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Sieben Kriterien, an denen Sie einen seriösen Pflegedienst erkennen!

Früher oder später wird in fast jeder Familie der Fall eintreten, dass alte oder schwerkranke Menschen die Hilfe eines professionellen Pflegedienstes beanspruchen möchten.

Die Angehörigen sind meistens bereit, sich persönlich zu engagieren und einen Teil der Pflege zu übernehmen. Doch nicht immer lässt sich das mit den Erfordernissen des Arbeitsmarktes oder der Erziehung kleiner Kinder vereinbaren.

Zur Entlastung der Familien und zur besseren Betreuung können professionelle Pflegedienste beitragen. Im heimischen Bereich geht es um Vertrauensfragen, ein persönliches Verhältnis zu den Pflegekräften und ständige Erreichbarkeit.

Wir haben hier 7 wichtige Kriterien zusammengestellt, an denen Sie einen seriösen Pflegedienst erkennen können.

1. Transparenz

Seriöse Pflegedienste zeichnen sich durch Transparenz aus. Kosten und Pflegeleistungen werden nicht im Ungefähren gelassen, sondern nachvollziehbar offengelegt.

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Der Pflegedienst erklärt den Familien, warum einige pflegerische Maßnahmen als notwendig angesehen werden und andere nicht möglich sind.

Die Kostenaufstellungen erlauben ein detailliertes Nachvollziehen erbrachter Leistungen.

Versteckte Nebenkosten sind nicht akzeptabel.

Die angefallenen Kosten müssen dem Gesetzgeber zufolge einzeln abgerechnet werden.

Für erbrachte Pflegeleistungen gibt es heutzutage Festpreise.

So kann die Familie bestimmte Pflegeleistungen selbst übernehmen, andere aber abgeben.

Die Kostenübernahme durch die Pflegekassen ist von der beantragten Pflegestufe anhängig. Ein hohe Eigenbeteiligung ist bei umfangreichen pflegerischen Leistungen zu erwarten. Alle Pflegekosten sind steuerlich absetzbar.

2. Qualität

In der häuslichen wie der Intensivpflege geht es um Qualifikationen und pflegerische Standards. Je nach Pflegebedürftigkeit und Krankheitsbild müssen Auftraggeber sich auf diese verlassen können.

Um die Qualität des Pflegedienstes beurteilen zu können, ist die alljährliche Überprüfungen durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen ein hilfreiches Datum. Die Benotung des Pflegedienstes entscheidet über dessen Qualitäten.

3. Erreichbarkeit

Die Erreichbarkeit Ihres neuen Pflegedienstes sollte rund um die Uhr gegeben sein. Es kann zu Pflegekrisen oder unerwarteten Ereignissen kommen. Die Familie sollte immer einen Ansprechpartner haben.

4. Pflegekonzept und Pflegedokumentation

Seriöse ambulante Pflegedienste erarbeiten ein Pflegekonzept. Dieses wird der Pflegesituation ständig angepasst und unterliegt der Kontrolle. Seine Bestandteile sollten den Angehörigen erläutert werden. Behandelnde Ärzte sollten das Pflegekonzept einsehen können.

5. Wie wird die Arbeit verrichtet?

Pünktliche, vertrauenswürdige und freundliche Pflegekräfte sind Voraussetzung. Der Informationstausch bei Planänderungen sollte zeitnah erfolgen. Auf verabredete Zeiten sollten die Betroffenen sich verlassen können.

Sauberkeit und Hygiene sind ebenfalls wichtige Überprüfungskriterien. Verstöße gegen Hygienevorschriften oder eigenmächtige Änderungen des Pflegeplans mit dem Hinweis auf die mangelnde Notwendigkeit vereinbarter hygienischer Maßnahmen sind nicht hinnehmbar.

6. Freundlichkeit im Umgang mit den Patienten und Angehörigen

Die Angehörigen sind nicht ohne Rechte gegenüber einem Pflegedienst. Ihre Wünsche sollten nach Möglichkeit respektiert und beachtet werden. Es geht für einen seriösen Pflegedienst darum, dem Patienten die bestmögliche Lebensqualität zu gewähren.

Auch die Angehörigen sollen eine Entlastung spüren. Können bestimmte Wünsche nicht umgesetzt werden, sollte der Pflegedienst dafür eine verständliche Begründung vorlegen.

Rücksichtsvolle Pflegekräfte sind vor allem in der Intensivpflege notwendig. Hier benötigen Patienten wie Angehörige Rückzugsorte, um möglichst wenig zusätzlichem Stress ausgesetzt zu sein. Die Wahrung der Privatsphäre im Wohnbereich der Patienten ist so weit wie möglich einzuhalten.

Eigenmächtiges Betreten der Wohnung sollte vermieden werden, außer in Notfällen und in Absprache mit abwesenden Verwandten. Einem vertrauenwürdigen Pflegedienst übergibt die Familie einen Hausschlüssel.

7. Schnelle Hilfe bei plötzlicher Pflegebedürftigkeit

Ein seriöser Pflegedienst reagiert prompt auf einen Notfall. Die Empfehlungen anderer sind oft eine gute Hilfe bei der Suche nach einem verlässlichen Ansprechpartner bei plötzlicher Pflegebedürftigkeit.

Hilfreich ist es, wenn unmittelbar nach Eintreten der Pflegebedürftigkeit ein Pflegetagebuch geführt wird. Das erleichtert die Entscheidung darüber, welche Pflegeleistungen man selbst ausführen könnte und welche nicht.

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Ambulante Betreuung – Kompetente und vertrauensvolle Hilfe im Ernstfall

Für die meisten von uns sind die eigenen vier Wände der Ort, an dem wir uns wohl und geborgen fühlen. Dort möchten wir auch bleiben, wenn wir Hilfe, Unterstützung und Pflege in unserem Alltag brauchen. Ereignisse wie Unfälle, langwierige Krankheiten und auch die steigende Lebenserwartung können dazu führen, dass wir nicht mehr vollumfänglich für uns sorgen können. Für diese Fälle ist eine ambulante Betreuung die Lösung.

Vielfältige Leistungen durch kompetente, gut ausgebildete Mitarbeiter

Ambulante Betreuung ist die medizinische, pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung von pflegebedürftigen Menschen in ihrem Zuhause. Ambulante Betreuung erfolgt durch ambulante Pflegedienste.

Sie erbringen die Versorgungsleistungen mit Hilfe kompetenter, gut ausgebildeter Mitarbeiter, weshalb auch von „häuslicher Pflege“ gesprochen wird. Je nach Erfordernis werden die Leistungen zeitlich vorübergehend (im Krankheitsfall) oder dauerhaft (Pflege im Alter) erbracht.

Ambulante Betreuung – abhängig von persönlichen Bedürfnissen

Jeder gesetzlich oder privat Versicherte hat im Bedarfsfall einen Anspruch auf Leistungen seiner Pflegekasse. Auf Antrag erhält er von dieser entweder Pflegegeld oder Pflegesachleistungen.

Die Höhe des Pflegegeldes oder des Betrages für Pflegesachleistungen hängt davon ab, welcher der 5 Pflegegrade als zutreffend festgestellt wird. Die erforderliche Begutachtung nimmt der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) vor.

Arten der finanziellen Leistungen der Pflegekasse

Pflegegeld wird gezahlt, wenn die Pflege durch Angehörige oder andere vertraute Personen des Pflegebedürftigen geleistet wird. Das Pflegegeld erhält der Pflegebedürftige.

Anspruch auf Pflegesachleistungen besteht, wenn die Pflege durch einen professionellen Pflegedienst erbracht wird. Dieser rechnet mit der Pflegekasse direkt ab.

Es ist auch eine Kombination von Pflegegeld und Pflegesachleistungen möglich. Das bedeutet, dass Pflegepersonen zusätzlich zu der von ihnen geleisteten Pflegearbeit eine ambulante Betreuung durch einen Pflegedienst in Anspruch nehmen.

Die vielfältigen Leistungen ambulanter Pflegedienste

Die medizinische Behandlungspflege umfasst Leistungen wie die Gabe von Medikamenten, den Wechsel von Verbänden, die Verabreichung von Injektionen und vieles mehr.

Die Grundpflege umfasst Hilfe bei der Körperpflege, bei der Ernährung und der Mobilität.
Die hauswirtschaftliche Versorgung beinhaltet Leistungen wie Einkaufen, Zubereitung von Essen sowie das Reinigen der Wohnräume.

Weitere Leistungen sind die Betreuung von Senioren. Dabei geht es um Beschäftigung, Spaziergänge, Begleitung zu Arztbesuchen und auch zu kulturellen Veranstaltungen.

Erfahren Sie hier, welche Leistungen Aktiv Dahoam erbringt.

Unterstützung bei der Antragstellung

Ambulante Pflegedienste beraten den Pflegebedürftigen und seine Angehörigen bei der Beantragung von Leistungen der Pflegekasse. Ein Mitarbeiter ist bei der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen anwesend.

Bei der Beantragung von Pflegehilfsmitteln, vom Pflegebett bis zum Rollstuhl, wird der ambulante Pflegedienst ebenfalls unterstützend tätig.

Vertrauen und ein Ansprechpartner für (fast) Alles

Benötigen Sie ambulante Betreuung? Dann rufen Sie uns an unter 089 958 972 90Fremde Menschen in die eigene Wohnung zu lassen erfordert Überwindung. Auch dann, wenn sie als „Helfer“ kommen.

Umso wichtiger ist es, dass sich zwischen Pflegebedürftigem und Pflegeperson rasch ein Vertrauensverhältnis entwickelt.

Feste Bezugspersonen in der täglichen Pflege erleichtern den Aufbau von Vertrauen. Die Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes sind bemüht, das gewohnte Leben des Pflegebedürftigen so weit wie möglich zu respektieren. Das beginnt beim Aufstehen und endet mit dem Zubettgehen.

Ambulante Pflegedienste helfen auch bei der Vermittlung von Dienstleistungen, die sie selbst nicht erbringen. Das kann die mobile Physiotherapie sein oder auch mobile Haar- und Fußpflege. Ein vertrauensvolles Miteinander erleichtert das Nachfragen und das Äußern von Wünschen.

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Mobiler Pflegedienst – Die 3 häufigsten Fragen und Antworten

Wenn eine Person aus der Familie Hilfe benötigt, gilt es zu überlegen, welche Art von Pflege sich für den jeweiligen Fall eignet. Die Pflege findet entweder zu Hause oder in einem Pflegeheim statt. Der folgende Text beschäftigt sich mit der mobilen Pflege, listet die Vorteile auf und beschreibt, worauf nach welchen Kriterien ein mobiler Pflegedienst ausgewählt werden sollte.

Was ist ein mobiler Pflegedienst?

Häufig brauchen ältere Menschen Unterstützung, um ihren Alltag meistern zu können. Denn schon die simpelsten Dinge bereiten Probleme oder lassen sich sogar gar nicht mehr erledigen. Ist dies der Fall, macht es Sinn, einen mobilen oder ambulanten Pflegedienst zu beauftragen. Dieser unterstützt die pflegebedürftige Person bei allen anfallenden Arbeiten.

Haben Sie Fragen zum Thema mobiler Pflegedienst?

Haben Sie Fragen zum Thema mobiler Pflegedienst? 089 958 972 90.

Hier kann entschieden werden, ob die Angehörigen auch einen Teil der Betreuung übernehmen.

In diesem Fall würde der Pflegedienst dann lediglich einige Stunden am Tag vorbeikommen, um die Familie zu entlasten und zu unterstützen.

Wenn es sich allerdings um eine sogenannte Verhinderungspflege, Tagespflege oder Nachtpflege handelt, wird zumeist die komplette Versorgung von dem Unternehmen übernommen.

Häufig ist es sinnvoll zusätzlich zu der ambulanten Pflege einen Hausnotruf zu installieren.

Denn so kann der oder die Pflegebedürftige Hilfe rufen, wenn gerade niemand da ist. Da der Hausnotruf ein anerkanntes Hilfsmittel ist, wird er zumeist von den Krankenkassen mitfinanziert, wenn ein Pflegegrad vorhanden ist.

Was sind die Vorteile eines mobilen Pflegedienstes?

Wenn die Pflege zu Hause stattfindet, ergeben sich mehrere Vorteile. Die pflegebedürftige Person muss die eigenen vier Wände nicht verlassen und kann in dem gewohnten Umfeld weiterleben. Vielen älteren Menschen fällt es schwer, in ein Pflegeheim zu ziehen und das alte Zuhause zurückzulassen. Denn schließlich wurden hier viele Jahre verbracht.

Der Alltag und auch der Umfang der Pflege können selber bestimmt werden. In einem Pflegeheim werden diese Punkte vorgegeben, sodass man deutlich eingeschränkter ist.

Häufig kann der Genesungsprozess bei bestimmten Krankheiten durch die mobile Pflege deutlich beschleunigt werden. In Pflegeheimen sind die Betreuer häufig überfordert und können sich daher nicht für jeden Patienten ausreichend Zeit nehmen. Wird zu Hause gepflegt, ist dies eher möglich, da der Pflegedienst sich nur um eine Person kümmern muss.

Und auch aus volkswirtschaftlicher Sicht ist die mobile Pflege sinnvoll. Denn dadurch, dass kein teurer Platz in einem Heim notwendig ist, sind die wenigsten Pflegebedürftigen vom Sozialamt abhängig.

Worauf sollten Angehörige und Pflegebedürftige bei der Auswahl eines Pflegedienstes achten?

Bei der Wahl eines mobilen Pflegedienstes sollten einige Punkte beachtet werden. Hierbei ist bereits der erste Eindruck sehr wichtig. So sollte bei der ersten Kontaktaufnahme darauf geachtet werden, wie die Begrüßung ausfällt, ob alle Fragen ausführlich beantwortet werden und ob ausreichend zugehört wird.

Natürlich ist es auch wichtig, dass der Pflegedienst über qualifiziertes Personal verfügt. Vor Vertragsabschluss sollte daher nach Ausbildung, Qualifikation und Erfahrung der einzelnen Mitarbeiter gefragt werden. Zudem sollte sich der Pflegedienst in der Nähe befinden, um schnell reagieren zu können, wenn Hilfe benötigt wird.

Mobile Pflege ist Vertrauenssache, denn schließlich werden fremde Personen in das eigene Haus gelassen. Daher ist es sehr wichtig, dass die Mitarbeiter nicht sehr häufig wechseln. So können sich die Pflegebedürftigen langsam an den Pfleger gewöhnen und Vertrauen aufbauen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn es um persönliche Dinge wie etwa die Intimpflege geht.

Bei dem ersten Gespräch sollte zudem nach dem Pflegekonzept gefragt werden. Dazu sollte das Unternehmen eine detaillierte Auskunft geben können. Zum Beispiel sollte genau erklärt werden, nach welchen Kriterien die Angestellten arbeiten.

Um den passenden Pflegedienst finden zu können, können die Bewertungen der Medizinischen Dienste der Krankenkassen (MDK) sehr hilfreich sein.

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Pflegedienst Abrechnung – Die wichtigsten Informationen auf einen Blick!

Haben Sie im Internet nach „Pflegedienst Abrechnung“ oder ähnlichem gesucht? Dann wissen Sie wahrscheinlich schon, dass Sie einen ambulanten Pflegedienst für einen Angehörigen suchen sollten.

Pflegebedürftigkeit betrifft ältere und junge Menschen, die durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit nicht mehr in der Lage sind, ohne die Hilfe eines Dritten im Alltag zurechtzukommen.

Des Weiteren steigt das Durchschnittsalter der Menschen kontinuierlich. Eine gute Nachricht, verbunden mit dem Nebeneffekt, dass immer mehr ältere Menschen auf der Erde leben.

Von diesen benötigen viele eine medizinische, pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung in ihrem häuslichen Umfeld und sind somit pflegebedürftig. Bei manchen Menschen besteht Pflegebedürftigkeit dauernd, bei anderen für eine bestimmte Genesungszeit, wie z.B. nach einem Unfall.

Warum ist ein ambulanter Pflegedienst wichtig?

In der Regel bevorzugen pflegebedürftige Menschen die häusliche Pflege. Dadurch sind sie in der Lage, in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben. Ohne die vielfältigen Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes wäre dies nahezu unmöglich.

Der ambulante Pflegedienst kommt in vielen Fällen mehrmals täglich oder wöchentlich ins Haus des Pflegebedürftigen, um pflegende Angehörige zu entlasten. Im Falle der Verhinderungs-, Tages- oder Nachtpflege übernimmt der ambulante Pflegedienst die komplette Versorgung des Pflegebedürftigen.

Wichtig bei Pflegebedürftigkeit ist es, einen Hausnotruf zu installieren. Dieser garantiert Sicherheit für den Pflegebedürftigen, wenn kein Pflegedienst oder Angehöriger im Haus ist. Kassen finanzieren einen Hausnotruf in der Regel, wenn ein Pflegegrad vorliegt.

Pflegedienst Abrechnung – Welche Leistungen beinhaltet ein ambulanter Pflegedienst?

Folgende Leistungen bietet ein ambulanter Pflegedienst an:

  • Medizinische Behandlungspflege
  • Grundpflege
  • Seniorenbetreuung
  • Hauswirtschaftliche Versorgung
  • Beratung für Pflegebedürftige und Angehörige
  • Regelmäßige Qualitätssicherung
  • Verhinderungspflege
  • Tages- und Nachtpflege

Zur medizinischen Behandlungspflege gehören nach dem Sozialgesetzbuch die Medikamentenvergabe, Verbandswechsel sowie das Verabreichen von Injektionen. Grundpflege bedeutet Hilfe bei der Körperpflege, Ernährung und Mobilität. Des Weiteren bei der Lagerung und Förderung von Ressourcen und beim Trainieren der Fähigkeiten.

Pflegedienst Abrechnung

Haben Sie Fragen zur Pflegedienst Abrechnung? Rufen Sie uns an unter 089 958 972 90.

Der ambulante Pflegedienst beschäftigt sich mit pflegebedürftigen Senioren. Er unternimmt Spaziergänge oder begleitet sie zu kulturellen Veranstaltungen.

Des Weiteren berät er zur Pflegeeinstufung und ist anwesend beim Besuch des Gutachters des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkasse).

Die Beratung Angehöriger, die einen Pflegebedürftigen ohne fremde Hilfe versorgen, ist ein weiterer Leistungsbestandteil. Nicht zu vergessen sind die Verhinderungspflege sowie Tages- und Nachtpflege. Die hauswirtschaftliche Versorgung beinhaltet: Einkaufen, Kochen und Reinigungsarbeiten in der Wohnung des Pflegebedürftigen.

Anspruchsvoraussetzung für die Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes

Wer Beiträge zur Pflegeversicherung leistet, hat von Rechts wegen Anspruch auf Hilfe im Falle seiner Pflegebedürftigkeit. Bei der häuslichen Pflege mithilfe eines ambulanten Pflegedienstes übernimmt die Pflegekasse dessen Kosten für Pflegesachleistungen wie Hilfe im Haushalt, häusliche Betreuung und andere.

Danach rechnet die Kasse direkt mit dem ambulanten Pflegedienst ab. Die monatlichen Sachleistungen hängen vom jeweiligen Pflegegrad ab und betragen:

  • In Pflegegrad Zwei monatlich 689 Euro
  • In Pflegegrad Drei monatlich 1.298 Euro
  • In Pflegerad Vier monatlich 1.612 Euro
  • In Pflegegrad Fünf monatlich 1.995 Euro

Weiterhin gilt: Allen Pflegegraden stehen zusätzlich monatlich 125 Euro zu. Dieser Entlastungsbetrag ist zweckgebunden. Das bedeutet, dass er für die Unterstützung im Alltag und somit zur Begleichung von Aufwendungen für Entlastungsangebote gedacht ist.

Darüber hinaus sind Pflegebedürftige in der Lage, Pflegeleistungen wie Tages- und Nachtpflege und Kurzzeitpflege zu beantragen. Gleiches gilt für Verhinderungspflege.

Einen Ambulanten Pflegedienst aussuchen

In Deutschland gibt es eine große Anzahl ambulanter Pflegedienste, deren Träger gemeinnützig oder privat sind. Allen ist eines gemeinsam: Sie werben um die Gunst der Pflegebedürftigen und deren Angehörigen. Die große Auswahl hat einen Vorteil: Für nahezu alle individuellen Gegebenheiten gibt es den passenden ambulanten Pflegedienst.

Wer einen Pflegedienst zu beauftragen möchte, der hält sich am besten an ein paar Regeln. Eine wichtige Rolle bei der Auswahl des Pflegedienstes spielt die Bewertung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkasse.

Dieser überprüft alle Pflegeeinrichtungen in Deutschland regelmäßig und vergibt nach einem einheitlichen Muster Noten zur Entscheidungshilfe. Die beste Werbung sind Weiterempfehlungen. Das bedeutet, dass persönliche Empfehlungen durch Bekannte, Ärzte oder andere Pflegebedürftige bei der Suche nach dem optimalen Pflegedienst helfen.

Weiterhin ist es wichtig, vor der Suche nach einem geeigneten Pflegedienst den persönlichen Hilfsbedarf festzustellen. Ein guter Pflegedienst bietet Hausbesuche und eine Erstberatung an. Während dieser Besuche sind Angehörige und Pflegebedürftige in der Lage, alle wichtigen Fragen zu stellen.

Vor allem die Frage nach der personellen Kapazität ist hier wichtig. Eine weitere wichtige Frage lautet: Ist der Pflegedienst in der Lage, bei der Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber dem Kostenträger zu helfen? Hier kommt die Beantragung einer höheren Pflegestufe infrage.

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bedenken am besten Folgendes: Den Vertrag nach Kündigungsfristen, aufgeführten Kosten und Haftungsfragen durchlesen.

Nach Vertragsabschluss besteht die Möglichkeit, den Vertrag binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Dies gibt Pflegebedürftigen eine Testzeit, in der sie erfahren, ob es sich um den richtigen ambulanten Pflegedienst handelt.

 

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Pflege daheim: Die 3 größten Vorteile für Pflegebedürftige

Die Pflege daheim gehört für ca. zwei Drittel der Pflegebedürftigen in Deutschland zum Alltag. Sie werden von Angehörigen oder auch ambulanten Pflegediensten zu Hause betreut.

Die Pflege daheim hat viele Vorteile. Welche das sind und warum die Pflege daheim von vielen Pflegebedürftigen geschätzt wird, lesen Sie in diesem Artikel.

1. Leben in vertrauter Umgebung

Haben Sie Fragen zur Pflege daheim? Rufen sie uns an unter 089 958 972 90.

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Für den Betroffenen hat die Pflege zu Hause den Vorteil, dass er in seiner gewohnten Umgebung bleiben kann. Denn gerade wenn man viele Jahre in der Wohnung oder dem Haus gelebt hat, ist es im Alter nicht leicht, sich in einem Wohnheim einzuleben.

Der Kontakt mit den Angehörigen und auch den Nachbarn ist in dieser Zeit sehr wichtig. In der eigenen Wohnung oder auch bei den Kindern hat ein älterer Mensch das Gefühl, dass er dazu gehört. Anders sieht es zumeist in einem Altenheim aus, denn da ist man zuerst immer fremd.

Es ist zu beachten, dass das Haus oder die Wohnung umgebaut werden muss, wenn die Bewegungsfähigkeit stark eingeschränkt ist. Alle möglichen Gefahrenquellen müssen beseitigt und eventuell ein Treppenlift eingebaut werden.

2. Pflege durch qualifizierte Pfleger

Pflege daheim bedeutet nicht automatisch, dass sich die Angehörigen um die körperlichen Bedürfnisse und organisatorischen Aufgaben des Pflegebedürftigen kümmern müssen. Entweder übernimmt ein ambulanter Pflegedienst diese Arbeit. Oder die Angehörigen und der Pflegedienst teilen sich die Arbeit.

Wie viel Geld für die Betreuung daheim zur Verfügung steht und wie die Pflege dementsprechend organisiert werden kann, hängt vom Pflegegrad ab.

3. Pflege daheim: Der Kostenfaktor

Wenn entschieden werden muss, ob die Pflege daheim oder in einem Altenheim stattfinden soll, haben auch die Kosten einen großen Einfluss.

Hierfür springt die Pflegeversicherung ein, allerdings wird anhand der Pflegegrade entschieden, welcher Betrag ausgezahlt wird. Grundsätzlich ist die Pflege in den eigenen vier Wänden etwas günstiger.

Weitere Informationen rund um die häusliche Pflege können sie bei Aktiv dahoam unter der Telefonnummer 089 958 972 90 oder unter der E-Mail-Adresse info@aktiv-dahoam.de erhalten.

 

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Pflegesachleistung: Die 4 häufigsten Fragen und Antworten

Der Unterschied zwischen dem Pflegegeld und der Pflegesachleistung besteht darin, wer die Pflege übernimmt. Je nach Pflegegrad unterscheidet sich die Höhe beider Formen der finanziellen Unterstützung, die die Krankenkassen beim Vorliegen einesPflegegrads übernehmen müssen.

Pflegegeld erhalten grundsätzlich nur Angehörige, wenn sie die häusliche Pflege übernehmen. Das Pflegegeld ist erheblich niedriger als die übernommenen Sachleistungen. Da es nicht immer möglich ist, dass die häusliche Pflege durch Familienmitglieder des Pflegebedürfigen übernommen werden kann, kann auch ein ambulanter Pflegedienst beauftragt werden. In diesem Fall bezahlt die zuständige Krankenkasse dann diese Kosten in Form von sogenannten Sachleistungen.

1. Ist nur ein Entweder-Oder in Bezug auf Pflegegeld und Sachleistungen möglich?

Nein, das ist nicht der Fall. Oft sieht es in der Praxis so aus, dass die eigene Familie nicht die volle benötigte Pflege eines Angehörigen selbst erbringen kann.

In diesem Fall gibt es auch die Möglichkeit, dass die Familie einen Teil der Pflege übernimmt und dafür Pflegegeld erhält, aber auch ein Teil der Pflege von einem ambulanten Pflegedienst abgedeckt wird, der dann von der Krankenkasse in Form der Pflegesachleistung bezahlt wird.

2. Wodurch entsteht der Anspruch auf Pflegesachleistungen?

Es ist bei jeder Form der Pflegebedürftigkeit erforderlich, dass der Medizinische Dienst ein Gutachten darüber ausstellt, dass die Pflegebedürftigkeit mindestens über einen Zeitraum von sechs Monaten oder länger beziehungsweise dauerhaft besteht, um einen Anspruch auf Sachleistungen zu haben.

Dabei ist es unerheblich, ob körperliche, geistige oder seelische Einschränkungen beziehungsweise eine Kombination als verschiedenen dieser drei Faktoren zur Pflegebedürftigkeit geführt haben.

3. Vermindert sich das Pflegegeld für die Angehörigen, wenn eine Pflegesachleistung benötigt wird?

Haben Sie Fragen zum Thema Pflegesachleistung? Dann rufen Sie uns an unter 089 958 972 90.

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Ja, das ist der Fall. In Anspruch genommene Sachleistungen haben immer Vorrang vor dem durch die Krankenkassen an die Angehörigen ausgezahlten Pflegegeld. Die Pflegedienste, die einen Teil der Pflege für Angehörige, die nicht die komplette Pflege selbst übernehmen können, im Auftrag für die Pflegebedürftigen leisten, werden normalerweise vom Pflegedienst selbst mit der zuständigen Krankenkasse des Versicherten abgerechnet.

Diese Sachleistungen werden von den Krankenkassen immer zuerst ausgezahlt. Liegt dieser Betrag allerdings unter der Summe, die einem pflegenden Angehörigen in Form von Pflegegeld zusteht, dann wird der Restbetrag an Pflegegeld diesem pflegenden Angehörigen selbst von der Krankenkasse ausgezahlt. Es kommt deshalb immer auf den Einzelfall an, ob es sinnvoll ist oder nicht, die Pflege selbst komplett zu übernehmen, teilweise zu übernehmen oder aber vollständig von einem Pflegedienst übernehmen zu lassen.

Im Falle der Unterbrechung einer Berufstätigkeit kann es auch finanziell von Vorteil sein, einen Pflegedienst zu bestellen. Auch wenn die Pflege einen Angehörigen körperlich oder mental überfordert, ist die Überlegung, ganz oder teilweise auf das Pflegegeld zu verzichten und lieber die angebotenen Sachleistungen der Krankenkasse in Anspruch zu nehmen, sehr sinnvoll.

4. Wie hoch sind die Sachleistungen für die ambulante Pflege durch einen Pflegedienst?

Bei den Leistungen der Krankenkassen für die Pflege werden verschiedenePflegegrade unterschieden. Außerdem gibt es noch die Tagespflege, Kombinationsleistungen sowie zusätzliche Betreuungsleistungen.

Die Höhe dieser Leistungen wird kontinuierlich neu angepasst. Sie können über die genaue Höhe grundsätzlich genaue Auskünfte bei der zuständigen Krankenkasse erhalten. Ambulante Pflegedienste können Ihnen aber auch Auskunft darüber geben, wie hoch das Pflegegeld, die Sachleistungen und alle sonst noch möglichen Leistungen durch die Krankenkasse sind.

Als Pflegedienst mit viel Erfahrung in diesem Bereich helfen wir Ihnen gern, alle Fragen in Bezug auf das komplizierte Thema Pflegesachleistung zu klären. Sie können sich deshalb sowohl über unsere E-mail-Adresse info@aktiv-dahoam.de als auch telefonisch über unsere Telefonnummer 089 958 972 90 mit uns in Verbindung setzen.

 

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Welche Pflege Hilfen gibt es?

Jemanden zu betreuen, der Pflege benötigt, ist keine leichte Aufgabe und je nach Grad der Pflegebedürftigkeit sehr aufwendig. Nicht selten benötigen Pflegebedürftige eine Rundum-Betreuung über 24 Stunden. Dies ist mit dem Zeitplan der meisten Angehörigen nicht vereinbar. Vor allem dann nicht, wenn Angehörige noch einen Beruf ausüben. Aber es gibt eine Reihe von Lösungen für dieses Problem.

Hat der Pflegebedürftige bereits nach einer Begutachtung durch den MDK (medizinischer Dienst der Krankenkasse) einen bestimmten Pflegegrad erhalten, so hat er/sie auch Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung. Je nachPflegegrad bzw. je nach Höhe des Pflegeaufwandes erhält der Pflegebedürftige einen Betrag, den er für seine Betreuung verwenden kann. Häufig wird auch direkt durch die Krankenkasse ein Pflegedienst bezahlt, der bestimmte Aufgaben übernimmt.

Welche Leistungen erbringt ein Pflegedienst?

Angehörige, die die Betreuung von Mutter, Vater, Großvater, Tante etc. nicht selbst übernehmen können oder möchten, können den Pflegedienst mit den entsprechenden Aufgaben beauftragen. Tätigkeiten können beispielsweise sein:

  • Hilfe beim Aufstehen und Zubettgehen
  • Hilfe beim Kochen und Essen
  • Hilfe beim Einkaufen
  • Hilfe bei der Reinigung der Wohnung
  • Kontrolle der Medikamenteneinnahme
  • Anlegen von Hilfsmitteln (Brille, Korsett, Schienen, Hörgerät)
  • Anlegen von Verbänden
  • Pflege von Sonden und Kathetern
  • Hilfe beim Toilettengang
  • Hilfe beim Baden, Duschen und der Mundpflege
  • Hilfe beim An- und Auskleiden
  • Blutdruck- und Blutzuckerkontrolle
  • Insulininjektionen

Wie häufig der Pflegedienst am Tag vorbeischaut, hängt vom Grad der Pflegebedürftigkeit ab. Gibt der Pflegegrad nur einen Besuch pro Tag, beispielsweise am Morgen her, so kann der Pflegebedürftige weitere Besuche auch privat mit dem Pflegedienst abrechnen.

Tagespflege

Es gibt viele Möglichkeiten in der Pflege. Wir beraten Sie gern: 089 958 972 90

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Eine andere Möglichkeit ist die Tagespflege. Wer seinen Angehörigen einen Gang ins Heim ersparen möchte, kann eine Tagespflegeeinrichtung aufsuchen. Tagespflegestellen gibt es in vielen Seniorenheimen, aber es finden sich auch einzelne Einrichtungen, die nur Tagespflege anbieten. Häufig werden die Pflegebedürftigen dann von einem eigenen Fahrdienst am Morgen abgeholt und am Nachmittag wieder nach Hause gebracht. Diese Lösung ist ideal für Familien, in denen die Angehörigen Vollzeit arbeiten. Die Betreuung in einer Tagespflege umfasst alle Leistungen einer stationären Einrichtung wie Mahlzeiten, Betreuungsangebote, Medikamentengabe, Verabreichung von Injektionen etc.

Kurzzeitpflege

Pflegende Angehörige sind meist einem enormen Druck ausgesetzt. Die Belastung kann je nach Erkrankung enorm sein und so sind regelmäßige Auszeiten wichtig. Insbesondere Angehörige von Demenzkranken laufen Gefahr, langfristig selbst zu erkranken bzw. einen Burn-Out zu erleiden. Um einmal auszuspannen und um Abstand vom Alltag zu bekommen, ist auch einmal ein Urlaub notwendig. Aber wohin mit der pflegebedürftigen Mutter, dem Großvater oder der Tante? In Deutschland gibt es in allen Regionen auch diverse Kurzzeitpflegeeinrichtungen. Diese Heime und Einrichtungen bieten Pflegebedürftigen einen Platz, solange die Angehörigen im Urlaub sind. Ist bereits ein Pflegegrad vorhanden, kann solch ein Aufenthalt sogar von der Pflegekasse getragen werden.

Pflegehilfsmittel

Abgesehen von den Hilfen durch einen Pflegedienst, durch Kurzzeitpflege oder Tagespflege können Pflegehilfsmittel den Alltag erleichtern. Viele dieser Hilfsmittel sind bereits im Katalog der gesetzlichen Krankenkassen gelistet und können auf Rezept verordnet werden. Dazu gehören:

  • Rollatoren
  • Rollstühle
  • Hörgeräte
  • Toilettenstühle und Toilettenerhöhungen
  • Pflegebetten
  • Duschlifter und Badehilfen etc.

Bei weiteren Fragen zum Thema rufen Sie uns gerne an unter 089 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@aktiv-dahoam.de.

 

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Das Pflegestärkungsgesetz 2017

Das Pflegestärkungsgesetz ist zwar schon 2016 in Kraft getreten, aber viele Änderungen werden gerade für die Patienten und ihre Angehörigen erst jetzt zum Jahreswechsel wichtig. Eine der entscheidendsten dieser Änderungen ist wohl der Übergang von der Pflegestufe zum Pflegegrad und die neue Form des Begutachtungsverfahrens.

Vorab ist ganz wichtig: Niemand, der jetzt schon Unterstützung bekommt, wird durch die Änderungen weniger bekommen. Viele können sogar mehr Geld erhalten. Wir werden uns hier einige der wesentlichen Änderungen ansehen.

Pflegegrade statt Pflegestufen

Haben Sie fragen zum Pflegestärkungsgesetz? Rufen Sie uns an unter 089 958 972 90

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Ab sofort gibt es nicht mehr die bekannten Pflegestufen, sondern Pflegegrade. Statt der bisherigen drei Pflegestufen gibt es jetzt fünf Pflegegrade. Dabei ist weiterhin entscheidend, wie viel Zeitaufwand für die Pflege notwendig ist.

Es wird aber auch stärker berücksichtigt, welche Probleme die Patienten im Alltag haben und welche Hilfen sie benötigen. Als grobe Faustregel kann sich jeder seinen neuen Pflegegrad schon „ausrechnen“: Wer nur körperliche Einschränkungen hat, erhöht die Zahl um eins, wer auch sonst im Alltag eingeschränkt ist, erhöht die Zahl um zwei. Wenn Sie also wegen eines kranken Beins Pflegestufe 1 haben, dann haben Sie ab 2017 Pflegegrad 2. Wer wegen Demenz jetzt Pflegestufe 3 hat, kommt ab 2017 in Pflegegrad 5.

Neue Grundlagen zur Begutachtung

Eine weitere wichtige Änderung, die durch das Pflegestärkungsgesetz in Kraft tritt, sind die neuen Grundlagen zur Begutachtung. Körperliche, geistige und psychische Einschränkungen werden berücksichtigt und in die Bestimmung des Pflegegrads einbezogen.

Die sechs Punkte sind:

  1. Mobilität – Wie gut kann der Patient sich selbst bewegen? Kann er zum Beispiel noch in der Wohnung allein in jeden Raum gehen, aber nicht mehr gut zum Supermarkt?
  2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten – Wie gut kann der Patient noch Aufgaben bewältigen wie zum Beispiel Rätsel, Erinnerungsfragen oder ähnliches? Wie gut kann der Patient mit anderen sprechen, seine Wünsche ausdrücken oder einen Kommentar zu ihren Anliegen machen?
  3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen – Wie gut kommt der Patient mit sich selbst und seinen Gefühlen zurecht? Hat er oder sie oft Angst oder wird plötzlich sehr wütend und kommt deswegen nicht gut im Alltag zurecht?
  4. Selbstversorgung – Welche Aufgaben zur „Eigenpflege“ kann der Patient übernehmen? Wie gut kann er sich um seine Ernährung und um die Sauberkeit in seiner Wohnung kümmern?
  5. Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen – Wie sehr belastet den Patienten die Erkrankung oder das Altwerden? Kann er oder sie die Probleme noch mit einem lachenden Auge sehen oder machen sie hoffnungslos und hilflos?
  6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte – Ist der Patient gut integriert, hat er Freunde oder Familie und fühlt sich daher sozial unterstützt?

Je nachdem, wie die Antwort auf diese Fragen ausfällt, wird einem Patienten ein Pflegegrad zugeteilt. Diesen kann man direkt in Geld-Leistungen übersetzen – genauso, wie bisher bei der Pflegestufe.

Das Pflegestärkungsgesetz: Mehr Unterstützung für pflegende Angehörige

Auch Angehörige, die jemanden pflegen, bekommen durch das neue Gesetz mehr Unterstützung. Wir haben hier schon oft beschrieben, dass die Pflege von kranken Angehörigen eine echte Belastung sein kann. Deswegen soll das neue Gesetz gerade auch diejenigen entlasten, die freiwillig für Angehörige oder Freunde sorgen.

Ein Schritt zu dieser Hilfe ist die automatische Beratung, die jeder angeboten bekommt. Wenn man Pflegeleistungen beantragt, darf man auch ein Beratungsgespräch in Anspruch nehmen. In dem Gespräch werden viele wichtige Fragen geklärt und ganz persönliche Probleme besprochen.

Ein weiterer Schritt ist die bessere Absicherung. Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung für pflegende Angehörige werden verbessert und aufgestockt. So soll erreicht werden, dass auch die kurzfristige Pflege von Angehörigen keine langfristigen Probleme für die Pflegenden bedeutet.

Wenn Sie sich fragen, was das neue Pflegestärkungsgesetz für Sie bedeutet oder wie Sie Ihre eigene Pflege oder die eines Angehörigen verbessern können, wenn die Pflegegrade eingeführt werden, rufen Sie uns gerne an unter 089 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@aktiv-dahoam.de. Wir helfen Ihnen gerne, alle Wirren zu durchschauen.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf www.pflegestaerkungsgesetz.de und auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit.

 

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Häusliche Pflege: So finden Sie einen guten Pflegedienst

Häusliche Pflege ist für viele Patienten die liebste Möglichkeit. Sie können in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und müssen weder vorübergehend, noch dauerhaft in ein Heim oder Krankenhaus. Die Organisation häuslicher Pflege ist aber oft eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Meistens wird die Pflege von Angehörigen organisiert, die sicher stellen möchten, dass Mutter, Vater, Bruder oder Schwester eine gute Versorgung bekommen.

Sie können vieles oft selbst übernehmen, aber für gewisse Bereiche Hilfe holen. Man kann auch die gesamte Pflege durch einen Pflegedienst übernehmen lassen. Das ist zum Beispiel dann die beste Lösung, wenn Angehörige die Pflege selbst psychisch oder physisch nicht stemmen können, weit weg wohnen oder wegen anderer Verpflichtungen einfach keine Zeit haben. Denn gute Pflege nimmt viel Zeit in Anspruch und ist oft auch anstrengend.

Was gute Pflegekräfte für häusliche Pflege auszeichnet

Für gute Pflege ist die fachliche Kompetenz der Pflegekräfte wichtig. Nur mit dem nötigen „Know-How“ kann jemand gut versorgt werden. Ein guter Pflegedienst zeichnet sich durch regelmäßige Fortbildungen für die Mitarbeiter aus. Es gibt immer wieder neue Techniken oder Erkenntnisse. Die Mitarbeiter sollten diese kennen und dazu lernen können oder alte Fähigkeiten auffrischen. Eine Pflegekraft kann zum Beispiel lange nur für die Wundversorgung von Patienten zuständig gewesen sein. Sie sollte dann vor einem Wechsel zur Betreuung von Patienten mit Demenz die Möglichkeit haben, spezifische Fähigkeiten aufzufrischen. Diese Auffrischung ist für alle Fachkräfte wichtig.

Ein weiterer wichtiger Punkt für gute häusliche Pflege ist die emotionale Kompetenz der Mitarbeiter. Sie sollten sich einfühlen können und die Patienten nicht alle einheitlich behandeln. Pflegekräfte sollten auch auf die Persönlichkeit der Patienten eingehen. Es ist wichtig, dass sie genug Zeit für jeden einzelnen haben.

Was einen guten Pflegedienst auszeichnet

Wünschen Sie mehr Informationen zum Thema häusliche Pflege? Rufen Sie uns an unter <strong>089 958 972 90</strong>

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Häusliche Pflege benötigt viel Zeit und Kompetenz. Pflegekräfte können ihre Fähigkeiten besser einsetzen, wenn sie diese Zeit bekommen. Ein guter Pflegedienst organisiert die Einsätze so, dass für jeden Patienten viel Zeit ist. Jeder Patient muss versorgt sein, wenn mal eine Pflegekraft Urlaub macht. Es muss deswegen ein gutes System mit Vertretungspersonen geben.

Patienten sollten feste Bezugspersonen haben. Der Pflegeteams sollte also in Teams arbeiten, die groß genug sind. Der Patient lernt zum Beispiel drei verschiedene Pflegekräfte kennen, die sich abwechselnd um ihn kümmern. Eine andere Pflegekraft aus dem Team übernimmt die Arbeit, wenn jemand im Urlaub ist.

Ein guter Pflegedienst ist telefonisch für Patienten erreichbar. Patienten können anrufen, wenn sie Fragen haben, zusätzliche Hilfe benötigen oder wenn etwas nicht gut geklappt hat. Angehörige können sich am Telefon informieren. Der Pflegedienst hilft auch, eine Rechnung zu verstehen.

Häusliche Pflege ist mit einem Pflegedienst einfacher

Ein guter Pflegedienst hilft bei der häuslichen Pflege. Die Mitarbeiter sind freundlich und kennen die typischen Schwierigkeiten. Sie unterstützen Patienten und Angehörige von Anfang an. Viele Patienten haben Angst, dass sich Fremde nicht gut um sie kümmern. Die Mitarbeiter von einem Pflegedienst lernen ihre Patienten mit der Zeit kennen. Angehörige und Patienten müssen sich keine Sorgen mehr machen, wenn sie die Pflegekräfte länger kennen.

Angehörige können mit dem Pflegedienst absprechen, wer welche Aufgaben übernimmt. Viele Angehörige können selbst einige Aufgaben erledigen, aber können zum Beispiel nicht schwer tragen. Wundversorgung ist ein Thema für Fachpersonen, weil es wichtig ist, dass ein Verband hygienisch gewechselt wird und richtig setzt. Ein Pflegedienst hilft bei all diesen Aufgaben der häuslichen Pflege.

Suchen Sie Hilfe bei der häuslichen Pflege? Sie können uns anrufen unter 089 958 972 90 und wir beraten Sie gerne zu allen Fragen. Sie können uns auch eine Email an info@aktiv-dahoam.de schreiben und kurz schildern, worum es geht.

 

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