Pflegestufen – die wichtigsten Informationen in Kürze

Wenn ein Mensch mit der täglichen Routine nicht mehr alleine zurechtkommt und sich im Alltag eingeschränkt fühlt, hat er einen Anspruch auf Pflege. Um den finanziellen Aufwand für die Pflege zu bestimmen, werden Pflegebedürftige in festgelegte Pflegestufen eingeteilt. Die Pflege kann durch einen Angehörigen erfolgen oder von professionellen Pflegekräften, z.B. von einem ambulanten Pflegedienst, übernommen werden. Je nach Wahl erhält der Pflegebedürftige Pflegegeld oder Pflegesachleistungen. Der Betrag für die Pflegesachleistungen ist höher, da von diesem Geld die Leistungen von z.B. einem ambulanten Pflegedienst bezahlt werden.

Was sind die Kriterien in den verschiedenen Pflegestufen?

Das Hauptkriterium für die Einteilung in die Pflegestufen ist der Hilfsbedarf, insbesondere die benötigte Zeit, bei der täglichen Grundpflege. Diese setzt sich aus folgenden Bereichen zusammen:

  1. Körperpflege (z.B. Waschen, Zahnpflege, Kämmen…)
  2. Mobilität/Bewegung (z.B. Aufstehen und Zubettgehen, An- und Ausziehen von Kleidung…)
  3. Ernährung (mundgerechte Zubereitung der Mahlzeiten und Hilfe beim Essen)

Neben der Grundpflege ist auch die benötigte Hilfe im Haushalt, z.B. beim Einkaufen, Kochen, Putzen, Wäsche waschen usw. ein weiteres Kriterium bei der Beurteilung.

Welche Pflegestufen gibt es?

Im Moment gibt es die drei offiziellen Pflegestufen: 1, 2 und 3. Darüber hinaus gibt es seit Januar 2013 auch die Stufe 0. Die Voraussetzung für die Zuordnung zu der Pflegestufe 0 ist eine eingeschränkte Alltagskompetenz z.B. bei einer Demenzerkrankung. In den nächsten Jahren sollen die Pflegestufen jedoch weiter ausdifferenziert werden. Wie die verschiedenen Pflegestufen definiert werden und welche Leistungen die Krankenkassen erbringen, können Sie dieser Tabelle entnehmen:

Wie wird die Pflegestufe bestimmt und was passiert danach?

  1. Zunächst muss ein Antrag bei der Krankenkasse gestellt werden. Dafür müssen Sie einfach ein entsprechendes Formular ausfüllen und an Ihre Krankenkasse schicken. Im Formular werden Sie u.a. nach Ihren persönlichen Daten und Ihrem Hilfsbedarf gefragt.
  2. Im Anschluss daran kommt einen Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) zu Ihnen. Der MDK nimmt eine Begutachtung vor und stellt fest, ob Sie pflegebedürftig sind und wenn ja, welche der Pflegestufen Ihrem Hilfsbedarf entspricht. Um sich auf diesen Besuch vorzubereiten ist es empfehlenswert, ein Pflegetagebuch zu führen. In dieses Tagebuch tragen Sie einfach alle wichtigen Informationen über Ihre Ernährung, Körperpflege, Mobilität und die hauswirtschaftlichen Tätigkeiten ein.
  3. Nun können Sie sich aussuchen, ob Sie von einem Angehörigen oder einer professionellen Pflegekraft gepflegt werden möchten. Sollten Sie sich für einen Pflegedienst entscheiden, werden bestimmte Leistungen mit dem Pflegedienst vereinbart und in einem Pflegevertrag festgelegt. Ab diesem Zeitpunkt kümmert sich der Pflegedienst um Sie.

Wir hoffen, dass wir mit unserer Übersicht einige Ihrer Fragen zum Thema Pflegestufen beantworten konnten. Sollten Sie weitere Fragen haben oder einen Pflegevertrag abschließen wollen, scheuen Sie nicht, uns anzurufen! Unsere Telefonnummer ist 089 / 958 972 90. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Pflege zu Hause: auf diese 7 Dinge sollten Sie achten!

Wird ein geliebter Mensch pflegebedürftig, sei es aufgrund einer Krankheit oder den zunehmenden Schwierigkeiten des fortgeschrittenen Alters, so möchten viele Menschen für den Angehörigen die Pflege zu Hause übernehmen. Einfach ist das für niemanden, weder für den Pflegebedürftigen noch für seinen pflegenden Angehörigen. Oft kommt die Pflegebedürftigkeit sehr plötzlich und keiner der Beteiligten kann sich so schnell auf die neue Lage einstellen. Doch selbst wenn die Pflegebedürftigkeit schleichend kommt, bringt so eine Situation viele Schwierigkeiten mit sich. Menschen, die die Pflege zu Hause übernehmen möchten, tragen eine große Verantwortung und müssen sich darauf einstellen, dass die Betreuung sehr zeitintensiv ist und sie ihr eigenes Leben erst einmal zurück stellen müssen. Auch ist die Pflege zu Hause sehr anstrengend und verlangt dem Pfleger sowohl physisch als auch psychisch Einiges ab.

Wenn Sie sich zu diesem Schritt entschließen, sollten Sie sich deshalb gründlich über die mit der Pflege zu Hause einhergehenden Anforderungen informieren, damit diese Erfahrung für alle Beteiligten möglichst positiv und konfliktfrei wird.

Um Sie dabei zu unterstützen, haben wir anhand der Empfehlungen des Bundesministeriums für Gesundheit eine kurze Übersicht darüber zusammen gestellt, woran Sie denken und worauf Sie sich einstellen müssen, wenn Sie sich für die Pflege zu Hause entscheiden.

Umfassende Beratung.

Lassen Sie Sich so bald wie möglich bei der Pflegekasse oder bei einem Pflegestützpunkt umfassend beraten. Überprüfen Sie, welche Leistungen Ihnen zustehen, zum Beispiel von einem Pflegedienst und füllen Sie die entsprechenden Anträge aus. Klären Sie ab, wer sich zusätzlich an der Pflege zu Hause beteiligen kann und erstellen Sie mit diesen Personen und dem Pflegebedürftigen einen Versorgungsplan. Besuchen Sie einen Pflegekurs.

Freistellung von der Arbeit beantragen.

In akuten Fällen können Sie sich für bis zu zehn Tage von der Arbeit freistellen lassen, um die Pflege zu Hause zu organisieren. Des Weiteren können Sie für maximal sechs Monate Pflegezeit beantragen, was eine unbezahlte Freistellung bedeutet. Darüber hinaus können Sie auch um eine Familienpflegezeit bemühen, was eine Reduzierung der Arbeitszeit auf 15 Stunden pro Woche für maximal 24 Monate ermöglicht.

Die Wohnung auf die Pflege zu Hause umstellen.

Achten Sie dabei darauf, dass die Umgebung möglichst vertraut bleibt und persönlich eingerichtet ist, damit der Pflegebedürftige sich so wohl wie möglich fühlt. Niemand möchte sich in seinem zu Hause wie in einem Krankenhaus fühlen. Trotzdem sollte das Zimmer entsprechend aufgerüstet werden, zum Beispiel mit einem passenden Pflegebett. Passen Sie darauf auf, Stolperfallen zu vermeiden.

Die richtige Ernährung.

Wenn gesundheitlich nichts dagegen spricht, können die Lieblingsspeisen des gepflegten Menschen weiterhin serviert werden. Nur bei Stoffwechselerkrankungen, Leberschäden sowie Über- oder Untergewicht sollte eine bestimmte Diät eingehalten werden. Achten Sie während der Pflege zu Hause auf vollwertige und vitaminreiche Kost und genügend Flüssigkeit. Besonderes Geschirr und Besteck können das Essen bzw. das Füttern erheblich erleichtern.

Auf Körpersignale achten.

Um frühzeitig zu erkennen, ob sich der gesundheitliche Zustand des Pflegebedürftigen negativ verändert, müssen Sie lernen, seine Körpersignale zu deuten. Beobachten Sie hierzu Puls, Haut, Atmung, Temperatur, Blutdruck, Urin, Stuhlgang und die allgemeine Stimmung auf Veränderungen. Bei Unsicherheit suchen Sie Hilfe oder kontaktieren Sie einen Arzt.

Heben, Tragen, Lagern und Bewegen lernen.

Für die Pflege zu Hause ist es unbedingt notwendig, das richtige Heben, Tragen, Lagern und Bewegen eines bettlägerigen Menschen fachgerecht zuerlernen. Auch müssen Sie mit dem Pflegebedürftigen üben, wie er sich im Notfall selbst bewegen kann. Achten Sie auf Druckgeschwüre und Gelenkversteifungen und lagern und bewegen Sie den Pflegebedürftigen dementsprechend regelmäßig bzw. unterstützen Sie ihn bei der Bewegung, um Muskelschwund zu verhindern.

Die richtige Körperpflege.

Auch die tägliche Körperpflege eines pflegebedürftigen Menschen ist Teil der Pflege zu Hause und muss unbedingt erlernt werden. Das ist gar nicht so einfach, wenn es zum Beispiel an das Waschen im Bett oder knifflige Tätigkeiten wie die Rasur oder die Mundhygiene eines anderen Menschen geht. Besonders der Gang zur Toilette ist anfangs ungewohnt und für beide Seiten unangenehm, aber auch hiervon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Wie in allen Bereichen kommt auch hier irgendwann die Routine. Denken Sie auch im Badezimmer über eine Nachrüstung, zum Beispiel mit einem Duschstuhl, nach. Dies erleichtert die tägliche Körperpflege.

Sie können nun in etwa abschätzen was es bedeutet, einen lieben Angehörigen zu Hause zu pflegen. Es gibt vieles, auf das man achten muss und die neue Situation bringt große Umstellungen mit sich. Doch Sie können alles Lernen und mit der Zeit werden Sie an den neuen Aufgaben wachsen. Dennoch müssen Sie nicht alles alleine stemmen. Pflegedienste können Ihnen professionell helfen und Sie bei der Pflege zu Hause unterstützen. Informieren Sie sich deshalb auf jeden Fall darüber, ob Sie einen Pflegedienst in Anspruch nehmen können und welche Leistungen er Ihnen bietet. Damit steht der Pflege zu Hause nichts mehr im Wege!

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Ambulanter Pflegedienst – Alles Wissenswerte auf einen Blick!

Was ein ambulanter Pflegedienst ist, wann und für wen er in Frage kommt und worauf Sie bei der Wahl eines guten Pflegedienstes achten müssen, darüber möchten wir Sie gerne informieren.

Haben Sie einen pflegebedürftigen Angehörigen, sei es Mutter, Vater, Großmutter oder Großvater, um den Sie sich kümmern? Fühlen Sie sich immer mehr mit der Pflege überfordert und wissen nicht, wie Sie die ganze Verantwortung und die Pflichten alleine stemmen sollen? Dann haben Sie vielleicht schon einmal darüber nachgedacht, sich bei einem ambulanten Pflegedienst Hilfe zu holen.

1. Was ist ein ambulanter Pflegedienst und was leistet er?

Ein ambulanter Pflegedienst unterstützt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei ihnen zu Hause. Er hilft bei der täglichen Pflege und Versorgung des Pflegebedürftigen und entlastet somit die Angehörigen, sodass diese ihren Alltag besser organisieren und ihrer normalen Beschäftigung nachgehen können.

Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes kommen zu den Patienten nach Hause und kümmern sich dort um ihn. Ein pflegebedürftiger Mensch bleibt so in seinem vertrauten Umfeld und im Kreise seiner Liebsten. Somit kann er – so weit wie möglich – ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden aufrecht erhalten. Dies wirkt sich wiederum auch positiv auf den physischen und psychischen Zustand und das Wohlbefinden des Patienten aus.

Zu den Leistungen, die ein ambulanter Pflegedienst anbietet, gehören folgende Tätigkeiten:

  • Grundpflege, wie die tägliche Körperpflege, die Unterstützung beim Essen und die Mobilisierung und Lagerung des Patienten.
  • Häusliche Krankenpflege. Was genau häusliche Krankenpflege bedeutet, lesen Sie hier
  • Hauswirtschaftliche Versorgung.
  • Beratung und Unterstützung des Pflegebedürftigen und seiner Angehörigen, zum Beispiel auch in Form der Weitervermittlung von zusätzlichen Leistungen.
  • Psychosoziale Betreuung.

Welche Aufgaben ein ambulanter Pflegedienst übernimmt, wird in Absprache mit den Angehörigen und mit der Krankenkasse vereinbart und die Betreuung wird individuell auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten. Dabei wird der Umfang der Leistungen von der Pflegestufe reguliert.

2. Wann und für wen kommt ein ambulanter Pflegedienst in Frage?

Ein ambulanter Pflegedienst ist eine wertvolle Hilfe für pflegebedürftige Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, den alltäglichen Aufgaben alleine Herr zu werden. Dennoch möchten Sie gerne zu Hause bleiben und nicht in ein Altersheim oder eine ähnliche Einrichtung umziehen.

Viele ältere und kranke Menschen werden in dieser Lebensspanne von ihrer Familie so gut es geht unterstützt und liebevoll von ihnen gepflegt. Doch mit zunehmender Pflegebedürftigkeit übersteigt die tägliche Pflege eines Angehörigen die eigenen Kräfte. Neben dem Beruf und der Familie fehlt oft die notwendige Zeit, um einen pflegebedürftigen Angehörigen zu betreuen und die gut gemeinte Versorgung wird schnell zu einem kräftezehrenden Jonglieren zwischen den unterschiedlichen Aufgaben des Alltags. Darunter leiden letztendlich sowohl der Pflegebedürftige, als auch seine Familie.

Sobald Sie merken, dass Sie selber nicht mehr in der Lage sind, den Alltag allein zu bewältigen, Sie Krankenpflege benötigen oder Sie mit der Pflege eines Angehörigen überfordert sind, sollten Sie sich bei Ihrer Krankenkasse oder bei einem Pflegedienst über die Inanspruchnahme eines ambulanten Pflegedienstes informieren.

3. Woran erkennt man einen guten ambulanten Pflegedienst?

Neben der Qualitätsprüfung des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung), erkennen Sie einen guten ambulanten Pflegedienst an den folgenden Kriterien:

  • Ein guter ambulanter Pflegedienst nimmt sich viel Zeit für die erste Beratung und geht auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse des Pflegebedürftigen und seiner Angehörigen ein.
  • Die Anzahl der Betreuer für einen Patienten ist begrenzt. Eine überschaubare Anzahl an Bezugspersonen macht die tägliche Pflege angenehmer.
  • Eine feste Routine bei den täglichen Besuchen hilft dem Patienten, einem geregelten Tagesablauf nachzugehen. Dennoch ist auch die Flexibilität eines Pflegedienstes ist wichtig, damit auch in Notfällen immer jemand erreichbar ist. Ein guter ambulanter Pflegedienst ist 24 Stunden am Tag verfügbar.
  • Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiter sichern einen hohen Qualitätsstandard in der Betreuung.
  • Auch Transparenz im Pflegeprozess ist ein wichtiges Stichwort und ein gutes Qualitätsmerkmal für einen vertrauensvollen ambulanten Pflegedienst.
  • Das Wichtigste ist jedoch, dass sich der Pflegebedürftige und seine Angehörigen mit den Mitarbeitern des Pflegedienstes wohlfühlen und ihnen vertrauen. Sollten Sie ein ungutes Gefühl haben, können Sie den Pflegedienst auch wechseln.

Wir hoffen, dass Sie nun einen guten Überblick über die Arbeit eines ambulanten Pflegedienstes bekommen haben. Sollten Sie weitere Fragen haben freuen wir uns über Ihre Nachricht!

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Ambulante Pflege – damit Sie zu Hause bleiben können

  1. Gesundheit fördern
  2. Krankheit verhüten
  3. Gesundheit wiederherstellen
  4. Leiden lindern
  5. Achtung vor dem Leben und vor der Würde des Menschen

So lautet der Ethikcode für Pflegende, der vom Weltbund der professionell Pflegenden – dem ICN – angenommen wurde. Nach diesen Grundsätzen richten wir unsere Tätigkeit beim Pflegedienst München – Aktiv Dahoam. In unserer täglichen Arbeit verbinden wir die ambulante Pflege mit der häuslichen Krankenpflege, sodass unsere Kunden rundum betreut sind und in ihrem eigenen zu Hause bleiben können.

Was bedeutet ambulante Pflege?

Die ambulante Pflege unterscheidet sich insofern von anderen Arten der Pflege, als dass sie beim Pflegebedürftigen zu Hause stattfindet. Die ambulante Pflege umfasst die alltäglichen Aufgaben, die ein Mensch nicht mehr alleine ausführen kann. Der Pflegehelfer unterstützt den Pflegebedürftigen bei der täglichen Grundpflege. Körperpflege, das An- und Ausziehen von Kleidung, Hilfe beim Essen und das Betten, Lagern und Mobilisieren des Pflegebedürftigen gehören zum Beispiel zu diesen Aufgaben. Hinzu kommen Hilfe im Haushalt und die Vermittlung von weiteren Leistungen. Ambulante Pflege richtet sich an alle hilfs- und pflegebedürftige, kranke, behinderte erwachsene und ältere Menschen.

Welche Vorteile hat ambulante Pflege?

  • Nur weil ein Mensch nicht mehr alleine im Alltag zurecht kommt, muss er nicht gleich sein zu Hause verlassen. Die ambulante Pflege ermöglicht das Leben in den eigenen vier Wänden, solange der Pflegebedürftige es sich wünscht.
  • Das Leben in einer vertrauten Umgebung wirkt sich positiv auf die psychische Verfassung des Pflegebedürftigen aus. Insbesondere kranken Menschen kann dadurch eine Stabilität gewährleistet werden, die sich förderlich auf den Gesundheitszustand auswirkt.
  • Ambulante Pflege ermöglicht es kranken Menschen, den Aufenthalt im Krankenhaus zu verkürzen, sofern diese durch häusliche Krankenpflege ergänzt wird.
  • Ambulante Pflege sorgt nicht nur für die Erhaltung der Gesundheit, sondern fördert diese auch. Das Ziel ist es, dem Pflegebedürftigen ein so hohes Maß an Lebensqualität zu geben, wie möglich.
  • Die Angehörigen des Pflegebedürftigen werden durch ambulante Pflege entlastet. Sie können die Pflege einem ausgebildeten Pfleger überlassen oder sich die Aufgaben mit diesem teilen.
  • Da viele Pflegebedürftige Angst davor haben, ihren Angehörigen zur Last zu fallen und die Angehörigen oft überfordert sind, hat ambulante Pflege auch einen positiven Effekt auf das Verhältnis zwischen dem Pflegebedürftigen und seinen Angehörigen.

Unser Ziel bei Aktiv Dahoam ist es, dass Sie so lange wie Sie möchten zu Hause bleiben können und sich dort wohlfühlen. Lesen Sie hier mehr über unser Leitbild und unser Pflegekonzept. Wir freuen uns auf Sie!

Aktiv Dahoam. Wir sind für Sie da!

 

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Seniorenbetreuung zu Hause

In Würde altern geht für viele Senioren nur in den eigenen vier Wänden. Die Vorstellung das Zuhause verlassen zu müssen ist ein Albtraum der mit dem Verlust der Selbstständigkeit im Alter einhergeht. Eine Lösung für das Problem ist die Seniorenbetreuung zu Hause. Der Pflegedienst München – Aktiv Dahoam macht Seniorenbetreuung zu Hause möglich. Die Seniorenbetreuung zu Hause des Pflegedienst München – Aktiv Dahoam umfasst mehr als nur die rein körperliche Pflege. Auch im Alter noch selbstständig zu Hause zu leben ist ein oft gehegter Wunsch vieler Senioren. Zu Hause kann der Mensch sein, wie er ist, von der Einrichtung über die Selbstständigkeit bis zum Klatsch- und Tratsch mit den Nachbarn sind es viele Dinge, an denen das Herz hängt. Krankheit und Pflegebedürftigkeit können dazu führen, dass Senioren ihr Zuhause verlassen müssen – oft ist das mit großer Traurigkeit verbunden. Seniorenbetreuung zu Hause ist eine Lösung für das Problem.

Seniorenbetreuung zu Hause – die Leistungen

Neben der körperlichen Pflege und der medizinischen Versorgung ist insbesondere bei der Seniorenbetreuung zu Hause wichtig, dass die Selbstständigkeit erhalten und unterstützt wird. Der Pflegedienst München – Aktiv Dahoam unterstützt seine Pflegenden bei diesem Prozess. Wichtige Pfeiler der Seniorenbetreuung zu Hause sind:

  • Gesundheit und Selbstständigkeit wieder herstellen und fördern
  • Unterstützung im Selbstversorgungsprozess
  • Anleitung und gegebenenfalls Übernahme des Pflegeprozesses
  • Entscheidungshilfe und Umsetzung von Vorsorgemaßnahmen
  • Vermittlung von Helfern für den Haushalt

Jeder Mensch ist anders und so braucht auch jeder Pflegebedürftige unterschiedlich viel Hilfe. Seniorenbetreuung zu Hause reicht also von Hilfe im Haushalt, über medizinische Versorgung bis zu Fahrdiensten zu Arztbesuchen. Der Pflegedienst München – aktiv dahoam achtet bei seiner Seniorenbetreuung zu Hause darauf, dass sie auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen abgestimmt ist.

Hilfestellung individuell abgestimmt

Auch das Lebensende kann mit Hilfe von Seniorenbetreuung zu Hause in den eigenen vier Wänden begangen werden. Der Gesetzgeber unterscheidet dabei zwischen zwei Arten der Pflege: Den grundpflegerischen Tätigkeiten und der häuslichen Krankenpflege. Zu den grundpflegerischen Tätigkeiten gehören die Körperpflege, Ernährung, der Erhalt, beziehungsweise die Förderung der Bewegungstätigkeit, sowie – im Falle der Bettlägerigkeit – die Lagerung und Wendung, damit Druckstellen vermieden werden. Die häusliche Krankenpflege bedeutet die medizinische Versorgung der Pflegebedürftigen. Der Pflegedienst sorgt dafür, dass die Senioren regelmäßig ihre Medikamente einnehmen, wechselt Verbände, misst Blutdruck und gibt Injektionen. Seniorenbetreuung zu Hause durch den Pflegedienst München – aktiv dahoam umfasst all diese Leistungen individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt.

Seniorenbetreuung zu Hause ohne Pflegedienst

Seniorenbetreuung zu Hause muss nicht bedeuten, dass ein Pflegedienst benötigt wird. Für viele Senioren sind fremde Personen im Haus eine zusätzliche Belastung. Deswegen entscheiden manche Angehörige, die Seniorenbetreuung zu Hause selbst zu übernehmen. Das bedeutet eine große Verantwortung für den Pfleger, Seniorenbetreuung zu Hause ist zeitintensiv und körperlich und psychisch belastend. Vielen Angehörigen ist es dennoch eine Herzensangelegenheit, sich selbst um den pflegebedürftigen Senioren zu kümmern. Was Seniorenbetreuung zu Hause für den pflegenden Angehörigen bedeutet und wie sie für beide Seiten gelingen kann, erfahren Sie hier. Zunächst ist wichtig: Trotz aller Mühen ist es manchmal sinnvoll, einen Pflegedienst zumindest teilweise in Anspruch zu nehmen. Das entlastet den pflegenden Angehörigen und gibt fachliche und moralische Unterstützung. Welches Modell zu Ihnen und der Situation passt, erfahren Sie in umfassender Beratung durch Pflegestellen.

Angehörige pflegen – eine große Aufgabe

Seniorenbetreuung zu Hause bedeutet zwar, dass der Pflegebedürftige in seinen eigenen vier Wänden leben kann, aber es bedarf trotzdem der ein- oder anderen Veränderung. So ist ein Pflegebett meist notwendig oder die Verlagerung des Schlafzimmers in Wohnzimmer. Wichtig ist, dass bei der Praktikabilität der Wohlfühlfaktor nicht vergessen wird. Wenn das eigene Zuhause wie ein Krankenhaus anmutet, wird auch die Seniorenbetreuung zu Hause nicht für Wohlbefinden sorgen. Liebe geht durch den Magen – auch noch im hohen Alter. Deswegen ist es wichtig, dass bei der Seniorenbetreuung zu Hause auch auf die richtige Ernährung geachtet wird. Das Lieblingsessen ist in Ordnung, wenn gesundheitlich nichts dagegen spricht. Darüber hinaus sollten viele Vitamine und Flüssigkeiten zum täglichen Speiseplan gehören. Seniorenbetreuung zu Hause bedeutet aber mehr als nur die Grundversorgung. Folgende Dinge muss der pflegende Angehörige lernen:

  • das richtige Heben, Tragen, Lagern und Bewegen des Pflegebedürftigen
  • Hilfestellung leisten, damit der Pflegebedürftige sich selbst bewegen kann
  • Details der Körperpflege: Wie wäscht man richtig im Bett? Wie gelingt die Rasur und was gehört zu einer umfassenden Mundhygiene?
  • Scheu überwinden: Der gemeinsame Gang zur Toilette ist für beide Seiten Neuland

Die richtige Lösung finden

Seniorenbetreuung zu Hause hat also viele Facetten. Welche Form der Seniorenbetreuung zu Hause für Sie in Frage kommt, erfahren Sie bei umfassender Beratung. Der Pflegedienst München – Aktiv Dahoam hilft Ihnen auch bei dieser Entscheidung.

 

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Häusliche Krankenpflege: Worauf muss ich achten?

Jeder von uns kann einmal krank werden und plötzlich taucht unverhofft der Begriff „Häusliche Krankenpflege“ auf. Was Sie über die häusliche Krankenpflege wissen müssen und worauf Sie achten sollten, falls Sie oder Ihre Angehörigen diese in Anspruch nehmen müssen, erfahren Sie hier!

Wann habe ich Anspruch auf häusliche Krankenpflege?

Häusliche Krankenpflege (abgekürzt als HKP) ist eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung und wird in folgenden Fällen von der Krankenkasse bezahlt:

  1. Ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus wird mithilfe von häuslicher Krankenpflege verhindert oder der Aufenthalt dort wird dadurch verkürzt.
  2. Eine nötige Behandlung im Krankenhaus ist aus bestimmten Gründen nicht möglich.
  3. Häusliche Krankenpflege in Form von Behandlungspflege ist für die Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung notwendig.

Wer verordnet und bezahlt die häusliche Krankenpflege?

Zunächst muss die häusliche Krankenpflege vom Hausarzt verordnet werden. In der Verordnung muss begründet werden, warum eine häusliche Krankenpflege erforderlich ist und welche Leistungen erbracht werden müssen. Voraussetzung dabei ist, dass weder der betroffene Patient, noch die im Haushalt lebenden Angehörigen in der Lage sind, die entsprechenden Tätigkeiten selber auszuführen und der volle Umfang der benötigten Pflege nicht gewährleistet werden kann. In der Regel wird die häusliche Krankenpflege einmalig verschrieben, die Behandlungspflege alleine einmal im Quartal.

Erst nach der Verordnung des Hausarztes kann die Krankenkasse die häusliche Krankenpflege genehmigen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die häusliche Krankenpflege je nach Krankheitsfall für bis zu vier Wochen – bei guter Begründung auch länger.

Beachten Sie bitte: Wird häusliche Krankenpflege in Form von Behandlungspflege für die Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung verschrieben, kann die Krankenkasse die Dauer und den Umfang der Pflege ausweiten. Sollte dann jedoch die Pflegebedürftigkeit eintreten, ist nicht mehr die Krankenkasse, sondern die Pflegeversicherung für die Kostenübernahme verantwortlich.

Was beinhaltet die häusliche Krankenpflege?

Die häusliche Krankenpflege umfasst in der Regel folgende Leistungen:

  1. Die Grundpflege des Patienten wie Körperpflege und Bewegung.
  2. Die Behandlungspflege des Patienten, zum Beispiel das Verabreichen von Medikamenten oder das Wechseln von Verbänden.
  3. Die grundlegende hauswirtschaftliche Versorgung, wie zum Beispiel Einkaufen, Kochen und Putzen.

Wo und von wem wird häusliche Krankenpflege ausgeführt?

Die Ausführung der Krankenpflege wird von qualifiziertem Pflegepersonal, z.B. den Mitarbeitern eines häuslichen Pflegedienstes, übernommen. Anspruch auf häusliche Krankenpflege haben Sie im Haushalt der Versicherten bzw. in Ihrer Familie. Seit der Gesundheitsreform 2007 hat sich der Haushaltsbegriff erweitert, sodass auch in Wohngemeinschaften und betreuten Wohnformen oder an Orten wie Schulen, Kindergärten oder bei erhöhtem Pflegebedarf auch in Einrichtungen der Behindertenhilfe häusliche Krankenpflege erbracht werden kann. Dasselbe gilt in der Regel nicht in für den Aufenthalt in Einrichtungen, die ohnehin Behandlungspflege erbringen müssen. In schweren Fällen können jedoch Ausnahmen genehmigt werden.

Häusliche Krankenpflege bei der Entlassung aus dem Krankenhaus

Wird ein Patient aus dem Krankenhaus entlassen, wird die häusliche Krankenpflege vom zuletzt behandelnden Klinikarzt verschrieben. Bisher konnte dabei drei Werktage lang häusliche Krankenpflege verordnet werden. Aufgrund einer Neuerung der Häuslichen Krankenpflege-Richtlinien durch den Gemeinsamen Bundesausschuss kann dieser Zeitraum in Zukunft um zwei Tage, auf insgesamt fünf Arbeitstage, verlängert werden.

Diese Regelungen sind im Sozialgesetzbuch (SGB) unter § 37 festgelegt. Bei weiteren Fragen können Sie sich auch gerne an uns wenden!

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