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Stundenweise Verhinderungspflege – Das Wichtigste im Überblick

Stundenweise Verhinderungspflege

Sind Sie an der stundenweisen Verhinderungspflege Interessiert? Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Ganz gleich, ob aus privaten oder beruflichen Gründen, jede Pflegeperson hat hin und wieder etwas Wichtiges vor, sodass sie sich nicht um den Angehörigen kümmern kann.

Die stundenweise Verhinderungspflege ermöglicht es, diese Aufgabe für eine gewisse Zeit abzugeben.

Lesen Sie nachfolgend, was die Gründe für die Verhinderungspflege sind, wie lange sie möglich ist und was es dabei zu beachten gibt.

1. Was bedeutet stundenweise Verhinderungspflege und wofür ist sie gedacht?

Wer einen Angehörigen pflegt, kann nicht immer die Leistung erbringen. Es gibt viele Gründe, in denen sie nicht erfolgen kann, beispielsweise:

  • Arztbesuch
  • Friseurtermin
  • Theater- oder Opernbesuch
  • eigene Krankheit
  • Urlaub

Die Verhinderungspflege macht es bei einer kurzen Verhinderung möglich, diese Zeiten zu überbrücken. Sie sichert somit selbst dann die Pflege, wenn der Angehörige verhindert ist und daher eine Vertretung braucht.

Der Pflegebedürftige muss somit nicht in ein Pflegeheim. Die Pflege ist sowohl körperlich als auch psychisch oftmals sehr anstrengend und kräftezehrend. Mit der Verhinderungspflege erhalten Sie zudem die Möglichkeit, sich zu erholen und eine kleine Auszeit zu gönnen, um neue Energie zu tanken.

Wir übernehmen in all diesen Momenten gern die Pflege für Sie. Zur Verhinderungspflege gehören sämtliche Leistungen, welche die Pflegeperson selber auch übernimmt, beispielsweise:

  • Körperpflege
  • Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
  • Unterstützung beim Toilettengang
  • Förderung der Mobilität
  • Haushaltsdienstleistungen wie das Reinigen der Wohnung oder Waschen von Wäsche

2. Wie lange können Sie die Verhinderungspflege in Anspruch nehmen?

Stundenweise Verhinderungspflege bedeutet, dass es am Tag weniger als acht Stunden sind, während sich die reguläre Verhinderungspflege durch die Dauer von über acht Stunden täglich kennzeichnet.

Der Anspruch auf die Ersatzpflege beträgt pro Jahr maximal sechs Wochen (42 Tage). Bezüglich des Erstattungsbetrages können sich Betroffene ab dem Pflegegrad 2 derzeit im Jahr bis zu 1612 Euro für die Verhinderungspflege erstatten lassen. Zudem können Sie den halben Leistungsanspruch für die Kurzzeitpflege für die Verhinderungspflege nutzen.

Damit stehen Ihnen pro Kalenderjahr zusätzlich maximal 806 Euro zur Verfügung, insgesamt also 2418 Euro. Je nachdem, wer die Verhinderungspflege ausführt, variiert die genaue Leistungshöhe.

3. Was gibt es bei der stundenweisen Verhinderungspflege zu beachten?

Wichtig ist zu wissen, dass bei der Berechnung nicht die genaue Dauer der Ersatzpflege herangezogen wird. Stattdessen geht es um die Dauer, wie lange die reguläre Pflegeperson abwesend ist.

Zum besseren Verständnis: Wenn Sie nach Ihrem Arzttermin bei Ihrer Freundin noch einen Kaffee trinken gehen und somit insgesamt sechs Stunden außer Haus sind, der Pflegedienst aber nur drei Stunden die Pflege übernommen hat, beträgt die Verhinderungspflege dennoch sechs Stunden.

Sie sollten daher darauf achten, dass Ihre Abwesenheit nicht mehr als acht Stunden am Tag beträgt, um sie in Anspruch nehmen zu können.

4. Welche Voraussetzungen gibt es, um Anspruch auf Verhinderungspflege zu haben?

  • Der Pflegebedürftige muss mindestens den Pflegegrad 2 haben
  • Der Pflegegrad muss ab dem ersten Tag der Beantragung der Verhinderungspflege bestehen
  • Der Pflegebedarf muss seit mindestens sechs Monaten vorhanden sein – dies wird Vorauspflege genannt
  • Die pflegende Person hat die Pflege des Angehörigen nicht erwerbsmäßig ausgeführt
  • Um Leistungen zu erhalten, müssen Sie einen Antrag stellen und bei der Krankenkasse bzw. Pflegekasse einreichen

Sie können die Verhinderungspflege im voraus oder rückwirkend beantragen. Die Angabe von Gründen ist nicht erforderlich. Im letzteren Falle werden die entstandenen Kosten durch Quittungen oder Rechnungen nachgewiesen. Die Verhinderungspflege ist für nahe pflegende Angehörige steuerfrei.

Zusammenfassung

Ganz egal, ob Sie sich eine Erholungspause gönnen möchten oder einen Termin haben, die stundenweise Verhinderungspflege ermöglicht es Ihnen, unter den genannten Voraussetzungen, regelmäßige Entlastung und Unterstützung zu erhalten.

Wie häufig und in welchen Abständen diese Hilfe anfällt, ist unerheblich, solange Sie diese maximal acht Stunden am Stück beanspruchen. Zu beachten ist, dass Ihre Freizeit und nicht die Dauer der Pflegetätigkeit durch den ambulanten Pflegedienst als Berechnungsgrundlage herangezogen wird.

Kontaktieren Sie gern unseren ambulanten Pflegedienst. Wir übernehmen die Pflege Ihres Angehörigen für Sie.

Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de. Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

 

Bildquellennachweis: alexraths – panthermedia.net

Pflege zu Hause durch Angehörige – Welche Nachteile gibt es?

Jeder kann pflegebedürftig werden, beispielsweise durch eine Krankheit, einen Unfall oder aufgrund des zunehmenden Alters. Die meisten wünschen sich in diesem Fall die Betreuung in den eigenen vier Wänden, durch Familienmitglieder oder einen ambulanten Pflegedienst.

Pflege zu Hause durch Angehörige

Pflege zu Hause durch Angehörige birgt Schwierigkeiten. Wir helfen Ihnen dabei. Mehr Informationen unter 089 958 972 90.

Immerhin hat sich schon genug im Leben der Betroffenen verändert. Helfen zu wollen, ist ein schöner Impuls, doch es geht rasch an die Substanz. Das Leben steht durch die veränderten Bedingungen völlig auf den Kopf.

Die Pflege zu Hause durch Angehörige birgt so manche Schwierigkeiten, sowohl körperlich als auch seelisch. Betroffene sind häufig hilflos und überfordert. Ein ambulanter Pflegedienst bietet große Unterstützung.

1. Warum ein ambulanter Pflegedienst der Pflege zu Hause durch Angehörige vorzuziehen ist

Es gibt verschiedene Gründe, die zur Pflegebedürftigkeit führen können, beispielsweise:

  • schwerwiegender Unfall
  • Erkrankung wie Schlaganfall oder Demenz
  • Gebrechlichkeit aufgrund hohen Alters

Diese Schicksalsschläge bedeuten sowohl für die Betroffenen als auch für die Familienmitglieder eine enorme Herausforderung. Angehörige zu pflegen, ist eine sehr verantwortungsvolle und aufwändige Aufgabe, die zur großen Belastung werden kann.

Die ständige Pflicht, sich kümmern zu müssen, endet nicht selten in Stress, Überforderung und Übermüdung. Dies kann erheblich an der Kraft und den Nerven zehren und auch die Beziehung zwischen den Beteiligten verändern, die aufgrund der Herausforderung oftmals belastet wird.

Es kommt zu Vorwürfen, Wut oder zur Verzweiflung. Der Partner oder sogar die Kinder des Pflegenden stehen von nun an hinten an. Eigene Hobbys oder soziale Kontakte? Dafür bleibt bei den meisten pflegenden Angehörigen keine Zeit mehr. Der Ausgleich fehlt.

Die Auswirkungen, welche die Pflege auf das eigene Privatleben hat, werden oft unterschätzt. Daher ist es sinnvoll, statt der Pflege zu Hause durch Angehörige einen ambulanten Pflegedienst hinzuzuziehen.

2. Welche Vorteile hat ein ambulanter Pflegedienst?

Bei der ambulanten Pflege kommt eine Pflegeperson nach Hause und unterstützt den zu Pflegenden im Alltag, ganz gleich, ob beim Waschen, Ankleiden oder Essen. Sie kann alle anfallenden Arbeiten erledigen oder die Pflege durch Angehörige ergänzen, um eine Überlastung zu vermeiden.

Dies gilt sowohl physisch als auch psychisch. Wer nicht zeitig genug die Notbremse zieht, riskiert, dass er eigene gesundheitliche Probleme bekommt. Plötzlich die Eltern oder Großeltern zu waschen, Windeln zu wechseln etc., auch dies liegt nicht jedem und kostet oftmals viel Überwindung.

Daneben stellen Sie durch die Beauftragung eines ambulanten Pflegedienstes ebenso eine professionelle Versorgung sicher, denn Angehörige kommen selten aus dem medizinischen Bereich. Viele Kinder oder andere Pflegende haben Sorge, etwas falsch zu machen.

Zu Recht, denn kleine Fehler oder vielleicht gesundheitliche Veränderungen, die Sie bei Ihrem Pflegebedürftigen übersehen, können zum Teil gravierende Folgen haben. Der ambulante Pflegedienst bietet somit in vielfältiger Hinsicht Unterstützung und Entlastung.

3. Pflegegeld – Möglichkeit der finanziellen Unterstützung

Die Pflegeversicherung zahlt das Geld, damit für den Betroffenen alle notwendigen Maßnahmen sowie die Hilfe im Haushalt gewährleistet sind. Es ist unterschiedlich hoch und hängt vom Pflegegrad ab:

  • Pflegegrad 1: kein Pflegegeld
  • Pflegegrad 2: 316 Euro pro Monat
  • Pflegegrad 3: 545 Euro pro Monat
  • Pflegegrad 4: 728 Euro pro Monat
  • Pflegegrad 5: 901 Euro pro Monat

Die finanzielle Leistung der Pflegekasse wird an die Pflegebedürftigen ausgezahlt und wird entweder für die Pflege zu Hause durch Angehörige oder durch einen ambulanten Pflegedienst genutzt. Um von der Pflegekasse Pflegegeld zu beziehen, muss der Bedürftige also mindestens mit dem Pflegegrad 2 eingestuft sein.

Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Betroffene innerhalb der vergangenen zehn Jahre zwei Jahre lang in die Pflegeversicherung eingezahlt hat. Die Beantragung des Pflegegelds kann bei der zuständigen Pflegekasse des Pflegebedürftigen formlos erfolgen: Ein Anruf oder Brief genügen.

Die Kasse sendet anschließend Formulare zu und vereinbart einen Termin mit einem Gutachter, der sich einen Überblick über die gesundheitliche Verfassung des Pflegebedürftigen verschafft.

Zusammenfassung

Manchmal genügt ein Sturz, um plötzlich pflegebedürftig zu sein. Auch chronische Erkrankungen oder fortschreitende Alterserscheinungen sind häufige Auslöser. Nichts ist mehr, wie es einmal war. Doch die meisten Pflegebedürftigen wünschen sich trotz völlig neuer Situation, möglichst lange innerhalb der eigenen vier Wände leben zu können.

Die häusliche Pflege macht es möglich. Sie kann jedoch zur echten Belastungsprobe werden. Nicht selten kommt es zu einer körperlichen und seelischen Überforderung. Bei steigender Pflegebedürftigkeit sind zudem häufig Fachkenntnisse erforderlich, um eine ordnungsgemäße Versorgung zu garantieren.

Beauftragen Sie einen ambulanten Pflegedienst. Dies ist in vielerlei Hinsicht für alle Beteiligten die beste Lösung. Auch die Kombination aus einer Pflege zu Hause durch Angehörige und Pflegedienst ist möglich. Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de. Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

 

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