Pflegegeld – Die 3 wichtigsten Fragen und Antworten

Pflegegeld kann man sich von der Pflegekasse auszahlen lassen, wenn man keine Sachleistungen in Anspruch nimmt. Viele Leute wissen aber nicht, dass man auch einen Teil des Pflegegelds bekommen kann, wenn man nur einen Teil der möglichen Sachleistungen in Anspruch nimmt. Damit kann man die Pflege durch einen Pflegedienst zum Beispiel sehr gut mit der Pflege durch Angehörige kombinieren.

Was ist Pflegegeld und wofür kann man es nutzen?

Man kann sich als Patient dafür entscheiden, statt der Sachleistungen – also zum Beispiel der Betreuung durch einen Pflegedienst – Pflegegeld ausgezahlt zu bekommen. Der Betrag ist niedriger als die Bezahlung für einen angestellten Pfleger, aber dafür kann der Patient frei darüber verfügen.

Die Idee ist, dass man mit diesem Geld zum Beispiel pflegende Angehörige oder ehrenamtliche Helfer entlohnen kann. Abgesehen von der Anerkennung für die Zeit, die sie investieren, kann das Pflegegeld so auch faktische Ausgaben decken, zum Beispiel Fahrtkosten.

Voraussetzung ist, dass die Pflege in angemessenem Maße erfolgt. Dafür ist vorgeschrieben, dass regelmäßig eine pflegefachliche Beratung stattfindet. Dabei berät ein Experte dann die Angehörigen oder ehrenamtlich Pflegenden zur besten Pflege für den Patienten.

Hier kann man Fragen stellen und sich dabei helfen lassen, den Aufwand für die Pflege richtig einzuschätzen. Es wird aber auch überprüft, ob es dem Patienten gut geht und er tatsächlich die Pflege bekommt, die er benötigt. Somit soll verhindert werden, dass ein Pflegebedürftiger verwahrlost oder ausgenutzt wird.

Wie wird die Höhe des Pflegegelds festgelegt?

Haben Sie Fragen zum Thema Pflegegeld?

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Wenn jemand pflegebedürftig ist, wird der Schweregrad seiner Pflegebedürftigkeit in Pflegegraden von 1 bis 5 eingeordnet.

Welcher Pflegegrad jemand zugeordnet wird, hängt davon ab, wie viele Tätigkeiten er noch ohne Unterstützung erledigen kann und welche Art von Pflege er genau benötigt.  Je mehr Hilfe jemand braucht, desto höher sein Pflegegrad.

Nach dem Pflegegrad richtet sich auch, wie viel Geld jemand für Sachleistungen von der Pflegekasse bekommt, um zum Beispiel einen Pflegedienst zu bezahlen. Die Pflege durch den Pflegedienst – egal ob ambulant oder stationär – zählt als „Sachleistung“.

Je nach Pflegegrad bekommt man unterschiedlich viel Geld für diese Sachleistungen. Diese Beträge sind teilweise höher, wenn der Pflegebedürftige zusätzlich dement ist.

Kann man Pflegegeld auch mit Sachleistungen kombinieren?

Es ist auch möglich, das Pflegegeld mit Sachleistungen zu kombinieren. Das bedeutet, dass man zum Beispiel einen Pflegedienst mit bestimmten Leistungen beauftragt, aber andere Aufgaben von Angehörige übernommen werden.

Dadurch kann ein Pflegebedürftiger zu Hause bleiben und von seiner Familie gepflegt werden, auch wenn seine Angehörigen sich nicht jede Pflegeleistung zutrauen. In vielen Familien übernehmen Angehörige bestimmte Pflegeleistungen sowieso und haben nie daran gedacht, dass es dafür auch Pflegegeld geben kann.

Bei dieser Kombination werden Pflegegeld und Sachleistungen aufgeteilt. Als erstes wird bestimmt, wie viel jemand für die Sachleistungen, also zum Beispiel den Pflegedienst ausgeben möchte.

Davon wendet er z.B. 70% des möglichen Betrags für einen Pflegedienst auf. Dann kann er noch 30% vom Pflegegeld an pflegende Angehörige weitergeben. Auch wenn man sich im familiären Umfeld nicht gegenseitig „bezahlen“ möchte, kann das zusätzliche Geld eine Entlastung für alle sein.

Wenn Sie überlegen, die häusliche Pflege Ihres Angehörigen mit der Hilfe durch einen Pflegedienst zu kombinieren, beraten wir Sie gern. Wir erklären Ihnen, welche Pflegeleistungen wir durchführen können und helfen Ihnen dabei zu entscheiden, welche Kombination In Ihrem Fall am besten geeignet ist.

Rufen Sie uns an unter 089/ 958972 90 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@aktiv-dahoam.de.

Altenpflege zu Hause: 3 Dinge, an die Sie denken müssen

Altenpflege zu Hause ist machbar und schaffbar, wenn man einen guten Plan hat und sich vorbereitet. Man kann intensive Pflegeaufgaben nicht leicht nehmen, aber man kann sich vieles leichter machen. Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt, damit Sie wissen, was Sie bedenken müssen.

1. Zeit für die Altenpflege zu Hause

Ein wichtiger Teil der Altenpflege – egal ob zu Hause oder woanders – ist immer Zeit. Viele Menschen, die über Pflege nachdenken, haben wichtige Bedenken – an Ausrüstung, an neues Wissen, an Fähigkeiten, an körperliche Anstrengung oder Geld – und vergessen darüber manchmal die Zeit, die notwendig ist, um einen Menschen so zu pflegen, dass er sich wohl fühlt und nicht wie ein Mühsal.

Die typischen Aufgaben bei der Pflege wie Hilfe beim Essen, Anziehen oder Waschen benötigen immer „ein paar Minuten“. Es ist aber sehr wichtig, sich an den meisten Tagen mehr als ein paar Minuten für einen Patienten oder Angehörigen zu nehmen.

Altenpflege zu Hause

Haben Sie Fragen zur Altenpflege zu Hause? Wir beraten Sie gern unter ✆ 089/ 958 972 90.

Möchten Sie selbst zu Hause einen lieben Menschen pflegen, planen Sie die Zeit großzügig für sich und Ihren Angehörigen ein:

Auch wenn man schnell in fünf Minuten Essen könnte, ist es schöner, entspannter und auf lange Sicht weniger anstrengend für alle, wenn man stattdessen fünfzehn Minuten einplant.

Noch besser ist es, wenn man auch gemeinsam isst und beim Essen miteinander spricht.

Das kostet etwas mehr Zeit, ist aber tatsächlich meist weniger anstrengend.

Wer einen Pflegedienst beauftragt muss wissen, dass die meisten Pflegeleistungen nach einer Tabelle abgerechnet werden. In dieser Tabelle ist festgelegt, wie lange es zum Beispiel dauern sollte, jemanden anzuziehen oder einen Verband zu wechseln.

Wenn ein Pflegedienst unter viel Zeitdruck arbeitet, wird manchmal gehetzt und die Patienten werden nur fix „abgefertigt“. Dabei können wir nur raten: Sollten Sie dieses Problem bemerken, sprechen Sie es an. Wenn sich nichts ändert, wechseln Sie den Pflegedienst.

2. Ausrüstung für die Altenpflege zu Hause

Bei vielen Pflegeaufgaben werden eine besondere Ausrüstung und Materialien für die Pflege benötigt. Bei einem Diabetiker gehören dazu zum Beispiel die Utensilien zum Bestimmen der Blutzuckerwerte und für das Verabreichen von Insulin. Also:

  • einerseits das Messgerät
  • mit einer Nadel oder einem Piekser,
  • den Batterien
  • und Messstäbchen,
  • und andererseits die Insulinspritze,
  • zu der ebenfalls eine Nadel gehört und
  • das Insulin natürlich.
  • Außerdem manchmal Wattebäusche,
  • Alkohol
  • und Pflaster.

Nicht jeder, der gepflegt werden muss, ist Diabetiker, aber jeder hat seine eigenen Bedürfnisse und Pflegeansprüche. Und wenn es nur ein Paar Einmalhandschuhe sind, die bereit liegen sollten: Die richtige Ausrüstung zur Hand zu haben, erleichtert die Pflege enorm.

Deswegen gehört zur Altenpflege zu Hause auch die Planung, um immer das passende Material bereit zu haben. Ein Pflegedienst bringt viel Ausrüstung mit, aber andere sollten beim Patienten bereit liegen. Wenn Sie mit einem Pflegedienst die Pflege zu Hause planen, erkundigen Sie sich, was bereit liegen sollte.

Wenn Sie die Pflege größtenteils selbst übernehmen wollen, planen Sie ein, wann Sie Nachschub kaufen müssen. Nicht alles ist in Apotheken immer vorrätig und Sie vermeiden Stress, wenn Sie beispielsweise Messstäbchen nachkaufen, obwohl das Paket noch für eine Woche reichen würde.

3. Wissen zur Altenpflege zu Hause

Natürlich gehört zur Altenpflege auch viel Wissen. Wer die Pflege zu Hause plant, kann darüber noch nicht alles wissen. Ärzte helfen natürlich bei der Orientierung, weil sie sagen können, was notwendig ist. Wie genau man diese Ratschläge und Notwendigkeiten in die Praxis umsetzt, muss jeder aber erst einmal selbst heraus finden.

Wenn Sie überlegen, einen Pflegedienst mit der Altenpflege zu Hause zu beauftragen oder Sie sich von einem Pflegedienst unterstützen lassen wollen, rufen Sie uns gerne an.

Wir beraten Sie zum Zeitaufwand der Pflege zu Hause, zu der Ausrüstung, die Sie anschaffen müssen oder die wir mitbringen, und mit unserer Erfahrung. Wir machen Ihnen dann gerne auch ein Angebot, wie wir Sie unterstützen können.

Haben Sie Fragen zur Altenpflege zu Hause? Wir beraten Sie gern unter ✆ 089/ 958 972 90.

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Ambulante Pflege oder Stationäre Pflege? Auf diese 4 Punkte kommt es an!

Wenn sie sich zwischen ambulanter und stationärer Pflege entscheiden müssen, ist das für viele Menschen ein großes Problem. Einerseits hört man oft, dass die Pflege zu Hause nicht nur schwierig, sondern fast unmöglich ist.

Andererseits gibt es das negative Bild, dass ein Angehöriger für die Pflege „abgeschoben“ wird. Auch wenn man für sich selbst entscheiden muss, ist es nicht einfacher: Traue ich mir wirklich zu, alleine zu Hause noch alles zu schaffen?

Eigentlich möchte niemand sein Zuhause gerne verlassen. Wichtig ist, dass es keine Lösung gibt, die immer und für jeden richtig ist. Wir haben für Sie einige Punkte zusammengestellt, die Ihnen bei der Entscheidung helfen können.

1. Wie viel Zeit nimmt die Pflege in Anspruch?

Ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung zwischen ambulanter und stationärer Pflege ist der Pflegeaufwand, den man auf keinen Fall zu gering einschätzen sollte.

Ambulante Pflege oder Stationäre Pflege?

Ambulante Pflege oder Stationäre Pflege? Weitere Informationen unter 089/ 958972 90.

Wenn es zum Beispiel nur ein paar Minuten dauert, einen Verband zu wechseln, möchte niemand, dass solche Tätigkeiten unter Zeitdruck stattfinden.

Wenn sich die Zahl der Aufgaben bei der Pflege häufen, kann es sein, dass eine stationäre Pflege für alle Beteiligten entspannter ist.

Wir betonen nicht umsonst immer wieder, wie wichtig uns auch das sonstige Wohlergehen der Patienten bei unserer ambulaten Pflege in Ihrem Zuhause ist.

Auch wenn die Pflege aufwändig ist, sollte sie nie als „Fließbandarbeit“ abgehandelt werden.

2. Was muss gemacht werden?

Wenn Sie überlegen, selbst einen Angehörigen zu pflegen, bedenken Sie außerdem, dass Sie viele Dinge erst neu lernen müssen und vielleicht nicht lernen möchten. Anderen eine Insulinspritze zu geben, ist für viele Menschen nicht leicht.

Wenn Sie über einen Pflegedienst nachdenken, der bei der ambulanten Pflege hilft, suchen Sie diesen mit Bedacht aus. Während für uns eine gute Ausbildung aller Angestellten selbstverständlich ist, gilt das leider nicht für jeden Anbieter.

Auch bei der Wahl einer stationären Pflege ist die Qualifikation der Mitarbeiter und die Spezialisierung der Einrichtung wichtig: Kennt man sich mit Ihren persönlichen Bedürfnissen aus?

3. Welche Risiken gibt es?

Auch wenn man darüber am liebsten nicht nachdenken möchte: Manchmal kann doch etwas Schlimmes passieren. Patienten können beispielsweise plötzlich sehr krank werden. Das Risiko dafür ist größer, wenn sie sich von einer komplizierten Operation erholen oder neue Medikamente bekommen.

Dabei ist ein Kreislaufzusammenbruch im Krankenhaus bei der stationären Pflege kein großes Problem: Hier wird der Alarm schnell bemerkt. Wer zu Hause bleiben möchte und weiß, dass er vielleicht mal hinfällt oder einen Schwächeanfall hat, sollte unbedingt vorsorgen.

Notrufsysteme können helfen, wenn man während der riskanten Zeit trotzdem lieber zu Hause bleiben möchte. Wer eigentlich nicht mit solchen Notfällen rechnen muss, kann selbstverständlich auch zu Hause bleiben und sich für die ambulante Pflege entscheiden.

4. Wie viel Kontakt ist wichtig?

Es gibt Menschen, die gerne viel allein sind und es vorziehen – wenn sie gepflegt werden müssen – dafür nur für ein paar Stunden am Tag andere Menschen zu treffen. Diese Menschen macht es oft nervös oder traurig, wenn ständig andere um sie herum sind.

Eine ambulante Pflege ist in diesem Fall besser, weil der Patient in seiner vertrauten Umgebung weiter einen Rückzugsort hat. Es gibt aber auch solche, die sich schnell einsam fühlen und traurig oder gereizt werden, wenn sie nicht viel Kontakt zu anderen haben.

Für diese Patienten kann eine stationäre Pflege die bessere Lösung sein, weil sie in einem Krankenhaus oder einem Altenheim mehr Kontakt zu anderen haben können.

Bei beiden Lösungen ist es natürlich wichtig, dass der Kontakt positiv ist: Sowohl Pfleger, die zur ambulanten Pflege ins Haus kommen, als auch die Pfleger bei einer stationären Pflege müssen auf die Bedürfnisse des Patienten eingehen.

Wir beraten Sie gerne unverbindlich und freundlich zu unserem Angebot und Ihren Möglichkeiten. Rufen Sie uns an unter 089/ 958972 90 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@aktiv-dahoam.de.

 

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Ambulante Pflege – Damit Sie zu Hause bleiben können!

Haben Sie einen pflegebedürftigen Angehörigen, sei es Mutter, Vater, Großmutter oder Großvater, um den Sie sich kümmern? Fühlen Sie sich immer mehr mit der Pflege überfordert und wissen nicht, wie Sie die ganze Verantwortung und die Pflichten alleine stemmen sollen? Dann haben Sie vielleicht schon einmal darüber nachgedacht, dass eine ambulante Pflege die Lösung sein könnte.

  1. Gesundheit fördern
  2. Krankheit verhüten
  3. Gesundheit wiederherstellen
  4. Leiden lindern
  5. Achtung vor dem Leben und vor der Würde des Menschen

So lautet der Ethikcode für Pflegende, der vom Weltbund der professionell Pflegenden – dem ICN – angenommen wurde. Nach diesen Grundsätzen richten wir unsere Tätigkeit beim Pflegedienst München – Aktiv Dahoam. In unserer täglichen Arbeit verbinden wir die ambulante Pflege mit der häuslichen Krankenpflege, sodass unsere Kunden rundum betreut sind und in ihrem eigenen zu Hause bleiben können.

1. Was bedeutet ambulante Pflege?

Ein ambulanter Pflegedienst unterstützt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei ihnen zu Hause. Er hilft bei der täglichen Pflege und Versorgung des Pflegebedürftigen und entlastet somit die Angehörigen, sodass diese ihren Alltag besser organisieren und ihrer normalen Beschäftigung nachgehen können.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema ambulante Pflege?

Haben Sie weitere Fragen zum Thema ambulante Pflege? Dann rufen Sie uns an unter 089 958 972 90.

Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes kommen zu den Patienten nach Hause und kümmern sich dort um ihn.

Ein pflegebedürftiger Mensch bleibt so in seinem vertrauten Umfeld und im Kreise seiner Liebsten.

Somit kann er – so weit wie möglich – ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden aufrecht erhalten.

Dies wirkt sich wiederum auch positiv auf den physischen und psychischen Zustand und das Wohlbefinden des Patienten aus.

Zu den Leistungen, die ein ambulanter Pflegedienst anbietet, gehören folgende Tätigkeiten:

  • Grundpflege, wie die tägliche Körperpflege, die Unterstützung beim Essen und die Mobilisierung und Lagerung des Patienten.
  • Häusliche Krankenpflege.
  • Hauswirtschaftliche Versorgung.
  • Beratung und Unterstützung des Pflegebedürftigen und seiner Angehörigen, zum Beispiel auch in Form der Weitervermittlung von zusätzlichen Leistungen.
  • Psychosoziale Betreuung.

Welche Aufgaben ein ambulanter Pflegedienst übernimmt, wird in Absprache mit den Angehörigen und mit der Krankenkasse vereinbart und die Betreuung wird individuell auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten. Dabei wird der Umfang der Leistungen vom Pflegegrad reguliert.

2. Welche Vorteile hat ambulante Pflege?

  • Nur weil ein Mensch nicht mehr alleine im Alltag zurecht kommt, muss er nicht gleich sein zu Hause verlassen. Die ambulante Pflege ermöglicht das Leben in den eigenen vier Wänden, solange der Pflegebedürftige es sich wünscht.
  • Das Leben in einer vertrauten Umgebung wirkt sich positiv auf die psychische Verfassung des Pflegebedürftigen aus. Insbesondere kranken Menschen kann dadurch eine Stabilität gewährleistet werden, die sich förderlich auf den Gesundheitszustand auswirkt.
  • Ambulante Pflege ermöglicht es kranken Menschen, den Aufenthalt im Krankenhaus zu verkürzen, sofern diese durch häusliche Krankenpflege ergänzt wird.
  • Ambulante Pflege sorgt nicht nur für die Erhaltung der Gesundheit, sondern fördert diese auch. Das Ziel ist es, dem Pflegebedürftigen ein so hohes Maß an Lebensqualität zu geben, wie möglich.
  • Die Angehörigen des Pflegebedürftigen werden durch ambulante Pflege entlastet. Sie können die Pflege einem ausgebildeten Pfleger überlassen oder sich die Aufgaben mit diesem teilen.
  • Da viele Pflegebedürftige Angst davor haben, ihren Angehörigen zur Last zu fallen und die Angehörigen oft überfordert sind, hat ambulante Pflege auch einen positiven Effekt auf das Verhältnis zwischen dem Pflegebedürftigen und seinen Angehörigen.

Unser Ziel bei Aktiv Dahoam ist es, dass Sie so lange wie Sie möchten zu Hause bleiben können und sich dort wohlfühlen. Lesen Sie hier mehr über unser Leitbild und unser Pflegekonzept. Wir freuen uns auf Sie!

3. Wann und für wen kommt ambulante Pflege in Frage?

Ein ambulanter Pflegedienst ist eine wertvolle Hilfe für pflegebedürftige Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, den alltäglichen Aufgaben alleine Herr zu werden. Dennoch möchten Sie gerne zu Hause bleiben und nicht in ein Altersheim oder eine ähnliche Einrichtung umziehen.

Suchen Sie einen ambulanten Pflegedienst in München?

Suchen Sie einen ambulanten Pflegedienst in München? Dann rufen Sie uns an unter 089 958 972 90.

Viele ältere und kranke Menschen werden in dieser Lebensspanne von ihrer Familie so gut es geht unterstützt und liebevoll von ihnen gepflegt.

Doch mit zunehmender Pflegebedürftigkeit übersteigt die tägliche Pflege eines Angehörigen die eigenen Kräfte.

Neben dem Beruf und der Familie fehlt oft die notwendige Zeit, um einen pflegebedürftigen Angehörigen zu betreuen und die gut gemeinte Versorgung wird schnell zu einem kräftezehrenden Jonglieren zwischen den unterschiedlichen Aufgaben des Alltags.

Darunter leiden letztendlich sowohl der Pflegebedürftige, als auch seine Familie.

Sobald Sie merken, dass Sie selber nicht mehr in der Lage sind, den Alltag allein zu bewältigen, Sie Krankenpflege benötigen oder Sie mit der Pflege eines Angehörigen überfordert sind, sollten Sie sich bei Ihrer Krankenkasse oder bei einem Pflegedienst über die Inanspruchnahme eines ambulanten Pflegedienstes informieren.

4. Woran erkennt man einen guten ambulanten Pflegedienst?

Neben der Qualitätsprüfung des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung), erkennen Sie einen guten ambulanten Pflegedienst an den folgenden Kriterien:

  • Ein guter ambulanter Pflegedienst nimmt sich viel Zeit für die erste Beratung und geht auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse des Pflegebedürftigen und seiner Angehörigen ein.
  • Die Anzahl der Betreuer für einen Patienten ist begrenzt. Eine überschaubare Anzahl an Bezugspersonen macht die tägliche Pflege angenehmer.
  • Eine feste Routine bei den täglichen Besuchen hilft dem Patienten, einem geregelten Tagesablauf nachzugehen. Dennoch ist auch die Flexibilität eines Pflegedienstes ist wichtig, damit auch in Notfällen immer jemand erreichbar ist. Ein guter ambulanter Pflegedienst ist 24 Stunden am Tag verfügbar.
  • Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiter sichern einen hohen Qualitätsstandard in der Betreuung.
  • Auch Transparenz im Pflegeprozess ist ein wichtiges Stichwort und ein gutes Qualitätsmerkmal für einen vertrauensvollen ambulanten Pflegedienst.
  • Das Wichtigste ist jedoch, dass sich der Pflegebedürftige und seine Angehörigen mit den Mitarbeitern des Pflegedienstes wohlfühlen und ihnen vertrauen. Sollten Sie ein ungutes Gefühl haben, können Sie den Pflegedienst auch wechseln.

Wir hoffen, dass Sie nun einen guten Überblick über die Arbeit eines ambulanten Pflegedienstes bekommen haben. Sollten Sie weitere Fragen haben freuen wir uns über Ihre Nachricht!

Rufen Sie uns an unter 089 958 972 90 oder schreiben Sie eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

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Seniorenbetreuung zu Hause

In Würde altern geht für viele Senioren nur in den eigenen vier Wänden. Die Vorstellung das Zuhause verlassen zu müssen ist ein Albtraum der mit dem Verlust der Selbstständigkeit im Alter einhergeht.

Suchen Sie eine Seniorenbetreuung zu Hause in München?

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Auch im Alter noch selbstständig zu Hause zu leben ist ein oft gehegter Wunsch vieler Senioren.

Zu Hause kann der Mensch sein, wie er ist, von der Einrichtung über die Selbstständigkeit bis zum Klatsch- und Tratsch mit den Nachbarn sind es viele Dinge, an denen das Herz hängt.

Krankheit und Pflegebedürftigkeit können dazu führen, dass Senioren ihr Zuhause verlassen müssen – oft ist das mit großer Traurigkeit verbunden.

Seniorenbetreuung zu Hause ist eine Lösung für das Problem.

Seniorenbetreuung zu Hause – Die Leistungen

Neben der körperlichen Pflege und der medizinischen Versorgung ist es besonders wichtig, dass die Selbstständigkeit erhalten und unterstützt wird.

Ein ambulanter Pflegedienst unterstützt seine Pflegenden bei diesem Prozess. Wichtige Pfeiler der Seniorenbetreuung zu Hause sind:

  • Gesundheit und Selbstständigkeit wieder herstellen und fördern
  • Unterstützung im Selbstversorgungsprozess
  • Anleitung und gegebenenfalls Übernahme des Pflegeprozesses
  • Entscheidungshilfe und Umsetzung von Vorsorgemaßnahmen
  • Vermittlung von Helfern für den Haushalt

Jeder Mensch ist anders und so braucht auch jeder Pflegebedürftige unterschiedlich viel Hilfe. Seniorenbetreuung zu Hause reicht also von Hilfe im Haushalt, über medizinische Versorgung bis zu Fahrdiensten zu Arztbesuchen.

Hilfestellung individuell abgestimmt

Auch das Lebensende kann mit Hilfe von Seniorenbetreuung zu Hause in den eigenen vier Wänden begangen werden. Der Gesetzgeber unterscheidet dabei zwischen zwei Arten der Pflege: Den grundpflegerischen Tätigkeiten und der häuslichen Krankenpflege.

Zu den grundpflegerischen Tätigkeiten gehören die Körperpflege, Ernährung, der Erhalt, beziehungsweise die Förderung der Bewegungstätigkeit, sowie – im Falle der Bettlägerigkeit – die Lagerung und Wendung, damit Druckstellen vermieden werden.

Die häusliche Krankenpflege bedeutet die medizinische Versorgung der Pflegebedürftigen. Der Pflegedienst sorgt dafür, dass die Senioren regelmäßig ihre Medikamente einnehmen, wechselt Verbände, misst Blutdruck und gibt Injektionen.

Seniorenbetreuung zu Hause durch einen Pflegedienst umfasst all diese Leistungen individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt.

Seniorenbetreuung zu Hause ohne Pflegedienst

Seniorenbetreuung zu Hause muss nicht bedeuten, dass ein Pflegedienst benötigt wird. Für viele Senioren sind fremde Personen im Haus eine zusätzliche Belastung. Deswegen entscheiden manche Angehörige, die Betreuung selbst zu übernehmen.

Das bedeutet eine große Verantwortung für den Pfleger, Seniorenbetreuung zu Hause ist zeitintensiv und körperlich und psychisch belastend. Vielen Angehörigen ist es dennoch eine Herzensangelegenheit, sich selbst um den pflegebedürftigen Senioren zu kümmern.

Was Seniorenbetreuung zu Hause für den pflegenden Angehörigen bedeutet und wie sie für beide Seiten gelingen kann, erfahren Sie hier. Zunächst ist wichtig: Trotz aller Mühen ist es manchmal sinnvoll, einen Pflegedienst zumindest teilweise in Anspruch zu nehmen.

Das entlastet den pflegenden Angehörigen und gibt fachliche und moralische Unterstützung. Welches Modell zu Ihnen und der Situation passt, erfahren Sie in umfassender Beratung durch Pflegestellen.

Angehörige pflegen – eine große Aufgabe

Seniorenbetreuung zu Hause bedeutet zwar, dass der Pflegebedürftige in seinen eigenen vier Wänden leben kann, aber es bedarf trotzdem der ein- oder anderen Veränderung. So ist ein Pflegebett meist notwendig oder die Verlagerung des Schlafzimmers in Wohnzimmer.

Wichtig ist, dass bei der Praktikabilität der Wohlfühlfaktor nicht vergessen wird. Wenn das eigene Zuhause wie ein Krankenhaus anmutet, wird auch die Seniorenbetreuung zu Hause nicht für Wohlbefinden sorgen.

Liebe geht durch den Magen – auch noch im hohen Alter. Deswegen ist es wichtig, dass auf die richtige Ernährung geachtet wird. Das Lieblingsessen ist in Ordnung, wenn gesundheitlich nichts dagegen spricht.

Darüber hinaus sollten viele Vitamine und Flüssigkeiten zum täglichen Speiseplan gehören. Seniorenbetreuung zu Hause bedeutet aber mehr als nur die Grundversorgung. Folgende Dinge muss der pflegende Angehörige lernen:

  • das richtige Heben, Tragen, Lagern und Bewegen des Pflegebedürftigen
  • Hilfestellung leisten, damit der Pflegebedürftige sich selbst bewegen kann
  • Details der Körperpflege: Wie wäscht man richtig im Bett? Wie gelingt die Rasur und was gehört zu einer umfassenden Mundhygiene?
  • Scheu überwinden: Der gemeinsame Gang zur Toilette ist für beide Seiten Neuland

Die richtige Lösung finden

Welche Form der Seniorenbetreuung zu Hause für Sie in Frage kommt, erfahren Sie bei umfassender Beratung. Der Pflegedienst München – Aktiv Dahoam hilft Ihnen auch bei dieser Entscheidung.

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Häusliche Krankenpflege: Worauf muss ich achten?

Jeder von uns kann einmal krank werden und plötzlich taucht unverhofft der Begriff „Häusliche Krankenpflege“ auf. Was Sie über die Hauskrankenpflege wissen müssen und worauf Sie achten sollten, falls Sie oder Ihre Angehörigen diese in Anspruch nehmen müssen, erfahren Sie hier!

Wann habe ich Anspruch auf häusliche Krankenpflege?

Häusliche Krankenpflege (abgekürzt als HKP) ist eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung und wird in folgenden Fällen von der Krankenkasse bezahlt:

  1. Ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus wird mithilfe von häuslicher Krankenpflege verhindert oder der Aufenthalt dort wird dadurch verkürzt.
  2. Eine nötige Behandlung im Krankenhaus ist aus bestimmten Gründen nicht möglich.
  3. Die Krankenpflege zuhause in Form von Behandlungspflege ist für die Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung notwendig.

Wer verordnet und bezahlt die häusliche Krankenpflege?

Zunächst muss die häusliche Krankenpflege vom Hausarzt verordnet werden. In der Verordnung muss begründet werden, warum eine diese Krankenpflege erforderlich ist und welche Leistungen erbracht werden müssen.

Haben Sie Fragen zum Thema häusliche Krankenpflege?

Haben Sie Fragen zum Thema häusliche Krankenpflege? Dann rufen Sie uns an unter 089/ 958 972 90.

Voraussetzung dabei ist, dass weder der betroffene Patient, noch die im Haushalt lebenden Angehörigen in der Lage sind, die entsprechenden Tätigkeiten selber auszuführen und der volle Umfang der benötigten Pflege nicht gewährleistet werden kann.

In der Regel wird die häusliche Krankenpflege einmalig verschrieben, die Behandlungspflege alleine einmal im Quartal.

Erst nach der Verordnung des Hausarztes kann die Krankenkasse die Krankenpflege zuhause genehmigen.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten je nach Krankheitsfall für bis zu vier Wochen – bei guter Begründung auch länger.

Beachten Sie bitte: Wird häusliche Krankenpflege in Form von Behandlungspflege für die Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung verschrieben, kann die Krankenkasse die Dauer und den Umfang der Pflege ausweiten. Sollte dann jedoch die Pflegebedürftigkeit eintreten, ist nicht mehr die Krankenkasse, sondern die Pflegeversicherung für die Kostenübernahme verantwortlich.

Was beinhaltet die häusliche Krankenpflege?

  1. Die Grundpflege des Patienten wie Körperpflege und Bewegung.
  2. Die Behandlungspflege des Patienten, zum Beispiel das Verabreichen von Medikamenten oder das Wechseln von Verbänden.
  3. Die grundlegende hauswirtschaftliche Versorgung, wie zum Beispiel Einkaufen, Kochen und Putzen.

Wo und von wem wird häusliche Krankenpflege ausgeführt?

Die Ausführung der Krankenpflege wird von qualifiziertem Pflegepersonal, z.B. den Mitarbeitern eines häuslichen Pflegedienstes, übernommen. Anspruch auf häusliche Krankenpflege haben Sie im Haushalt der Versicherten bzw. in Ihrer Familie.

Seit der Gesundheitsreform 2007 hat sich der Haushaltsbegriff erweitert, sodass auch in Wohngemeinschaften und betreuten Wohnformen oder an Orten wie Schulen, Kindergärten oder bei erhöhtem Pflegebedarf auch in Einrichtungen der Behindertenhilfe häusliche Krankenpflege erbracht werden kann.

Dasselbe gilt in der Regel nicht in für den Aufenthalt in Einrichtungen, die ohnehin Behandlungspflege erbringen müssen. In schweren Fällen können jedoch Ausnahmen genehmigt werden.

Häusliche Krankenpflege bei der Entlassung aus dem Krankenhaus

Wird ein Patient aus dem Krankenhaus entlassen, wird die häusliche Krankenpflege vom zuletzt behandelnden Klinikarzt verschrieben. Bisher konnte dabei drei Werktage lang Krankenpflege verordnet werden.

Aufgrund einer Neuerung der Häuslichen Krankenpflege-Richtlinien durch den Gemeinsamen Bundesausschuss kann dieser Zeitraum in Zukunft um zwei Tage, auf insgesamt fünf Arbeitstage, verlängert werden.

Diese Regelungen sind im Sozialgesetzbuch (SGB) unter § 37 festgelegt. Bei weiteren Fragen können Sie sich auch gerne an uns wenden!

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