Bezugspflege: Gewohnheit gibt Sicherheit in der ambulanten Pflege

Pflegebedürftig zu sein, dies ist für viele Betroffene nicht nur eine körperliche, sondern auch emotionale Veränderung, mit der sie sich nicht leicht tun. Die Bezugspflege kann hier helfen, Sorgen und Vorurteile aufzubrechen.

Bezugspflege

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Plötzlich sind sie auf fremde Hilfe angewiesen und immer kommen neue Personen, die diese übernehmen. Das muss nicht sein!

Die Bezugspflege ist in der ambulanten Pflege eine ganz besondere Art der Betreuung und Versorgung durch Pflegekräfte. Hierbei kümmert sich stets der gleiche Mitarbeiter um den Patienten. Zwischen dem Patienten und der Bezugspflegekraft wird dadurch eine sehr gute Beziehung und ein großes Vertrauensverhältnis aufgebaut.

Davon profitieren alle Beteiligten, denn dies ist eine wichtige Voraussetzung für den Pflegeerfolg. Finden Sie in diesem Beitrag wichtige Informationen zum Thema.

1. Bezugspflege Definition – patientenorientiertes Pflegekonzept

Um sich als Pflegebedürftiger wohl und sicher zu fühlen, ist es wichtig, dass möglichst viel Gewohntes in das neue oder nicht mehr so einfache Leben integriert wird. Mit der Bezugspflege wird das Wohl des Kranken in den Mittelpunkt gestellt. Hierbei übernimmt immer die gleiche Person die Betreuung und trifft alle wichtigen Entscheidungen, nachdem sie den Pflegeaufwand ermittelt und die Pflegeziele festgelegt hat.

Sie ist somit in jeder Situation der zentrale Ansprechpartner, der dem Erkrankten tagtäglich mit Rat und Tat zur Seite steht. Der Patient wird also nicht immer von wechselnden Pflegern versorgt.

Die Bezugspflegekraft ist mit der Krankengeschichte sowie den individuellen Bedürfnissen und Gewohnheiten des Patienten bestens vertraut, wodurch die Fortschritte im Pflegeprozess verbessert werden können.

Gewohnheit gibt Sicherheit, dies macht sich schnell positiv bemerkbar.

2. Bezugspflege Merkmale

Ein wichtiges Merkmal der Bezugspflege ist die vertrauensvolle Beziehung zwischen Pflegekraft und Patient, der immer im Mittelpunkt steht, da sie die alleinige Person ist, die sich um ihn kümmert und für alle Belange zuständig ist. Der zu Pflegende hat also eine feste Bezugsperson. Dies vereinfacht nicht nur die Kontaktaufnahme, sondern auch die emotionale Öffnung der Patienten.

Die Menschlichkeit spielt bei diesem Konzept eine wichtige Rolle. Kann die Bezugspflegeperson ihre Tätigkeit vorübergehend nicht ausführen, beispielsweise aufgrund einer eigenen Krankheit, wird sie durch eine andere Person übernommen. Doch diese muss sich an den Plan der Bezugspflegekraft halten. Das sind jedoch Ausnahmefälle.

Bezugspflege ist eine sehr persönliche Betreuungsart, mit der bereits viele Patienten positive Erfahrungen machen und sehr zufrieden sind.

Bezugspflege Definition, Merkmale und Ziele im Überblick

  • besserer Informationsstand der Patienten
  • individuelle, gut abgestimmte Pflege
  • vertrauensvollere Beziehung zu den Erkrankten
  • große Patientennähe und bessere Kommunikation
  • Intimität und Anonymität
  • mehr Gewohnheit, Zufriedenheit und Sicherheit beim Pflegebedürftigen schaffen
  • verbesserte Zusammenarbeit und Motivation aufseiten des Patienten
  • schnellere Fortschritte im Pflegeprozess möglich

Die Bezugspflege schafft die wichtige Voraussetzung, dass sich zwischen Patient und Pflegekraft eine vertrauensvolle Beziehung entwickelt, die den gesamten Pflegeprozess maßgeblich unterstützt.

3. Zusammenfassung

Wenn auch Sie oder Ihr Angehöriger pflegebedürftig sind und sich eine ganz besondere Pflege wünschen, dann sollten Sie unseren ambulanten Pflegedienst in Anspruch nehmen, der Ihnen eine Bezugspflege bietet. Es kümmert sich immer der gleiche Mitarbeiter um Sie oder Ihren zu pflegenden Angehörigen, nachdem er die Anamnese erhoben und die Diagnose und Ziele erstellt hat.

Zu unseren Hauptaufgaben gehört es, den Pflegebedürftigen in seinem Anpassungsprozess bestmöglich zu unterstützen und zu begleiten, damit er seine Krankheit und seinen Alltag, so gut es geht, bewältigt. Die Bezugspflege verbessert die allgemeine Zufriedenheit sowie das psychische Wohlbefinden des Patienten und in der Folge oftmals die Fortschritte.

Dies sind in der Bezugspflege die Merkmale, die viele unserer Patienten sehr zu schätzen wissen.

Wenn Sie als Pflegebedürftiger oder als Angehöriger weitergehende Fragen zu Themen der ambulanten Pflege haben, stehen wir Ihnen als langjährig präsenter ambulanter Pflegedienst zu einer vertraulichen sowie unverbindlichen Beratung gerne zur Verfügung.

Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

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Pflegezusatzversicherung: Ist eine private Vorsorge sinnvoll oder nicht?

Pflegebedürftigkeit zu akzeptieren, ist nicht leicht. Für den Pflegebedürftigen und seine Angehörigen stellt die Situation eine große finanzielle Belastung dar. Zur Deckung der anfallenden Kosten reichen Alterseinkommen und Zahlungen der gesetzlichen Pflegeversicherung oftmals nicht aus. Verschafft eine Pflegezusatzversicherung hier Abhilfe?

Haben Sie Fragen zur Pflegezusatzversicherung im Kontext der ambulanten Pflege?

Haben Sie Fragen zur Pflegezusatzversicherung im Kontext der ambulanten Pflege? Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Hinzu kommt die persönliche Herausforderung. Pflegebedürftig zu sein, bedeutet eine enorme Umstellung. Was im Alltag bislang ohne Probleme funktionierte, hängt plötzlich von der Unterstützung anderer Personen ab.

Erhalten Sie in diesem Beitrag die wichtigsten Informationen zum Thema Pflegezusatzversicherung.

1. Die Versorgungslücke in der Pflege

Pflege ist teuer. Wie hoch die tatsächlichen Kosten im Einzelfall sind, hängt sowohl vom Umfang der Pflegebedürftigkeit als auch von der gewählten Form der Betreuung ab. Ist die Unterbringung in einer speziellen Unterkunft erforderlich oder gewünscht, belaufen sich die Kosten bei Pflegegrad 5 schnell auf mehr als 3.500 Euro.

Die soziale Pflegeversicherung schießt rund 2.000 Euro zu. Die Differenz müssen Sie aus eigener Tasche zahlen.

Diese Versorgungslücke ist auch in den unteren Pflegegraden und bei ambulanter Pflege zu spüren.

2. Private Vorsorge senkt die Belastung

Den verbleibenden Eigenanteil können Sie durch regelmäßige Einkünfte wie Rentenzahlungen, Miet- oder Zinseinnahmen finanzieren. Auch angespartes Vermögen lässt sich zur Deckung der Kosten nutzen. Sind Sie nicht in der Lage, die Differenz aus eigenen Mitteln zu tragen, greift – eine entsprechende Leistungsfähigkeit vorausgesetzt – die gesetzliche Unterhaltspflicht.

Für die verbleibenden Kosten müssen dann Ihre Angehörigen aufkommen.

Mit dem Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung können Sie die finanzielle Belastung reduzieren.

3. Pflegezusatzversicherung: Leistungen und Prämien variieren

Die private Pflegezusatzversicherung ist eine Ergänzung zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Sie zahlt, wenn der Pflegefall eintritt – und hilft so dabei, die tatsächlich entstehenden Kosten zu decken.

Grundsätzlich stehen drei verschiedene Arten der Pflegezusatzversicherung mit unterschiedlichen Leistungen zur Wahl:

  1. die Pflegetagegeldversicherung,
  2. die Pflegekostenversicherung und
  3. die Pflegerentenversicherung.

Die Höhe der jeweils fälligen Prämie richtet sich nach dem Alter und dem Gesundheitszustand zum Zeitpunkt der Antragstellung.

3.1. Die Pflegetagegeldversicherung

Die Pflegetagegeldversicherung ist die am häufigsten gewählte Form der privaten Absicherung. Es handelt sich um eine reine Risikoversicherung, die Ihnen im Pflegefall ein im Vorfeld definiertes Pflegegeld auszahlt. Die Höhe der Leistungen hängt dabei vom jeweils festgestellten Pflegegrad ab.

Ob Sie das Pflegegeld zur Zahlung ambulante Pflegeleistungen verwenden oder damit Ihre pflegenden Angehörigen unterstützen, bleibt Ihnen selbst überlassen: Die gewährten Leistungen stehen Ihnen zur freien Verfügung.

Pflege-Bahr als Sonderform

Die private Pflegetagegeldversicherung können Sie auch mit staatlicher Förderung abschließen: Beim sogenannten Pflege-Bahr erhalten Sie einen Zuschuss in Höhe von fünf Euro pro Monat. Anders als bei anderen Formen der Pflegezusatzversicherung müssen Sie zum Abschluss des Vertrages keine Gesundheitsfragen beantworten.

Dafür aber fallen die Leistungen vergleichsweise gering aus. Darüber hinaus gilt eine fünfjährige Wartezeit.

3.2. Die Pflegekostenversicherung

Die Pflegekostenversicherung erstattet die im Rahmen einer ambulanten oder stationären Pflege anfallenden Kosten, die von der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht gedeckt sind. Um die Leistungen der Pflegekostenversicherung in Anspruch zu nehmen, müssen Sie einen Nachweis aller mit der Pflege im Zusammenhang stehenden Ausgaben einreichen.

Der Umfang der Erstattungen richtet sich nach dem gewählten Tarif. Der Versicherer zahlt entweder einen im Vorfeld vereinbarten Prozentsatz oder übernimmt die Kosten unter Berücksichtigung eines zum Vertragsschluss festgelegten jährlichen Höchstbetrages in voller Höhe.

Pflegeleistungen, die durch Angehörige oder Freunde erbracht werden, sind von der Pflegekostenversicherung allerdings nicht gedeckt.

3.3. Die Pflegerentenversicherung

Die wie eine private Lebensversicherung aufgebaute Pflegerentenversicherung zahlt Ihnen im Pflegefall eine lebenslange, monatliche Pflegerente. Die Höhe der Leistungen ist verschieden: Sie hängt nicht nur vom Grad der Pflegebedürftigkeit ab, sondern auch vom jeweils erwirtschafteten Gewinn.

Als Versicherter erhalten Sie wenigstens einen garantierten Mindestbetrag. War die Anlage des Kapitals erfolgreich, kommt es sogar zur Zahlung eines Überschusses. Die Leistungen der Pflegerentenversicherung dürfen Sie für die Laienpflege nutzen.

4. Pflegezusatzversicherung ja oder nein?

Der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung ist nicht zwingend notwendig. Ob die Pflegezusatzversicherung sinnvoll ist oder nicht, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Nicht jede Art der Absicherung ist für jeden Pflegebedürftigen gleich geeignet.

Nehmen Sie sich daher die Zeit, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten zu überprüfen.

Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie sich der finanziellen Belastung durch die anfallenden Versicherungsprämien bewusst sind.

5. Holen Sie sich kompetente Unterstützung

Schließen Sie eine Pflegezusatzversicherung ab, müssen Sie zumindest bis zum Eintritt der Pflegebedürftigkeit Beiträge zahlen. Da die Kosten im Laufe der Jahre steigen können, sollten Sie sich schon beim Abschluss des Vertrages sicher sein, die Prämien auch in der Rente noch stemmen zu können.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll ist oder nicht, suchen Sie sich kompetente Unterstützung. Professionelle Dienstleister sind mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Varianten vertraut und können Ihnen zeigen, ob eine Pflegezusatzversicherung notwendig ist und welche zu Ihnen passt.

Wenn Sie als Pflegebedürftiger oder als Angehöriger weitergehende Fragen zu Themen der ambulanten Pflege haben, stehen wir Ihnen als langjährig präsenter ambulanter Pflegedienst zu einer vertraulichen sowie unverbindlichen Beratung gerne zur Verfügung.
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Portversorgung in der ambulanten Pflege: 5 Fragen und Antworten

Bei manchen Krankheitsbildern ergibt sich die Notwendigkeit eines langfristigen Gefäßzugangs. In vielen Fällen wird dieser in Form eines Portkatheters, kurz auch einfach Port genannt, realisiert. In diesem Zusammenhang greift die Portversorgung.

Benötigen auch Sie eine Portversorgung durch einen ambulanten Pflegedienst?

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Ein dauerhafter Venenzugang wie ein Portkatheter ist für Patienten anfänglich oft ein Grund zur Verunsicherung. Nicht zuletzt, weil sich in der neuen Situation viele Fragen ergeben.

Wie kann ich mit meinem Port im Alltag leben? Wer kümmert sich um die Portversorgung in der ambulanten Pflege? Wer bezahlt die dabei anfallenden Kosten?

Hier bekommen Sie Antworten auf diese und weitere Fragen in Sachen Portversorgung und ambulante Pflege.

1. Wann kommt ein Port zum Einsatz

Ein Port hat den Vorteil, dass er nicht nur kurzfristig im Krankenhaus seine Funktion erfüllt. Sondern darüber hinaus die dauerhafte medizinische Versorgung von ambulanten Patienten mit den von ihnen regelmäßig benötigten Wirkstoffen ermöglicht.

Zum Beispiel im Rahmen einer Chemotherapie. Oder bei einer langfristigen Medikation mit Schmerzmitteln. Auch eine intravenöse Ernährung kann über den Port gewährleistet werden.

Unabhängig von der im Einzelfall unterschiedlichen Notwendigkeit zur Implantation eines Ports stellen Sie sich bestimmt einige Fragen, die mit Ihrem neuen Infusionskatheter und der Bewältigung Ihres Lebens mit ihm zuhause zusammenhängen.

2. Wie kann ich mit meinem Port im Alltag leben?

Grundsätzlich ist ein Port keine große Einschränkung Ihrer Lebensqualität. Ausgelegt auf eine bis zu fünfjährige Nutzung, bringt er nur sehr selten Nebenwirkungen mit sich.

Ist der Port fachgerecht implantiert, verursacht er keinerlei Schmerzen und erspart Ihnen Komplikationen, die durch wiederholtes Infundieren von Medikamenten per einfachem Zugang oder per Zentralem Venenkatheter oft auftreten.

Es gibt jedoch eine wichtige Voraussetzung, die erfüllt sein muss, um Ihnen einen weitgehend ungestörten Alltag zu ermöglichen: Ihr Port benötigt regelmäßig Versorgung und Pflege. Und zwar bei Ihnen zuhause.

3. Wer kümmert sich um die Portversorgung in der ambulanten Pflege?

Auch wenn ein Port ein weitgehend komplikationsfreier dauerhafter Zugang ist, stellt er als direkte Schnittstelle zwischen Ihrem Blutkreislauf und der Außenwelt doch ein gewisses Infektionsrisiko dar.

Mit der Versorgung Ihres Ports sollten Sie deshalb ausschließlich examiniertes Pflegepersonal betrauen. Nur dieses verfügt über die nötige Erfahrung und Expertise, um die angezeigten Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen durchzuführen, die als Standard der Portversorgung in der ambulanten Pflege entscheidend für Ihr Wohlergehen sind.

4. Wer bezahlt die durch die Portversorgung anfallenden Kosten?

Eine häufige Sorge von Patienten und Angehörigen ist, dass sie die pflegerischen Folgekosten der Implantation eines Portkatheters selbst tragen müssten. Das ist nicht der Fall. Denn die Notwendigkeit der Pflege und Versorgung Ihres Ports ergibt sich aufgrund ärztlicher Verordnung.

Die damit in Verbindung stehenden Leistungen gelten als Maßnahmen der sogenannten Behandlungspflege.

Für diese Maßnahmen sieht der Gesetzgeber eine volle Kostenübernahme durch Ihre Pflegekasse vor.

Sie und Ihre Angehörigen müssen sich also nicht sorgen, dass durch die Portversorgung in der Ambulanten Pflege Kosten für Sie entstehen. Sie können sich ganz darauf konzentrieren, Ihren Alltag möglichst unbelastet zu gestalten und einen passenden Pflegedienst zu finden, der seine Leistungen direkt mit Ihrer Krankenkasse abrechnet.

5. Was hat es mit dem Beratungseinsatz nach § 37 Absatz 3 SGB XI auf sich?

Pflegebedürftige, die Leistungen in Form von Pflegegeld beziehen, müssen sich ab dem Pflegegrad 2 in halbjährlichen, ab dem Pflegegrad 4 in vierteljährlichen Abständen im Rahmen eines sogenannten Beratungseinsatzes in besonderer Form beraten lassen. Diese von der Pflegekasse gezahlten Beratungseinsätze können jedoch auch schon Patienten mit Pflegegrad 1 einmal im Halbjahr in Anspruch nehmen.

Der Beratungseinsatz soll sicherstellen, dass Pflegebedürftige nicht nur aus medizinischer Sicht optimale Betreuung erfahren. Sondern außerdem in einem Umfeld leben, das sie im Alltag und ihrer konkreten Lebenssituation dabei unterstützt, körperlich weitgehend mobil und außerdem sozial aktiv zu bleiben.

Den Beratungseinsatz nach § 37 Abs. 3 SGB XI dürfen nur geeignet sachkundige Stellen, zum Beispiel Pflegedienste, durchführen. In der Praxis sollen aufgrund ihrer genauen Kenntnisse der Patientenverhältnisse möglichst die Pflegedienste, die auch die alltäglichen Pflegeleistungen erbringen, den Beratungseinsatz leisten. Gerne sind wir auch hier Ihr Ansprechpartner!

6. Wie finde ich einen geeigneten Pflegedienst?

Aktiv Dahoam ist als professioneller ambulanter Pflegedienst gerne Ihr Ansprechpartner bei allen weiteren Fragen zum Thema. Wir verfügen über ausgezeichnete Expertise und Erfahrung in diesem Bereich.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie gern. Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

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Mobilisation in der ambulanten Pflege: Bleiben Sie beweglich!

Wir möchten Sie durch eine Mobilisation bzw. gezielte Bewegungsübungen dabei unterstützen, sich wieder mehr bewegen zu können. Dies liegt uns sehr am Herzen.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Mobilisation?

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Bewegung macht nicht nur Spaß, sondern ist auch gesund und hat auf den gesamten Körper positive Wirkungen. Doch leider mangelt es daran bei vielen Menschen mit zunehmendem Alter oder nach einer schwerwiegenden Verletzung.

Dadurch können wir Ihre motorischen und geistigen Fähigkeiten sowie die Funktionen Ihrer Organe positiv beeinflussen. Lesen Sie in diesem Beitrag, welche Vorteile gezielte Bewegung hat und warum sie so wichtig für Pflegebedürftige ist.

1. Warum ist Mobilisation wichtig?

Die Gelenke müssen, damit ihre Funktionsfähigkeit nicht nachlässt, in ihrem Bewegungsausmaß voll genutzt werden. Wenn Sie die Beweglichkeit nicht ausschöpfen, werden die Sehnen und Bänder kürzer und immer unbeweglicher sowie die Muskeln schwächer.

Viele Menschen glauben, dass Schonung und Liegen im Falle einer Erkrankung oder nach einer Verletzung die beste Medizin ist. Doch dies ist ein großer Irrtum.

Bereits nach 24 Stunden beginnt ein körperlicher Abbau.

Daher sind regelmäßige Mobilisationsübungen sehr wichtig, deren Ziel immer der Erhalt oder die Wiederherstellung der größtmöglichen Bewegungsfähigkeit ist. In der Kombination mit gesunder und ausgewogener Ernährung ist Bewegung die beste Vorbeugung verschiedener Erkrankungen der Gelenke.

2. Was genau bedeutet Mobilisation und was sind die Ziele?

Bei den Mobilisationsübungen geht es darum, Ihre Bewegung zu fördern oder Sie beweglich zu machen bzw. Ihre Bewegungsfähigkeit zu erhalten. Die jeweiligen Maßnahmen beziehen sich entweder auf die Bewegung Ihres gesamten Körpers oder das Bewegen bestimmter Körperteile oder eines Gelenks.

Das Ziel besteht darin, im Rahmen Ihrer Möglichkeiten körperliche Funktionseinbußen und Einschränkungen in der Selbständigkeit bzw. eine Abhängigkeit und soziale Isolation zu verhindern.

Regelmäßig durchgeführte Bewegungsübungen sind das effektivste Mittel, um den Alterungsprozess zu verlangsamen und Komplikationen zu vermeiden, die durch Bewegungsmangel entstehen.

Außerdem möchten wir neben dem Muskelabbau auch Folgekrankheiten der Bettlägerigkeit verhindern, beispielsweise:

  • Muskelverspannungen
  • Druckgeschwüre (Dekubitus)
  • Thrombosen
  • Lungenentzündungen
  • Gewichtszunahme
  • Kontrakturen (Versteifung der Gelenke)

3. Für wen sind Mobilisationsübungen wichtig?

Die Mobilisationstherapie ist insbesondere bei einem inaktiven Alltag sehr wichtig. Vor allem ältere Menschen stehen im Fokus der Bewegungsförderung, beispielsweise nach einer Bettlägerigkeit oder wenn die Beweglichkeit einzelner Körperabschnitte vorübergehend oder dauerhaft eingeschränkt ist. Die Erkrankungen und Verletzungen häufen sich oftmals im Laufe des Lebens und können die Bewegung einschränken.

In diesen Fällen ist die Mobilisation sehr wichtig, um aus dem Teufelskreis heraus zu gelangen. Vielleicht ist es dadurch wieder möglich, selbstständig aufzustehen oder alleine die Toilette aufzusuchen. Durch die Bewegungsübungen kann auch die Selbstständigkeit beim Ankleiden und bei der Körperpflege gefördert werden.

Es ist für viele Betroffene ein befreiendes Gefühl, nicht mehr ganztägig auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.

Nach Verletzungen ist eine frühzeitige Mobilisation ebenso sehr wichtig. Sie hilft dabei, Schonhaltungen und falsche Bewegungsmuster zu durchbrechen und viel schneller zu genesen.

4. Was sind typische Mobilisationsübungen?

Das Mobilisationstraining umfasst alle Maßnahmen, die das Ziel haben, die Bewegungsfähigkeit zu fördern und zu erhalten. Dies kann beispielsweise bedeuten, Sie auf die Bettkante zu setzen oder aktive/passive Bewegungsübungen auszuführen. Bei den verschiedenen Bewegungsübungen kann es darum gehen, einzelne Gelenke und Körperbereiche zu mobilisieren.

  • Eine effektive Übung ist diesbezüglich beispielsweise das Spreizen, Dehnen und Einkrallen der Finger, damit Sie vielleicht wieder besser greifen können.
  • Zu den Mobilisationsübungen gehört es aber auch, Sitz-, Steh- und Gehübungen durchzuführen.

Der Begriff Mobilisation umfasst somit weit mehr als lediglich den Transfer aus Ihrem Bett in den Rollstuhl. Dabei richtet sich das Training immer nach Ihren Möglichkeiten.

Für jedes Gelenk des Körpers gibt es viele Mobilisationsübungen und somit Chancen, die Bewegungsfähigkeit zu fördern.

5. Warum ist ein ambulanter Pflegedienst der richtige Ansprechpartner für Sie?

Ein frühzeitiges, individuell angepasstes Bewegungstraining hilft Ihnen bei der Förderung und beim Erhalt der Bewegungsfähigkeit sowie bei der Prophylaxe von vielen Sekundärerkrankungen. Als ambulanter Pflegedienst helfen wir Ihnen dabei, das Krankheitsgefühl zu vermindern und Ihre Eigenständigkeit zu fördern. Dies geht mit einer erhöhten Lebensqualität einher.

Bedeutend für die effektive Umsetzung ist ein hohes Fachwissen bezüglich diverser Konzepte der Lagerungen und Transfermöglichkeiten. Wir planen mit Ihnen zusammen den Ablauf und legen die gewünschten Ziele fest. Dabei gehen wir auf Ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten ein. Wir zeigen Ihnen, was Sie durch eine optimale Mobilisation erreichen können. Dabei finden ebenso die Risiken bei einer falschen oder zu intensiven Anwendung Beachtung.

Vertrauen Sie auf die Hilfe und Unterstützung durch unser gut geschultes Personal.

Wir von Aktiv Dahoam beantworten gern weitere Fragen rund um die Mobilisation. Wenden Sie sich jederzeit an uns unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

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Stomaversorgung: Unterstützung durch den Pflegedienst

Worauf sollten Erkrankte oder deren pflegende Angehörige bei einer Stomaversorgung achten? Was ist überhaupt ein Stoma genau, welche Krankheitsbilder führen dazu und worauf muss bei der Versorgung geachtet werden?

Benötigen Sie Unterstützung bei der Stomaversorgung?

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Wie kann ein ambulanter Pflegedienst behilflich sein?

Stoma-Träger sind keine Seltenheit. Allein hierzulande gibt es mehr als 200.000 Stoma-Patienten.

Die Stoma-Anlage kann wesentlich dazu beitragen, die Ursachen und Folgen einer Erkrankung zu beseitigen und sich wieder gesund zu fühlen.

Die Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema erhalten Sie im folgenden Ratgeber.

1. Was ist ein Stoma?

Das Wort Stoma stammt aus dem Griechischen und steht für Öffnung. Es wird umgangssprachlich auch künstlicher Darm- oder Blasenausgang genannt. Es handelt sich demnach um eine künstlich geschaffene Verbindung vom Hohlorgan zur Körperoberfläche bzw. eine operativ angelegte Körperöffnung. Dabei wird zwischen verschiedenen Varianten unterschieden:

  • Dünndarmausgang (Ileostoma)
  • Dickdarmausgang (Colostoma)
  • Urinausgang (Urostoma)

Stuhl oder Harn werden durch eine Stoma-Anlage mit einem Beutelsystem aufgefangen und aus dem Körper heraus befördert.

Sie verursacht das Verlorengehen der Kontinenz, also der Fähigkeit, die Ausscheidung von Urin und Stuhlgang für bestimmte Zeit zurückzuhalten und sie bewusst auszulösen.

Dies kann je nach Grunderkrankung oder vorangegangener Operation eine vorübergehende Lösung sein, sodass eine Stoma-Rückverlegung durchgeführt wird. Die Stoma-Anlage kann auch dauerhaft erforderlich werden.

Beispiele für die angelegte Körperöffnung

  • Magen-Stoma (Gastrostoma): zur künstlichen Ernährung
  • Künstlicher Darmausgang (Enterostoma): zur Ausscheidung von Stuhl
  • Künstlicher Blasenausgang (Urostoma): zur Harnausscheidung
  • Künstlicher Zugang zur Luftröhre: Tracheostoma

2. Welche Krankheitsbilder führen zu einem Stoma?

Es gibt verschiedene Erkrankungen, bei denen ein Stoma gelegt wird. Dazu gehören beispielsweise:

  • Mastdarmkrebs
  • Darmverschluss, beispielsweise aufgrund von verdrehten Darmschlingen, Kot oder Lähmungen der Darmmuskulatur
  • entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Bei vielen Erkrankungen werden Abschnitte des Darms entfernt und die verbliebenen Enden des Darms wieder zusammengenäht. Damit die Nähte ungestört heilen können, ist ein künstlicher Darmausgang häufig sinnvoll. Dadurch wird das Risiko verringert, dass die Nähte später undicht werden und der Stuhlgang mit seinen Milliarden Bakterien an der empfindlichen Stelle vorbeifließt.

3. Künstlicher Darmausgang nach Operationen

Der künstliche Darmausgang ist auch bei notfallmäßigen Operationen sehr häufig erforderlich und in diesem Fall oftmals eine lebensrettende Maßnahme.

Diese Stoma-Anlagen können bei fast allen Patienten zurückverlegt werden.

In manchen Fällen kann ein dauerhafter künstlicher Darmausgang nicht vermieden werden, beispielsweise wenn sich der Tumor tiefer im Mastdarm befindet und er vollständig entfernt wird oder wenn Analfisteln bei Morbus Crohn den Schließmuskel zerstören.

Gastrostoma

Ein Gastrostoma wird angelegt, wenn Betroffene eine künstliche Ernährung benötigen, beispielsweise bei Nervenschädigungen, aus denen Schluckstörungen resultieren oder bei Erkrankungen der Speiseröhre

Urostoma

Der künstliche Blasenausgang unterstützt beim Ausscheiden von Urin. Er wird angelegt, wenn die Harnblase aufgrund einer Erkrankung wie Blasenkrebs entfernt werden muss oder eine Funktionsstörung der Harnwege vorliegt.

Zu den weiteren möglichen Ursachen für eine Stoma-Anlage gehören daneben:

  • Fehlbildungen
  • Unfälle
  • Durchblutungsstörungen

4. Wie sieht eine Stomaversorgung aus?

Durch einen operativen Eingriff entsteht der künstliche Darm- oder Harnausgang. Ein Darmstoma ist beispielsweise ein Darmende, das zur Ableitung der Ausscheidung durch die Bauchdecke geleitet wird, nachdem Anteile des Darms aus medizinischen Gründen entfernt wurden. Im Anschluss werden die Ausscheidungen in einem Stomaversorgungs-System aufgefangen.

Diese Versorgungssysteme umfassen einen Beutel und Hautschutz. Im Beutel sammeln sich die Ausscheidungen geruchsfrei, bis der Inhalt entsorgt wird. Der Hautschutz sorgt für einen Schutz vor Urin und Stuhl.

5. Worauf muss bei der Stomaversorgung geachtet werden?

Die sorgfältige Stomaversorgung ist sehr wichtig, da sie dabei hilft, Infektionen und Hygieneprobleme zu verhindern.

Leeren Sie den Beutel jeden Tag, um Hautirritationen zu vermeiden. Beim einteiligen System muss zudem die Hautschutzplatte immer mit gewechselt werden, während dies beim zweiteiligen System alle paar Tage genügt.

Ziehen Sie die Hautschutzplatte zum Entfernen vorsichtig von oben nach unten ab und halten Sie dabei die Haut oberhalb der Versorgung mit der Hand zurück.

Ausscheidungen aus dem Stoma dürfen nicht an die Haut gelangen. Falls eine Reinigung notwendig ist, eignen sich pH-neutrale, nicht rückfettende Reinigungslotionen. Ungeeignet sind Öle oder Feuchtigkeitscremes. Verwenden Sie keinen Zellstoff, denn dieser hinterlässt Rückstände, was zu Hautirritationen führen kann.

Sie können mit der Stoma-Anlage weiterhin Sport treiben, wenn Ihre Grundverfassung dies erlaubt. Tragen Sie hierbei am besten eine individuell angepasste Stomabandage. Für Wassersportarten gibt es spezielle Wasserschutzgürtel.

6. Wie kann mir ein ambulanter Pflegedienst helfen?

Zur optimalen Stomaversorgung wurde eine Vielfalt an verschiedenen Produkten entwickelt. Nach der Anlage des jeweiligen Stomas ist daher eine professionelle Anleitung und Beratung erforderlich.

Nehmen Sie am besten einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch, denn die ausgebildeten Pflegekräfte können Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Oft ist es notwendig, verschiedene Produkte zu probieren, bis die optimale Versorgung gefunden wurde. Der Pflegedienst hat einen sehr guten Überblick über die diversen Hilfsmittel und kann mit Ihnen die bestmögliche Stoma-Versorgung besprechen und zudem mit Ihnen den Versorgungswechsel trainieren.

Dadurch lernen Sie oder Ihre pflegenden Angehörigen schnell, damit umzugehen.

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Sterbebegleitung – Den letzten Weg in Würde erleben

Sterbebegleitung

Sterbebegleitung: Ein Thema auch für Sie oder Ihre Angehörigen? Wir sind für Sie da! Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Wenn der Tod eines geliebten Menschen unausweichlich erscheint, trifft dies viele Menschen besonders schwer. Eine würdevolle Sterbebegleitung hängt dabei auch von den persönlichen Umständen ab.

Während der eine von der Sterbebegleitung vor allem Nähe und Ruhe wünscht, möchten andere die letzte verbleibende Zeit so gut wie nur möglich füllen. Hier treffen Erwartungshaltungen aufeinander, die viele Menschen kaum bewältigen können.

Erfahren Sie in diesem Beitrag, worum es sich genau bei der professionellen Sterbebegleitung handelt und wie wir als ambulanter Pflegedienst für Sie und Ihre Angehörigen da sein können.

1. Sich frühzeitig informieren spart wertvolle Zeit

Niemand möchte sterben und keiner von uns kann sich sein Ende selbst aussuchen. Oftmals kommt es allerdings überraschend zu der Situation, dass nur noch eine Sterbebegleitung möglich ist und keine medizinisch sinnvollen Behandlungen mehr durchgeführt werden können.

Mit einem Schlag ist die eigene Zeit auf dieser Welt endlich geworden. Nun gilt es, diese Zeit so gut es geht zu erleben und auszukosten.

2. Sterbebegleitung: informieren, planen, handeln

Aus diesem Grund ist es ratsam, sich auch ohne die direkte Notwendigkeit über die häusliche Sterbebegleitung und die Möglichkeiten zu informieren. Kommt es dann zu einer solchen, ausweglosen Situation, wissen Sie als betroffene Person oder Angehörige sofort, an wen Sie sich wenden können.

Denn eine professionelle Sterbebegleitung ist in den meisten Fällen notwendig und hilfreich.

3. Die ambulante Palliativpflege – professionelle Hilfe in vielen Bereichen

Eine professionelle Sterbebegleitung ist nicht nur für allein lebende Menschen, sondern auch für Menschen mit Familie eine große Erleichterung. Je nach körperlichem Zustand kann durch den Arzt auch eine spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) verschrieben werden. Als ambulanter Pflegedienst In München arbeitet Aktiv Dahoam eng mit den SAPV Teams von München zusammen, um die Bedürfnisse der Patienten umfassend abzudecken.

Schließlich gilt es die Zeit bist zum leider erwartbaren Ende so schön wie nur möglich zu gestalten. Und dazu gehört auch die gezielte Betreuung durch bestens geschultes Fachpersonal.

3.1. Häusliche Sterbebegleitung nach persönlichem Wunsch

Oftmals sind es die medizinischen Notwendigkeiten, welche eine ambulante Palliativpflege so aufwendig und kompliziert gestalten. Denn die medizinische Versorgung muss weiterhin aufrecht erhalten werden und auch die Schmerzfreiheit der Patienten steht immer im Fokus.

All dies sind Bereiche, die von den Angehörigen nicht ohne Weiteres übernommen und getragen werden können.

3.2. Verschiedene Aufgabenbereiche und Leistungen

Ein ambulanter Pflegedienst kann bei pflegenden Angehörigen nur die notwendigen Arbeiten übernehmen und die häusliche Sterbebegleitung durchaus den Angehörigen allein überlassen. Doch diese können von der Situation überfordert sein. In all diesen Fällen bietet die professionelle Sterbebegleitung auch Zeit für die Patienten, gibt Raum zum Erzählen und ein offenes Ohr zum Zuhören für den letzten gemeinsamen Lebensabschnitt.

Vor allem Menschen ohne eine eigene Familie schätzen genau diese Aufmerksamkeit sehr, welche die ambulante Palliativpflege mit sich bringen kann.

3.3. Gemeinsame Zeit genießen und besondere Momente erleben

Jeder Mensch reagiert anders auf die Ankündigung seines baldigen Todes. Die Kunst in der Sterbebegleitung ist es, die Wünsche der Menschen zu respektieren und diesen nach Möglichkeit zu entsprechen. Lassen es die körperlichen Gegebenheiten zu, können noch einzigartige Momente erlebt und genossen werden.

Verpasste Gelegenheiten werden nachgeholt und einzigartige Momente kreiert.

3.4. Die Sterbebegletiung und die ruhigen Momente

Wer nicht kann oder möchte, ruft sich häufig die schönsten Momente des eigenen Lebens vor Augen. Im Gespräch und mit Bildern können diese Momente geteilt werden, um sie nochmals in Gedanken zu durchleben. Die Sterbebegleitung bedeutet auch, den Menschen genau diese Zeit und diesen Raum zu geben und ihnen als Halt zur Seite zu stehen.

4. Lassen Sie sich frühzeitig beraten

Egal ob Sie bereits einen Menschen kennen, welcher in absehbarer Zeit eine häusliche Sterbebegleitung benötigen wird oder ob Sie sich für sich selbst informieren möchten. Wenden Sie sich an Ihren lokalen Pflegedienst, um sich umfassend und professionell über die verschiedenen Möglichkeiten der ambulanten Sterbebegleitung zu informieren.

Gerade im Großraum München bieten sich hier hervorragende Möglichkeiten, um die Sterbebegleitung so würdevoll und schön wie nur möglich zu gestalten. Gerne informieren wie Sie auch näher über unsere Kooperation mit den SAPV Teams von München.

Auch, wenn das Ende des Lebens uns mit Schrecken erfüllt, so kann das Wissen auch eine Befreiung sein und nochmals Lebensfreude schenken! Gerne sind wir für Sie da!

Wir von Aktiv Dahoam beantworten gern weitere Fragen rund um die Sterbebegleitung. Wenden Sie sich jederzeit an uns unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

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Infusionstherapie: Die Anwendung gegen Dehydratation

Wenn Ihr Arzt feststellt, dass eine Infusionstherapie notwendig wird, gibt es mehrere Fragen: Was ist das genau? Warum ist diese Therapie wichtig? Der Grund dafür ist immer eine verminderte Versorgung mit Flüssigkeit.

infusionstherapie

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Die ambulante Pflege stellt die Versorgung und Pflege von älteren, kranken oder behinderten Menschen sicher.

Für eine gute Pflege, die den Gesundheitszustand und das Wohlbefinden verbessert, sind viele Maßnahmen erforderlich. Darunter kann auch die Infusionstherapie fallen.

Dieser Beitrag informiert Sie über diese Therapieform zur Steigerung der Flüssigkeitszufuhr!

So beugen Sie dem Flüssigkeitsmangel vor

Im fortgeschrittenen Lebensalter lässt bei vielen Menschen das Durstgefühl nach. Die Aufnahme von ausreichend

Flüssigkeit ist jedoch für viele Funktionen des Körpers äußerst wichtig. Die beste Vorbeugung ist es, reichlich zu trinken. Wenn Sie zu Hause einen Angehörigen pflegen, bieten Sie immer wieder Getränke an:

  • Wasser,
  • Tee und
  • verdünnte Säfte

sind sehr gut geeignet, gelegentlich darf auch einmal ein Glas Bier oder Weinschorle den Getränkeplan bereichern. Kaffee zählt auch zur Flüssigkeitsaufnahme, dazu schmeckt ein Glas frisches Wasser.
Denken Sie zudem an den Flüssigkeitsgehalt von Suppen und Obst, beziehen Sie wasserreiche Gemüsesorten wie Gurken in den Speiseplan mit ein.

Die Ursache und die Folgen eines Flüssigkeitsmangels

Auch bei einem umfangreichen Getränkeangebot kann es vorkommen, dass die pflegebedürftige Person dauerhaft viel zu wenig trinkt:

  • Erschwert wird die Lage, wenn der Pflegebedürftige unter Schluckschwierigkeiten oder Verwirrtheit leidet. Denn dann wird das Trinken oft noch mehr verweigert.
  • Manchmal ist der Patient nicht in der Lage, selbstständig eine Tasse oder einen Becher zu halten.
  • Auch Erkrankungen wie Durchfall oder Infekte mit vermehrtem Schwitzen können dazu führen, dass der Flüssigkeitshaushalt nicht mehr stimmt.

Ärzte und Pflegefachkräfte sprechen dann von der sogenannten Dehydratation. Die Folgen einer Unterversorgung mit Flüssigkeit beeinträchtigen den gesundheitlichen Zustand. Die Folgen sind zum Beispiel:

  • Übelkeit,
  • Kopfschmerzen,
  • Schwindel und Verwirrtheit,
  • der Blutdruck kann bedenklich sinken,
  • in schweren Fällen kann es zu einem Nierenversagen kommen.

In solchen Fällen lohnt sich die Flüssigkeitszufuhr über eine Infusion. Bei einem Krankenhausaufenthalt haben Sie oder Ihr Angehöriger vielleicht schon einmal eine Infusion über die Armvene erhalten. Für eine Flüssigkeitsversorgung zu Hause gibt es eine weitere Form der Infusionstherapie, die sehr gute Wirkungen zeigt: Die subkutane Infusion ist effektiv und sorgt für einen Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts im Körper.

Verschiedene Formen von Infusionstherapien

Diese Therapien zur Behandlung einer Dehydratation (Flüssigkeitsmangel) gibt es also:

  1. Die Infusion erfolgt über einen Zugang in der Vene
  2. Die Infusion erfolgt subkutan

Subkutan bedeutet, dass die zugeführte Flüssigkeit in das Unterhautfettgewebe eingeleitet wird. Die subkutane Infusionstherapie ist in der ambulanten Pflege ein bewährtes Verfahren, um die Flüssigkeitsaufnahme zu steigern.

So funktioniert die subkutane Infusionstherapie

Die Therapie ist sicher und einfach anzuwenden. Jede Pflegefachkraft kann die Infusion legen. Grundsätzlich gilt aber, dass die Therapieform nur bei Bedarf zum Einsatz kommt.

infusionstherapie

Bei Ihrem Angehörigen wurde vom Arzt festgestellt, dass eine Infusionstherapie notwendig ist? Wenden Sie sich bei offenen Fragen gerne an uns unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Normalerweise entscheidet der Hausarzt, ob die Infusion notwendig ist. Vorbeugend oder als Ersatz für das Trinken ist die Infusionstherapie in der ambulanten Pflege nicht geeignet.

Der Arzt legt auch fest, welche Lösung über eine Infusion verabreicht wird.

Die Pflegekraft oder der Arzt legt eine dünne Nadel unter die Haut. Der Einstich ist nahezu schmerzfrei. Die Nadel erreicht das Unterhautfettgewebe, nicht den darunter liegenden Muskelbereich.

Gute Einstichstellen sind an den Außenseiten der Oberschenkel oder am Bauch. Für die Flüssigkeitszufuhr eignen sich:

  • Kochsalzlösungen,
  • Ringerlösungen,
  • Glucoselösungen oder
  • Halbelektrolytlösungen.

Über einen dünnen Schlauch tropft die Infusionslösung langsam in das Gewebe. Die feinen Blutgefäße nehmen die Flüssigkeit auf und leiten Sie in den gesamten Organismus weiter. Im Normalfall gelangen etwa 500 Milliliter über einen Zeitraum von mehreren Stunden in den Körper.

Pro Tag ist so eine Flüssigkeitszufuhr bis 1,5 Liter über diese Therapieform möglich. Wenn der Arzt eine höhere Menge verordnet, kann die Infusion an zwei getrennten Infusionsstellen zum Einsatz kommen.

Kann es zu Komplikationen bei Infusionstherapien kommen?

Generell ist die Therapieform risikoarm. Komplikationen sind sehr selten, zudem achten professionelle Pflegekräfte auf die fachgerechte Überwachung. Wenn Sie in die Betreuung Ihres Angehörigen zu Hause mit eingebunden sind, können Sie ebenfalls auf Begleiterscheinungen achten.

Informieren Sie den Pflegedienst, wenn Ihnen etwas auffällt. Auch bei größter Vorsicht können bestimmte Komplikationen auftreten, die sich aber gut behandeln lassen. Möglich sind zum Beispiel:

  • An der Einstichstelle tritt ein starkes Druckgefühl auf. In diesem Fall ist die Infusionsgeschwindigkeit wahrscheinlich zu hoch. Es hilft, wenn die Infusionsflüssigkeit langsamer tropft.
  • Wenn Schmerzen auftreten, ist die Kanüle vermutlich zu tief gestochen. Dann muss der Zugang erneut und flacher gelegt werden.
  • Manchmal kommt es zu Hämatomen (blaue Flecken), die sich aber nach der Therapie wieder zurückbilden.
  • Sehr selten treten Infektionen und allergische Reaktionen auf.

Aus diesen Gründen ist eine sorgfältige Überwachung wichtig. Setzen Sie auf die Unterstützung durch einen Experten!

Wir von Aktiv Dahoam beantworten gern weitere Fragen rund um die Infusionstherapie. Wenden Sie sich jederzeit an uns unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de, wir sind für Sie und Ihren pflegebedürftigen Angehörigen da.

Mit Einfühlungsvermögen, Erfahrung und Fachkenntnis sorgen wir für eine gute und zuverlässige Pflege.

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Gut informiert: Der Beratungseinsatz nach §37 Abs. 3 SGB XI

Was ist der Beratungseinsatz nach §37 Abs. 3 SGB XI? Wer plötzlich mit Pflegebedürftigkeit konfrontiert wird, braucht Unterstützung und Beratung. Sie können entweder selbst betroffen sein oder einen Angehörigen zu Hause pflegen.

Beratungseinsatz nach §37 Abs. 3 SGB XI

Sind Fragen zum Thema Beratungseinsatz nach §37 Abs. 3 SGB XI offen geblieben? Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Die vielen Verordnungen, Regeln und Gesetze sind verwirrend, deshalb ist eine fachkundige Beratung sinnvoll. Der Beratungseinsatz bei häuslicher Pflege ist sogar Pflicht.

Die genaue Vorgehensweise richtet sich nach dem Beratungseinsatz nach §37 Abs. 3 SGB XI. Informieren Sie sich jetzt über den Inhalt des Gesetzes. Wir bieten Ihnen Rat und Hilfe.

Das Thema Beratungseinsatz durch den Pflegedienst erklären wir verständlich gerne noch näher. Wenden Sie sich jederzeit an uns, wenn Fragen offen geblieben sind.

Beratungseinsatz Pflegedienst: Das Wichtigste auf einen Blick

Sie haben Post von der Pflegekasse bekommen mit der Aufforderung, dass Sie einen Beratungseinsatz nach §37 Abs. 3 SGB X durchführen lassen müssen? Der Beratungseinsatz ist verpflichtend, sonst kann das Pflegegeld gekürzt werden. Sie müssen das Beratungsgespräch führen, wenn

  • Sie oder die pflegebedürftige Person, die Sie zu Hause pflegen, einen Pflegegrad von 2 bis 5 hat und
  • wenn Sie bisher keine Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes in Anspruch genommen haben.

Die Pflegekasse will damit sicherstellen, dass Sie im Pflegefall Hilfe bekommen und die pflegebedürftige Person die bestmögliche und ganzheitliche Pflege erhält.

Beratungseinsatz bei häuslicher Pflege: interessant für pflegebedürftige Personen und Angehörige

Das Gesetz sieht vor, dass alle pflegebedürftigen Personen, die einen Pflegegrad haben und Pflegegeld beziehen, regelmäßig eine Beratung in Anspruch nehmen müssen. Die Voraussetzung dafür ist, dass die Pflege selbst organisiert wird und keine Unterstützung durch einen Pflegedienst in Anspruch genommen wird. Wenn Sie bereits Hilfe durch einen Pflegedienst beanspruchen, zum Beispiel Kombipflege oder nur Pflegesachleistungen nach § 36 SGB XI, brauchen Sie keinen Beratungseinsatz.

Sie können aber das Beratungsgespräch trotzdem suchen. Das ist schon deshalb sinnvoll, weil sich der Zustand einer pflegebedürftigen Person schnell verschlechtern kann. Sie sind damit bereits auf zukünftige Situationen vorbereitet.

Die Aufforderung für den Beratungseinsatz kommt schriftlich von der Pflegekasse. Wie oft und in welchem Turnus die Beratung durchgeführt werden muss, hängt von der Pflegestufe ab:

  • Bei Pflegegrad 1 ist das Beratungsgespräch möglich, aber nicht verpflichtend.
  • Bei Pflegegrad 2 und 3 ist das Beratungsgespräch halbjährlich vorgesehen.
  • Bei Pflegegrad 4 und 5 muss die Beratung vierteljährlich stattfinden.

Der Beratungseinsatz wird durch einen zugelassenen Pflegedienst oder durch eine anerkannte Beratungsstelle vorgenommen. Möglich ist auch die Durchführung von einer Pflegefachkraft, die die Pflegekasse beauftragt.

Warum ist der Beratungseinsatz wichtig?

Die Pflegekasse möchte auf diese Weise sicherstellen, dass bei Bedarf Hilfe durch einen Pflegedienst geleistet wird. Ein professioneller Pflegedienst gewährleistet die Qualität der häuslichen Pflege.

Bei dem Beratungsgespräch erfahren Sie, welche Hilfsleistungen Sie in Anspruch nehmen können. Das dient Ihrer eigenen Entlastung, wenn Sie einen Angehörigen pflegen. Wenn Sie selbst die pflegebedürftige Person sind, erfahren Sie ebenfalls alles über die Unterstützungsmöglichkeiten, die Ihnen zustehen und Ihren Alltag erleichtern.

Der Beratungseinsatz nach §37 Abs. 3 SGB XI: Was ist das eigentlich genau?

Die gesetzliche Grundlage ist das Sozialgesetzbuch. Das Gesetz steht im SGB XI, Elftes Buch, Soziale Pflegeversicherung. Der genaue Paragraph lautet § 37 SGB XI Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen. Dieser Paragraph regelt die Höhe des Pflegegeldes. Pflegebedürftige Personen erhalten das Pflegegeld dann, wenn sie keine häusliche Pflegehilfe durch einen Pflegedienst in Anspruch nehmen.

Stattdessen kümmert sich die pflegebedürftige Person beziehungsweise ein pflegender Angehöriger selbst um alle Maßnahmen. Darunter fallen die körperliche Pflege, die psychosoziale Betreuung und die Hilfe bei der Haushaltsführung.

Bei einem Beratungseinsatz prüft die durchführende Instanz die Situation zu Hause. Damit wird die Qualität der Pflege sichergestellt. Sie erhalten Hilfestellungen und Hinweise, welche pflegefachlichen Unterstützungen in Ihrem Fall sinnvoll sein könnten.

Jeder Fall ist individuell – es ist entscheidend, welche Pflegeleistungen notwendig sind und welche Kenntnisse Sie im Bereich der Pflege haben. Für demente Personen sieht die Pflege oft ganz anders aus als für Personen mit anderen Einschränkungen.

Des Weiteren erfahren Sie, an welche Stellen Sie sich wenden können, wenn es um Auskünfte, Beratungen und Unterstützungsangebote geht. Vielleicht sind Pflegehilfsmittel angebracht oder es ist besser, wenn Sie tatkräftige Hilfe durch einen professionellen Pflegedienst mit in die Pflege einbeziehen.

Die häusliche Betreuung von Pflegebedürftigen ist anstrengend und erfordert oft Ihren Einsatz rund um die Uhr. Beim Beratungseinsatz erfahren Sie, welche Hilfen für Sie oder den Angehörigen, den Sie pflegen, sinnvoll und nützlich sein können. Denken Sie etwa an eine Verhinderungspflege für den Fall, dass Sie selbst krank werden oder einen dringend benötigten Urlaub brauchen.

Beratungseinsatz Pflegedienst: Weitere Infos bei Aktiv Dahoam

Die Kosten für den Beratungseinsatz übernimmt die Pflegekasse. Wenden Sie sich vertrauensvoll an einen zugelassenen Pflegedienst, wenn Sie einen Beratungseinsatz bei häuslicher Pflege durchführen lassen müssen. Wir kümmern uns um den gesamten Ablauf.

Nach dem Abschluss des Beratungseinsatzes erhalten Sie den Nachweis über einen Beratungseinsatz nach §37 Abs. 3 SGB XI für die Pflegekasse. Als ambulanter Pflegedienst sind wir gern für Sie da, wenn Sie Rat und Unterstützung brauchen!

Wenn Sie weitere Fragen zum genauen Ablauf und den Inhalten haben, dann wenden Sie sich gern an uns unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder per E-Mail an info@aktiv-dahoam.de.

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Wundversorgung: Verlassen Sie sich auf den ambulanten Pflegedienst!

Wunden können an allen Körperregionen entstehen und vielfältige Ursachen haben. Was sie jedoch alle gemeinsam haben: Wunden tun weh und bedürfen einer gründlichen Wundversorgung!

Wundversorgung

Benötigen Sie für Ihre Wundversorgung einen ambulanten Pflegedienst? Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

Damit Wunden nicht mit unnötig viel Schmerzen verbunden sind und optimal abheilen können ist eine professionelle Wundversorgung durch Fachkräfte erforderlich.

Die Erstversorgung einer Wunde erfolgt in der Regel durch den behandelnden Arzt. Die eigentliche Wundheilung wird jedoch durch regelmäßige Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen sowie Verbandswechsel, Wundauflagen und andere Aufgaben aus der Wundbehandlung gefördert.

Diese Leistungen werden nicht nur behutsam und sorgfältig von unserem ambulanten Pflegeteam durchgeführt, sondern darüber hinaus auch in Teilen von der Krankenkasse übernommen.

Chronische Wunden erfordern dauerhafte Zuwendung

Die Notwendigkeit der Wundversorgung gilt insbesondere für die Behandlung von chronischen Wunden. Als chronisch werden Wunden dann bezeichnet, wenn sie sich langsam entwickeln und über eine längere Zeitperiode bestehen.

Häufig entstehen derartige Wunden bei Diabetes-Erkrankungen, Durchblutungsstörungen oder Schwächen des Immunsystems. Zu den oft auftretenden chronischen Wunden gehören beispielsweise

  • Ulcus cruris bzw. offenes Bein
  • Dekubitus bzw. Druckgeschwüre
  • Wunden als Folge einer Diabetes-Erkrankung

Die richtige Behandlung von Wunden

Eine Wunde bedeutet, dass an dieser Stelle die Hautbarriere zerstört ist und das Eindringen von Krankheitserregern begünstigt wird. Krankheitserreger und Verschmutzungen können zu Infektionen führen, weshalb bei Wunden zwingend auf Sauberkeit und Hygiene geachtet werden muss.

Um Wunden sorgfältig zu säubern, kommen medizinische Spülungen in Betracht. Ist die Wunde jedoch bereits von Erregern und Bakterien befallen worden, muss über die Wundreinigung hinaus der behandelnde Arzt über eine Therapie mit Antibiotika entscheiden.

Bis sich eine Wunde durch Ausheilung schließt, kann eine Wundauflage dabei helfen, Infektionen und das Austrocknen der Wundränder zu vermeiden. Bei der Wahl der optimalen Wundauflage kommt es auf die individuelle Wunde an. Je nach Variante werden Wundauflagen wie Kompressen, Verbände, Pflaster oder interaktive Wundauflagen dazu genutzt, um Sekret von der Wunde aufsaugen und die Heilung aktiv zu unterstützen.

Kostenerstattung für die Wundbehandlung von der Krankenkasse

Im Rahmen des Sachleistungsprinzips gehört die Behandlung von chronischen Wunden zu den Leistungen der Krankenkasse. Wenn der behandelnde Arzt die Wundbehandlung für notwendig erachtet, werden sowohl die Kosten für die ärztliche bzw. fachärztliche als auch die vielleicht erforderliche stationäre Behandlung von der Krankenkasse übernommen.

Gleiches gilt auch für die Durchführung der Wundversorgung durch den ambulanten Pflegedienst sowie für die dafür erforderlichen Verbands- und Hilfsmittel. Der behandelnde Arzt muss eine Verordnung ausstellen, damit die Krankenkasse die Verbandswechsel und andere Maßnahmen der Wundversorgung vom Pflegedienst im Rahmen der häuslichen Krankenpflege erstattet.

Der behandelnde Arzt muss bei der Verordnung auf die Wirtschaftlichkeit der medizinischen Maßnahmen achten. Die verordneten Leistungen müssen zweckdienlich, ausreichend und wirtschaftlich sein, sodass sie die Notwendigkeit nicht überschreiten. Deshalb werden auch nicht alle Leistungen in der Wundversorgung erstattet.

Therapien mit Unterdruck oder Kaltplasma müssen zunächst von der Krankenkasse genehmigt werden. Des Weiteren müssen Patienten die Kosten für Wundspülungen zur Desinfektion und Reinigung der Wunde selbst bezahlen.

Warum die Wundversorgung in professionelle Hände gehört

Unbehandelte Wunden sind eine Gefahr für die Gesundheit und können sogar lebensgefährliche Zustände hervorrufen. Wunden sollten daher ärztlich behandelt werden, um die Ursache für die Wunde abzuklären und frühzeitig eine Therapie einzuleiten. Der erste Ansprechpartner im Falle einer schlecht heilenden Wunde ist der Hausarzt, der nach einer Untersuchung und Diagnose die Behandlung selbst einleitet oder an einen Facharzt überweist.

Je nach Wunde und Ursache kommen die verschiedensten Fachärzte in Betracht. Neben qualifizierten Hautärzten und Chirurgen können bei offenen Beinen insbesondere auch Gefäßchirurgen, Angiologen oder Phlebologen weiterhelfen.

Diabetologen und Fußambulanzen sind hingegen der richtige Ansprechpartner, wenn es um diabetische Füße geht. Zusätzlich finden sich Wundexperten verschiedenster Fachrichtungen in Wundzentren oder Wundambulanzen zusammen und bilden sogenannte Wundnetze, die bei der Krankenkasse in Erfahrung gebracht werden können.

Warum Sie uns Ihre Wundversorgung anvertrauen sollten

Wir als ambulanter Pflegedienst gelten im Bereich der Wundversorgung als verlängerter Arm Ihres Arztes. Unser Pflegeteam aus Fachkräften ist entsprechend ausgebildet und verfügt über ausreichend Erfahrung mit der Versorgung von Wunden. Wir arbeiten Hand in Hand mit Ihren Ärzten und Therapeuten zusammen, damit es Ihnen bald besser geht.

Nehmen Sie deshalb jetzt unsere Leistungen in Anspruch und vertrauen auf unsere Kompetenz in der Wundversorgung!

Wenn Sie weitere Fragen zum genauen Ablauf und den Kosten der Wundversorgung haben, dann wenden Sie sich gern an uns unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder per E-Mail an info@aktiv-dahoam.de.

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Parenterale Ernährung in der ambulanten Pflege

Eine gesunde, ausgewogene und auch abwechslungsreiche Ernährung ist die Basis für ein gesundes Leben und Wohlbefinden. Durch bestimmte Krankheiten und größere Operationen kann es passieren, dass Sie die Nahrung nicht mehr wie gewohnt über den Mund aufnehmen und über den Magen-Darm-Trakt verarbeiten können. In einem solchen Fall wird die sogenannte parenterale Ernährung eingesetzt.

Auch wenn sich diese Methode kompliziert anhört, so kann sie Ihr Pflegedienst dennoch sehr gut ambulant umsetzen. Der folgende Beitrag beschreibt, was das genau ist und beantwortet alle wichtigen Fragen zu diesem Thema.

Was bedeutet parenterale Ernährung?

Die parenterale Ernährung kann auch Ihr ambulanter Pflegedienst durchführen

Die parenterale Ernährung kann Ihre Lebensqualität und Ihren Gesundheitszustand erheblich verbessern. Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

 

Die  sogenannte parenterale Ernährung umgeht bewusst Ihren Mund-Rachen-Raum sowie auch Ihren Magen-Darm-Trakt. Alle wichtigen Nährstoffe werden stattdessen in speziellen Nährstofflösungen und Emulsionen durch Katheter in Ihre Blutbahn gebracht.

Diese Flüssigkeiten werden in die Vene gespeist, was auch als intravenösbezeichnet wird.

Welche Arten der parenteralen Ernährung bietet die Pflege?

Kliniken können die parenterale Ernährung durchführen, aber auch Pflegeheime wenden sie im Rahmen der stationären Betreuung an. Sie können diese Ernährungsform sogar im häuslichen Umfeld durchführen. Der Begriff selber stammt aus dem Griechischen und heißt auf Deutsch am Darm vorbei (para = neben und enteron = der Darm).

Soll die parenterale Ernährung zu Hause stattfinden, kann Ihr ambulanter Pflegedienst diese Leistung übernehmen. So können Sie in Ihrem bekannten Umfeld bleiben einem fast ganz normalen Alltag nachgehen.In diesem Fall arbeitet Ihr Pflegedienst eng mit Ihrem Arzt und Apotheker zusammen.

Das bedeutet, dass diese Ernährungsform nur auf Anordnung eines Arztes umgesetzt wird und das Pflegepersonal auf seine Anweisungen hin handelt.

Detaillierter Ablauf, Kontrolle und Hygienemaßnahmen innerhalb der heimparentalen Ernährung

Hygiene ist bei dieser Ernährungsform ein sehr wichtiger Punkt. Daher sollten nur geschulte Personen die Infusionen durchführen, wie zum Beispiel  Mitarbeiter eines Pflegedienstes.

Wenn auch Sie auf die parenterale Ernährung angewiesen sind, sollten Sie, gemeinsam mit Ihren pflegenden Angehörigen, an speziellen Schulungen zu diesem Thema teilnehmen.

Wichtig ist auch, dass Sie bei der Nahrungszufuhr immer einen festen Platz nutzen und in dem jeweiligen Raum keine Blumen stehen oder Tiere Zugang haben.

Stellen Sie sicher, dass genügend Platz für die Hilfsmittel vorhanden ist. Der Infusionsständer und die Pumpen sollten hier Platz finden. Zusätzlich ist es wichtig, dass immer eine qualifizierte Betreuungsperson anwesend ist, wenn Sie die Ernährungslösung bekommen.

Indikationen und Ziele der heimparentalen Ernährung

Bei der künstlichen Ernährung spielen Recht und Ethik eine entscheidende Rolle. So muss der Wille des Patienten stets berücksichtigt werden. Dabei muss die pflegende Person auch darauf achten, dass sie und andere die medizinische bzw. pflegerische Versorgung nicht vernachlässigen.

Diese Methode findet Anwendung, wenn der Betroffene nicht mehr selbstständig Nahrung über den Mund und Magentrakt aufnehmen kann und dies auch über einen Darmzugang nicht mehr möglich ist. Das Ziel ist es, dass Sie als Patient trotz Ihrer körperlichen Einschränkung immer an alle wichtigen Nährstoffe gelangen.

Die parenterale Ernährung beugt somit einem Mangelzustand vor. Ihr Pflegedienst überprüft genau, wann eine heimparentale Ernährung als Langzeitlösung angebracht ist. Unter Umständen überprüft das Personal, ob sich der Betroffene nicht doch auf anderen Wegen ernähren kann. Wenn dies nicht möglich ist und die künstliche Zufuhr von Nahrung eine erhebliche Lebenserleichterung darstellt, dann wird sie angewandt.

Wie wird parenterale Ernährung im ambulanten Pflegedienst beantragt?

Die Ernährungslösungen gelten als Arzneimittel, daher können Sie sie nur auf Rezept bekommen. Das Rezept für die heimparenterale Ernährung kann eine Klinik, ein Facharzt oder auch Ihr Hausarzt ausstellen.

Dieses lösen Sie in der Apotheke ein, die sich dann um die Warenauslieferung und auch um die Abrechnung kümmert. Für die Pumpe brauchen Sie ein separates Rezept.

Wer hat Anspruch auf diese Behandlung?

Grundsätzlich hat jeder Patient das Recht auf die parenterale Ernährung, der sich nicht mehr richtig oral oder enteral ernähren kann. Denn sie kann verhindern, dass es zu einem Mangelzustand kommt.

Durch die parenterale Ernährung wird die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert und das Wohlbefinden gesteigert.

Nehmen Sie einen Ambulanten Pflegedienst in Anspruch

Wenn Sie keine qualifizierten Angehörigen haben, die sich um die parenterale Ernährung kümmern können, sollten Sie sich nicht scheuen einen Pflegedienst damit zu beauftragen. Denn dadurch können Sie in Ihrem vertrauten zu Hause bleiben und müssen in kein Pflegeheim ziehen. Sie bleiben also selbstständig und unabhängig.

Außerdem stellt Ihnen Ihr Pflegedienst medizinisch geschultes Fachpersonal zur Seite. So gehen Sie sicher, dass die Verabreichung der flüssigen Kost hygienisch abläuft und keine Komplikationen auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zum genauen Ablauf und den Kosten dieser Ernährungsform haben, dann wenden Sie sich gern an uns unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder per E-Mail an info@aktiv-dahoam.de.

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