Sachleistungen als Alternative oder Ergänzung zum Pflegegeld

Anstelle eines Pflegegeldes können die Leistungen auch auf der Grundlage des jeweiligen Pflegegrades als sogenannte Sachleistungen erfolgen. Damit sind die beauftragten Pflegeleistungen von kassenzugelassenen Pflegediensten gemeint. Ganz oder teilweise kann der pflegende Angehörige seine Aufgaben an einen Pflegedienst übertragen.

Anstelle des Pflegegeldes werden unter Berücksichtigung der Absprache und der gesetzlichen Höchstsatzregelung Sachleistungen gewährt. Dabei werden diese direkt von der Pflegekasse an den beauftragten Pflegedienst gezahlt.

Sie sollten es also nicht versäumen, rechtzeitige Unterstützung eines professionellen Pflegedienstes in Anspruch zu nehmen. Dadurch kann die häusliche Pflege möglichst lange in der gebotenen Qualität durchgeführt werden.

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Die Kurzzeitpflege unterstützt die häusliche Pflege

Mehr als zwei Drittel der pflegebedürftigen Menschen werden in Deutschland zu Hause gepflegt. Diese verantwortungsvolle und vielseitige Aufgabe wird durch Angehörige und ambulante Pflegedienste wahrgenommen. Ungeplante Veränderungen können es für Angehörige notwendig machen, eine Alternative zur Durchführung der Pflege in Anspruch zu nehmen. Gemäß den Vorgaben des Pflegestärkungsgesetzes besteht in bestimmten Fällen die Möglichkeit der Kurzzeitpflege. Nach vorheriger Genehmigung durch die Pflegekasse übernimmt diese dafür die Kosten.

Voraussetzungen für eine Kurzzeitpflege

Die Kurzzeitpflege dient als professionelle Alternative für eine zeitlich befristete Überbrückung von schwierigen Engpässen in der häuslichen Pflege.

Hierzu zählen folgende Situationen:

  • Eine akute Erkrankung, die keinen Krankenhausaufenthalt erforderlich macht, aber einen höheren Pflegeaufwand zur Folge hat
  • Eine Erkrankung, eine Kur oder ein notwendiger Urlaub des pflegenden Angehörigen
  • Der allgemeine Wunsch nach einer „Auszeit“ des pflegenden Angehörigen mit dem Ziel einer befristeten Entlastung
  • Die vorübergehende Trennung zwischen dem Angehörigen und dem Pflegebedürftigem aufgrund aufgestauter Emotionalität
  • Eine Überforderunges des pflegenden Angehörigen durch einen kontinuierlich wachsenden Betreuungsaufwand
  • Aufgrund der erheblich gestiegenen Pflegebedürftigkeit wurde die stationäre Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung beantragt. Die Zusage ist jedoch mit einer Wartezeit verbunden

Kurzzeitpflege: Stationär oder über ambulante Pflegedienste?

Eine vorübergehende stationäre Unterbringung kann für einen Zeitraum von bis zu acht Wochen durch die Pflegekasse übernommen werden. Dazu ist eine Kombination mit dem Anspruch auf Verhinderungspflege vorzunehmen. Maximal werden dafür durch die Kasse 3.224 Euro übernommen.

Dieser Betrag bezieht sich aber ausschließlich auf die Pflegekosten. Die nicht geringen Kosten für Unterbringung und Verpflegung müssen als Eigenanteil gezahlt werden. Problematisch kann auch die Suche nach freien Kapazitäten sein, wenn ein Eilfall zur Inanspruchnahme einer Kurzzeitpflege eintritt.

Vorteile der Kurzzeitpflege durch einen ambulanten Pflegedienst

Haben Sie Fragen zur Kurzzeitpflege?

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Die häusliche Pflege ermöglicht dem Pflegebedürftigen das Verbleiben in seinem vertrauten Umfeld.

Daher besteht häufig der Wunsch, eine notwendige Kurzzeitpflege durch ambulante Pflegedienste durchführen zu lassen.

Professionell und einfühlsam arbeitende Pflegekräfte können im Rahmen einer vorläufigen Versorgungslösung helfen.

Je nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit kann dies auch eine 24-Stunden-Pflege bedeuten. Dabei erfolgt insbesondere ein geduldiger und verständnisvoller Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind.

Leistungsumfang

Zu den Leistungen der ambulanten Pflegedienste zählt zum einen die Grundpflege. Diese umfasst die Teilbereiche der Körperpflege, Ernährung und Mobilität. Außerdem können bedarfsgerechte Maßnahmen zur hauswirtschaftlichen Versorgung durchgeführt werden.

Zu den Maßnahmen der Behandlungspflege zählen insbesondere:

  • Blutdruckkontrollmessungen
  • Verabreichung von Medikamenten
  • Verbandswechsel und Wundversorgung
  • Blutzuckermessungen sowie Injektionen
  • Anlegen von Katheder und PEG-Sonden
  • Absaugen der Atemwege und Sauerstoffabgabe

Eine Kurzzeitpflege liegt im Interesse des Pflegebedürftigen und des pflegenden Angehörigen

Die Alternative der Kurzzeitpflege zu anderen Pflegeleistungen besteht nicht ohne Grund. Dies hat auch der Gesetzgeber so erkannt. Eine Kurzzeitpflege muss nicht ununterbrochen stattfinden.
Sie kann auch in mehreren Abschnitten durchgeführt werden.

Sollten also Gründe vorliegen, für die eine Kurzzeitpflege gedacht ist, sollten Sie diese auch in Anspruch nehmen. Dadurch kann die häusliche Pflege möglichst lange praktiziert werden. Dies liegt im Interesse aller Beteiligten. Zögern Sie also nicht, rechtzeitig zur Gewährleistung der häuslichen Pflege die Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst zu organisieren.

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Behandlungspflege – Die 7 wichtigsten Fragen und Antworten

Es gibt sehr viele Erkrankungen, die einer regelmäßigen und genauen Nachsorge bedürfen. In den meisten Fällen müssen Betroffene häufig einen Arzt aufsuchen. Immer wiederkehrende Termine wahrzunehmen, ist aber nicht für jeden leicht. Ohne häusliche Krankenpflege müssen auch Klinikaufenthalte so lange verlängert werden, bis die sichere Selbstversorgung zu Hause wieder möglich ist. Die Behandlungspflege bietet in solchen Fällen genau die richtige Hilfe.

Im folgenden Text erfahren Sie das Wichtigste dazu: Für welche Personen diese Leistung geeignet ist, welche Hilfen enthalten sind, auf welchem Weg und wie lange man sie in Anspruch nehmen kann.

1.Was bedeutet Behandlungspflege?

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Ausgebildete Fachkräfte aus dem Pflegebereich übernehmen Aufgaben, die in Folge einer Erkrankung, anfallen.

Dazu gehören zum Beispiel das Verabreichen von Injektionen und anderen Medikamenten, das Messen von Blutdruck oder Blutzucker und die Versorgung von Wunden.

In der Behandlungspflege werden die wichtigsten Maßnahmen ergriffen, um Beschwerden zu erleichtern, zu heilen und Folgekrankheiten vorzubeugen.

Vor allem ältere Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen profitieren sehr von dieser Leistung.

2. Wo wird die Pflege durchgeführt?

Der größte Vorteil ist, dass alle Behandlungen bei den Patienten zu Hause oder im häuslichen Umfeld ihrer Angehörigen durchgeführt werden. So können umständliche Arzttermine und Krankenhausbesuche umgangen oder verringert werden. Das tägliche Leben mit den Symptomen wird immens erleichtert.

3. Welche Hilfen sind beinhaltet?

  • Absaugen
  • Anleitung bei der Pflege
  • Behandlung von Dekubitus
  • Blasenspülung
  • Blutdruckmessung
  • Blutzuckermessung
  • Injektionen verabreichen
  • Katheterisierung der Harnblase
  • Katheterversorgung
  • Kontrolle und Einstellung von Beatmungsgeräten
  • Legen und Bewachen von Infusionen
  • Legen und Wechseln einer Magensonde
  • Nachsorge bei Drainagen
  • Nachsorge bei Venenkatheter (Port)
  • PEG-Sondenversorgung
  • psychiatrische Krankenpflege
  • Stomabehandlung
  • Trachealkanüle, Wechsel und Pflege
  • Verabreichung von Medikamenten
  • Verbände wechseln
  • Vorbereitung und Unterstützung bei Inhalationen

4. Wer übernimmt die Kosten?

Gemäß SGB V ist die Behandlungspflege ein Teil der häuslichen Krankenpflege. Alle Maßnahmen können von dem behandelnden Arzt verordnet werden. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen, sie prüfen jede Verordnung auf die medizinische Notwendigkeit und erteilen daraufhin eine Genehmigung.

Um diese Hilfen in Anspruch zu nehmen, muss kein Pflegegrad vorhanden sein oder beantragt werden. In manchen Fällen fällt für den Versicherten eine Zuzahlung von maximal 10 Euro pro Verordnung an.

5. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Folgende Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit die Krankenkasse den Antrag auf häusliche Krankenpflege genehmigt:

  • Weder der Betroffene noch eine andere im Haushalt lebende Person ist in der Lage die notwendige Behandlung selbst zu übernehmen.
  • Der Grund dafür muss eindeutig nachvollziehbar sein und kann sich auf Einschränkungen im motorischen oder im kognitiven Bereich beziehen.
  • Eine Sehstörung, eine komplizierte Genesungszeit nach einer Operation oder Geburt ermöglicht ebenfalls die Inanspruchnahme der Leistungen.

6. Wie lange kann diese Leistung in Anspruch genommen werden?

Die erste Verordnung gilt für 14 Tage. Mit einer Folgeverordnung kann aber die Geltungsdauer verlängert werden. Je nach Zustand des Patienten und Anspruch der benötigten Pflege kann die Leistung bis zu vier Wochen erfolgen. Damit die Krankenkasse eine Verlängerung der Hilfen bewilligt, muss die Notwendigkeit durch den behandelnden Arzt schriftlich belegt werden.

7. Was ist der Unterschied zur Grundpflege?

Im Rahmen der Grundpflege erhalten, hauptsächlich Senioren, Unterstützung bei allen Tätigkeiten des täglichen Lebens. Sie werden beim Essen, Waschen und Toilettengängen begleitet. Diese Aufgaben können auch von Pflegehilfskräften übernommen werden.

Für die pflegerischen Behandlungen zu Hause ist hingegen ausschließlich examiniertes Pflegepersonal zuständig. So wird der kompetente Umgang mit Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln gesichert.

Unser ambulanter Pflegedienst sichert Ihnen im Rahmen der häuslichen Krankenpflege eine gewissenhafte und zuverlässige Betreuung in Ihrem gewohnten Umfeld. Kontaktieren Sie uns für eine ausführliche Beratung. Wir informieren Sie jederzeit gern über unsere Angebote.

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Vorsorgevollmacht – Die 4 häufigsten Fragen und Antworten

Niemand befasst sich gerne mit der Vorstellung, nicht mehr selbst über sein Leben selbst bestimmen zu können. Doch von einem Augenblick auf den anderen kann etwas passieren und der Mensch ist auf Hilfe angewiesen.

Mit dieser Möglichkeit sollten sie sich sachlich auseinandersetzen, denn sie können etwas tun, um ihnen selbst aber auch ihren Angehörigen ein wenig Leid ersparen.

Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie jemanden benennen, der an ihrer Stelle handelt. Denn falls sie es nicht tun, könnte das Gericht einschreiten und einen Betreuer bestellen. Der handelt zwar nach dem Buchstaben des Gesetzes, aber nicht unbedingt in ihrem Sinne.

1. Welche Vorteile hat eine Vorsorgevollmacht?

Mit einer Vollmacht können sie das allerdings vermeiden. Sie können so vorher mit klarem Geist etwas regeln, zu dem sie möglicherweise später nicht mehr in der Lage sind.

Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie sich und Ihren Angehörigen viele Sorgen ersparen.

Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie sich und Ihren Angehörigen viele Sorgen ersparen.

Sie geben klare Anweisungen und beauftragen jemanden, von dem sie sicher sind, dass er in ihrem Sinne handeln wird.

Sie können sogar mehrere Personen beauftragen, die dann nach dem „Vier-Augen-Prinzip“ über ihre Belange entscheiden.

Es muss auch nicht eine Generalvollmacht für alle Eventualitäten sein, die Vollmacht kann sich auch auf Teilbereiche erstrecken.

So lastet die Bürde nicht auf einem Menschen allein. Zudem gibt es so eine gewisse Kontrolle, weil immer zwei Menschen beim Vier-Augen-Prinzip für eine Entscheidung nötig sind.

2. Was kann ich in einer Vorsorgevollmacht bestimmen?

Die Vorsorgevollmacht greift zum Beispiel bei Angelegenheiten, die Ihre Finanzen betreffen. Dabei muss gegebenenfalls noch eine extra Vollmacht bei der Bank erwirkt werden.

Auch Geschäfte sind möglich. So kann derjenige, der die Vollmacht besitzt, beispielsweise in Ihrem Namen etwas kaufen. Sie können in der Vollmacht auch Anweisungen zu Ihrem Aufenthalt festsetzen und wie mit ihren Mietangelegenheiten umgegangen wird.

Sie können festlegen, in welchem Umfang der Inhaber der Vollmacht über ärztliche Maßnahmen entscheidet. Die Befugnisse können von pflegerischen Maßnahmen durch den Pflegedienst Ihres Vertrauens bis hin zur Zustimmung bei operativen Eingriffen reichen.

3. Gibt es Grenzen der Vollmacht?

Dabei gibt es Grenzen: Ob sie mit Arzneimitteln ruhiggestellt werden oder andere, Ihre Freiheit einschränkende Maßnahmen ergriffen werden, entscheidet immer noch ein Richter. Vorbeugend, wenn sozusagen Gefahr im Verzug ist, kann der Bevollmächtigte diversen Maßnahmen zustimmen.

Das ist unverzüglich bei Gericht anzuzeigen und hier muss dann über die Fortführung der Maßnahme entschieden werden. Einem eventuellen Missbrauch soll vorgebeugt werden. Ein Gericht kann auch Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Vollmacht haben und deshalb einen Betreuer ernennen.

4. Wann sollte ich mich beraten lassen?

Es ist nicht einfach, seine persönlichen Erfordernisse und Wünsche im Rahmen einer Vorsorgevollmacht zu regeln. Experten raten daher, sich anwaltlich beraten zu lassen.

Ein solch wichtiges Schriftstück auf ihre persönlichen Verhältnisse zuschneiden, es ausarbeiten und sie dabei auf mögliche Fallstricke hinweisen – das kann sicher nur ein fachlich versierter Rechtsanwalt leisten.

Die Beurkundung sollte am Besten über einen Notar erfolgen. Dort wird ihre Vollmacht auch offiziell registriert. Die Beurkundung ist zwar auch kostengünstig bei einer Behörde möglich und es gibt vorgedruckte Ankreuz-Formulare, doch eine persönliche Rechtsberatung kann das sicher nicht ersetzen.

 

 

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Das Hausnotrufsystem: Was ist das und wem hilft es?

Bei vielen älteren Menschen besteht der Wunsch, den Lebensabend in der eigenen Wohnung zu verbringen. Der Wunsch, das Leben alleine zu bestreiten und den Alltag nicht von den Vorschriften eines Pflegeheimes abhängig zu machen, ist absolut verständlich. An dieser Stelle kann das Hausnotrufsystem sinnvoll sein.

Mit Hilfe eines Hausnotrufsystems können ältere Menschen aus ihrem Privathaushalt heraus schnell medizinische Hilfe anfordern, sobald es nötig werden sollte – ganz ohne das Haus zu verlassen.

Was ist ein Hausnotrufsystem und wie funktioniert es?

Ein häusliches Notrufsystem ist im höheren Alter eine sehr sinnvolle Anschaffung. Beim Hausnotrufsystem handelt es sich um ein elektronisches Meldesystem, über das der Bewohner medizinische Hilfe anfordern kann.

Haben Sie Fragen zum Hausnotrufsystem?

Haben Sie Fragen zum Hausnotrufsystem? Dann rufen Sie uns an unter 089 958 972 90.

Die Meldung des Bewohners wird durch das Gerät an eine Notrufzentrale weitergeleitet.

Diese wiederum sorgt dafür, dass schnellstmöglich Hilfe organisiert wird.

Sie als Nutzer müssen keinen Anruf tätigen, sondern lediglich einen Knopf drücken.

Das Meldegerät tragen sie entweder als Halskette oder als Armband.

So wird sichergestellt, dass sie das Gerät permanent am Körper tragen und im Notfall unverzüglich den Meldeknopf betätigen können.

Welche Vorteile bietet ein häusliches Notrufsystem?

Die Vorteile des häuslichen Notrufsystems liegen klar auf der Hand. Im Notfall kann sofort eine Notrufzentrale kontaktiert werden, ohne dass das Tätigen eines Telefonanrufs nötig wäre. Da das Meldegerät dauerhaft am Körper getragen wird, besteht keine Gefahr, es im Bedarfsfall nicht finden oder nicht schnell genug erreichen zu können.

Älteren Menschen wird es durch das Meldegerät möglich, im eigenen Haushalt zu leben und trotzdem nicht auf eine schnell verfügbare medizinische Hilfe verzichten zu müssen.

Neben den Notrufsystemen, die fest mit einer Zentrale verbunden sind, existieren auch andere Geräte. Diese kontaktieren nach einer Meldung in vorher festgelegter Reihenfolge bis zu zehn vorher festgelegte Telefonnummern. So wird sichergestellt, dass jederzeit Hilfe erreicht werden kann.

Für welches Gerät Sie sich entscheiden sollten, ist von Ihrer persönlichen Situation abhängig und kann mit einer Pflegekraft erörtert werden. In jedem Falle ermöglicht ein Hausnotrufsystem eine schnellstmögliche medizinische Versorgung im Notfall, die in den eigenen vier Wänden kaum anders gewährleistet werden kann.

Für wen ist ein solches Notrufsystem geeignet?

Prinzipiell eignet sich ein Notrufsystem für jeden älteren Menschen, der alleine lebt. Leben keine anderen Personen im Haushalt, die den Notruf betätigen könnten oder ist der Betroffene längere Zeit am Tag alleine, sollte über die Installation eines häuslichen Notrufsystems nachgedacht werden.

Besonders Menschen, die dazu neigen zu stürzen oder anderweitig unsicher sind, werden durch ein Notrufsystem ideal unterstützt. Auch chronisch kranke ältere Menschen profitieren enorm von diesem Gerät.

Da die Gefahr eines gesundheitlichen Notfalls mit zunehmendem Alter steigt, ist alleinstehenden älteren Menschen jedoch generell zur Installation eines häuslichen Notfallsystems zu raten, da sie so zu jeder Zeit ohne größeren Aufwand einen Notruf absetzen können.

Für Demenzkranke ist das System hingegen nicht geeignet, da sie meist nicht in der Lage sind, einen Notfall als solchen zu erkennen oder bei einem Notfall nicht wissen, dass der Notfallknopf gedrückt werden muss.

Wie wird das System installiert?

Um das System nutzen zu können, wird eine Teilnehmerstation benötigt, die mit dem Telefonanschluss und dem Stromnetz verbunden wird. Zusätzlich erhalten Sie einen Meldeknopf, den Sie permanent am Körper tragen. Die Installation wird vom Pflegeservice übernommen.

Haben Sie Fragen zum Hausnotrufsystem? Dann rufen Sie uns an unter 089 958 972 90 oder schreiben Sie eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

 

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Was zahlt die Pflegeversicherung?

Für jeden Menschen ist es schlimm, wenn er das eigene Leben plötzlich nicht mehr richtig meistern kann. Dafür gibt es viele Gründe: Eine Behinderung, eine schlimme Krankheit im körperlichen oder geistigen Bereich.

In diesen Fällen der Pflegebedürftigkeit ist es gut zu wissen, sich an die Pflegeversicherung wenden zu können. Diese unterstützt Sie dabei, die dringend benötigte Pflegehilfe teilweise oder insgesamt bezahlen zu können. Die Antwort auf die Frage „Was zahlt die Pflegeversicherung?“ hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Zeitfaktor als erste Voraussetzung

Die Pflegeversicherung ist erst zur Zahlung von Leistungen verpflichtet, wenn sie vom Pflegebedürftigen für mindestens sechs Monate beansprucht wird.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Was zahlt die Pflegeversichtung?

Haben Sie weitere Fragen zum Thema „Was zahlt die Pflegeversichtung?“ Rufen Sie uns an unter 089 958 972 90.

Außerdem spielt die Art der Hilfe eine wichtige Rolle.

Benötigen Sie lediglich Hilfe im Haushalt? Oder beim täglichen Einkauf? Ist die Hilfe rund um die Uhr notwendig?

Dann sollte die Pflegeversicherung in Anspruch genommen werden und den Pflegegrad festlegen, den viele noch als Pflegestufe kennen.

Von dem festgelegten Pflegegrad, es gibt insgesamt fünf Grade, ist auch die Höhe der Leistung abhängig.

Wie die richtige Antragstellung erfolgen muss

Grundsätzlich ergeht eine Antragstellung an die für Sie zuständige Pflegekasse. Keine Sorge, die Pflegekasse ist direkt bei Ihrer Krankenkasse untergebracht.

Sie können aber auch Familienangehörige, einen guten Nachbarn oder Freunde beauftragen, den Antrag in Ihrem Namen zu stellen. Dafür ist lediglich eine entsprechende Vollmacht anzufertigen.

Die Unterschiede der einzelnen Pflegegrade

  • Der Pflegegrad 1 enthält eine Grundpflege zwischen 27 und 60 Minuten inklusive der Psychosozialen Betreuung einmal täglich. Außerdem benötigen Sie weder nachts noch tagsüber Hilfestellungen.
  • Beim Pflegegrad 2 dauert die Grundpflege zwischen 30 und 127 Minuten. Hinzu kommt diePsychosozialen Betreuung einmal täglich. Außerdem wird Ihnen einmal in der Nacht Hilfe zuteil, jedoch nicht tagsüber.
  • Den Pflegegrad 3 erhalten Sie, wenn Sie 131 bis 278 Minuten Hilfe benötigen. Zudem werden Sie dann 2- bis 6- mal täglich, sowie bis zu 2-mal nachts betreut und die Hilfspräsenz tagsüber beträgt weniger als sechs Stunden.
  • Auch beim Pflegegrad 4 ist die Grundpflege genau festgelegt. Sie beträgt zwischen 184 und 300 Minuten, psychologische Unterstützung erhalten Sie zwei bis drei Mal täglich. In der Nacht müssen Sie sechs bis zwölf Mal und tagsüber sechs bis zwölf Stunden versorgt werden.
  • Erhalten Sie eine rund-um-die-Uhr-Versorgung tagsüber, nachts mindestens drei Mal Unterstützung, sind Sie in den Pflegegrad 5 eingestuft. Dessen Grundpflege ist mit 24 bis 279 Minuten festgelegt.
  • Bei den Pflegegraden 2 bis 4 sind nochmals erweiterte Leistungen möglich, sofern eine eingeschränkte Alltagskompetenz vorliegen sollte.

Was zahlt die Pflegeversicherung pro Monat?

Sei dem laufenden Jahr 2017 unterscheidet die Pflegekasse die Höhen der Geldzuweisungen zwischen Geld- und Sachleistungen, sowie den sogenannten Leistungsbeiträgen.

Der monatliche Entlastungsbetrag von 125 Euro gilt für sämtliche Pflegegrade, während für die Pflegegrade 1 und 2 weder Geld- noch Sachleistungen gezahlt werden. Ansonsten überweist Ihnen die Pflegekasse folgende Beträge monatlich:

  • Geldleistungen ambulant: 316 Euro (Pflegegrad 2), 545 Euro (Pflegegrad 3), 728 Euro (Pflegegrad 4), sowie 901 Euro bei Pflegegrad 5.
  • Sachleistungen ambulant: 689 Euro (Pflegegrad 2), 1.298 Euro (Pflegegrad 3), 1.612 Euro (Pflegegrad 4), 1.995 Euro (Pflegegrad 5).
  • Leistungsbeträge vollstationär: 125 Euro (Pflegegrad 1), 770 Euro (Pflegegrad 2), 1.262 Euro (Pflegegrad 3), 1.775 Euro (Pflegegrad 4) sowie 2.005 Euro für die Einstufung in den Pflegegrad 5.

Pflege in den eigenen vier Wänden

Viele Pflegebedürftige möchten in den eigenen vier Wänden bleiben. In diesen Fällen unterstützt Sie die Pflegeversicherung mit bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme, wenn Sie entweder Umbauten in der Immobilie vornehmen müssen oder falls Sie besondere Hilfsmittel benötigen.

Gehen Sie in diesen Fällen unbedingt bereits im Vorfeld zu einer entsprechenden Beratungsstelle, um das gesetzlich festgelegte „Erste Pflegestärkungsgesetz“ in Anspruch zu nehmen.

Extra für diese Maßnahmen stehen Ihnen in Deutschland weit über 250 Wohnberatungsstellen mit Rat und Tat zur Seite. Deren Beratungshilfen gelten übrigens für Pflegebedürftige selbst, ältere und behinderte Menschen, Angehörige sowie sinnvollerweise den Pflegekräften.

Wünschen Sie weitere Informationen zur Frage „Was zahlt die Pflegeversichtung?“ Dann rufen Sie uns an unter 089 958 972 90 oder schicken Sie eine E-Mail an info@aktiv-dahoam.de.

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