Pflegesachleistung: Die 4 häufigsten Fragen und Antworten

Der Unterschied zwischen dem Pflegegeld und der Pflegesachleistung besteht darin, wer die Pflege übernimmt. Je nach Pflegegrad unterscheidet sich die Höhe beider Formen der finanziellen Unterstützung, die die Krankenkassen beim Vorliegen einesPflegegrads übernehmen müssen.

Pflegegeld erhalten grundsätzlich nur Angehörige, wenn sie die häusliche Pflege übernehmen. Das Pflegegeld ist erheblich niedriger als die übernommenen Sachleistungen. Da es nicht immer möglich ist, dass die häusliche Pflege durch Familienmitglieder des Pflegebedürfigen übernommen werden kann, kann auch ein ambulanter Pflegedienst beauftragt werden. In diesem Fall bezahlt die zuständige Krankenkasse dann diese Kosten in Form von sogenannten Sachleistungen.

1. Ist nur ein Entweder-Oder in Bezug auf Pflegegeld und Sachleistungen möglich?

Nein, das ist nicht der Fall. Oft sieht es in der Praxis so aus, dass die eigene Familie nicht die volle benötigte Pflege eines Angehörigen selbst erbringen kann.

In diesem Fall gibt es auch die Möglichkeit, dass die Familie einen Teil der Pflege übernimmt und dafür Pflegegeld erhält, aber auch ein Teil der Pflege von einem ambulanten Pflegedienst abgedeckt wird, der dann von der Krankenkasse in Form der Pflegesachleistung bezahlt wird.

2. Wodurch entsteht der Anspruch auf Pflegesachleistungen?

Es ist bei jeder Form der Pflegebedürftigkeit erforderlich, dass der Medizinische Dienst ein Gutachten darüber ausstellt, dass die Pflegebedürftigkeit mindestens über einen Zeitraum von sechs Monaten oder länger beziehungsweise dauerhaft besteht, um einen Anspruch auf Sachleistungen zu haben.

Dabei ist es unerheblich, ob körperliche, geistige oder seelische Einschränkungen beziehungsweise eine Kombination als verschiedenen dieser drei Faktoren zur Pflegebedürftigkeit geführt haben.

3. Vermindert sich das Pflegegeld für die Angehörigen, wenn eine Pflegesachleistung benötigt wird?

Haben Sie Fragen zum Thema Pflegesachleistung? Dann rufen Sie uns an unter 089 958 972 90.

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Ja, das ist der Fall. In Anspruch genommene Sachleistungen haben immer Vorrang vor dem durch die Krankenkassen an die Angehörigen ausgezahlten Pflegegeld. Die Pflegedienste, die einen Teil der Pflege für Angehörige, die nicht die komplette Pflege selbst übernehmen können, im Auftrag für die Pflegebedürftigen leisten, werden normalerweise vom Pflegedienst selbst mit der zuständigen Krankenkasse des Versicherten abgerechnet.

Diese Sachleistungen werden von den Krankenkassen immer zuerst ausgezahlt. Liegt dieser Betrag allerdings unter der Summe, die einem pflegenden Angehörigen in Form von Pflegegeld zusteht, dann wird der Restbetrag an Pflegegeld diesem pflegenden Angehörigen selbst von der Krankenkasse ausgezahlt. Es kommt deshalb immer auf den Einzelfall an, ob es sinnvoll ist oder nicht, die Pflege selbst komplett zu übernehmen, teilweise zu übernehmen oder aber vollständig von einem Pflegedienst übernehmen zu lassen.

Im Falle der Unterbrechung einer Berufstätigkeit kann es auch finanziell von Vorteil sein, einen Pflegedienst zu bestellen. Auch wenn die Pflege einen Angehörigen körperlich oder mental überfordert, ist die Überlegung, ganz oder teilweise auf das Pflegegeld zu verzichten und lieber die angebotenen Sachleistungen der Krankenkasse in Anspruch zu nehmen, sehr sinnvoll.

4. Wie hoch sind die Sachleistungen für die ambulante Pflege durch einen Pflegedienst?

Bei den Leistungen der Krankenkassen für die Pflege werden verschiedenePflegegrade unterschieden. Außerdem gibt es noch die Tagespflege, Kombinationsleistungen sowie zusätzliche Betreuungsleistungen.

Die Höhe dieser Leistungen wird kontinuierlich neu angepasst. Sie können über die genaue Höhe grundsätzlich genaue Auskünfte bei der zuständigen Krankenkasse erhalten. Ambulante Pflegedienste können Ihnen aber auch Auskunft darüber geben, wie hoch das Pflegegeld, die Sachleistungen und alle sonst noch möglichen Leistungen durch die Krankenkasse sind.

Als Pflegedienst mit viel Erfahrung in diesem Bereich helfen wir Ihnen gern, alle Fragen in Bezug auf das komplizierte Thema Pflegesachleistung zu klären. Sie können sich deshalb sowohl über unsere E-mail-Adresse info@aktiv-dahoam.de als auch telefonisch über unsere Telefonnummer 089 958 972 90 mit uns in Verbindung setzen.

 

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Welche Pflege Hilfen gibt es?

Jemanden zu betreuen, der Pflege benötigt, ist keine leichte Aufgabe und je nach Grad der Pflegebedürftigkeit sehr aufwendig. Nicht selten benötigen Pflegebedürftige eine Rundum-Betreuung über 24 Stunden.

Dies ist mit dem Zeitplan der meisten Angehörigen nicht vereinbar. Vor allem dann nicht, wenn Angehörige noch einen Beruf ausüben. Aber es gibt eine Reihe von Lösungen für dieses Problem.

Hat der Pflegebedürftige bereits nach einer Begutachtung durch den MDK (medizinischer Dienst der Krankenkasse) einen bestimmten Pflegegrad erhalten, so hat er/sie auch Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung.

Je nach Pflegegrad bzw. je nach Höhe des Pflegeaufwandes erhält der Pflegebedürftige einen Betrag, den er für seine Betreuung verwenden kann. Häufig wird auch direkt durch die Krankenkasse ein Pflegedienst bezahlt, der bestimmte Aufgaben übernimmt.

Welche Leistungen erbringt ein Pflegedienst?

Angehörige, die die Betreuung von Mutter, Vater, Großvater, Tante etc. nicht selbst übernehmen können oder möchten, können den Pflegedienst mit den entsprechenden Aufgaben beauftragen. Tätigkeiten können beispielsweise sein:

  • Hilfe beim Aufstehen und Zubettgehen
  • Hilfe beim Kochen und Essen
  • Hilfe beim Einkaufen
  • Hilfe bei der Reinigung der Wohnung
  • Kontrolle der Medikamenteneinnahme
  • Anlegen von Hilfsmitteln (Brille, Korsett, Schienen, Hörgerät)
  • Anlegen von Verbänden
  • Pflege von Sonden und Kathetern
  • Hilfe beim Toilettengang
  • Hilfe beim Baden, Duschen und der Mundpflege
  • Hilfe beim An- und Auskleiden
  • Blutdruck- und Blutzuckerkontrolle
  • Insulininjektionen

Wie häufig der Pflegedienst am Tag vorbeischaut, hängt vom Grad der Pflegebedürftigkeit ab. Gibt der Pflegegrad nur einen Besuch pro Tag, beispielsweise am Morgen her, so kann der Pflegebedürftige weitere Besuche auch privat mit dem Pflegedienst abrechnen.

Tagespflege

Eine andere Möglichkeit ist die Tagespflege. Wer seinen Angehörigen einen Gang ins Heim ersparen möchte, kann eine Tagespflegeeinrichtung aufsuchen.

Es gibt viele Möglichkeiten in der Pflege. Wir beraten Sie gern: 089 958 972 90

Es gibt viele Möglichkeiten in der Pflege. Wir beraten Sie gern: 089 958 972 90

Tagespflegestellen gibt es in vielen Seniorenheimen, aber es finden sich auch einzelne Einrichtungen, die nur Tagespflege anbieten.

Häufig werden die Pflegebedürftigen dann von einem eigenen Fahrdienst am Morgen abgeholt und am Nachmittag wieder nach Hause gebracht.

Diese Lösung ist ideal für Familien, in denen die Angehörigen Vollzeit arbeiten.

Die Betreuung in einer Tagespflege umfasst alle Leistungen einer stationären Einrichtung wie Mahlzeiten, Betreuungsangebote, Medikamentengabe, Verabreichung von Injektionen etc.

Kurzzeitpflege

Pflegende Angehörige sind meist einem enormen Druck ausgesetzt. Die Belastung kann je nach Erkrankung enorm sein und so sind regelmäßige Auszeiten wichtig. Insbesondere Angehörige von Demenzkranken laufen Gefahr, langfristig selbst zu erkranken bzw. einen Burn-Out zu erleiden.

Um einmal auszuspannen und um Abstand vom Alltag zu bekommen, ist auch einmal ein Urlaub notwendig. Aber wohin mit der pflegebedürftigen Mutter, dem Großvater oder der Tante? In Deutschland gibt es in allen Regionen auch diverse Kurzzeitpflegeeinrichtungen.

Diese Heime und Einrichtungen bieten Pflegebedürftigen einen Platz, solange die Angehörigen im Urlaub sind. Ist bereits ein Pflegegrad vorhanden, kann solch ein Aufenthalt sogar von der Pflegekasse getragen werden.

Pflegehilfsmittel

Abgesehen von den Hilfen durch einen Pflegedienst, durch Kurzzeitpflege oder Tagespflege können Pflegehilfsmittel den Alltag erleichtern. Viele dieser Hilfsmittel sind bereits im Katalog der gesetzlichen Krankenkassen gelistet und können auf Rezept verordnet werden. Dazu gehören:

  • Rollatoren
  • Rollstühle
  • Hörgeräte
  • Toilettenstühle und Toilettenerhöhungen
  • Pflegebetten
  • Duschlifter und Badehilfen etc.

Bei weiteren Fragen zum Thema rufen Sie uns gerne an unter 089 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@aktiv-dahoam.de.

 

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Häusliche Pflege: Wie hoch sind die Pflegedienst Kosten?

Das Pflegestärkungsgesetz 2017

Das Pflegestärkungsgesetz ist zwar schon 2016 in Kraft getreten, aber viele Änderungen werden gerade für die Patienten und ihre Angehörigen erst jetzt zum Jahreswechsel wichtig. Eine der entscheidendsten dieser Änderungen ist wohl der Übergang von der Pflegestufe zum Pflegegrad und die neue Form des Begutachtungsverfahrens.

Vorab ist ganz wichtig: Niemand, der jetzt schon Unterstützung bekommt, wird durch die Änderungen weniger bekommen. Viele können sogar mehr Geld erhalten. Wir werden uns hier einige der wesentlichen Änderungen ansehen.

Pflegegrade statt Pflegestufen

Haben Sie fragen zum Pflegestärkungsgesetz? Rufen Sie uns an unter 089 958 972 90

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Ab sofort gibt es nicht mehr die bekannten Pflegestufen, sondern Pflegegrade.

Statt der bisherigen drei Pflegestufen gibt es jetzt fünf Pflegegrade. Dabei ist weiterhin entscheidend, wie viel Zeitaufwand für die Pflege notwendig ist.

Es wird aber auch stärker berücksichtigt, welche Probleme die Patienten im Alltag haben und welche Hilfen sie benötigen.

Als grobe Faustregel kann sich jeder seinen neuen Pflegegrad schon „ausrechnen“: Wer nur körperliche Einschränkungen hat, erhöht die Zahl um eins, wer auch sonst im Alltag eingeschränkt ist, erhöht die Zahl um zwei.

Wenn Sie also wegen eines kranken Beins Pflegestufe 1 haben, dann haben Sie ab 2017 Pflegegrad 2. Wer wegen Demenz jetzt Pflegestufe 3 hat, kommt ab 2017 in Pflegegrad 5.

Neue Grundlagen zur Begutachtung

Eine weitere wichtige Änderung, die durch das Pflegestärkungsgesetz in Kraft tritt, sind die neuen Grundlagen zur Begutachtung. Körperliche, geistige und psychische Einschränkungen werden berücksichtigt und in die Bestimmung des Pflegegrads einbezogen.

Die sechs Punkte sind:

  1. Mobilität – Wie gut kann der Patient sich selbst bewegen? Kann er zum Beispiel noch in der Wohnung allein in jeden Raum gehen, aber nicht mehr gut zum Supermarkt?
  2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten – Wie gut kann der Patient noch Aufgaben bewältigen wie zum Beispiel Rätsel, Erinnerungsfragen oder ähnliches? Wie gut kann der Patient mit anderen sprechen, seine Wünsche ausdrücken oder einen Kommentar zu ihren Anliegen machen?
  3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen – Wie gut kommt der Patient mit sich selbst und seinen Gefühlen zurecht? Hat er oder sie oft Angst oder wird plötzlich sehr wütend und kommt deswegen nicht gut im Alltag zurecht?
  4. Selbstversorgung – Welche Aufgaben zur „Eigenpflege“ kann der Patient übernehmen? Wie gut kann er sich um seine Ernährung und um die Sauberkeit in seiner Wohnung kümmern?
  5. Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen – Wie sehr belastet den Patienten die Erkrankung oder das Altwerden? Kann er oder sie die Probleme noch mit einem lachenden Auge sehen oder machen sie hoffnungslos und hilflos?
  6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte – Ist der Patient gut integriert, hat er Freunde oder Familie und fühlt sich daher sozial unterstützt?

Je nachdem, wie die Antwort auf diese Fragen ausfällt, wird einem Patienten ein Pflegegrad zugeteilt. Diesen kann man direkt in Geld-Leistungen übersetzen – genauso, wie bisher bei der Pflegestufe.

Das Pflegestärkungsgesetz: Mehr Unterstützung für pflegende Angehörige

Auch Angehörige, die jemanden pflegen, bekommen durch das neue Gesetz mehr Unterstützung. Wir haben hier schon oft beschrieben, dass die Pflege von kranken Angehörigen eine echte Belastung sein kann. Deswegen soll das neue Gesetz gerade auch diejenigen entlasten, die freiwillig für Angehörige oder Freunde sorgen.

Ein Schritt zu dieser Hilfe ist die automatische Beratung, die jeder angeboten bekommt. Wenn man Pflegeleistungen beantragt, darf man auch ein Beratungsgespräch in Anspruch nehmen. In dem Gespräch werden viele wichtige Fragen geklärt und ganz persönliche Probleme besprochen.

Ein weiterer Schritt ist die bessere Absicherung. Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung für pflegende Angehörige werden verbessert und aufgestockt. So soll erreicht werden, dass auch die kurzfristige Pflege von Angehörigen keine langfristigen Probleme für die Pflegenden bedeutet.

Wenn Sie sich fragen, was das neue Pflegestärkungsgesetz für Sie bedeutet oder wie Sie Ihre eigene Pflege oder die eines Angehörigen verbessern können, wenn die Pflegegrade eingeführt werden, rufen Sie uns gerne an unter 089 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@aktiv-dahoam.de. Wir helfen Ihnen gerne, alle Wirren zu durchschauen.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf www.pflegestaerkungsgesetz.de und auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit.

 

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Häusliche Pflege: So finden Sie einen guten Pflegedienst

Häusliche Pflege ist für viele Patienten die liebste Möglichkeit. Sie können in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und müssen weder vorübergehend, noch dauerhaft in ein Heim oder Krankenhaus.

Die Organisation häuslicher Pflege ist aber oft eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Meistens wird die Pflege von Angehörigen organisiert, die sicher stellen möchten, dass Mutter, Vater, Bruder oder Schwester eine gute Versorgung bekommen.

Sie können vieles oft selbst übernehmen, aber für gewisse Bereiche Hilfe holen. Man kann auch die gesamte Pflege durch einen Pflegedienst übernehmen lassen.

Das ist zum Beispiel dann die beste Lösung, wenn Angehörige die Pflege selbst psychisch oder physisch nicht stemmen können, weit weg wohnen oder wegen anderer Verpflichtungen einfach keine Zeit haben. Denn gute Pflege nimmt viel Zeit in Anspruch und ist oft auch anstrengend.

Was gute Pflegekräfte für häusliche Pflege auszeichnet

Für gute Pflege ist die fachliche Kompetenz der Pflegekräfte wichtig. Nur mit dem nötigen „Know-How“ kann jemand gut versorgt werden. Ein guter Pflegedienst zeichnet sich durch regelmäßige Fortbildungen für die Mitarbeiter aus.

Wünschen Sie mehr Informationen zum Thema häusliche Pflege? Rufen Sie uns an unter <strong>089 958 972 90</strong>

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Es gibt immer wieder neue Techniken oder Erkenntnisse.

Die Mitarbeiter sollten diese kennen und dazu lernen können oder alte Fähigkeiten auffrischen.

Eine Pflegekraft kann zum Beispiel lange nur für die Wundversorgung von Patienten zuständig gewesen sein.

Sie sollte dann vor einem Wechsel zur Betreuung von Patienten mit Demenz die Möglichkeit haben, spezifische Fähigkeiten aufzufrischen.

Diese Auffrischung ist für alle Fachkräfte wichtig.

Ein weiterer wichtiger Punkt für gute häusliche Pflege ist die emotionale Kompetenz der Mitarbeiter. Sie sollten sich einfühlen können und die Patienten nicht alle einheitlich behandeln. Pflegekräfte sollten auch auf die Persönlichkeit der Patienten eingehen. Es ist wichtig, dass sie genug Zeit für jeden einzelnen haben.

Was einen guten Pflegedienst auszeichnet

Häusliche Pflege benötigt viel Zeit und Kompetenz. Pflegekräfte können ihre Fähigkeiten besser einsetzen, wenn sie diese Zeit bekommen.

Ein guter Pflegedienst organisiert die Einsätze so, dass für jeden Patienten viel Zeit ist. Jeder Patient muss versorgt sein, wenn mal eine Pflegekraft Urlaub macht. Es muss deswegen ein gutes System mit Vertretungspersonen geben.

Patienten sollten feste Bezugspersonen haben. Der Pflegeteams sollte also in Teams arbeiten, die groß genug sind. Der Patient lernt zum Beispiel drei verschiedene Pflegekräfte kennen, die sich abwechselnd um ihn kümmern. Eine andere Pflegekraft aus dem Team übernimmt die Arbeit, wenn jemand im Urlaub ist.

Ein guter Pflegedienst ist telefonisch für Patienten erreichbar. Patienten können anrufen, wenn sie Fragen haben, zusätzliche Hilfe benötigen oder wenn etwas nicht gut geklappt hat. Angehörige können sich am Telefon informieren. Der Pflegedienst hilft auch, eine Rechnung zu verstehen.

Häusliche Pflege ist mit einem Pflegedienst einfacher

Ein guter Pflegedienst hilft bei der häuslichen Pflege. Die Mitarbeiter sind freundlich und kennen die typischen Schwierigkeiten. Sie unterstützen Patienten und Angehörige von Anfang an. Viele Patienten haben Angst, dass sich Fremde nicht gut um sie kümmern.

Die Mitarbeiter von einem Pflegedienst lernen ihre Patienten mit der Zeit kennen. Angehörige und Patienten müssen sich keine Sorgen mehr machen, wenn sie die Pflegekräfte länger kennen.

Angehörige können mit dem Pflegedienst absprechen, wer welche Aufgaben übernimmt. Viele Angehörige können selbst einige Aufgaben erledigen, aber können zum Beispiel nicht schwer tragen.

Wundversorgung ist ein Thema für Fachpersonen, weil es wichtig ist, dass ein Verband hygienisch gewechselt wird und richtig setzt. Ein Pflegedienst hilft bei all diesen Aufgaben der häuslichen Pflege.

Suchen Sie Hilfe bei der häuslichen Pflege? Sie können uns anrufen unter 089 958 972 90 und wir beraten Sie gerne zu allen Fragen. Sie können uns auch eine Email an info@aktiv-dahoam.de schreiben und kurz schildern, worum es geht.

 

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Pflegezeit nehmen: Darauf kommt es an!

Die Pflegezeit soll es Angehörigen ermöglichen, im Notfall oder für die ersten Monate die Pflege zu übernehmen, auch wenn sie eigentlich arbeiten. Diese Regelung gilt für Arbeitnehmer, egal ob sie in Voll- oder Teilzeit arbeiten oder sogar von zu Hause aus tätig sind und auch für Auszubildende. Die gesetzliche Möglichkeit zur Pflege soll verhindern, dass jemand seine Arbeit aufgeben muss oder gekündigt wird. Sie ist nur in begrenztem Rahmen finanziell abgesichert.

Ein wichtiger Unterschied liegt zwischen der Art der „Auszeit“ bei der Arbeit. Es gibt einerseits die akute Pflege in den ersten zehn Tagen beispielsweise nach einem Unfall oder dem Ausfall einer anderen Pflegeperson. Andererseits gibt es auch langfristige Pausen, sodass jemand für bis zu sechs Monate die Pflege übernehmen kann. Beide Varianten stellen wir hier vor und weisen auch auf mögliche Schwierigkeiten hin.

Notfallpflege: 10 Tage Pflegezeit

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Pflegezeit? Rufen Sie uns an unter 089 958 972 90

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Das Gesetz sieht eine Art „Notfallpflege“ vor, wenn ein Angehöriger verunglückt oder plötzlich pflegebedürftig wird – oder eine bisherige Pflege wegfällt. In den zehn Tagen soll beispielsweise die langfristige Pflege organisiert werden. Für diese Zeit gibt es die Möglichkeit, Pflegeunterstützungsgeld zu beantragen. Das muss unverzüglich nach Bekanntwerden der Situation bei der Pflegekasse des Pflegebedürftigen beantragt werden.

Das Pflegeunterstützungsgeld ersetzt den Verdienstauswall (zu einem Teil). Außerdem ist man während der zehn Tage weiterhin durch Kranken-, Pflege und Arbeitslosenversicherung abgesichert. Das unterscheidet die „Notfall“-Pflegezeit von der langfristigen Pflegezeit.

Sechs Monate Pflege

Wer einen Angehörigen für längere Zeit pflegen will, kann dafür bis zu sechs Monate von der Arbeit freigestellt werden. Der Sinn dahinter ist es, dass jemand, der nur kurzzeitig pflegebedürftig ist – zum Beispiel durch einen Unfall – in der Zeit von Angehörigen gepflegt werden kann. Das betrifft vor allem auch Kinder und Jugendliche. Weil mehrere Angehörige sich nacheinander jeweils sechs Monate Pflegezeit nehmen können, kann der Betroffene auch länger versorgt werden.

Eine wichtige erste Einschränkung, die sich dadurch ergibt: Arbeitnehmer haben keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung. Während der sechs Monate sind sie so auch nicht weiterhin kranken-, pflege- und arbeitslosenversichert. Als finanziellen Ausgleich kann man einen zinslosen Kredit aufnehmen. Der wird dann nach Wiederaufnahme der Arbeit in Raten ausgezahlt. Ein „Zubrot“ kann die zu pflegende Person von ihrem Pflegegeld bezahlen.

Voraussetzungen für die Pflegezeit

Nur „nahe Angehörige“ haben nach dem Gesetz einen Anspruch auf die Pflegezeit. Das sind:

  • Eltern und Großeltern
  • Ehe- und Lebenspartner (und Partner in einer ehe- oder lebenspartnerschaftsähnlichen Gemeinschaft)
  • Geschwister
  • Kinder und Enkel
  • Stiefeltern und -kinder
  • Schwiegereltern, Schwäger/innen, Schwiegerkinder

Außerdem haben Arbeitnehmer nur das Recht, langfristig auszufallen, wenn im Betrieb mehr als 15 Personen beschäftigt sind (einschließlich aller Teilzeitkräfte).

Außerdem muss ein Arbeitnehmer den Anspruch unverzüglich dem Arbeitgeber mitteilen – er kann sich also nicht im Nachhinein mit Verweis auf die Pflegezeit für sein Fehlen entschuldigen.

Ergänzungen zur eigenen Pflege

Eine weitere Einschränkung der Pflegezeit besteht darin, dass jeder Arbeitnehmer die sechs Monate nur einmal beantragen kann. Sie können auch nicht aufgeteilt werden. Wer sich einmal für einen Monat mit Bezug auf die Pflegezeit hat freistellen lassen, kann die übrigen fünf Monate nicht später in Anspruch nehmen.

Deswegen ist es wichtig, sich schon während der Pflegezeit um eine Anschlusspflege zu kümmern. Das können andere Angehörige sein, die ebenfalls eine berufliche Pause einlegen. Oder ein Pflegedienst. Der übernimmt alle Pflichten, wenn der Arbeitnehmer wieder in den Beruf zurückkehrt.

Ein Pflegedienst schon während der Pflegezeit

Der Angehörige, der in Pflegezeit ist, muss sich hauptsächlich der Pflege widmen. Das bedeutet aber nicht, dass er alles daran selbst bewältigen muss. Es ist zum Beispiel möglich, für einige Leistungen einen Pflegedienst zu beauftragen.

Das ist auch eine gute Idee gegen Ende der Pflegezeit. Bald übernimmt ein Pflegedienst alle Leistungen und es ist gut, wenn sich der Patient schon mal daran gewöhnen kann. Wenn Sie auf der Suche nach einem Pflegedienst sind, der Sie unterstützt oder die Pflege übernimmt, melden Sie sich gern bei uns. Per Mail info@aktiv-dahoam.de  oder telefonisch unter 089 958 972 90.

 

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Pflege von Angehörigen: 4 Dinge, auf die Sie achten müssen

Die Pflege von Angehörigen wird für viele Betroffene ganz langsam zum Thema, kommt aber für einige auch als überraschende Herausforderung. Man muss sich mit vielen Fragen beschäftigen, wenn man überlegt, Angehörige zu Hause selbst zu pflegen.

Ein erster wichtiger Punkt ist, dass man sich nicht zwischen den beiden Extremen „Alles selbst machen“ und „Pflegeheim“ entscheiden muss. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten dazwischen. Sie können sich bei der Pflege immer von einem Pflegedienst unterstützen lassen.

1. Pflege von Angehörigen ist zeitlich aufwändig

Die Pflege von Angehörigen nimmt viel Zeit in Anspruch. Das klingt wie eine Binsenweisheit, aber viele Leute unterschätzen diesen Punkt. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, dass ein Angehöriger Diabetis hat und jeden Tag mit Insulin versorgt werden muss. Zuerst muss der Blutzucker gemessen werden, dann wird die richtige Insulindosis ausgewählt und anschließend gespritzt. Dieser Vorgang dauert zwar nur ein paar Minuten, muss jedoch mehrmals täglich und ggf. auch nachts wiederholt werden. Das ist jedoch im Fall von Diabetis noch nicht alles: Neues Insulin muss bestellt, abgeholt und richtig aufbewahrt werden. Messgeräte und Messstreifen werden ausgetauscht. Die passende Dosis muss abgestimmt werden.

Es ist wichtig, sich vor Augen zu halten, dass diese vielen kleinen Erledigungen zusammengenommen viel Zeit in Anspruch nehmen. Viele Betroffene haben ein schlechtes Gewissen oder erfahren sogar von außen Vorwürfe, weil sie die Kleinigkeit nicht „mal eben“ erledigen. Es ist möglich, die Pflege von Angehörigen im Alltag einzubauen, aber es ist nicht immer leicht. Deswegen ist es auch keine Schande, wenn Sie Hilfe benötigen.

2. Pflege von Angehörigen ist oft körperlich anstrengend

Die Pflege einer pflegebedürftigen Person ist nicht immer leicht – im wahrsten Sinne des Wortes. Jemand, der Hilfe beim Duschen, Baden oder einfach Anziehen braucht, muss dafür oft gestützt werden. Das ist körperlich anspruchsvoll! Viele Krankenkassen bieten mittlerweile Kurse darin an, wie diese Aufgaben einfacher und weniger belastend durchgeführt werden können. Trotzdem kann es sein, dass Sie bestimmte Aufgaben körperlich nicht bewältigen können.

Achten Sie bei der Planung der Pflege darauf, dass Sie sich nicht zu viel zumuten. Sie können sehr viel schaffen – vor allem, wenn Sie sich informieren und Hilfe holen, wo Sie Hilfe brauchen. Planen Sie körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten für starke Helfer und zeitlich anspruchsvolle Aufgaben für jemanden mit viel Geduld und Zeit.

3. Pflege von Angehörigen kann viel kosten

Die Pflege von Angehörigen bringt viele Herausforderungen mit sich. Wir unterstützen Sie gerne: <strong>089 958 972 90</strong>

Die Pflege von Angehörigen bringt viele Herausforderungen mit sich. Wir unterstützen Sie gerne: 089 958 972 90

Wenn Sie einen Angehörigen pflegen, kommen mitunter hohe Kosten auf Sie zu. Sie müssen Materialien kaufen und nicht alles, was sie brauchen, gibt es auf Rezept in der Apotheke. Das kann für viele eine enorme finanzielle Belastung bedeuten. Noch größer wird das Problem, wenn durch die Pflege Arbeitszeit und damit Einkommen wegfällt.

Informieren Sie sich so früh wie möglich über Pflegegeld, Pflegestufen und die Leistung der Krankenkassen oder anderer Einrichtungen. Sie können dazu direkt beim behandelnden Arzt nachfragen, Ihre Krankenkasse anrufen oder Beratungsstellen befragen. Es gibt viele Möglichkeiten, die finanziellen Hilfen so aufzuteilen, das individuelle Pflege möglich wird. Beispielsweise kann man Pflegegeld mit der Beauftragung von Pflegediensten kombinieren.

4. Nicht allein mit der Pflege von Angehörigen sein

Die Pflege von Angehörigen fordert oft sehr viel von den Pflegenden – zeitlich, körperlich, psychisch und auch finanziell. Es ist möglich, sich Hilfe zu holen. Einerseits in Form von Beratung. Andererseits zum Beispiel durch einen Pflegedienst. Wir bieten unsere Pflegeleistungen auch als Ergänzung zur Pflege durch Angehörige an und beraten Sie gern zu Ihren Möglichkeiten.

Wenn Sie noch gar nicht wissen, was alles notwendig sein wird, beraten wir Sie zur Pflege. Wenn Sie die unterschiedlichen Aufgaben kennen, können Sie selbst überlegen, was davon Sie machen möchten und was nicht. Wir stimmen uns mit Ihnen ab, damit die Pflege bestmöglich für den Patienten ist und Sie als Angehöriger nicht überlastet sind.

Rufen Sie uns gerne an unter 089 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@aktiv-dahoam.de, damit wir in Ruhe über Ihr Anliegen sprechen können.

 

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Hauskrankenpflege statt Krankenhaus

Die häusliche Krankenpflege oder Hauskrankenpflege wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, wenn sich dadurch ein Krankenhausaufenthalt verkürzen oder vermeiden lässt. Die Hauskrankenpflege wird durch geeignetes Pflegepersonal vorgenommen und unterscheidet sich dadurch von der Pflege, die zum Beispiel auch von Angehörigen durchgeführt werden kann.

Hauskrankenpflege wird wie erwähnt von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt und muss deswegen vorher von einem Arzt verordnet werden. Dieser stellt die Notwendigkeit der häuslichen Krankenpflege unter bestimmten Voraussetzungen fest – manchmal erst, nachdem der Patient den Wunsch nach dieser Möglichkeit geäußert hat.

1. Woraus besteht Hauskrankenpflege?

Ein Angehöriger benötigt Hauskrankenpflege? Rufen Sie uns an 089 958 972 90

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Hauskrankenpflege setzt sich aus mehreren Formen der Pflege zusammen. Zunächst gibt es Grundpflegeleistungen, bei denen ein Patient Hilfe beim Waschen und Anziehen bekommt oder speziell auch beim Duschen oder Baden. Außerdem kann er Hilfe beim Essen und Trinken erhalten oder auch bei Bewegung, die bei langer Bettlägerigkeit durch Unterstützung erfolgt. Der zweite Teil der persönlichen Pflege ist die Behandlungspflege, bei der es um medizinische Leistungen geht wie zum Beispiel die Medikamenteneinnahme oder Wundversorgung.

Ein zweiter großer Teil der Hauskrankenpflege ist die hauswirtschaftliche Versorgung der pflegebedürftigen Person – also so etwas wie Aufräumen, Kochen oder Einkaufen. Insbesondere für diese hauswirtschaftlichen Leistungen gilt die Voraussetzung, dass die Tätigkeiten nicht von der erkrankten Person oder einer anderen Person im Haushalt durchgeführt werden können.

2. Wer bekommt Hauskrankenpflege?

Die Voraussetzungen für Hauskrankenpflege setzen sich aus zwei Bereichen zusammen. Einerseits soll die Hauskrankenpflege dazu dienen,

  • einen Krankenhausaufenthalt zu vermeiden oder die Dauer zu reduzieren, indem eine vorzeitige Entlassung ermöglicht wird.
  • eine Krankenhausbehandlung zu ersetzen, wenn sie nicht möglich ist.
  • den Erfolg der ärztlichen Behandlung zu sichern.

Sie wird also beispielsweise als Faustregel grundsätzlich nicht gewährt, wenn auch keine ärztliche Behandlung notwendig wäre – oder mindestens ein Krankenhausaufenthalt mit Bettruhe.

Außerdem wird über einzelne Leistungen entscheiden. Sie müssen den oben genannten Bedingungen dienen. Bei allen Leistungen, vor allem den hauswirtschaftlichen, wird außerdem überprüft, ob diese auch vom Patienten selbst oder einem anderen Mitglied des Haushalts durchgeführt werden könnten.

Dabei wird niemand über sein Vermögen gefordert: Die schulpflichtigen Kinder einer alleinerziehenden Mutter müssen nicht plötzlich den Haushalt übernehmen.

3. Wie wird die Hauskrankenpflege bezahlt?

Die Hauskrankenpflege wird grundsätzlich von den Krankenkassen bezahlt. Es gibt allerdings in den meisten Fällen eine Zuzahlung der Betroffenen: Pro ärztlicher Verordnung, die meist einmalig in einigen Fällen aber auch vierteljährlich erteilt wird, muss man 10 Euro Zuzahlung berechnen. Außerdem werden für die ersten 28 Tage der Haushaltspflege in einem Kalenderjahr 10 Prozent der Kosten vom Patienten eingefordert – von den Krankenkassen. Wenn also beispielsweise ein Pflegedienst beauftragt wird, dann wird der von der Krankenkasse bezahlt. Die Zuzahlung durch den Patienten erfolgt vollständig direkt an die Krankenkasse und nie direkt an den Pflegedienst.

Eine Ausnahme gilt für Frauen, die die häusliche Krankenpflege wegen der Schwangerschaft oder nach der Entbindung benötigen. Gründe können zum Beispiel eine vorzeitig gelöste Placenta sein, durch die die Schwangere die Wohnung nicht verlassen kann und hauptsächlich liegt oder sitzt, um sich und das Kind nicht zu gefährden. In diesen Fällen wird von der Frau keine Zuzahlung verlangt, sondern die vollen Kosten werden von der Krankenkasse übernommen.

4. Wer bietet Hauskrankenpflege?

Prinzipiell wird häusliche Krankenpflege von Pflegediensten übernommen, die dafür ausgebildete Fachkräfte haben. Weil sich Krankenpflege von häuslicher Pflege unterscheiden kann, gilt das nicht für jeden Pflegedienst. Ein Pflegedienst muss mit den Krankenkassen einen Versorgungsvertrag geschlossen haben.

Dann kann er die Leistungen, die bei der Krankenpflege erbracht werden, auch direkt mit den Kassen abrechnen und sie ihnen in Rechnung stellen. Dieses Vorgehen bedeutet, dass Patienten nicht viel Aufwand damit haben sollen, einen möglichen Pflegedienst zu finden oder später diesen Pflegedienst zu bezahlen. Da die meisten Leistungen gesetzlich geregelt sind, ist auch der Bereich der Bezahlung bereits geregelt.

Wenn Sie auf der Suche nach einem Pflegedienst sind, der kurz- oder langfristig die häusliche Krankenpflege übernehmen kann, kontaktieren Sie uns gern. Wir beraten und informieren Sie und besprechen mit Ihnen, welche Schritte Sie, Ihre Krankenkasse und wir jeweils noch übernehmen müssen. Rufen Sie uns einfach an unter 089 958 972 90 oder schreiben Sie eine E-Mail an info@aktiv-dahoam.de, wir antworten dann auf ihr persönliches Anliegen.

 

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Wie finde ich die passende Hilfe zur Pflege?

Viele Menschen wollen die Pflege eines Angehörigen am liebsten selbst übernehmen, aber fast jeder braucht dabei Hilfe zur Pflege. Nicht alle Pflegeleistungen kann jeder durchführen. Viele erfordern beispielsweise mehr Kraft oder einfach Übung und Wissen. Deswegen ergänzen die meisten Angehörigen die Pflege, die sie selbst leisten, durch externe Hilfe von einem Pflegedienst.

Welche Aufgaben übernimmt eine Hilfe zur Pflege?

Wenn Sie Hilfe zur Pflege bekommen möchten, wissen Sie wahrscheinlich selbst schon ungefähr, wobei Sie Hilfe brauchen. Aber machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie das am Anfang nicht klar aufschreiben können: Wenn Sie einen Pflegedienst beauftragen, besprechen Sie mit diesem vorab, welche Aufgaben erfüllt werden müssen, welche davon Angehörige oder ehrenamtliche Pfleger übernehmen können und welche durch den Pflegedienst erledigt werden sollen.

Hilfe zur Pflege

Sie benötigen Hilfe zur Pflege oder haben Fragen? Rufen Sie uns an unter 089 958 972 90

So entwickeln alle gemeinsam – der Patient, die Angehörigen oder ehrenamtlichen Pfleger und der Pflegedienst – einen Plan, damit die Pflege möglichst gut funktioniert. Gute Pflege bedeutet, dass der Patient umsorgt ist, der Pflegedienst seine Aufgaben kennt und alle ehrenamtlichen Pfleger mit ihren Aufgaben zurechtkommen.

Hilfe zur Pflege gibt es in unterschiedlichen Formen:

  • Sie kann darin bestehen, körperlich anspruchsvolle Aufgaben zu erledigen: Jemanden zur Dusche oder Wanne zu bringen, kann sehr schwierig sein.
  • Es kann auch sein, dass der Patient lieber von einer professionellen Pflegeperson geduscht oder gebadet wird, als zum Beispiel von seinen Kindern oder anderen nahestehenden Angehörigen.
  • Einige Aufgaben sind möglicherweise auch einem ehrenamtlichen Pflegern unangenehm. Viele Menschen können zum Beispiel kein Blut sehen oder haben Angst, eine Spritze (zum Beispiel mit Insulin) zu geben.
  • Die Übernahme von Pflegeleistungen kann auch zeitliche Gründe haben. Viele Familienangehörige pflegen neben ihrem Beruf und können deswegen beispielsweise aufwändige Pflegeaufgaben am Wochenende übernehmen, aber schaffen es nicht, jeden Tag morgens beim Patienten zu sein.
  • Zuletzt gibt es auch Aufgaben, für die man gut ausgebildet sein sollte, wie Wundversorgung.

Es ist keine Schande, wenn man Hilfe zur Pflege braucht oder möchte! Wenn jeder alle Aufgaben übernehmen könnte, wären wir bei einem guten Pflegedienst nicht so aufwendig ausgebildet worden!

Wann kann man Hilfe zur Pflege bezahlt bekommen?

Jemand, der als pflegebedürftig eingestuft wurde, bekommt Pflegegeld. Das kann an pflegende Angehörige zum Ausgleich für ihren Aufwand vergeben werden oder für einen Pflegedienst aufgewendet werden. Eine Pflegestufe bekommt jemand, wenn er durch eine Erkrankung – geistig oder körperlich – nicht mehr in der Lage ist, im Alltag alle Aufgaben allein zu bewältigen. Dazu gehören auch Aufgaben wie die Versorgung von Wunden. Jemand, der also fast alles im Alltag schafft, kann trotzdem Hilfe bei der Versorgung einer Verletzung bekommen.

Wenn Sie oder einer Ihrer Angehörigen Pflege benötigen, werden die notwendigen Leistungen von der Krankenkasse über das Pflegegeld, d.h. einem Pauschalbetrag je nach Pflegestufe, bezahlt. Sie können dazu Hilfe zur Pflege bekommen und selbst das meiste übernehmen oder die Pflege vollständig einem Pflegedienst überlassen. Welche Lösung für den Patienten und den Rest der Familie am Besten ist, ist individuell unterschiedlich.

Wie wählt man die beste Hilfe zur Pflege aus?

Es ist nicht ganz mühelos, die beste Hilfe zur Pflege zu finden. Manchmal muss man mit zwei oder drei Pflegediensten sprechen, bevor man einen Dienst findet, der verfügbar ist und sympathisch wirkt. Selbstverständlich kann man in einem ersten Telefongespräch nicht die Lebensgeschichte des Patienten besprechen, aber achten Sie darauf, ob man Ihnen grundsätzlich zuhört und auf alles Wichtige für die Pflege achtet.

Wenn Sie einen ersten Besprechungstermin vereinbaren, nehmen Sie sich dafür Zeit. Fragen Sie vorher nach, ob und wie dieser Termin abgerechnet wird und was Sie vorbereiten sollten. Achten Sie darauf, dass Patient, Angehörige und Pfleger gut miteinander auskommen.

Wir beraten Sie gerne zu Ihrer persönlichen Situation und unseren Möglichkeiten, Sie durch Hilfe zur Pflege zu unterstützen. Rufen Sie uns einfach an unter 089 958 972 90 und wir können gemeinsam besprechen, bei welchen Aufgaben Sie Hilfe benötigen und welche Sie allein erfüllen möchten. Sie finden auf unserer Homepage auch Informationen darüber, wie Sie die Hilfe zur Pflege finanzieren können. Oder Sie schreiben uns einfach eine E-Mail an info@aktiv-dahoam.de.

 

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Verhinderungspflege – Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten

Verhinderungspflege ist immer dann ein relevantes Thema, wenn jemand eigentlich von einer Person gepflegt wird, die jedoch vorübergehend verhindert ist.

Diese Verhinderung kann alle möglichen Gründe haben – das können private Notfälle, berufliche Einsätze oder auch einfach nur das Bedürfnis zur Entspannung sein. Wir erklären, worauf Sie achten müssen, um sich die Kosten für die Ersatzpflege erstatten lassen zu können.

1. Welche Gründe kommen für Verhinderungspflege in Frage?

Wenn jemand Verhinderungspflege erstattet bekommen möchte, muss er sich grundsätzlich keine Sorgen machen, dass die Gründe nachgewiesen werden müssen.

Wenn Sie beispielsweise in den Urlaub fahren und sich deswegen nicht um jemanden kümmern können, den Sie normalerweise pflegen, reicht das als Grund vollkommen aus. Sie müssen den Urlaub nicht nachweisen oder im Voraus „beantragen“.

Andere mögliche Gründe für die Inanspruchnahme der Verhinderungspflege sind zum Beispiel:

  • Berufliche Gründe – Wer neben der Pflege auch beruflich tätig ist, kann die Verhinderungspflege beantragen, wenn er zu einer Weiterbildung fährt, am Abend zu einer Betriebsfeier geht oder ähnliches.
  • Private Gründe – Das kann zum Beispiel ein Urlaub sein, aber auch Feierlichkeiten oder einfach Freizeit: Eine Hochzeit im Bekanntenkreis „zählt“ ebenso wie ein Theaterbesuch, ein Ausflug am Wochenende oder ähnliches. Sich manchmal zu entspannen ist nicht nur vollkommen in Ordnung, sondern auch wichtig, damit der oder die Pflegende selbst gesund bleibt!
  • Pflegebezogene Gründe – Wer einen Angehörigen pflegt, interessiert sich oft für Weiterbildung oder zum Beispiel Selbsthilfegruppen. Wer so ein Gruppentreffen besuchen möchte oder  einen Vortrag zum Thema Demenz anhören will, kann in der Zwischenzeit eine Verhinderungspflege einsetzen.

2. Wie beantragt man Verhinderungspflege?

Verhinderungspflege ist eine Leistung, die über Kostenerstattung mit der Pflegekasse abgerechnet wird.

Verhinderungspflege

Das bedeutet, dass man zuerst beispielsweise den Pflegedienst bezahlt und dann die Rechnung bei der Pflegekasse einreicht.

Diese erstattet den Betrag zurück.

Wenn die Pflege durch einen anderen Angehörigen (also keinen bezahlten Profi) übernommen wurde, erhält dieser einfach das Pflegegeld und eine etwaige Erstattung von Fahrtkosten.

Pflegt beispielsweise normalerweise ein Sohn seine kranke Mutter, die nebenan wohnt, und übernimmt diese Aufgabe während seines Sommerurlaubs die Tochter, die im Nachbarort wohnt, bekommt sie dann das Pflegegeld entsprechend der Pflegestufe der Mutter und die Fahrtkosten für Hin- und Rückfahrt.

3. Welche Voraussetzungen gibt es für Verhinderungspflege?

Damit man Verhinderungspflege erstatten lassen kann, gibt es zwei wichtige Voraussetzungen:

  1. Die Person, deren Pflege vorrübergehend ausfällt, ist bisher eine ehrenamtlich pflegende Person – also unbezahlt, nicht von einem Pflegedienst. Pflegegeld gilt nicht als Bezahlung der Pflege.
  2. Die Pflege findet seit mindestens 6 Monaten statt.

Es ist für den ersten Punkt nicht entscheidend, dass die Person, deren Hilfe ausfällt, alleine für die Pflege zuständig ist. Sie sollte aber eine der Pflegepersonen sein, die der Pflegekasse bereits bekannt sind. Man kann sie dazu anmelden.

Auch, wenn der Wegfall zum Beispiel „nur“ eine Nachbarin betrifft, die sonst einmal in der Woche vorbeikommt, um mit einem Demenzkranken gemeinsam fernzusehen oder spazieren zu gehen.

Für den zweiten Punkt ist nicht wichtig, ob die gepflegte Person seit über sechs Monaten schon einem Pflegegrad zugeordnet bekommen hat, sondern, ob die Pflege seit über sechs Monaten stattfindet.

4. Wer kann professionell die Verhinderungspflege übernehmen?

Verhinderungspflege kann grundsätzlich von jedem durchgeführt werden – damit die Kosten dafür erstattungsfähig sind, muss diese Person die Dienstleistung aber professionell durchführen.

Wenn beispielsweise eine Nachbarin sich bereit erklärt, die Pflege für die Zwischenzeit zu übernehmen, muss sie diese Tätigkeit selbst versichern und anmelden – sonst ist die Bezahlung dafür schlicht Schwarzarbeit, die die Pflegekasse nicht übernimmt.

Ein ambulanter Pflegedienst kann professionell helfen. Es gibt hier viele verschiedene Angebote und gerade, wenn es um einen häufiger stattfindenden Termin geht oder um eine längere Abwesenheit, sollten Sie die Verhinderungspflege sehr sorgfältig auswählen.

5. Wie kann Aktiv Dahoam bei der Verhinderungspflege helfen?

Wir unterstützen Sie gerne auch durch Verhinderungspflege. Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns, um Ihre Situation zu schildern und zu erfahren, welchen Service wir Ihnen anbieten können.

Unsere zuverlässigen Pflegepersonen haben Erfahrung mit der Verhinderungspflege und finden mit Ihnen gemeinsam die optimale Lösung für Ihre Bedürfnisse.

Sie erreichen uns unter ✆ 089/ 958 972 90

 

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