Mobilisation

Mobilisation in der ambulanten Pflege: Bleiben Sie beweglich!

Wir möchten Sie durch eine Mobilisation bzw. gezielte Bewegungsübungen dabei unterstützen, sich wieder mehr bewegen zu können. Dies liegt uns sehr am Herzen.

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Bewegung macht nicht nur Spaß, sondern ist auch gesund und hat auf den gesamten Körper positive Wirkungen. Doch leider mangelt es daran bei vielen Menschen mit zunehmendem Alter oder nach einer schwerwiegenden Verletzung.

Dadurch können wir Ihre motorischen und geistigen Fähigkeiten sowie die Funktionen Ihrer Organe positiv beeinflussen. Lesen Sie in diesem Beitrag, welche Vorteile gezielte Bewegung hat und warum sie so wichtig für Pflegebedürftige ist.

1. Warum ist Mobilisation wichtig?

Die Gelenke müssen, damit ihre Funktionsfähigkeit nicht nachlässt, in ihrem Bewegungsausmaß voll genutzt werden. Wenn Sie die Beweglichkeit nicht ausschöpfen, werden die Sehnen und Bänder kürzer und immer unbeweglicher sowie die Muskeln schwächer.

Viele Menschen glauben, dass Schonung und Liegen im Falle einer Erkrankung oder nach einer Verletzung die beste Medizin ist. Doch dies ist ein großer Irrtum.

Bereits nach 24 Stunden beginnt ein körperlicher Abbau.

Daher sind regelmäßige Mobilisationsübungen sehr wichtig, deren Ziel immer der Erhalt oder die Wiederherstellung der größtmöglichen Bewegungsfähigkeit ist. In der Kombination mit gesunder und ausgewogener Ernährung ist Bewegung die beste Vorbeugung verschiedener Erkrankungen der Gelenke.

2. Was genau bedeutet Mobilisation und was sind die Ziele?

Bei den Mobilisationsübungen geht es darum, Ihre Bewegung zu fördern oder Sie beweglich zu machen bzw. Ihre Bewegungsfähigkeit zu erhalten. Die jeweiligen Maßnahmen beziehen sich entweder auf die Bewegung Ihres gesamten Körpers oder das Bewegen bestimmter Körperteile oder eines Gelenks.

Das Ziel besteht darin, im Rahmen Ihrer Möglichkeiten körperliche Funktionseinbußen und Einschränkungen in der Selbständigkeit bzw. eine Abhängigkeit und soziale Isolation zu verhindern.

Regelmäßig durchgeführte Bewegungsübungen sind das effektivste Mittel, um den Alterungsprozess zu verlangsamen und Komplikationen zu vermeiden, die durch Bewegungsmangel entstehen.

Außerdem möchten wir neben dem Muskelabbau auch Folgekrankheiten der Bettlägerigkeit verhindern, beispielsweise:

  • Muskelverspannungen
  • Druckgeschwüre (Dekubitus)
  • Thrombosen
  • Lungenentzündungen
  • Gewichtszunahme
  • Kontrakturen (Versteifung der Gelenke)

3. Für wen sind Mobilisationsübungen wichtig?

Die Mobilisationstherapie ist insbesondere bei einem inaktiven Alltag sehr wichtig. Vor allem ältere Menschen stehen im Fokus der Bewegungsförderung, beispielsweise nach einer Bettlägerigkeit oder wenn die Beweglichkeit einzelner Körperabschnitte vorübergehend oder dauerhaft eingeschränkt ist. Die Erkrankungen und Verletzungen häufen sich oftmals im Laufe des Lebens und können die Bewegung einschränken.

In diesen Fällen ist die Mobilisation sehr wichtig, um aus dem Teufelskreis heraus zu gelangen. Vielleicht ist es dadurch wieder möglich, selbstständig aufzustehen oder alleine die Toilette aufzusuchen. Durch die Bewegungsübungen kann auch die Selbstständigkeit beim Ankleiden und bei der Körperpflege gefördert werden.

Es ist für viele Betroffene ein befreiendes Gefühl, nicht mehr ganztägig auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.

Nach Verletzungen ist eine frühzeitige Mobilisation ebenso sehr wichtig. Sie hilft dabei, Schonhaltungen und falsche Bewegungsmuster zu durchbrechen und viel schneller zu genesen.

4. Was sind typische Mobilisationsübungen?

Das Mobilisationstraining umfasst alle Maßnahmen, die das Ziel haben, die Bewegungsfähigkeit zu fördern und zu erhalten. Dies kann beispielsweise bedeuten, Sie auf die Bettkante zu setzen oder aktive/passive Bewegungsübungen auszuführen. Bei den verschiedenen Bewegungsübungen kann es darum gehen, einzelne Gelenke und Körperbereiche zu mobilisieren.

  • Eine effektive Übung ist diesbezüglich beispielsweise das Spreizen, Dehnen und Einkrallen der Finger, damit Sie vielleicht wieder besser greifen können.
  • Zu den Mobilisationsübungen gehört es aber auch, Sitz-, Steh- und Gehübungen durchzuführen.

Der Begriff Mobilisation umfasst somit weit mehr als lediglich den Transfer aus Ihrem Bett in den Rollstuhl. Dabei richtet sich das Training immer nach Ihren Möglichkeiten.

Für jedes Gelenk des Körpers gibt es viele Mobilisationsübungen und somit Chancen, die Bewegungsfähigkeit zu fördern.

5. Warum ist ein ambulanter Pflegedienst der richtige Ansprechpartner für Sie?

Ein frühzeitiges, individuell angepasstes Bewegungstraining hilft Ihnen bei der Förderung und beim Erhalt der Bewegungsfähigkeit sowie bei der Prophylaxe von vielen Sekundärerkrankungen. Als ambulanter Pflegedienst helfen wir Ihnen dabei, das Krankheitsgefühl zu vermindern und Ihre Eigenständigkeit zu fördern. Dies geht mit einer erhöhten Lebensqualität einher.

Bedeutend für die effektive Umsetzung ist ein hohes Fachwissen bezüglich diverser Konzepte der Lagerungen und Transfermöglichkeiten. Wir planen mit Ihnen zusammen den Ablauf und legen die gewünschten Ziele fest. Dabei gehen wir auf Ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten ein. Wir zeigen Ihnen, was Sie durch eine optimale Mobilisation erreichen können. Dabei finden ebenso die Risiken bei einer falschen oder zu intensiven Anwendung Beachtung.

Vertrauen Sie auf die Hilfe und Unterstützung durch unser gut geschultes Personal.

Wir von Aktiv Dahoam beantworten gern weitere Fragen rund um die Mobilisation. Wenden Sie sich jederzeit an uns unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

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