24h-Betreuung zuhause – ein Modell mit Zukunft

Einen Angehörigen in einem Alters- oder Pflegeheim unterzubringen, ist für viele Menschen gerade in dieser von Infektionsgefahren geprägten Zeit keine Option.

Andererseits übersteigt es nicht selten die Möglichkeiten einer Familie, dem erhöhten Pflegebedarf eines Mitglieds gerecht zu werden.

Pflege Zuhause

Suchen Sie eine 24h-Betreuung zuhause in München? Dann rufen Sie uns an unter 089 958 972 90.

Entlastung kann hier die Unterstützung durch 24-Stunden-Betreuung bringen – das heißt, durch eine Pflegekraft, die rund um die Uhr für Grundpflege, Hausarbeiten und mehr zur Verfügung steht.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über mögliche Leistungen, Voraussetzungen und Kosten.

Inhalt

  1. Wie funktioniert die 24h-Betreuung zuhause?
  2. Kann ich die Pflegekraft selbst aussuchen?
  3. Welche Leistungen kann ich von einer Assistenzkraft in der 24h-Betreuung erwarten?
  4. Welche Voraussetzungen muss mein Haushalt für eine 24h-Betreuung erfüllen?
  5. Welche Kosten kommen bei einer 24h-Betreuung auf mich zu?
  6. Wie sicher ist eine 24h-Betreuung zu Hause in den Zeiten von Corona?
  7. Erfahren Sie mehr über die 24h-Betreuung zuhause durch Ihren Pflegedienst

1. Wie funktioniert die 24h-Betreuung zuhause?

Keine Angst vor bürokratischem und sonstigem Aufwand: Wenn Sie sich für eine 24h-Betreuung im eigenen Haushalt entscheiden, hilft Ihnen Ihr ambulanter Pflegedienst, alles Erforderliche in die Wege zu leiten und zu organisieren.

Kontaktieren Sie uns für Empfehlungen zu 24h-Betreuungs-Diensten zu erhalten. Wir helfen Ihnen mit unserem Netzwerk, die richtige Unterstützung zu finden.

An erster Stelle steht dabei natürlich die Vermittlung einer geeigneten Assistenz, die Ihren Bedürfnissen und Wünschen entspricht, sowie einer weiteren Pflegeperson als Ersatz.

Dazu gehören auch Informationen über das deutsche Arbeitsrecht und seine Einhaltung, wie etwa die erlaubte Wochenarbeitszeit oder der Anspruch Ihrer Pflegekraft auf Freizeit. Ist das geklärt, zieht die Pflegeperson für die vereinbarte Zeit zu Ihnen.

2. Kann ich die Pflegekraft selbst aussuchen?

Selbstverständlich – niemand kann sich rund um die Uhr mit einem anderen Menschen wohlfühlen, wenn die Chemie nicht stimmt.

Schwebt Ihnen ein bestimmtes Geschlecht Ihrer Assistenzkraft vor?

Dann sagen Sie das am besten direkt bei der Anfrage. Bedenken Sie bitte auch, dass nicht alle infrage kommenden Pflegepersonen viel Erfahrung hin genau diesem Beruf haben. Funktioniert es menschlich zwischen Ihnen, kann das aber vieles erleichtern, und mit der Praxis wachsen auch Routine und Verständnis.

3. Welche Leistungen kann ich von einer Assistenzkraft in der 24h-Betreuung erwarten?

Der Klient bestimmt, welche Aufgaben die Hilfskraft übernehmen soll, beziehungsweise, wobei er Unterstützung wünscht. Es macht Sinn, diesen individuellen Bedarf bereits im Vorfeld zu klären, im Rahmen der Anfrage und während des (der) Vorstellungsgespräch(e).

Dazu können unter anderem gehören:

  • Grund- und Körperpflege, zum Beispiel Waschen, Duschen, Kämmen, Zahnpflege, Toilettengang,
  • Wäsche- und Kleidungswechsel,
  • Einkäufe und Zubereitung von Mahlzeiten,
  • anfallende Haus- und Gartenarbeiten,
  • Begleitung bei Spaziergängen, zum Arzt, zum Friseur und so fort,
  • Unterhaltung, Gesellschaftsspiele.

Bitte beachten Sie:

Medizinische Hilfeleistungen, also die Behandlungspflege, dürfen Betreuungskräfte nicht übernehmen.

Für Verbandswechsel, Gabe von Spritzen, Legen von Infusionen, Messung des Blutdrucks, An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen und andere Formen der Behandlungspflege müssen Sie einen qualifizierten ambulanten Pflegedienst (ergänzend) hinzuziehen.

Gerne bieten wir unsere Unterstützung als ambulanter Pflegedienst an und übernehmen die Behandlungspflege. Wir arbeiten Hand in Hand mit Ihrer 24h-Betreuung!

4. Welche Voraussetzungen muss mein Haushalt für eine 24h-Betreuung erfüllen?

Ihre Assistenz benötigt ein eigenes Zimmer. Es muss nicht luxuriös ausgestattet sein, sollte aber kein Durchgangszimmer sein und über Fenster und Bett (oder eine andere zumutbare Schlafgelegenheit) verfügen.

In erforderlichen Ausnahmefällen hält sich die Betreuungsperson auch nachts mit dem Klienten in einem Zimmer auf. Das Schlafen im selben Raum ist jedoch nicht vorgesehen.

Es erleichtert die Suche nach einer 24h-Betreuung, wenn Sie einen Internetzugang anbieten können. So kann die Assistenz in der Zeit, in der Sie sie ihre Hilfe nicht benötigen, Kontakt mit Angehörigen und Freunden halten oder anderen Interessen nachgehen.

5. Welche Kosten kommen bei einer 24h-Betreuung auf mich zu?

Die erste Weiche bei der Kostenfrage stellen Sie mit der Entscheidung für ein bestimmtes Modell: Sie können eine(n) oder mehrere selbständige(n) Gewerbetreibende(n) direkt mit der 24h-Betreuung beauftragen oder die Person(en) selbst einstellen.

Am sichersten fahren Sie, wenn Sie einen ambulanten Pflegedienst hinzuziehen, der Ihnen neben medizinischen Hilfeleistungen auch Assistenzkräfte vermitteln kann.

Pflegedienste haben normalerweise die größte Erfahrung damit, mit Ihnen zu ermitteln, welche Anteile die Krankenkasse übernehmen wird. Dazu gehören unter anderem das Pflegegeld sowie Pflegesachleistungen entsprechend dem Pflegegrad, eventuell das Verhinderungs – und Kurzeitpflegegeld sowie mögliche Steuervergünstigungen.

Die  Kosten der 24h-Betreuung werden im besten Fall von der Krankenversicherung übernommen und müssen nicht vom Pflegegeld bezahlt werden.

Neben dem Lohn/Honorar für die Rund-um-die-Uhr-Betreuung ist auch zu klären, welche Nebenkosten für Sie entstehen, zum Beispiel für die Anreise und die Verpflegung Ihrer Assistenz.

6. Wie sicher ist eine 24h-Betreuung zu Hause in den Zeiten von Corona?

Das Risiko, sich mit Covid19 zu infizieren, ist dort am höchsten, wo sich viele Menschen aufhalten.

Unter diesem Gesichtspunkt gehört die 24-Stunden-Betreuung im eigenen Zuhause zu den sichersten Versorgungsmöglichkeiten überhaupt. Das gilt allerdings nur, wenn Sie die Leistungen eines qualifizierten Dienstleisters in Anspruch nehmen, der Sicherheit groß schreibt.

Die Betreuungskräfte müssen auch in Hinblick auf Infektionsrisiken umfassend vorbereitet sein und sich an die empfohlenen/vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen halten.

7. Erfahren Sie mehr über die 24h-Betreuung zuhause durch Ihren Pflegedienst

Gerne klären wir mit Ihnen den Bedarf und die Optionen für eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung.

Vielleicht ist eine Kombination aus ambulanter medizinischer Pflege und 24h-Stunden Betreuung durch eine Assistenzkraft genau das richtige für Sie und/oder Ihre Familie?

Rufen Sie uns an oder kontaktieren Sie uns per E-Mail! Wir helfen Ihnen, die optimale 24h-Betreuung zu finden und unterstützen diese gerne mit unserer Behandlungspflege!

Bilderquellennachweis: Gerd Altmann | Pixabay

Alltagsbegleiter und ihre Aufgaben – Unterstützung im alltäglichen Leben

Die Gründe, auf Hilfe durch einen Alltagsbegleiter zurückzugreifen, sind sehr vielschichtig. Menschen jeglichen Alters können in die Situation kommen, Unterstützung bei der Bewerkstelligung alltäglicher Handlungen zu benötigen.

Haushaltshilfe Aufgaben

Benötigen Sie einen Alltagsbegleiter in München? Dann rufen Sie uns an unter 089 958 972 90..

Anders als bei einer Pflegekraft übernimmt der Alltagsbegleiter Aufgaben im Haushalt und persönlichen Umfeld der zu betreuenden Person. Darüber hinaus aktiviert er die im Menschen schlummernde Eigenmotivation im Rahmen der körperlichen und geistigen Fähigkeiten.

Auch verschiedenste Beschäftigungsmöglichkeiten zählen zum Aufgabengebiet eines Alltagsbegleiters.

Inhalt

  1. Wann kann ein Alltagsbegleiter wertvolle Unterstützung leisten?
  2. Alltagsbegleiter: Welche Aufgaben übernimmt er?
  3. Begleitung bei Behördengängen, Arztterminen und sonstigen Wegen
  4. Hauswirtschaftliche Tätigkeiten und Einkaufen
  5. Gesprächspartner
  6. Spaziergänge, Ausflüge, Lesen, Malen und Basteln
  7. Musizieren, Tanzen, Gesellschaftsspiele und Kreuzworträtsel
  8. Grünpflege, handwerkliche Tätigkeiten und Begleitung bei Kirchgängen
  9. Kochen, Backen und Haustierversorgung

1. Wann kann ein Alltagsbegleiter wertvolle Unterstützung leisten?

Mit zunehmendem Alter fallen einige tägliche Verrichtungen nicht mehr so leicht wie in jüngeren Jahren. Vor allem hochbetagte Senioren können nicht mehr in der Lage sein, ihren Alltag selbstständig zu stemmen.

Abhängig vom jeweiligen Gesundheitszustand kann dies jedoch ebenso jüngere Menschen betreffen. Auch Menschen mit Behinderungen haben in den meisten Fällen ein großes Interesse daran, ihren Alltag selbstbestimmt zu meistern.

In diesem Fall ist ein Alltagsbegleiter eine willkommene Bereicherung im täglichen Leben.

Hatten Sie einen Unfall, der Ihr Leben von jetzt auf gleich auf den Kopf stellte? Ein Alltagsbegleiter kann Ihnen den Weg zu mehr Selbständigkeit ebnen.

Besonders für Angehörige ist es oft ein schwieriges Unterfangen, die alltäglichen Erledigungen für ältere Familienmitglieder oder Pflegebedürftige zu übernehmen. Da sie ihr eigenes Leben mit allen Verpflichtungen meistern und üblicherweise ihrem eigenen Job nachgehen, können sich die alltagsbegleitenden Tätigkeiten zu einer hohen psychischen Belastung manifestieren.

Durch die anhaltenden Anstrengungen kann sich eine dauerhafte Erschöpfung entwickeln.

An welchem Punkt auch immer Sie sich in Ihrem Leben gerade befinden: Wenn Sie feststellen, dass Ihnen und/oder Ihren Lieben Unterstützung im Alltag das Leben erleichtern könnte, setzen Sie auf die Alltagsbegleiter unseres Pflegedienstes in München.

2. Alltagsbegleiter: Welche Aufgaben übernimmt er?

Die Aufgaben eines Alltagsbegleiters richten sich stets nach Ihren persönlichen und individuellen Anforderungen. Während die einen hauptsächlich Gefühle der Einsamkeit hegen, haben andere maßgeblich einen erhöhten Betreuungsbedarf.

Dies kann bei stark pflegebedürftigen, bettlägerigen Personen oder Demenzkranken der Fall sein. Das Ziel ist es, die Lebensqualität der betroffenen Person deutlich zu verbessern.

Die Bedürfnisse und Wünsche von Hilfebedürftigen gelten dabei als Maßstab, um einen größtmöglichen Nutzen zu bieten.

3. Begleitung bei Behördengängen, Arztterminen und sonstigen Wegen

Vor allem ältere Menschen haben häufig Schwierigkeiten, sich mit behördlichen Sachverhalten auseinanderzusetzen. Um Ihnen die Unsicherheit zu nehmen, erledigen Alltagsbegleiter gemeinsam mit Ihnen die Wege zu Ämtern und verschiedensten Institutionen.

Auch ärztliche und therapeutische Termine sowie Freizeitaktivitäten nehmen sie mit Ihnen gemeinsam wahr.

4. Hauswirtschaftliche Tätigkeiten und Einkaufen

Ob das Waschen der Wäsche, Reinigungstätigkeiten, Geschirrspülen oder Bügeln: Alltagshelfer unterstützen Sie hierbei ebenso wie beim regelmäßigen Einkauf.

5. Gesprächspartner

Der Alltagsbegleiter kann Aufgaben im Rahmen Ihrer Alltagsbeschäftigung übernehmen. Fühlen Sie sich einsam und haben Sie Sehnsucht nach einem liebevollen Gespräch auf Augenhöhe?

Ganz gleich, ob Sie alleine leben oder in einer Pflegeeinrichtung mit Menschen zusammenwohnen, die Ihnen nicht der gewünschte Gesprächspartner sein können: Unsere Alltagsbegleiter sind gute Zuhörer, die Interesse an Ihrer Person zeigen und für Sie stets ein offenes Ohr haben.

6. Spaziergänge, Ausflüge, Lesen, Malen und Basteln

Wenn Sie gern in der Natur sind und eine Begleitung schätzen, die mit Ihnen einen kleinen Ausflug ins Grüne unternimmt, sind unsere Alltagsbegleiter gern an Bord.

Auf Wunsch lesen sie Ihnen vor oder üben gemeinsam mit Ihnen das Lesen – stets unter dem Aspekt der höchstmöglichen Eigenständigkeit. Sollten Sie Ihre künstlerische Seite ausleben wollen, ist auch das gemeinsame Malen denkbar.

Beliebt ist auch das gemeinsame Basteln, welches Ihre motorischen Fähigkeiten intensiv schult. Freuen Sie sich auf die vielen kleinen Fortschritte, die Sie erreichen.

7. Musizieren, Tanzen, Gesellschaftsspiele und Kreuzworträtsel

Musik spielt für viele Menschen eine große Rolle und das gemeinsame Musizieren wirkt sich positiv auf die Psyche aus. Auch das Tanzen ist besonders bei Senioren beliebt und kann Erinnerungen an die eigene Jugend wieder aufleben lassen.

Ebenso helfen Karten- und Brettspiele sowie Kreuzworträtsel, das Denkvermögen zu trainieren. Unsere Alltagsbegleiter können sich an diesen Aufgaben ganz nach Ihren Wünschen beteiligen. Ihre Neigungen sind unser Ansporn, Ihnen die größtmögliche Alltagshilfe zu bieten.

8. Grünpflege, handwerkliche Tätigkeiten und Begleitung bei Kirchgängen

Benötigen Sie Unterstützung bei der Grabpflege verstorbener Angehörigen? Alltagsbegleiter realisieren dies gern für Sie. Sie übernehmen auch leichte Tätigkeiten in Ihrem Garten und erledigen kleinere handwerkliche Aufgaben.

Die Grabpflege soll mit einem Bummel über den Friedhof oder den gemeinsamen Gang zum Gottesdienst verknüpft werden? Auch hierbei lassen wir Sie nicht alleine und sind Ihnen ein verlässlicher Begleiter.

9. Kochen, Backen und Haustierversorgung

Sie ziehen den Essenslieferungen das selbstständige Kochen und Backen vor? So viel besser eine Mahlzeit in Gesellschaft schmeckt, so viel mehr Freude macht es, die Zubereitung mit einem Alltagsbegleiter zu erledigen.

Doch nicht nur das eigene leibliche Wohl steht für viele Menschen im Vordergrund. Auch Haustiere wollen liebevoll versorgt und gepflegt sein. Alltagsbegleiter können ebenso Aufgaben in der Tierpflege und Fütterung übernehmen.

Unsere Alltagsbegleiter bieten genau das, was Ihnen hilft? Kontaktieren Sie jetzt unseren ambulanten Pflegedienst und erhalten Sie Ihre persönliche Unterstützung.

Bilderquellennachweis: © Goodluz | PantherMedia

Pflegedienst Haushaltshilfe – So bekommen Sie Hilfe im Alltag

Die Pflegedienst Haushaltshilfe unterstützt Sie bei alltäglichen Herausforderungen.

In jungen Jahren ist es nicht vorstellbar, dass eines Tages die ersten körperlichen Beschwerden auftreten. Bücken, Treppen steigen und den Einkaufskorb tragen – alles ein Kinderspiel. Einige Jahrzehnte weiter macht der Körper nicht mehr wie gewohnt mit und Kleinigkeiten erscheinen plötzlich als ein unüberwindbares Hindernis.

Haushaltshilfe Pflegedienst

Benötigen Sie Haushaltshilfe durch Aktiv Dahoam? Rufen Sie uns an unter 089 958 972 90.

Die Pflegeversicherung fängt diese Situation auf und stellt Leistungen zur Verfügung, die von einem sogenannten Pflegegrad abhängen.

Von den fünf existierenden Pflegegraden erhält der Pflegegrad 1 jedoch keine der Leistungen, die für alle andere Pflegegrade gelten (Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, Pflegesachleistungen, Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen).

Eine Ausnahme ist die Zahlung des sogenannten Entlastungsbetrags, der auch für den Pflegegrad 1 gilt.

Inhalt

  1. Was ist ein Entlastungsbetrag?
  2. Den Entlastungsbetrag für eine Pflegedienst Haushaltshilfe nutzen
  3. Warum gibt es diese beiden Wege?
  4. Alle Unterstützung aus einer Hand

1. Was ist ein Entlastungsbetrag?

Als pflegebedürftige Person erhalten Sie einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 125 Euro von der Pflegeversicherung. Dafür müssen Sie nur nachweisen, dass Ihnen ein Pflegegrad zugesprochen wurde. Dieses Geld lässt sich für Dienstleistungen verwenden, die nicht im Rahmen der normalen Pflegedienstleistungen abgerechnet werden.

Ein Pflegedienst übernimmt beispielsweise konkret festgelegte Tätigkeiten, für die eine Ausbildung vorliegen muss.

Waschen, das Begleiten zur Toilette und medizinische Dienste wie das Messen des Blutdrucks werden von Angestellten eines Pflegedienstes ausgeführt. Aber was ist mit den anderen Dingen des täglichen Lebens?

Die Begleitung bei einem Arztbesuch, das Abholen von Medikamenten in der Apotheke oder ein Gespräch auf zwischenmenschlicher Ebene? Auch Hausarbeiten wie das Kochen des Essens, die Säuberung der Wohnung oder ein kleiner Spaziergang gehören für ältere Menschen dazu.

Pflegedienste können diese Dinge nicht im Rahmen einer ambulanten Betreuung anbieten, weil diese Tätigkeiten nicht bezahlt werden.

Hier greift der Entlastungsbetrag.

Die 125 Euro können für die oben genannten Dienstleistungen eingesetzt werden. Unabhängig davon, welchen Pflegegrad man besitzt. Die Pflegeversicherung zahlt diesen Zuschuss an alle Pflegebedürftigen, wenn sie zu Hause betreut werden.

Nach neuesten Regelungen steht dieser Betrag aber auch Menschen zu, die in Pflegeheimen untergebracht sind. Lebt einer Ihrer Angehörigen in solch einer Einrichtung, sollten Sie darauf achten, dass der Entlastungsbetrag eingesetzt und abgerechnet wird.

Ihre Eltern können sich davon eine Betreuungsperson engagieren, die Zeit mit ihnen verbringt, Ausflüge macht oder Einkäufe übernimmt.

Sofern Sie oder Ihre Angehörigen einen Pflegegrad besitzen, lassen sich mit dem Entlastungsbetrag auch die Tages-, Kurzzeit- oder Nachtpflege finanzieren. Fragen Sie dazu bei Ihrer Pflegeversicherung nach, welche Details für die Mitfinanzierung erfüllt werden müssen.

2. Den Entlastungsbetrag für eine Pflegedienst Haushaltshilfe nutzen

Um das Geld bestmöglich zu investieren, sind zwei Varianten möglich.

Bei Variante 1 übernimmt ein ambulanter Pflegedienst die Arbeiten im Haushalt und rechnet die Leistungen direkt mit der Pflegeversicherung ab. Dazu müssen Sie eine Abtretungserklärung ausfüllen, durch die der Pflegedienst das Geld auf direktem Weg erhält.

Die einzige Einschränkung ist, dass Sie gesetzlich bei einer Krankenkasse versichert sein müssen. Für privat versicherte Pflegebedürftige ist diese Variante nicht möglich.

Bei der zweiten Variante suchen Sie sich für sich oder Ihre Angehörigen selbst eine Person Ihres Vertrauens, die für ihre Leistungen das Geld des Entlastungsbetrags bekommt. Hierbei gehen Sie der helfenden Person gegenüber in Vorkasse und schicken die Rechnung an die Pflegeversicherung, die Ihnen den Entlastungsbetrag auszahlt.

Privat Versicherte kommen nur auf diesem Weg an das Geld der Pflegeversicherung.

3. Warum gibt es diese beiden Wege?

Wer den Pflegegrad 1 erhalten hat, kann keinen ambulanten Pflegedienst nutzen oder muss diesen aus der eigenen Tasche bezahlen. Mit dem Entlastungsbetrag lassen sich auch Menschen engagieren, die im Internet auf entsprechenden Plattformen zu finden sind.

Dort werden Alltagshelfer vermittelt, die Zeit mit den Pflegebedürftigen verbringen und im Haushalt helfen.

Wer schon Dienstleistungen durch einen ambulanten Pflegedienst erhält, ist gut beraten, bei diesem die Leistungen einer Haushaltshilfe zu beantragen. Oft übernehmen auch die Pflegekräfte die Arbeiten im Haushalt, die schon für die anderen Dienstleistungen kommen.

Das ist besonders für ältere Menschen wichtig, die Stabilität und Kontinuität brauchen. Wenn Sie von einer Pflegerin versorgt werden, die Sie schon lange kennen, fühlen Sie sich sicher. Sie kennen ihren Charakter und sind unter Umständen ein eingespieltes Team.

Wo vorher keine Zeit für eine Tasse Kaffee und eine kleine Unterhaltung war, ist das mit dem Entlastungsbetrag möglich. Mit den 125 Euro können verschiedene Dienstleistungen vereinbart und abgerechnet werden, die sich von Monat zu Monat unterscheiden können.

Wenn Sie wissen, dass im kommenden Monat verschiedene Arztbesuche anstehen, kann Ihre Pflegeperson Sie zu diesen begleiten und sich ihre Dienste bezahlen lassen.

4. Alle Unterstützung aus einer Hand

Sofern Sie schon Leistungen über unseren Pflegedienst beziehen, können Sie auch Leistungen für die Hilfe im Haushalt beziehen. Sprechen Sie uns darauf an – wir sind für Sie da. Menschen wollen nicht nur versorgt werden.

Es geht um Fürsorge und Mitmenschlichkeit. Der Gesetzgeber stellt Ihnen dafür monatlich 125 Euro zur Verfügung. Nutzen Sie diese für den Dienst am Menschen, denn nichts ist so wichtig wie liebevoller zwischenmenschlicher Kontakt.

Wir freuen und auf Sie!

Bilderquellennachweis: © Goodluz / PantherMedia

Pflegegrad Leistungen: Hier finden Sie wichtige Fragen und Antworten

Menschen, die in der selbstbestimmten Gestaltung ihres Alltags eingeschränkt sind, haben Anspruch auf Unterstützung, je nach Pflegegrad sind das verschiedene Leistungen.

Die Höhe dieser Leistungen richtet sich also nach dem Pflegegrad.

pflegegrad leistungen

Haben Sie Fragen zu den Pflegegrad Leistungen und wie wir Ihnen als ambulanter Pflegedienst helfen können? Rufen Sie uns an unter 089/ 958 972 90.

Fünf Pflegegrade ersetzen seit 2017 die älteren drei Pflegestufen. Hier erfahren Sie, welche Leistungen Ihnen beziehungsweise Ihren Angehörigen in jedem der fünf Pflegegrade zustehen.

Für ausführlichere Informationen, wie wir als ambulanter Pflegedienst den Leistungen der Pflegegrade erfüllen, können Sie uns jederzeit gerne direkt kontaktieren.

Inhalt:

  1. Hintergrund: die Feststellung der Pflegebedürftigkeit
  2. Was sind Pflegegeld und Pflegesachleistungen?
  3. Wie hoch sind Pflegegeld und Pflegesachleistungen in den einzelnen Pflegegraden?
  4. Was sind Pflegehilfsmittel zum Verbrauch?
  5. Was ist der Entlastungsbetrag?
  6. Was sind wohnumfeldverbessernde Maßnahmen?
  7. Weitere Fragen zu den Pflegegrad Leistungen?

1. Hintergrund: die Feststellung der Pflegebedürftigkeit

Vor der Bewilligung der Pflegegrad Leistungen muss zunächst die Pflegebedürftigkeit festgestellt werden. Dafür ist bei gesetzlich Versicherten der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) verantwortlich.

Der zuständige Dienst für privat Versicherte heißt Medicproof.

Den Kontakt zum MDK beziehungsweise Medicproof können Sie über Ihre Krankenkasse herstellen. Die Feststellung der Pflegebedürftigkeit erfolgt als persönliches Gespräch im häuslichen Umfeld. Dabei werden fünf Bereiche – sogenannte Module – begutachtet:

  1. Mobilität
  2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
  4. Selbstversorgung
  5. Bewältigung und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
  6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

In dem Gespräch macht sich der Gutachter ein Bild von der Pflegebedürftigkeit anhand eines feststehenden Fragenkatalogs zu diesen sechs Bereichen. Angehörige dürfen bei dem Gespräch zugegen sein und ihre perspektive einbringen.

Der festgestellte Pflegegrad wird dem Antragsteller später schriftlich mitgeteilt. Es besteht die Möglichkeit des Widerspruchs, wenn kein Pflegegrad oder ein geringerer als der gewünschte Pflegegrad festgestellt wird.

2. Was sind Pflegegeld und Pflegesachleistungen?

Pflegebedürftige Menschen, die ambulante Pflege in Anspruch nehmen möchten, haben die Auswahl zwischen dem Pflegegeld und Pflegesachleistungen.

Die beiden Leistungen unterscheiden sich dadurch, wer die Pflege durchführt.

Sollen Angehörige oder Freunde diese Aufgabe übernehmen, gibt es Pflegegeld. Sollen professionelle Pflegedienste die Pflege übernehmen, gibt es die höheren Pflegesachleistungen.

Die Bezeichnung „Pflegesachleistung“ ist etwas missverständlich. Bei der „Sache“ handelt es sich nämlich einfach um die Dienste des Pflegedienstes, der mit der Pflegesachleistung bezahlt wird.

Bei einer stationären Unterbringung im Pflegeheim werden immer Pflegesachleistungen bezahlt, weil hier Pflegepersonal und nicht Angehörigen oder Freunde für die Pflege verantwortlich ist.

Bei der stationären Pflege gelten noch einmal andere Sätze als bei der ambulanten Pflegesachleistung.

Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit der Kombinationsleistung. Diese setzt sich aus Pflegegeld und Pflegesachleistungen zusammen und werden individuell danach berechnet, welche Pflegeform in Anspruch genommen wird.

Dabei spielt vor allem der Anteil an der Pflege durch Angehörige und der Pflege durch z.B. einen ambulanten Pflegeservice eine Rolle.

3. Wie hoch sind Pflegegeld und Pflegesachleistungen in den einzelnen Pflegegraden?

Die Bewilligung von Pflegegeld und Pflegesachleistungen ist ab dem Pflegegrad 2 möglich. Die Geldbeträge der Leistungen nach Pflegegrad werden wie folgt für die einzelnen Pflegegrade gezahlt.

Pflegegeld:

Pflegegrad 1 = kein Pflegegeld
Pflegegrad 2 = 316 EUR
Pflegegrad 3 = 545 EUR
Pflegegrad 4 = 728 EUR
Pflegegrad 5 = 901 EUR

Pflegesachleistungen ambulant / stationär

Pflegegrad 1 = keine Pflegesachleistungen
Pflegegrad 2 = 689 EUR / 770 EUR
Pflegegrad 3 = 1.298 EUR / 1.262 EUR
Pflegegrad 4 = 1.612 EUR / 1.775 EUR
Pflegegrad 5 = 1.995 EUR / 2.005 EUR

Überblick über die Leistungen der Pflegekasse

Folgende Leistungen werden von der Pflegekasse erbracht:

Leistungen Pflegegrad 1 Pflegegrad 2 Pflegegrad 3 Pflegegrad 4 Pflegegrad 5
monatlich
Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen nach § 37 SGB XI kein Anspruch 316€ 545€ 728€ 901€
Pflegesachleistungen nach §36 SGB XI kein Anspruch, jedoch Einsatz des Entlastungsbetrags von 125€ möglich 689€ 1.298€ 1.612€ 1.995€
Entlastungsbetrag nach §45 b SGB XI 125€ 125€ 125€ 125€ 125€
Tages- und Nachtpflege nach §41 SGB XI kein Anspruch, jedoch Einsatz des Entlastungsbetrags von 125€ möglich 689€ 1.298€ 1.612€ 1.995€
jährlich
Verhinderungspflege nach §39 SGB XI kein Anspruch 1.612€ 1.612€ 1.612€ 1.612€
Kurzzeitpflege nach §42 SGB XI kein Anspruch, jedoch Einsatz des Entlastungsbetrags von 125€ möglich 1.612€ 1.612€ 1.612€ 1.612€
monatlich
Vollstationäre Pflege nach §43 SGB XI 125€ 770€ 1.262€ 1.775€ 2.005€
Zusätzliche Leistungen für Pflegebedürftige in ambulant betreuten Wohnungen nach §38 a SGB XI 214€ 214€ 214€ 214€ 214€
Versorgung mit Pflegehilfsmitteln nach §40 SGB XI 40€ 40€ 40€ 40€ 40€
Pro Maßnahme
Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds nach §40 SGB XI 4.000€ 4.000€ 4.000€ 4.000€ 4.000€

4. Was sind Pflegehilfsmittel zum Verbrauch?

Neben dem Pflegegeld beziehungsweise den Pflegesachleistungen haben pflegebedürftige Menschen weitere Ansprüche auf Leistungen nach Pflegegrad.

Dazu gehören Pflegehilfsmittel zum Verbrauch.

Sie dienen der Erleichterung der häuslichen Pflege. Beispiele für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind Bettschutzeinlagen, Einweghandschuhe und Desinfektionsmittel für die Hände.

Die Pflegehilfsmittel werden in den Pflegegraden 1 bis 5 einheitlich in einer Höhe von 40 Euro pro Monat gewährt.

5. Was ist der Entlastungsbetrag?

Der Entlastungsbetrag dient der Finanzierung von Angeboten zur Unterstützung von Pflegebedürftigen im Alltag.

Das können zum Beispiel Einkäufe, Botengänge zur Post, die Reinigung der Wäsche und ähnliche Aufgaben sein.

Alle Pflegebedürftigen der Pflegegrade 1 bis 5 haben Anspruch auf den Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro. Das gilt für Menschen in ambulanter Pflege ebenso wie für die Bewohner von Pflegeheimen.

6. Was sind wohnumfeldverbessernde Maßnahmen?

Für Maßnahmen, die das Wohnumfeld der Pflegebedürftigen verbessern, zahlen die Pflegekassen in allen Pflegegraden einen Betrag bis zu 4.000 Euro.

Wohnen mehrere Senioren in einer Wohnung zusammen, lassen sich einzelne Anträge bis zu einem Betrag von insgesamt 16.000 Euro addieren.

Um bewilligt zu werden, müssen die Maßnahmen die Pflege ermöglichen, die Pflege erleichtern oder der selbstständigen Lebensführung des Pflegebedürftigen dienen. Eine oder mehrere dieser Bedingungen können auf ganz verschiedene Maßnahmen zu treffen.

Hier einige von vielen möglichen Beispielen:

  • Einbau eines Treppenlifts
  • Installation einer Rollstuhlrampe
  • Verlegung eines rutschsicheren Belags auf Treppen
  • Verbreiterung von Türen für Rollstuhlfahrer
  • Entfernung von Stolperfallen
  • Barrierefreie Umgestaltung des Badezimmers, der Dusche oder der Toilette

7. Weitere Fragen zu den Pflegegrad Leistungen?

Sie haben weitere Fragen zu den Pflegegrad Leistungen in den einzelnen Pflegegraden und wie ein ambulanter Pflegedienst Ihnen helfen kann? Dann können Sie sich jederzeit gerne an uns wenden.

Wir nehmen uns die Zeit, um Sie ausführlich und verständlich zu beraten. Wenn Sie sich für unsere ambulanten Pflegeleistungen interessieren, können wir Sie gerne auch zum Ablauf der Beantragung informieren. Rufen Sie uns einfach an unter 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@aktiv-dahoam.de. Wir helfen Ihnen gerne!

Bildquellennachweis: VitalikRadko | Panthermedia

Die Pflegeausbildung und ihre Voraussetzungen

Durch die immer höher werdende Anzahl an älteren Menschen steigt die Nachfrage nach Pflegefachkräften wie Gesundheits- und Krankenpflegern, die sich mit viel Fachwissen, aber auch Herz und Empathie um die Pflegebedürftigen kümmern und sorgen.

Die Chancen auf einen Arbeitsplatz sehen sehr gut aus im Bereich der Pflege nach der Ausbildung.

Die Voraussetzungen werden nachfolgend erläutert.

Inhalt

  1. Pflege Ausbildung – welche Voraussetzungen gibt es?
  2. Weitere Zugangsvoraussetzungen für die Pflege Ausbildung
  3. Zusammenfassung

1. Pflege Ausbildung – welche Voraussetzungen gibt es?

Die Menschen werden immer älter. Dadurch gibt es auch mehr hilfebedürftige Personen, sodass der Bereich der Altenpflege immer wichtiger wird.

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Haben Sie Fragen zur Pflege durch Aktiv Dahoam? Rufen Sie uns an unter 089 958 972 90.

Die Pflegeeinrichtungen sind zahlreich, sodass Altenpfleger mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Nähe des Wohnortes arbeiten können. Pflegefachfrauen und -männer sind vor allem im Bereich der Altenpflege sehr gefragt.

Die Mitarbeiter unseres ambulanten Pflegedienstes sind bestens ausgebildet. Wenn Sie Hilfe benötigen, wir unterstützen Sie gern.

Bei der Pflegeausbildung handelt es sich um eine duale Ausbildung, die bundesweit einheitlich geregelt ist. Sie findet in der Schule und im Lehrbetrieb statt. Sie besteht neben dem theoretischen Unterricht an den Pflegeschulen auch aus praktischem Unterricht in Ausbildungsbetrieben und weiteren Einrichtungen aus verschiedenen Pflegebereichen wie:

  • Krankenhaus
  • Pflegeeinrichtungen
  • Ambulante Pflegedienste

Der Unterricht und die praktische Ausbildung wechseln sich stetig ab, sodass die Azubis zum Schluss gut ausgebildet sind.

Ein mittlerer Schulabschluss wie Realschulabschluss oder ein gleichwertig anerkannter nach einer zehnjährigen Schulausbildung ist für die Pflege Ausbildung eine der Voraussetzungen. Der Hauptschulabschluss genügt, wenn eine weitere Bedingung des Pflegeberuf-Gesetzes erfüllt ist.

Dies gilt beispielsweise, wenn zusätzlich eine mindestens zweijährige Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen wurde.

Eine alternative Möglichkeit besteht in einer Ausbildung zum Altenpflege- oder Krankenhelfer, die mindestens ein Jahr angedauert haben muss.

Übrigens:

Der Pflegefachmann bündelt seit 2020 die verschiedenen Ausbildungen zum Kranken-, Gesundheits-, Alten- und Kinderkrankenpfleger. Da die neue Ausbildung generalistisch ist, lernen die Auszubildenden alle Pflegebereiche kennen und es erfolgt außerdem eine Bezahlung.

2. Weitere Zugangsvoraussetzungen für die Pflege Ausbildung

Eine ärztliche Untersuchung verdeutlicht, dass keine gesundheitlichen Einschränkungen gegen die Ausbildung sprechen.

In diesem Bezug prüft ein Arbeitsmediziner zum Beispiel, ob aufgrund von körperlichen Schwächen oder einer Sucht eine Berufsfähigkeit in diesem Job nicht möglich ist.

Der Bewerber muss zudem über die notwendigen Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen, um die Ausbildung absolvieren zu können. Gute Noten in Deutsch, Biologie und Ethik sind von Vorteil.

Die ausbildenden Einrichtungen fordern vor Beginn der Ausbildung in der Regel auch ein amtliches Führungszeugnis. Die Einrichtungen legen zum Teil weitere Bedingungen fest.

Es gibt für die Pflegeausbildung auch Voraussetzungen in Bezug auf charakterliche Eigenschaften, die von Vorteil sind, beispielsweise:

  • Verantwortungsbewusstsein
  • Ausdauer, Kraft und Durchhaltevermögen bezüglich der körperlichen Arbeit
  • Psychische Belastbarkeit und emotionale Stärke
  • Gewisses Maß an Stressresistenz
  • Sorgfalt, Genauigkeit und Zuverlässigkeit
  • Kontaktfreudigkeit
  • Freundliches Wesen
  • Einfühlungsvermögen im Umgang mit den Patienten

Auf diese Eigenschaften legen wir bei unseren Mitarbeitern viel Wert, denn die langjährige Erfahrung zeigt: Pflegebedürftige Menschen benötigen nicht nur Pflegeleute, die fachlich gut sind, sondern die auch in menschlicher Hinsicht überzeugen und sich mit viel Empathie und Verständnis um die Patienten und ihre Belange kümmern.

Zu den weiteren Voraussetzungen gehören Flexibilität und die Bereitschaft, in Schichten, nachts und an den Wochenenden zu arbeiten, denn pflegebedürftige Menschen benötigen zum Beispiel auch an den Sonn- und Feiertagen unsere Hilfe. Alle Auszubildenden beginnen mit dem Berufsziel, Pflegefachfrau bzw. -fachmann zu werden.

Zum Ende hin besteht die Möglichkeit, sich auf die Pflege von alten Menschen zu spezialisieren. Die Pflegeausbildung ist sehr facetten- und abwechslungsreich.

Sie ist auf verschiedene Gruppen ausgerichtet. Wer sie absolviert hat, ist ein sehr gefragtes Allroundtalent in der Pflegebranche.

3. Zusammenfassung

Sie ist gefragter denn je, die Pflegeausbildung.

Zu den Bedingungen für einen Zugang gehört ein mittlerer Schulabschluss oder alternativ Hauptschulabschluss mit weiteren Voraussetzungen wie zweijähriger Berufsausbildung. Zudem wird in der Regel ein ärztliches Attest gefordert, das die gesundheitliche Eignung in psychischer und körperlicher Hinsicht verdeutlicht.

Manche Träger erwarten zudem ein polizeiliches Führungszeugnis. Wichtig sind auch persönliche Voraussetzungen, um die Pflege Ausbildung und den Berufsalltag im Anschluss erfolgreich bestehen und meistern zu können.

Dazu gehören vor allem eine seelische und physische Belastbarkeit, Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen, Empathie und Freundlichkeit.

Diese Aspekte sind in unserem Team überaus wichtig, denn pflegebedürftige Menschen legen nicht nur viel Wert darauf, fachlich gut betreut zu werden, sondern auch menschlich. Deshalb achten wir auf gut ausgebildete Pflegende.

Suchen Sie nach einem ambulanten Pflegedienst, der genau diese Anforderungen erfüllt und Ihnen gerne hilft? Dann nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf. Rufen Sie uns an unter 089 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@aktiv-dahoam.de. Wir sind gern für Sie da!

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Die Generalistische Pflegeausbildung: Das sind die Vorteile

Seit Januar 2020 gibt es die generalistische Pflegeausbildung, die Vorteile bietet. Sie ist zukunftsgerecht und bietet eine umfassende Vorbereitung auf den Bereich der Krankenpflege, denn moderne, sich wandelnde Versorgungsstrukturen verändern die Anforderungen und Herausforderungen an das Pflegepersonal.

Generalistische Pflegeausbildung

Unsere Pflegekräfte sind ausgesucht und verfügen über eine gute Ausbildung. Benötigen Sie Unterstützung zu Hause in München? Wenden Sie sich an uns. Rufen Sie uns an unter 089 958 972 90.

In den vergangenen Jahren ist es zunehmend zur Vernetzung zwischen den unterschiedlichen pflegerischen Versorgungsbereichen gekommen.

Auch der steigende Anteil an chronisch erkrankten alten Menschen macht Veränderungen im Gesundheitswesen erforderlich, um den Versorgungsansprüchen gerecht zu werden.

Doch nicht nur Senioren, sondern auch Kinder, Jugendliche und jüngere Erwachsene sind pflegebedürftig.

Lesen Sie hier, was sich genau dahinter verbirgt und welche Vorteile die Ausbildung bietet.

Generalistische Pflegeausbildung – welche Vorteile hat sie im Bereich der Pflege?

Die Lebenserwartung der Menschen ist gestiegen und die Pflege wird komplexer, sodass optimal ausgebildete Fachkräfte notwendig sind, die vielfältig agieren können.

Hier hat die generalistische Pflegeausbildung ihre Vorteile. Sie soll dem Mangel an Pflegefachkräften und dem demografischen Wandel entgegenwirken. Das Wort generalistisch steht dafür, dass folgende drei Ausbildungen, die bisher getrennt waren, dank einheitlicher Standards nun in einer vereint sind:

– Altenpflege

– Kinderkrankenpflege

– Krankenpflege

In einem Berufsbild werden nun aus allen drei Bereichen umfassende fachliche Schwerpunkte gelehrt. Die vereinheitlichte Ausbildung macht es den Pflegefachkräften möglich, zwischen ihnen mühelos zu wechseln und ihr Wissen miteinander zu verknüpfen.

Damit hat die generalistische Pflegeausbildung Vorteile von hohem Wert für den ganzen Berufsstand und insbesondere für die Patienten. Pflegekräfte mit dieser Ausbildung sind auf alle anstehenden Aufgaben und Tätigkeitsfelder sehr gut vorbereitet, denn oftmals überschneiden sie sich.

Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften wird in der Zukunft noch weiter steigen. Er soll mit der generalistischen Pflegeausbildung gedeckt werden. Die Pflegefachleute lassen sich in allen medizinischen Versorgungsbereichen einsetzen.

Durch die erhöhte Flexibilität ist eine wesentlich bessere Versorgung sichergestellt.

Wie funktioniert die generalistische Pflegeausbildung genau?

Die neuen Regelungen bezüglich der Weiterentwicklung gelten für Ausbildungen mit Beginn Januar 2020. In den ersten beiden Jahren werden den Azubis übergreifende pflegerische Qualifikationen vermittelt.

Im dritten Ausbildungsjahr kann entschieden werden, ob eine Vertiefung als Kranken- oder Altenpfleger gewünscht ist. Wer die Ausbildung fortsetzt und abschließt, darf sich Pflegefachfrau oder -mann nennen.

Die Generalisierung wirkt einerseits dem Fachkräftemangel entgegen und zum anderen trägt sie dazu bei, dass die Qualität verbessert wird. Der Pflegeberuf wird dadurch deutlich aufgewertet. Auch Sie als Pflegebedürftiger oder Angehöriger profitieren von den Vorteilen, die die generalistische Pflegeausbildung bietet.

Mit den breit gefächerten Ausbildungsinhalten und den Spezialisierungsmöglichkeiten durch eigene Schwerpunkte während der Pflegeausbildung wird den Auszubildenden ein vielfältiges Fachwissen übermittelt.

Generalistische Pflegeausbildung – umfassende Vermittlung der Fertigkeiten und Kompetenzen

Die ausgebildeten Fachkräfte sind in der Lage, mit dem angeeigneten Wissen Patienten aller Altersgruppen aus jedem Versorgungsbereich zu betreuen. Dabei müssen keine Abstriche in Bezug auf die Qualität befürchtet werden.

Die generalistische Pflegeausbildung hat die Vorteile, dass sie den erhöhten Anforderungen an die Versorgung im Pflegebereich gerecht wird und die Azubis gut ausgebildete Fachkräfte werden.

Sie sind dank des umfassenden Verständnisses in der Lage, ihr Know-how aus den verschiedenen Pflegebereichen zu verknüpfen und sich flexibel an veränderte Tätigkeitsfelder anzupassen.

Dabei spielt ausreichend Praxisbezug schon in der Ausbildung eine sehr wichtige Rolle. Der generalistische Abschluss wird in der gesamten EU anerkannt.

Selbstverständlich werden auch bei uns zukünftig Pflegefachkräfte beschäftigt sein, die die generalistische Pflegeausbildung absolviert und sich im letzten Drittel der Ausbildung auf den Bereich der Altenpflege spezialisiert haben.

Damit verfügen sie, wie auch die derzeit beschäftigten Fachkräfte, über umfassendes Wissen und können Sie als Pflegebedürftigen oder Angehörigen bestmöglich unterstützen und betreuen.

Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf, wenn Sie im Raum München nach kompetenten und qualifizierten Pflegeleuten suchen, die obendrein auf Zwischenmenschlichkeit viel Wert legen.

Zusammenfassung

Die Anforderungen haben sich im Bereich der Pflege enorm gewandelt.

Interdisziplinäre Kenntnisse und Fähigkeiten sind zunehmend gefordert. Es gibt immer mehr pflegebedürftige Menschen. Die Nachfrage nach optimal ausgebildeten Pflegefachleuten wächst, doch es herrscht ein Mangel an Fachkräften.

Diese Lücke wurde von der Bundesregierung erkannt, denn mit der neuen generalistischen Pflegefachausbildung sind Auszubildende nach Abschluss dazu befähigt, Menschen aller Altersstufen zu versorgen.

In der Ausbildung werden die bisher voneinander getrennten Zweige Kranken-, Alten-, und Kinderkrankenpfleger kombiniert.

Damit wird die Vorbereitung auf die späteren Anforderungen im Job deutlich verbessert und die Ausbildung für die Pflegeberufe zukunftsorientierter.

Suchen Sie nach einem ambitionierten Pflegedienst? Dann kontaktieren Sie uns. Wir unterstützen Sie bei der Pflege, überzeugen mit fachlicher Kompetenz und Einfühlungsvermögen.

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Die generalistische Pflegeausbildung und ihr Lehrplan

Mit dem 1. Januar 2020 ist eine Neuregelung der Berufe in der Pflegeausbildung in Kraft getreten. Damit gibt es nun den neuen Pflegeberuf Pflegefachmann bzw. Pflegefachfrau mit einem neuen Lehrplan.

Pflegeausbildung Lehrplan

Interessieren Sie sich für die neue Pflegeausbildung? Rufen Sie uns an unter 089 958 972 90.

Neu dabei ist, dass die Ausbildung in diesem Beruf nun generalistisch ausgerichtet ist. Somit werden die drei bisherigen Berufsbilder Altenpfleger/-in, Gesundheits- und Krankenpfleger/-in und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in in einer neuen Ausbildung zusammengefasst.

Für Sie als Pflegebedürftige und deren Angehörige ändert sich durch diese Neuerung im Hinblick auf eine bestmögliche Versorgung nichts. Ganz im Gegenteil: Sie profitieren sogar durch die generalistische Pflegeausbildung und ihren Lehrplan.

Auch in unserem Pflegedienst werden wir zu Ihrem Vorteil bestens qualifizierte Pflegefachleute einsetzen.

Was ändert sich am Lehrplan durch die generalistische Pflegeausbildung

Da im neuen Berufsbild quasi drei Pflegeberufe zusammengefasst wurden, hat man den Lehrplan für die Auszubildenden angepasst.

Er umfasst nun in den ersten beiden Ausbildungsjahren alle Inhalte, die zuvor in den drei einzelnen Berufen Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger vermittelt wurden.

Im dritten Jahr können sich die Auszubildenden entscheiden, ob sie die generalistische Ausbildung fortsetzen oder eine Spezialisierung zum Altenpfleger oder Krankenpfleger wählen.

In den beiden letzteren Fällen erfolgt ein Abschluss in den beiden genannten Berufen.

Setzen die Auszubildenden die generalistische Ausbildung fort, erhalten Sie bei Erfolg einen Abschluss als Pflegefachmann bzw. Pflegefachfrau. Den Auszubildenden werden durch die neue Ausbildung also deutlich umfangreichere Kenntnisse im Pflegebereich vermittelt.

Zudem bietet der Abschluss die Möglichkeit, ein Hochschulstudium im Pflegebereich anzuschließen. Wie die Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau ist dieses europaweit anerkannt.

Die Vorteile der generalistischen Pflegeausbildung für Pflegebedürftige und Angehörige

Nicht nur die Auszubildenden, sondern auch Sie als Pflegebedürftige bzw. Angehörige profitieren von Vorteilen durch die neue generalistische Pflegeausbildung und ihren Lehrplan.

  • Die Pflegekräfte verfügen über ein deutlich umfangreicheres Wissen aus allen Pflegebereichen
  • Die Ausbildung ist europaweit anerkannt und entspricht höchsten Qualitätsstandards
  • Es stehen zukünftig deutlich mehr Fachkräfte für die Pflege und die Betreuung von Angehörigen zur Verfügung
  • Pflegefachleute sind flexibel in allen medizinischen Versorgungsbereichen einsetzbar
  • Da kein Schulgeld mehr für die Pflegeausbildung entrichtet werden muss, können auch diejenigen die Ausbildung absolvieren, deren Passion in der Pflege liegt und die sich die Ausbildung bisher nicht leisten konnten

Die Gründe und die Folgen der generalistischen Pflegeausbildung

Die Gründe für die Einführung der generalistischen Pflegeausbildung von Seiten der Regierung liegen vor allem im hohen Bedarf an Pflegekräften, der in Zukunft noch weiter steigen wird.

Bereits heute herrscht vielerorts ein Mangel an qualifizierten Fachkräften, unter anderem in der Altenpflege. Dies liegt unter anderem daran, dass die Kenntnisse der drei bisher getrennten Berufe eine Beschäftigung in einem anderen Pflegebereich nicht ohne Weiteres ermöglichen.

Durch die generalistische Pflegeausbildung und ihren Lehrplan ändert sich dies in Zukunft.

Denn nach erfolgreichem Abschluss können die Pflegefachleute in allen medizinischen Versorgungsbereichen gleichermaßen gut eingesetzt werden. Dadurch ist in naher Zukunft mit einer deutlich besseren pflegerischen Versorgung durch sehr gut qualifizierte Fachkräfte zu rechnen.

Sie haben ein umfassendes Verständnis für die Pflegearbeit in allen Bereichen und passen sich schnell und flexibel an neue Tätigkeitsfelder an.

Die generalistische Pflegeausbildung und der Lehrplan in unserem Unternehmen

Selbstverständlich werden auch in unserem Unternehmen in Zukunft Pflegefachleute beschäftigt sein, welche die generalistische Pflegeausbildung absolviert haben. In der Regel wird es sich dabei um Absolventen handeln, die sich im letzten Drittel Ihrer Ausbildung auf die Altenpflege spezialisiert haben.

Sie verfügen, wie alle bereits bei uns beschäftigte Pflegefachkräfte, über umfassendes Wissen im Bereich der Altenpflege. Dadurch sind Sie in der Lage, Sie als Pflegebedürftige und Angehörige optimal zu unterstützen und zu betreuen.

Die von uns gewohnte Qualität und Kompetenz im Bereich der Pflege wird dadurch auch für die Zukunft gesichert.

Bestmögliche Pflege von Ihrem ambulanten Pflegedienst

Gerne übernehmen wir auch für Sie bzw. Ihre Angehörigen alle anfallenden Pflegeaufgaben.

Die Pflege ist für uns nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung und unsere Passion.

Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie sich im Raum München qualifizierte und kompetente Pflege wünschen, bei der auch der zwischenmenschliche Teil nicht zu kurz kommt.

Gerne erteilen wir Ihnen weitere Informationen und besuchen Sie und Ihre Angehörigen auf Wunsch zuhause für ein erstes, unverbindliches Beratungsgespräch zu unserem Pflegedienst.

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Optimal qualifiziert mit der Pflegeausbildung 2020

Die Pflegeausbildung 2020 setzt in der Ausbildung für Pflegeberufe neue Standards. Die zukünftigen Pflegefachkräfte sollen umfangreicheres Wissen erwerben und besser auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Bisher mussten sich Auszubildende bereits vor Ausbildungsbeginn für ein Spezialgebiet entscheiden.

Diese Entscheidung treffen die zukünftigen Pflegefachkräfte mit der reformierten Pflegeausbildung nun im letzten Drittel ihrer Ausbildung. So besitzen Sie bereits Einblicke in den Pflegeberuf und entscheiden sich aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungswerte für den Weg, der den eigenen Vorstellungen entspricht.

Pflegeausbildung 2020

Interessieren Sie sich für die Pflegeausbildung 2020? Rufen Sie uns an unter 089 958 972 90.

Wie sieht die Pflegeausbildung 2020 aus?

Nach der neuen Ausbildungsverordnung für Pflegeberufe dauert die Ausbildung zur Pflegefachkraft drei Jahre. Dies gilt für den Bereich der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege genauso wie für die Altenpflege oder die allgemeine Pflegefachkraft.

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr erfolgt die generalistische Ausbildung. Hier handelt es sich um allgemeines Wissen, das Sie unabhängig von der späteren Spezialisierung erwerben.

Erst vier Monate vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres entscheiden Sie sich für Ihren individuellen Weg als Pflegefachkraft, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger oder Altenpfleger. Zu diesem Zeitpunkt vereinbaren Sie mit dem Ausbildungsbetrieb einen sogenannten Vertiefungseinsatz.

Die verschiedenen Berufsabschlüsse

Mit Beginn des dritten Ausbildungsjahres beginnt die Spezialisierung zur allgemeinen Pflegefachkraft. Haben Sie sich für den beruflichen Weg als Gesundheits- und Kinderkrankenpflegefachkraft oder Altenpflegefachkraft entschieden, starten Sie nun mit dem vereinbarten Vertiefungseinsatz.

Im Rahmen des Vertiefungseinsatzes konzentriert sich die Ausbildung auf spezifische Schwerpunkte. Bei der Kinderkrankenpflege liegt der Fokus auf der pädiatrischen Versorgung. Entscheiden Sie sich für den Berufsabschluss „Altenpfleger“, zählen die stationäre Langzeitpflege sowie die ambulante Akut- und Langzeitpflege zu den theoretischen und praktischen Ausbildungsschwerpunkten.

Während der gesamten Ausbildung besuchen Sie für den theoretischen Unterricht die Pflegefachschule. Das im Unterricht erworbene theoretische Wissen wird im praktischen Einsatz im Ausbildungsbetrieb entsprechend vertieft und erweitert.

Vertiefungseinsatz – wo findet dieser statt

Der mit dem Ausbildungsbetrieb vereinbarte Vertiefungseinsatz erfolgt im eigenen Unternehmen sowie im Rahmen von externen Einsätzen. Dies können andere Krankenhäuser sein, ambulante Pflegedienste, Pflegeheime oder speziell auf Kinder und Jugendliche spezialisierte Einrichtungen.

Wichtig ist, dass Sie entsprechend Ihrem zukünftigen Fachgebiet in allen Pflegebereichen umfassende praktische Erfahrungen sammeln. Dazu zählt die Behinderteneinrichtung genauso wie die Pflege von Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Wo liegen die Vorteile der neuen generalistischen Pflegeausbildung 2020?

Die reformierte Pflegeausbildung besitzt zahlreiche Vorteile. Denn durch die dreijährige und neu gestaltete Ausbildung erwerben die angehenden Pflegefachkräfte noch umfassendere Kompetenzen als bisher.

Breit gefächertes Wissen mit anschließender Spezialisierung

Die generalistische Ausbildung vermittelt den Absolventen während der ersten beiden Ausbildungsjahre ein einheitliches Grundwissen. Erst im dritten Jahr erfolgt die Spezialisierung. Die umfangreichen praktischen Erfahrungen, die die zukünftigen Pflegefachkräfte bis zu diesem Zeitpunkt sammeln, erleichtern die Entscheidung für die berufliche Spezialisierung.

Flexibler Einsatz und optimale berufliche Chancen

Ein weiterer Vorteil der neuen Pflegeausbildung liegt in der hohen Flexibilität aufgrund des umfangreichen Wissens. Denn die Fachkräfte sind durch die breit gefächerte Ausbildung in den verschiedensten Pflegebereichen einsetzbar.

Ausbildungsvergütung anstatt Schulgeld

Das bisher erforderliche Schulgeld für die Pflegeschule entfällt und die Auszubildenden erhalten eine angemessene Ausbildungsvergütung. Dies erhöht für viele die Chance, in den Pflegeberuf einzusteigen.

Europaweit anerkannt

Ein Abschluss der reformierten Pflegeausbildung mit Start 2020 wird in allen EU-Staaten anerkannt. Dadurch eröffnen sich zusätzliche berufliche Perspektiven wie die Arbeit im europäischen Ausland.

Voraussetzungen für die Pflegeausbildung 2020

Die grundsätzliche Voraussetzung für die Ausbildung zur Pflegefachkraft nach der neuen Reform ist ein mittlerer Schulabschluss. Für alle, die einen Hauptschulabschluss und eine erfolgreiche Ausbildung zur Pflegehilfskraft vorweisen können, steht der neue Ausbildungsweg ebenfalls ohne Einschränkungen offen.

Eine Verkürzung der Ausbildung ist zum aktuellen Zeitpunkt (Stand Juli 2020) nicht möglich. Allerdings können Sie über ein dreijähriges Hochschulstudium einen akademischen Abschluss als Pflegefachkraft zu erwerben. Sofern Sie einen erfolgreichen Abschluss als Pflegefachkraft vorweisen, verkürzt sich für Sie das Hochschulstudium und Sie erwerben Ihren akademischen Abschluss innerhalb der Hälfte der regulären Studienzeit.

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Stundenweise Verhinderungspflege – Das Wichtigste im Überblick

Stundenweise Verhinderungspflege

Sind Sie an der stundenweisen Verhinderungspflege Interessiert? Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Ganz gleich, ob aus privaten oder beruflichen Gründen, jede Pflegeperson hat hin und wieder etwas Wichtiges vor, sodass sie sich nicht um den Angehörigen kümmern kann.

Die stundenweise Verhinderungspflege ermöglicht es, diese Aufgabe für eine gewisse Zeit abzugeben.

Lesen Sie nachfolgend, was die Gründe für die Verhinderungspflege sind, wie lange sie möglich ist und was es dabei zu beachten gibt.

1. Was bedeutet stundenweise Verhinderungspflege und wofür ist sie gedacht?

Wer einen Angehörigen pflegt, kann nicht immer die Leistung erbringen. Es gibt viele Gründe, in denen sie nicht erfolgen kann, beispielsweise:

  • Arztbesuch
  • Friseurtermin
  • Theater- oder Opernbesuch
  • eigene Krankheit
  • Urlaub

Die Verhinderungspflege macht es bei einer kurzen Verhinderung möglich, diese Zeiten zu überbrücken. Sie sichert somit selbst dann die Pflege, wenn der Angehörige verhindert ist und daher eine Vertretung braucht.

Der Pflegebedürftige muss somit nicht in ein Pflegeheim. Die Pflege ist sowohl körperlich als auch psychisch oftmals sehr anstrengend und kräftezehrend. Mit der Verhinderungspflege erhalten Sie zudem die Möglichkeit, sich zu erholen und eine kleine Auszeit zu gönnen, um neue Energie zu tanken.

Wir übernehmen in all diesen Momenten gern die Pflege für Sie. Zur Verhinderungspflege gehören sämtliche Leistungen, welche die Pflegeperson selber auch übernimmt, beispielsweise:

  • Körperpflege
  • Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
  • Unterstützung beim Toilettengang
  • Förderung der Mobilität
  • Haushaltsdienstleistungen wie das Reinigen der Wohnung oder Waschen von Wäsche

2. Wie lange können Sie die Verhinderungspflege in Anspruch nehmen?

Stundenweise Verhinderungspflege bedeutet, dass es am Tag weniger als acht Stunden sind, während sich die reguläre Verhinderungspflege durch die Dauer von über acht Stunden täglich kennzeichnet.

Der Anspruch auf die Ersatzpflege beträgt pro Jahr maximal sechs Wochen (42 Tage). Bezüglich des Erstattungsbetrages können sich Betroffene ab dem Pflegegrad 2 derzeit im Jahr bis zu 1612 Euro für die Verhinderungspflege erstatten lassen. Zudem können Sie den halben Leistungsanspruch für die Kurzzeitpflege für die Verhinderungspflege nutzen.

Damit stehen Ihnen pro Kalenderjahr zusätzlich maximal 806 Euro zur Verfügung, insgesamt also 2418 Euro. Je nachdem, wer die Verhinderungspflege ausführt, variiert die genaue Leistungshöhe.

3. Was gibt es bei der stundenweisen Verhinderungspflege zu beachten?

Wichtig ist zu wissen, dass bei der Berechnung nicht die genaue Dauer der Ersatzpflege herangezogen wird. Stattdessen geht es um die Dauer, wie lange die reguläre Pflegeperson abwesend ist.

Zum besseren Verständnis: Wenn Sie nach Ihrem Arzttermin bei Ihrer Freundin noch einen Kaffee trinken gehen und somit insgesamt sechs Stunden außer Haus sind, der Pflegedienst aber nur drei Stunden die Pflege übernommen hat, beträgt die Verhinderungspflege dennoch sechs Stunden.

Sie sollten daher darauf achten, dass Ihre Abwesenheit nicht mehr als acht Stunden am Tag beträgt, um sie in Anspruch nehmen zu können.

4. Welche Voraussetzungen gibt es, um Anspruch auf Verhinderungspflege zu haben?

  • Der Pflegebedürftige muss mindestens den Pflegegrad 2 haben
  • Der Pflegegrad muss ab dem ersten Tag der Beantragung der Verhinderungspflege bestehen
  • Der Pflegebedarf muss seit mindestens sechs Monaten vorhanden sein – dies wird Vorauspflege genannt
  • Die pflegende Person hat die Pflege des Angehörigen nicht erwerbsmäßig ausgeführt
  • Um Leistungen zu erhalten, müssen Sie einen Antrag stellen und bei der Krankenkasse bzw. Pflegekasse einreichen

Sie können die Verhinderungspflege im voraus oder rückwirkend beantragen. Die Angabe von Gründen ist nicht erforderlich. Im letzteren Falle werden die entstandenen Kosten durch Quittungen oder Rechnungen nachgewiesen. Die Verhinderungspflege ist für nahe pflegende Angehörige steuerfrei.

Zusammenfassung

Ganz egal, ob Sie sich eine Erholungspause gönnen möchten oder einen Termin haben, die stundenweise Verhinderungspflege ermöglicht es Ihnen, unter den genannten Voraussetzungen, regelmäßige Entlastung und Unterstützung zu erhalten.

Wie häufig und in welchen Abständen diese Hilfe anfällt, ist unerheblich, solange Sie diese maximal acht Stunden am Stück beanspruchen. Zu beachten ist, dass Ihre Freizeit und nicht die Dauer der Pflegetätigkeit durch den ambulanten Pflegedienst als Berechnungsgrundlage herangezogen wird.

Kontaktieren Sie gern unseren ambulanten Pflegedienst. Wir übernehmen die Pflege Ihres Angehörigen für Sie.

Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de. Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

 

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Pflege zu Hause durch Angehörige – Welche Nachteile gibt es?

Jeder kann pflegebedürftig werden, beispielsweise durch eine Krankheit, einen Unfall oder aufgrund des zunehmenden Alters. Die meisten wünschen sich in diesem Fall die Betreuung in den eigenen vier Wänden, durch Familienmitglieder oder einen ambulanten Pflegedienst.

Pflege zu Hause durch Angehörige

Pflege zu Hause durch Angehörige birgt Schwierigkeiten. Wir helfen Ihnen dabei. Mehr Informationen unter 089 958 972 90.

Immerhin hat sich schon genug im Leben der Betroffenen verändert. Helfen zu wollen, ist ein schöner Impuls, doch es geht rasch an die Substanz. Das Leben steht durch die veränderten Bedingungen völlig auf den Kopf.

Die Pflege zu Hause durch Angehörige birgt so manche Schwierigkeiten, sowohl körperlich als auch seelisch. Betroffene sind häufig hilflos und überfordert. Ein ambulanter Pflegedienst bietet große Unterstützung.

1. Warum ein ambulanter Pflegedienst der Pflege zu Hause durch Angehörige vorzuziehen ist

Es gibt verschiedene Gründe, die zur Pflegebedürftigkeit führen können, beispielsweise:

  • schwerwiegender Unfall
  • Erkrankung wie Schlaganfall oder Demenz
  • Gebrechlichkeit aufgrund hohen Alters

Diese Schicksalsschläge bedeuten sowohl für die Betroffenen als auch für die Familienmitglieder eine enorme Herausforderung. Angehörige zu pflegen, ist eine sehr verantwortungsvolle und aufwändige Aufgabe, die zur großen Belastung werden kann.

Die ständige Pflicht, sich kümmern zu müssen, endet nicht selten in Stress, Überforderung und Übermüdung. Dies kann erheblich an der Kraft und den Nerven zehren und auch die Beziehung zwischen den Beteiligten verändern, die aufgrund der Herausforderung oftmals belastet wird.

Es kommt zu Vorwürfen, Wut oder zur Verzweiflung. Der Partner oder sogar die Kinder des Pflegenden stehen von nun an hinten an. Eigene Hobbys oder soziale Kontakte? Dafür bleibt bei den meisten pflegenden Angehörigen keine Zeit mehr. Der Ausgleich fehlt.

Die Auswirkungen, welche die Pflege auf das eigene Privatleben hat, werden oft unterschätzt. Daher ist es sinnvoll, statt der Pflege zu Hause durch Angehörige einen ambulanten Pflegedienst hinzuzuziehen.

2. Welche Vorteile hat ein ambulanter Pflegedienst?

Bei der ambulanten Pflege kommt eine Pflegeperson nach Hause und unterstützt den zu Pflegenden im Alltag, ganz gleich, ob beim Waschen, Ankleiden oder Essen. Sie kann alle anfallenden Arbeiten erledigen oder die Pflege durch Angehörige ergänzen, um eine Überlastung zu vermeiden.

Dies gilt sowohl physisch als auch psychisch. Wer nicht zeitig genug die Notbremse zieht, riskiert, dass er eigene gesundheitliche Probleme bekommt. Plötzlich die Eltern oder Großeltern zu waschen, Windeln zu wechseln etc., auch dies liegt nicht jedem und kostet oftmals viel Überwindung.

Daneben stellen Sie durch die Beauftragung eines ambulanten Pflegedienstes ebenso eine professionelle Versorgung sicher, denn Angehörige kommen selten aus dem medizinischen Bereich. Viele Kinder oder andere Pflegende haben Sorge, etwas falsch zu machen.

Zu Recht, denn kleine Fehler oder vielleicht gesundheitliche Veränderungen, die Sie bei Ihrem Pflegebedürftigen übersehen, können zum Teil gravierende Folgen haben. Der ambulante Pflegedienst bietet somit in vielfältiger Hinsicht Unterstützung und Entlastung.

3. Pflegegeld – Möglichkeit der finanziellen Unterstützung

Die Pflegeversicherung zahlt das Geld, damit für den Betroffenen alle notwendigen Maßnahmen sowie die Hilfe im Haushalt gewährleistet sind. Es ist unterschiedlich hoch und hängt vom Pflegegrad ab:

  • Pflegegrad 1: kein Pflegegeld
  • Pflegegrad 2: 316 Euro pro Monat
  • Pflegegrad 3: 545 Euro pro Monat
  • Pflegegrad 4: 728 Euro pro Monat
  • Pflegegrad 5: 901 Euro pro Monat

Die finanzielle Leistung der Pflegekasse wird an die Pflegebedürftigen ausgezahlt und wird entweder für die Pflege zu Hause durch Angehörige oder durch einen ambulanten Pflegedienst genutzt. Um von der Pflegekasse Pflegegeld zu beziehen, muss der Bedürftige also mindestens mit dem Pflegegrad 2 eingestuft sein.

Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Betroffene innerhalb der vergangenen zehn Jahre zwei Jahre lang in die Pflegeversicherung eingezahlt hat. Die Beantragung des Pflegegelds kann bei der zuständigen Pflegekasse des Pflegebedürftigen formlos erfolgen: Ein Anruf oder Brief genügen.

Die Kasse sendet anschließend Formulare zu und vereinbart einen Termin mit einem Gutachter, der sich einen Überblick über die gesundheitliche Verfassung des Pflegebedürftigen verschafft.

Zusammenfassung

Manchmal genügt ein Sturz, um plötzlich pflegebedürftig zu sein. Auch chronische Erkrankungen oder fortschreitende Alterserscheinungen sind häufige Auslöser. Nichts ist mehr, wie es einmal war. Doch die meisten Pflegebedürftigen wünschen sich trotz völlig neuer Situation, möglichst lange innerhalb der eigenen vier Wände leben zu können.

Die häusliche Pflege macht es möglich. Sie kann jedoch zur echten Belastungsprobe werden. Nicht selten kommt es zu einer körperlichen und seelischen Überforderung. Bei steigender Pflegebedürftigkeit sind zudem häufig Fachkenntnisse erforderlich, um eine ordnungsgemäße Versorgung zu garantieren.

Beauftragen Sie einen ambulanten Pflegedienst. Dies ist in vielerlei Hinsicht für alle Beteiligten die beste Lösung. Auch die Kombination aus einer Pflege zu Hause durch Angehörige und Pflegedienst ist möglich. Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de. Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

 

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