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Pflegehilfsmittel: trotz Pflegebedürftigkeit häuslich gut versorgt!

Von Pflegebedürftigkeit kann jeder Mensch betroffen sein. Mit einer häuslichen Pflege werden pflegebedürftige Menschen Versorgungsleistungen im häuslichen Umfeld zuteil.

Diese werden in den Bereichen Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft erbracht und durch Pflegehilfsmittel unterstützt.

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Benötigen Sie Beratung zum Thema Pflegehilfsmittel in der häuslichen Pflege? Rufen Sie uns an unter ☎ 089 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Nachricht an ✉ info@aktiv-dahoam.de.

Es bestehen die Möglichkeiten, dass die häusliche Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen durch einen häuslichen Pflegedienst oder durch pflegende Angehörige erbracht werden.

Im Vergleich zu den Angehörigen kommen Mitarbeiter der häuslichen Pflege, je nach Pflegeplanung und Pflegebedarf, an mehreren Tagen in der Woche.

Manchmal besteht der Bedarf, dass täglich und mehrmals täglich der Pflegedienst zum Pflegebedürftigen in die Wohnung kommt. Der Dienst entlastet den Betroffenen sowie seine Angehörigen.

Pflegeheim muss nicht sein!

Sicherlich wissen Sie, dass ein Mensch aufgrund seines Gesundheitszustandes im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes pflegebedürftig werden kann. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass derjenige in ein Pflegeheim umziehen muss.

Trotz der Einschränkungen und Beeinträchtigungen können Pflegebedürftige sehr gut und lange fachgerecht und sachgerecht in der eigenen Wohnung gepflegt, betreut und versorgt werden.

Die Pflegeversicherung stellt für die häusliche Pflege finanzielle Mittel zur Verfügung. Was Sie vielleicht noch nicht wussten, ist, dass jeder Pflegebedürftige zusätzlich einen Anspruch auf eine Versorgung mit Pflegehilfsmitteln hat.

Pflegehilfsmittel: Was ist das?

Pflegehilfsmittel sind Geräte und Ausstattungen, die eine Erleichterung der häuslichen Pflege gewährleisten. Zudem können sie zur Linderung von Beeinträchtigungen und Beschwerden beitragen.

So ist zum einen eine selbstständige Lebensführung und zum anderen eine Beteiligung am gesellschaftlichen Leben möglich.

Zu den erstattungsfähigen Verbrauchs-Pflegehilfsmitteln gehören beispielsweise:

  • Einmal-Schürzen und Einmal-Handschuhe
  • Einmal-Lätzchen
  • Betteinlagen für den Bettschutz
  • Mundschutz
  • Händedesinfektion.

Die Kosten für die Windelhosen bei Inkontinenz des Pflegebedürftigen trägt hingegen die Krankenkasse.

Zu den erstattungsfähigen technischen Pflegehilfsmitteln gehören beispielsweise:

  • Pflegebetten
  • Notrufsysteme
  • Lagerungshilfsmittel wie Keilkissen

Wer kommt für Pflegehilfsmittel auf?

Leider werden diese Hilfsmittel häufig von vielen Angehörigen selbst gekauft und bezahlt. Nicht selten gehören Rollatoren oder sogar teure Pflegebetten dazu.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Pflegehilfsmittel in der häuslichen Pflege?

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In der Regel werden die Kosten für die Verbrauchs-Pflegehilfsmittel und für die technischen Pflegehilfsmittel von den Pflegekassen übernommen.

Der Umfang der Versorgung mit Pflegehilfsmitteln ist ganz individuell vom Pflegegrad und somit von der Pflegebedürftigkeit des Einzelnen abhängig. Pflegehilfsmittel beantragen Sie bei der zuständigen Pflegekasse des Pflegebedürftigen.

Die Pflegehilfsmittel können Sie sich dann ganz einfach und unkompliziert von Ihrem Sanitätshaus oder Ihrer Apotheke des Vertrauens nach Hause liefern lassen. Diese rechnen dann mit der Pflegekasse des Pflegebedürftigen ab.

Es ist allerdings auch möglich, sich die Kosten im Nachgang erstatten zu lassen. Sie kaufen dann die Pflegehilfsmittel selber und reichen die entsprechenden Belege am Monatsende bei der Pflegekasse ein.

Nähere Angaben finden Sie im Hilfsmittelverzeichnis, in welchem all jene Hilfsmittel verzeichnet sind, für die die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten übernimmt. Dabei handelt es sich um rund 30.000 Artikel.

Fragen zu Pflegehilfsmitteln? Wir sind für Sie da!

Als häuslicher Pflegedienst beschäftigen wir qualifizierte Fachkräfte und Pflegehelfer, die sich durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen den neuesten Stand der Pflegewissenschaft aneignen.

Dieses Personal kommt zu den Pflegebedürftigen und Patienten nach Hause und hilft fach- und sachkundig bei der täglichen Pflege, sozialen Betreuung und hauswirtschaftlichen Versorgung.

Somit können Pflegebedürftige und Patienten trotz einer längerfristigen oder nur vorübergehenden gesundheitlichen Einschränkung in ihrer eigenen Häuslichkeit und in ihrem eigenen sozialen Umfeld wohnen bleiben.

Wenn Sie als Pflegebedürftiger oder als Angehöriger weitergehende Fragen zur Pflegekasse oder ambulanten Pflege haben, stehen wir Ihnen als langjährig präsenter ambulanter Pflegedienst zu einer vertraulichen sowie unverbindlichen Beratung gerne zur Verfügung.

Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Bildquellennachweise: Bild 1: Robert Kneschke, Bild 2: kamasigns – fotolia.com

Pflegekasse: Kooperation mit Pflegebedürftigem und Pflegedienst

Körperliche und geistige Einschränkungen, Krankheiten oder eine Kombination aus diesen Fällen kann zur Pflegebedürftigkeit führen.

Die Pflege ist mit hohen Kosten verbunden und wird in Deutschland über die Pflegekasse abgesichert.

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Wollen Sie mehr zum Thema Pflegekasse erfahren? Rufen Sie uns an unter ☎ 089 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Nachricht an ✉ info@aktiv-dahoam.de.

Dabei handelt es sich um den Träger der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Diese ist für Arbeiter und für Angestellte ebenso eine Pflichtversicherung wie die gesetzliche Krankenversicherung. Wer krankenversichert ist, der ist automatisch auch pflegeversichert.

Obwohl die Pflegekasse der jeweiligen Krankenkasse angegliedert ist, handelt es sich um zwei eigenständige, voneinander getrennt arbeitende Institutionen.

Pflegekasse leistet bei Pflegebedürftigkeit

Hauptaufgabe einer jeden Pflegekasse ist die Versorgung des Pflegebedürftigen mit Geld- und mit Sachleistungen. Die Leistung der Pflegekasse gliedert sich in folgende Bereiche:

  • ambulante Geldleistung direkt an den Pflegebedürftigen
  • ambulante Sachleistung als Bezahlung an den ambulanten Pflegedienst
  • stationäre Leistung als Zahlung an den Betreiber des Pflegeheims
  • kombinierte Geld- und Sachleistung, deren Aufteilung zwischen dem Pflegebedürftigen und dem ambulanten Pflegedienst vereinbart wird

Den Anspruch darauf erwirbt der Versicherte mit seiner langjährigen Zugehörigkeit zur Kranken- und der dazugehörigen Pflegeversicherung. Rechtsgrundlage ist SGB XI, das elfte Sozialgesetzbuch.

Pflegegrade und ihre Leistungen 

Die entscheidende Grundlage für Leistungen der Pflegekasse ist das vom MDK, dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung, erstellte Pflegegutachten. Darin werden, auf Antrag des Versicherten, seine Pflegebedürftigkeit sowie der damit verbundene Pflegeaufwand festgestellt.

Das geschieht beim Antragsteller zuhause, also in seinem Wohnbereich. Der genaue Ablauf dieses Verfahrens ist in § 18 SGB XI festgelegt.

Der Hilfebedarf bezieht sich auf die üblichen Verrichtungen im Lebensalltag, die sich regelmäßig wiederholen. Sie sind aufgeteilt in die vier Bereiche:

  1. Körperpflege,
  2. Ernährung,
  3. Mobilität sowie
  4. hauswirtschaftliche Versorgung.

Pflegebedürftigkeit mit Einstufung in einen Pflegegrad

Der MDK-Gutachter stellt fest, in welchem Umfang eine Pflegebedürftigkeit vorliegt. Die Zugehörigkeit zu einem der fünf Pflegegrade wird nach dem folgenden Punktesystem bewertet:

Pflegegrad 1: 12,5 bis 26 Punkte – geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
Pflegegrad 2: 27 bis 47,5 Punkte – erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
Pflegegrad 3: 47,5 bis 70 Punkte – schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
Pflegegrad 4: 70 bis 90 Punkte – schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
Pflegegrad 5: 90 bis 100 Punkte – wie Pflegegrad 4 zuzüglich besonderer Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Danach richtet sich die Höhe des monatlichen Pflegegeldes, das von der Pflegekasse an den Pflegebedürftigen gezahlt wird.

Darüber hinaus macht der Gutachter auf die verschiedenen Pflegemöglichkeiten aufmerksam. Zu denen gehören je nach Pflegegrad, nach Art und Umfang der Pflegebedürftigkeit

  • der ambulante Pflegedienst
  • die häusliche Pflege durch eine ehrenamtliche Pflegeperson
  • eine stationäre Pflege

Die Kooperation zwischen Pflegekasse und ambulantem Pflegedienst

In dem Dreiecksverhältnis Pflegebedürftiger–Pflegekasse–ambulanter Pflegedienst wird anhand des zuerkannten Pflegegrades im Detail festgelegt, welche Pflegedienstleistung der Pflegebedürftige benötigt und auf welche Weise der ambulante Pflegedienst sie erbringt.

Wollen Sie mehr über die Kooperation zwischen Pflegekasse und ambulantem Pflegedienst erfahren?

Wollen Sie mehr über die Kooperation zwischen Pflegekasse und ambulantem Pflegedienst erfahren? Rufen Sie uns an unter ☎ 089 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Nachricht an ✉ info@aktiv-dahoam.de.

Ein Leistungskatalog dokumentiert, wann wie und auf welche Weise gepflegt wird. Zusätzlich wird auch überlegt und entschieden, ob der ambulante Pflegedienst ausschließlich und allein pflegt, oder ob sich Angehörige des Pflegebedürftigen an der Pflege beteiligen.

Das hat Auswirkung darauf, ob und wie die Zahlung der Pflegekasse auf die ambulante Geldleistung für die Angehörigen sowie auf die ambulante Sachleistung für den Pflegedienst aufgeteilt wird. Der ambulante Pflegedienst rechnet die erbrachte Pflegeleistung im Monatsrhythmus direkt mit der Pflegekasse ab.

In der des Pflegedienstes ist der Pflegebedürftige grundsätzlich frei. So bleibt ihm überlassen zu entscheiden, ob die Dienstleistung „seines“ ambulanten Pflegedienstes seinen Vorstellungen entspricht. Professionelle und erfahrene Pflegedienste sind hier die beste Wahl.

Wenn Sie als Pflegebedürftiger oder als Angehöriger weitergehende Fragen zur Pflegekasse oder ambulanten Pflege haben, stehen wir Ihnen als langjährig präsenter ambulanter Pflegedienst zu einer vertraulichen sowie unverbindlichen Beratung gerne zur Verfügung.

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Der medizinische Dienst der Krankenkassen – MDK

Viele ältere oder kranke Menschen brauchen früher oder später Hilfe im alltäglichen Leben. Teilweise helfen die Verwandten, die aber auch berufstätig sind und daher nicht immer da sein können. Dann muss der Der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) kontaktiert und ein Pflegegrad beantragt werden. Die Patienten können in der Regel nach 25 Arbeitstagen mit einem Ergebnis rechnen.

Antrag möglichst frühzeitig stellen

Vielen Menschen ist es peinlich, sich von einem Gutachter der Pflegekasse begutachten zu lassen. Wenn sie aber regelmäßig Hilfe im Alltag benötigen, sollte dieser Schritt unbedingt gegangen werden.

Haben Sie Fragen zur Pflegekasse oder dem MDK?

Haben Sie Fragen zur Pflegekasse oder dem MDK? Dann rufen Sie uns an unter 089 958 972 90.

Wie hoch die Pflegeleistung letztlich ausfällt, hängt vor allem von dem aktuellen, gesundheitlichen Zustand der Pflegeperson ab.

Die Kasse beauftragt einen MDK-Experten (MDK = Medizinischer Dienst der Krankenkassen), der den Patienten zu Hause besucht und sich ein ausführliches Bild von ihm und seinem Umfeld macht.

Allerdings dauert der Termin in der Regel höchstens eine Stunde. In dieser Zeit wird entschieden, welcher Pflegegrad dem Patienten zugeteilt wird.

Häufig längere Wartezeiten

Auch wenn angegeben wird, dass die Patienten nach maximal 25 Tagen wissen, welchen Pflegegrad sie erhalten haben, ist dies häufig nicht der Fall.

Denn durch die Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade und die zahlreichen Neuanträge im Jahr 2017 entstand für den MDK eine echte Herkulesaufgabe. So mussten einige Patienten nicht 25 Tage, sondern durchaus auch drei bis vier Monate auf ein Ergebnis warten.

Es dauerte nicht lange, bis sich viele Familien bei den verschiedenen Verbraucherzentralen darüber beschwerten, dass sie sehr lange auf eine Einstufung und die damit verbundene finanzielle Unterstützung warten mussten. Ein kleiner Trost war aber, dass die Pflegeleistung rückwirkend ab dem Tag der Antragstellung bezahlt wurde. Somit ging den Patienten kein Cent verloren.

Gut auf den Termin mit dem MDK vorbereiten

Auf den Termin mit dem  MDK-Mitarbeiter sollten sich Patienten und ihre seinen Angehörigen gut vorbereiten. Hierzu gehört unter anderem auch, dass der Patient ehrlich ist und sich vor dem Experten so zeigt, wie es ihm im Alltag geht.

Eventuelle Probleme sollten nicht verharmlost werden, nur um zu beweisen, dass einige Dinge irgendwie noch in Eigenregie erledigt werden können. Der Patient muss dem MDK-Mitarbeiter alle Schwierigkeiten des Alltags mitteilen.

Kann er sich beispielsweise nicht mehr selbstständig in seinem Haus oder in seiner Wohnung bewegen und keine Treppen steigen, müssen entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Unter anderem prüft der Experte auch, ob der Patient noch eigenständig essen, trinken und seine Tabletten sortieren und einnehmen kann. Zudem wird geschaut, ob die Körperpflege noch klappt oder ob auch hierfür Hilfe benötigt wird.

Der Experte nutzt ein spezielles Punktesystem von 0 bis 100, um den Pflegegrad zu errechnen. Je unselbstständiger der Antragsteller ist, desto höher wird er eingestuft.

Bei zu niedriger Einstufung Einspruch einlegen

Wenn das Ergebnis der Beurteilung zu niedrig ausfällt oder ein Antrag sogar ganz abgelehnt wird, kann der Patient Widerspruch einlegen. Der MDK gibt an, dass im Jahr 2017 rund 12,9 Prozent aller neuen Anträge letztlich zurückgewiesen und ungefähr 17 Prozent aller Antragsteller in Pflegegrad eins eingestuft wurden.

Da die Patienten in diesem aber noch keinen Anspruch auf Geldleistungen haben, sorgte die Einstufung sehr oft für Unmut. Wenn auch der Einspruch keine Besserung ergibt, ist noch der Gang zum Sozialgericht möglich.

Haben Sie weitere Fragen oder wünschen eine Beratung? Dann rufen Sie uns an unter 089 958 972 90 oder schreiben Sie eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

 

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