Pflegehilfsmittel: trotz Pflegebedürftigkeit häuslich gut versorgt!

Von Pflegebedürftigkeit kann jeder Mensch betroffen sein. Mit einer häuslichen Pflege werden pflegebedürftige Menschen Versorgungsleistungen im häuslichen Umfeld zuteil.

Diese werden in den Bereichen Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft erbracht und durch Pflegehilfsmittel unterstützt.

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Es bestehen die Möglichkeiten, dass die häusliche Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen durch einen häuslichen Pflegedienst oder durch pflegende Angehörige erbracht werden.

Im Vergleich zu den Angehörigen kommen Mitarbeiter der häuslichen Pflege, je nach Pflegeplanung und Pflegebedarf, an mehreren Tagen in der Woche.

Manchmal besteht der Bedarf, dass täglich und mehrmals täglich der Pflegedienst zum Pflegebedürftigen in die Wohnung kommt. Der Dienst entlastet den Betroffenen sowie seine Angehörigen.

Pflegeheim muss nicht sein!

Sicherlich wissen Sie, dass ein Mensch aufgrund seines Gesundheitszustandes im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes pflegebedürftig werden kann. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass derjenige in ein Pflegeheim umziehen muss.

Trotz der Einschränkungen und Beeinträchtigungen können Pflegebedürftige sehr gut und lange fachgerecht und sachgerecht in der eigenen Wohnung gepflegt, betreut und versorgt werden.

Die Pflegeversicherung stellt für die häusliche Pflege finanzielle Mittel zur Verfügung. Was Sie vielleicht noch nicht wussten, ist, dass jeder Pflegebedürftige zusätzlich einen Anspruch auf eine Versorgung mit Pflegehilfsmitteln hat.

Pflegehilfsmittel: Was ist das?

Pflegehilfsmittel sind Geräte und Ausstattungen, die eine Erleichterung der häuslichen Pflege gewährleisten. Zudem können sie zur Linderung von Beeinträchtigungen und Beschwerden beitragen.

So ist zum einen eine selbstständige Lebensführung und zum anderen eine Beteiligung am gesellschaftlichen Leben möglich.

Zu den erstattungsfähigen Verbrauchs-Pflegehilfsmitteln gehören beispielsweise:

  • Einmal-Schürzen und Einmal-Handschuhe
  • Einmal-Lätzchen
  • Betteinlagen für den Bettschutz
  • Mundschutz
  • Händedesinfektion.

Die Kosten für die Windelhosen bei Inkontinenz des Pflegebedürftigen trägt hingegen die Krankenkasse.

Zu den erstattungsfähigen technischen Pflegehilfsmitteln gehören beispielsweise:

  • Pflegebetten
  • Notrufsysteme
  • Lagerungshilfsmittel wie Keilkissen

Wer kommt für Pflegehilfsmittel auf?

Leider werden diese Hilfsmittel häufig von vielen Angehörigen selbst gekauft und bezahlt. Nicht selten gehören Rollatoren oder sogar teure Pflegebetten dazu.

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In der Regel werden die Kosten für die Verbrauchs-Pflegehilfsmittel und für die technischen Pflegehilfsmittel von den Pflegekassen übernommen.

Der Umfang der Versorgung mit Pflegehilfsmitteln ist ganz individuell vom Pflegegrad und somit von der Pflegebedürftigkeit des Einzelnen abhängig. Pflegehilfsmittel beantragen Sie bei der zuständigen Pflegekasse des Pflegebedürftigen.

Die Pflegehilfsmittel können Sie sich dann ganz einfach und unkompliziert von Ihrem Sanitätshaus oder Ihrer Apotheke des Vertrauens nach Hause liefern lassen. Diese rechnen dann mit der Pflegekasse des Pflegebedürftigen ab.

Es ist allerdings auch möglich, sich die Kosten im Nachgang erstatten zu lassen. Sie kaufen dann die Pflegehilfsmittel selber und reichen die entsprechenden Belege am Monatsende bei der Pflegekasse ein.

Nähere Angaben finden Sie im Hilfsmittelverzeichnis, in welchem all jene Hilfsmittel verzeichnet sind, für die die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten übernimmt. Dabei handelt es sich um rund 30.000 Artikel.

Fragen zu Pflegehilfsmitteln? Wir sind für Sie da!

Als häuslicher Pflegedienst beschäftigen wir qualifizierte Fachkräfte und Pflegehelfer, die sich durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen den neuesten Stand der Pflegewissenschaft aneignen.

Dieses Personal kommt zu den Pflegebedürftigen und Patienten nach Hause und hilft fach- und sachkundig bei der täglichen Pflege, sozialen Betreuung und hauswirtschaftlichen Versorgung.

Somit können Pflegebedürftige und Patienten trotz einer längerfristigen oder nur vorübergehenden gesundheitlichen Einschränkung in ihrer eigenen Häuslichkeit und in ihrem eigenen sozialen Umfeld wohnen bleiben.

Wenn Sie als Pflegebedürftiger oder als Angehöriger weitergehende Fragen zur Pflegekasse oder ambulanten Pflege haben, stehen wir Ihnen als langjährig präsenter ambulanter Pflegedienst zu einer vertraulichen sowie unverbindlichen Beratung gerne zur Verfügung.

Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

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Pflegekasse: Kooperation mit Pflegebedürftigem und Pflegedienst

Körperliche und geistige Einschränkungen, Krankheiten oder eine Kombination aus diesen Fällen kann zur Pflegebedürftigkeit führen.

Die Pflege ist mit hohen Kosten verbunden und wird in Deutschland über die Pflegekasse abgesichert.

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Wollen Sie mehr zum Thema Pflegekasse erfahren? Rufen Sie uns an unter ☎ 089 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Nachricht an ✉ info@aktiv-dahoam.de.

Dabei handelt es sich um den Träger der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Diese ist für Arbeiter und für Angestellte ebenso eine Pflichtversicherung wie die gesetzliche Krankenversicherung. Wer krankenversichert ist, der ist automatisch auch pflegeversichert.

Obwohl die Pflegekasse der jeweiligen Krankenkasse angegliedert ist, handelt es sich um zwei eigenständige, voneinander getrennt arbeitende Institutionen.

Pflegekasse leistet bei Pflegebedürftigkeit

Hauptaufgabe einer jeden Pflegekasse ist die Versorgung des Pflegebedürftigen mit Geld- und mit Sachleistungen. Die Leistung der Pflegekasse gliedert sich in folgende Bereiche:

  • ambulante Geldleistung direkt an den Pflegebedürftigen
  • ambulante Sachleistung als Bezahlung an den ambulanten Pflegedienst
  • stationäre Leistung als Zahlung an den Betreiber des Pflegeheims
  • kombinierte Geld- und Sachleistung, deren Aufteilung zwischen dem Pflegebedürftigen und dem ambulanten Pflegedienst vereinbart wird

Den Anspruch darauf erwirbt der Versicherte mit seiner langjährigen Zugehörigkeit zur Kranken- und der dazugehörigen Pflegeversicherung. Rechtsgrundlage ist SGB XI, das elfte Sozialgesetzbuch.

Pflegegrade und ihre Leistungen 

Die entscheidende Grundlage für Leistungen der Pflegekasse ist das vom MDK, dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung, erstellte Pflegegutachten. Darin werden, auf Antrag des Versicherten, seine Pflegebedürftigkeit sowie der damit verbundene Pflegeaufwand festgestellt.

Das geschieht beim Antragsteller zuhause, also in seinem Wohnbereich. Der genaue Ablauf dieses Verfahrens ist in § 18 SGB XI festgelegt.

Der Hilfebedarf bezieht sich auf die üblichen Verrichtungen im Lebensalltag, die sich regelmäßig wiederholen. Sie sind aufgeteilt in die vier Bereiche:

  1. Körperpflege,
  2. Ernährung,
  3. Mobilität sowie
  4. hauswirtschaftliche Versorgung.

Pflegebedürftigkeit mit Einstufung in einen Pflegegrad

Der MDK-Gutachter stellt fest, in welchem Umfang eine Pflegebedürftigkeit vorliegt. Die Zugehörigkeit zu einem der fünf Pflegegrade wird nach dem folgenden Punktesystem bewertet:

Pflegegrad 1: 12,5 bis 26 Punkte – geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
Pflegegrad 2: 27 bis 47,5 Punkte – erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
Pflegegrad 3: 47,5 bis 70 Punkte – schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
Pflegegrad 4: 70 bis 90 Punkte – schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
Pflegegrad 5: 90 bis 100 Punkte – wie Pflegegrad 4 zuzüglich besonderer Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Danach richtet sich die Höhe des monatlichen Pflegegeldes, das von der Pflegekasse an den Pflegebedürftigen gezahlt wird.

Darüber hinaus macht der Gutachter auf die verschiedenen Pflegemöglichkeiten aufmerksam. Zu denen gehören je nach Pflegegrad, nach Art und Umfang der Pflegebedürftigkeit

  • der ambulante Pflegedienst
  • die häusliche Pflege durch eine ehrenamtliche Pflegeperson
  • eine stationäre Pflege

Die Kooperation zwischen Pflegekasse und ambulantem Pflegedienst

In dem Dreiecksverhältnis Pflegebedürftiger–Pflegekasse–ambulanter Pflegedienst wird anhand des zuerkannten Pflegegrades im Detail festgelegt, welche Pflegedienstleistung der Pflegebedürftige benötigt und auf welche Weise der ambulante Pflegedienst sie erbringt.

Wollen Sie mehr über die Kooperation zwischen Pflegekasse und ambulantem Pflegedienst erfahren?

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Ein Leistungskatalog dokumentiert, wann wie und auf welche Weise gepflegt wird. Zusätzlich wird auch überlegt und entschieden, ob der ambulante Pflegedienst ausschließlich und allein pflegt, oder ob sich Angehörige des Pflegebedürftigen an der Pflege beteiligen.

Das hat Auswirkung darauf, ob und wie die Zahlung der Pflegekasse auf die ambulante Geldleistung für die Angehörigen sowie auf die ambulante Sachleistung für den Pflegedienst aufgeteilt wird. Der ambulante Pflegedienst rechnet die erbrachte Pflegeleistung im Monatsrhythmus direkt mit der Pflegekasse ab.

In der des Pflegedienstes ist der Pflegebedürftige grundsätzlich frei. So bleibt ihm überlassen zu entscheiden, ob die Dienstleistung „seines“ ambulanten Pflegedienstes seinen Vorstellungen entspricht. Professionelle und erfahrene Pflegedienste sind hier die beste Wahl.

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Häusliche Betreuung: Vorteile für Pflegebedürftige und Angehörige

Jeder Mensch wird im Laufe der Jahre älter und eingeschränkter in seinen Tätigkeitsfeldern. Die häusliche Betreuung unterstützt pflegebedürftige Personen und ihre Angehörigen.

Alltägliche Aufgaben wie Waschen, Essen kochen und ans Telefon gehen werden zunehmend zu einer echten Herausforderung. Womöglich treten dazu noch Krankheiten, wie beispielsweise eine Demenz, oder körperliche Einschränkungen ein, die es erschweren, alleine zuhause zu sein.

Worum handelt es sich bei einer häuslichen Betreuung?

In dieser Phase des Lebens sollten Sie auf keinen Fall alleine gelassen werden. Die häusliche Betreuung ist in diesem Fall der beste Ansprechpartner für Sie als Betroffener oder für unterstützende Angehörige.

Kennen Sie eine pflegebedürftige Person, für die eine häusliche Betreuung infrage kommt?

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Die häusliche Betreuung gewährleistet Ihnen kompetente und professionelle Hilfe bei der Erfüllung der alltäglichen Tätigkeiten und der körperlichen Pflege zuhause.

Für Menschen mit höherem Pflegegrad übernimmt in vielen Fällen die Krankenkasse die Pflegedienst Kosten für diese Art der Betreuung.

In erster Linie dient die häusliche Betreuung dazu, Angehörige zu entlasten und den Betroffenen das Leben zu Hause, in den eigenen vier Wänden, zu ermöglichen und zu erleichtern.

Was unterscheidet die häusliche Betreuung von der Pflege durch Angehörige oder in einer Einrichtung?

Die häusliche Betreuung ist eine sehr gute Alternative gegenüber der Unterbringung in einem Pflegeheim. Sie ermöglicht eine professionelle und gleichzeitig kompetente Betreuung der betroffenen Personen in der gewohnten Umgebung.

Dieser Fakt ermöglicht das Altwerden in Würde und im vertrauten Umfeld, wo die pflegebedürftige Person immer noch Herr der persönlichen vier Wände ist. In einer Einrichtung hingegen sieht sich die betroffene Person damit konfrontiert, aus ihrem vertrauten Umfeld herausgerissen zu werden und auf zahlreiche fremde Menschen zu treffen.

Sie fühlt sich womöglich nicht wohl in dieser neuen Situation und es besteht die Gefahr, dass der Mensch mit der Zeit sehr unglücklich mit dem Wohnzustand wird.

Viele ältere Menschen sehnen sich nach dem Gefühl des Zuhausseins, auch wenn sie nicht mehr allen anfallenden Aufgaben gerecht werden können. Deshalb bietet sich eine häuslichen Betreuung an, die die dafür benötigte Unterstützung im gewohnten Umfeld bietet.

Worin liegen die Vorteile der häuslichen Betreuung?

Hier haben wir ein paar der Vorteile für die häusliche Betreuung zusammengefasst:

  • Wohnen in den eigenen 4 Wänden
  • Familiäres Umfeld
  • Kompetente und professionelle Betreuung
  • Intensive Pflege
  • Individuelle Beratung und Betreuung
  • Feste Bezugspersonen

Diese Fakten treffen die Vorteile einer häuslichen Betreuung sehr gut. Gerade die intensivere, individuellere Pflege, die durch die Betreuung nur einer festen Bezugsperson gewährleistet wird, ist dabei hoch anzupreisen.

In Pflegeheimen haben die Betreuer oft nicht viel Zeit für die einzelnen Patienten, da Sie alle gleichzeitig beschäftigen und verpflegen müssen. Das ist bei der häuslichen Pflege komplett anders, weil sich hier feste Bezugspersonen auf eine Person konzentrieren können.

Was den meisten Betroffenen und auch den Familienangehörigen jedoch am besten gefällt, ist die Erhaltung des familiären Umfelds und die Möglichkeit zur direkten und unkomplizierten Beratung und Betreuung.

Wie kann mich ein ambulanter Pflegedienst bei der Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen unterstützen?

Die häusliche Betreuung kann angehörige Personen von Pflegebedürftigen in vielerlei Hinsicht unterstützen. Gerade Angehörige, welche beruflich oder im Alltag sehr eingespannt sind, können diese Hilfe sehr gut gebrauchen.

Der ambulante Pflegedienst übernimmt alltägliche Tätigkeiten wie Kochen, die Betreuung und Beschäftigung der pflegebedürftigen Person sowie das Waschen der Wäsche und das Aufräumen der Wohnung. Außerdem ist die betreuende Person auch Ansprechpartner für persönliche Belange der pflegebedürftigen Person.

Dies ermöglicht es den Angehörigen, auch nach dem Alltagsstress noch etwas Zeit für sich zu haben und die pflegebedürftige Person trotzdem im eigenen Haushalt behalten zu können.

Haben auch Sie eine pflegebedürftige Person in der Familie oder in Bekanntenkreis? Dann zögern Sie nicht länger und engagieren Sie eine professionelle und zuverlässige häusliche Betreuung. Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

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Pflege bei Demenz – Das müssen Angehörige wissen!

Deutschlandweit steigt die durchschnittliche Lebenserwartung seit Jahren kontinuierlich an. Neben dieser erfreulichen Tendenz steigt leider auch die Zahl der pflegebedürftigen Menschen ständig an. Zahlreiche lebensälteren Menschen benötigen eine Pflege bei Demenz.

Engagierte Angehörige nehmen erhebliche psychische und physische Anstrengungen auf sich, um die Durchführung einer häuslichen Pflege zu gewährleisten.

Pflege bei Demenz

Sind Sie auf der Suche nach einer Betreuung für einen demenzkranken Angehörigen? Dann rufen Sie uns an unter 089 958 972 90.

Dadurch kann eine wichtige emotionale und soziale Bindung für den an Demenz erkrankten Menschen aufrecht erhalten bleiben.

So lange wie möglich, kann der Pflegebedürftige in seinem vertrauten Wohnumfeld verbleiben.

Dadurch werden die Voraussetzungen für die Lebensqualität des Betroffenen deutlich gestärkt.

Im weiteren Verlauf der Erkrankung erhöht sich zunehmend der Betreuungs- und Pflegeaufwand.

Um eine Überforderungund einen Ausfall des pflegenden Angehörigen zu verhindern, unterstützen zunehmend auch in München ambulante Pflegedienste die Durchführung der häuslichen Pflege bei Demenz.

Sollten Sie Unterstützung brauchen, können Ihnen professionelle Pflegekräfte helfen. Dadurch werden Sie bedarfs- und absprachegemäß teilweise oder komplett von Ihren Aufgaben entlastet.

Demenzerkrankungen kündigen sich durch typische Vorzeichen an

Eine beginnende Erkrankung an Demenz ist mit Symptomen verbunden, die sich im Laufe der Zeit verstärken. Diese Veränderungen betreffen in erster Linie die Orientierungsfähigkeit und das Gedächtnis. Das Denken und Sprechen fällt immer schwerer.

Es findet eine Persönlichkeitsveränderung statt, die von Stimmungsschwankungen, Teilnahmslosigkeit und starken Erinnerungslücken begleitet werden kann. Angehörige werden dadurch besonders belastet.

Das Nachlassen der Kooperationsbereitschaft und kommunikativen Fähigkeiten kann die notwendigen Pflege- und Betreuungsmaßnahmen drastisch erschweren. Daher ist es wichtig, dass Sie sich rechtzeitig auf die Auswirkungen dieser hirnorganischen Erkrankung einstellen können.

Mit zunehmender Krankheitsdauer kann die Situation eintreten, dass Sie vom Pflegebedürftigen nicht mehr erkannt werden. Folgende Verhaltensauffälligkeiten können auf eine beginnende Demenzerkrankung hinweisen:

  • Wichtige Gebrauchsgegenstände wie Schlüssel, Brille oder Geldbörse werden verlegt und nur noch per Zufall wieder aufgefunden
  • Termine, Telefonnummern und Namen werden vergessen
  • Ungewohnte Stimmungsschwankungen treten auf
  • Bei der Satzbildung treten immer häufiger Pausen durch die Suche nach Wörtern auf
  • Einfachste Rechenaufgaben bereiten Probleme

Beim Feststellen dieser Auffälligkeiten sollten Sie die Hinweise frühzeitig an einen Arzt weitergeben. Ein Untersuchungsergebnis gibt Ihnen eine sichere Aufklärung.

Erkrankte Menschen bedürfen einer speziellen Pflege bei Demenz

Eine Demenzerkrankung erfordert eine besonders anspruchsvolle Betreuung des betroffenen Menschen. Zusätzlich zu den umfangreichen Maßnahmen der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgungfallen psychisch belastende Aufgaben an.

Dabei ist eine liebevolle und verständnisvolle Betreuung mit viel Geduld zu leisten. Kritik und Widersprüche sind tabu und zur Alltagsbewältigung nicht hilfreich. Wenn eine notwendige, geeignete Pflege bei Demenz durch Angehörige nicht mehr möglich ist, müssen ausgebildete, erfahrene Pflegekräfte die Aufgabe übernehmen.

Dadurch ist die Durchführung der häuslichen Pflege in München weiter möglich und eine kostenintensive, stationäre Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung vermeidbar.

Die Kosten für einen ambulanten Pflegedienst in München übernimmt die Pflegekasse

Auf Antrag des Pflegebedürftigen oder Vertreters zahlt die Pflegekasse je nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit monatlich ein Pflegegeld gemäß den pflegegesetzlichen Vorgaben. Die Höhe des Pflegegeldes beträgt gemäß der nach den Pflegegraden gestaffelten Höchstsatzregelung zwischen 316 und 901 Euro.

Je nach Einzelfallbedarf besteht die Wahl zwischen Pflegegeld oder Sachleistungen für professionelle Pflegedienste. Ebenso ist eine Kombinationsleistung möglich. Außerdem kann in bestimmten Notsituationen eine Verhinderungspflege zur Weiterführung der häuslichen Pflege in Anspruch genommen werden.

Durch die komplette Übernahme der Pflege- und Betreuungsmaßnahmen durch einen ambulanten Pflegedienst können Sie als pflegender Angehöriger eine notwendige „Auszeit“ nehmen.

Lassen Sie sich von einem ambulanten Pflegedienst beraten, wenn Sie Unterstützung zur Durchführung einer häuslichen Pflegebenötigen.

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Seniorenbetreuung in München durch ambulante Pflegedienste

Die Anzahl der Pflegebedürftigen zeigt auch in München eine steigende Tendenz. Der Wunsch, seinen Lebensabend in der bisherigen Wohnung zu verbringen, ist naheliegend und verständlich. Im vertrauten Kreis der Familie unter Beibehaltung des sozialen Umfelds ist mit einer deutlich höheren Lebensqualität als in einem Pflegeheim zu rechnen. Außerdem können durch einen häusliche Seniorenbetreuung in München erhebliche Kosten vermieden werden.

Die Gefahr von Überlastungen bei pflegenden Angehörigen

Im Rahmen einer häuslichen Pflege kann die Bereitschaft von Angehörigen zur Seniorenbetreuung an ihre Grenzen stoßen.

Suchen Sie eine liebevolle Seniorenbetreuung in München für einen Angehörigen?

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Insbesondere bei noch bestehender Berufstätigkeit kann die physische und psychische Belastung für die Betreuungskraft zu groß werden.

Um einen Ausfall der Betreuungskraft und die Fortführung der häuslichen Pflege nicht zu gefährden, kann es erforderlich werden, ganz oder teilweise auf professionelle Pflegekräfte zurückzugreifen.

Im Spannungsfeld der Pflegeaufgabe sind neben möglichen gesundheitlichen Gefahren für die Pflegekraft auch die familiären, beruflichen und sozialen Bindungen zu beachten.

Maßnahmen der Grundpflege, hauswirtschaftlichen Betreuung und medizinischen Behandlungspflege

Eine geeignete Pflege und Betreuung kann je nach Krankheitsbild mit hohem Aufwand verbunden sein. Neben den körperbezogenen Tätigkeiten wie Körperpflege, Ernährung, Mobilität und vorbeugende Maßnahmenmüssen in der Regel auch hauswirtschaftliche Maßnahmen erledigt werden.

Von der Hilfe zum Aufstehen über Waschen, Anziehen sowie die Unterstützung bei Toilettengängen bis zum Einkaufen, der Essenszubereitung und Wohnungssäuberung sind zahlreiche Leistungen zu erbringen.

Ausgebildete Fachkräfte eines ambulanten Pflegedienstes stellen mit eingeübten Griffen und ihrem Erfahrungswissen beim Ablauf von Pflegeleistungen vielfach eine unverzichtbare Entlastung für die Pflegekraft dar.

Sie sind autorisiert, in Absprache mit dem behandelnden Arzt eine medizinische Behandlungspflege durchzuführen. Bei fortschreitenden Erkrankungen können Durchführung von Injektionen und Blutzuckermessungen, Anlegen von PEG-Sonden und Katheder oder das Absaugen der Atemwege notwendig werden.

Besondere Betreuung bei Demenzerkrankungen

Ein Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen erfordert ein besonders liebevolles, verständnisvolles und geduldiges Verhalten. Professionelle Pflegedienste sind dazu speziell geschult und verfügen über hilfreiche Erfahrung.

Es gelingt Ihnen möglichst schnell, ein Vertrauensverhältnis mit dem Pflegebedürftigen aufzubauen, um die notwendige Kommunikation zu sichern. Dadurch können die Wünsche und Ängste von Betroffenen in Erfahrung gebracht werden.

Vorteile ambulanter Pflegedienste

Unter Berücksichtigung des jeweiligen Bedarfs kann ein Pflegedienstvertrag mit einem bei der Pflegekasse zugelassenen Pflegedienst abgeschlossen. Danach werden im vereinbarten Umfang Pflegeleistungen für eine Seniorenbetreuung in München zur Entlastung eines pflegenden Angehörigen durchgeführt.

Dadurch wird auch eine geeignete Pflegeleistung sichergestellt. Dieser kann sich vom Pflegedienst zu wichtigen Fragen im Zusammenhang mit der Pflege auch beraten lassen. Dazu zählen die Formulierung von Anträgen zum Erhalt von Pflegegeld, Pflegehilfsmitteln oder Wohnumfeldverbesserungen wie Treppenlifte.

Außerdem können über die Pflegekasse Pflegekurse beantragt werden. Falls eine Verhinderungspflege bei einem plötzlichen Ausfall des pflegenden Angehörigen erforderlich wird, kann die Fortführung der häuslichen Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst durchgeführt werden.

Kostenübernahme in Form von Sachleistungen durch die Pflegekasse

Auf Antrag kann ein Pflegebedürftiger nach einer Überprüfung durch den medizinischen Dienst der Krankenkasse Pflegegeld auf der Basis des festgestellten Pflegegrades erhalten.

Werden Leistungen für eine Seniorenbetreuung in München durch einen ambulanten Pflegedienst ausgeführt, erfolgt eine direkte Abrechnung über die Pflegekasse als sogenannte Sachleistungen.

Im Falle einer Verhinderungspflege greift die Höchstsatzregelung des Pflegestärkungsgesetzes. Dabei sind auch Kombinationsleistungen in Verbindung mit der Pflegegeldzahlung möglich.

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Pflegegrad – Die drei wichtigsten Fragen und Antworten

Was ist ein Pflegegrad?

Wenn Sie medizinische Hilfe durch einen Pflegedienst benötigen, müssen Sie einen Pflegegrad beantragen. Je höher dieser ist, desto mehr finanzielle Leistungen und Sachleistungen stehen Ihnen zu.

Haben Sie Fragen zum Thema Pflegegrad?

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Früher wurden bei der Beurteilung größtenteils nur körperliche Beeinträchtigungen beachtet.

Dabei spielen hierbei aber auch kognitive und psychische Faktoren eine Rolle.

Davon sind unter anderem Menschen betroffen, die unter Demenz leiden.

Aus diesem Grund wurde ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt, der einen Menschen in seiner gesamten Situation betrachtet und alle für sein Leben und die Bewältigung seines Alltags relevanten Beeinträchtigungen beachtet.

Bei der Einstufung in einen Pflegegrad spielen jetzt nicht nur körperliche, sondern auch psychische und kognitive Faktoren eine Rolle.

Welche Pflegegrade gibt es?

Es gibt insgesamt fünf Pflegegrade, die nach Punkten eingeteilt werden und unterschiedliche Leistungen umfassen.

  • Pflegegrad 1: 12,5 bis 26 Punkte -> geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 2: 27 bis 47 Punkte -> deutliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 3: 47,5 bis 69,5 Punkte -> schwere Beeinträchtigung der Selbststädigkeit
  • Pflegegrad 4: 70 bis 89,5 Punkte -> schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 5: 90 oder mehr Punkte -> schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit und besonders hohe Anforderungen an die Versorgung durch den Pflegedienst

Wie wird ein Pflegegrad zugewiesen?

Um Leistungen von der sogenannten Sozialen Pflegeversicherung erhalten zu können, müssen Sie zunächst einen Antrag bei der zuständigen Pflegekasse stellen. Anschließend müssen Sie oder ein Angehöriger diesen so gut es geht ausfüllen. Im Anschluss meldet sich ein Mitarbeiter des sogenannten MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) und vereinbart einen Termin mit Ihnen.

An diesem Tag macht er sich ein Bild von Ihnen und beurteilt aus seiner Sicht, wie stark Ihre Beeinträchtigungen sind, wie viel Hilfe notwendig ist und gibt eine Empfehlung für einen Pflegegrad ab.

Da hierüber aber noch andere Instanzen entscheiden müssen, dauert es in der Regel einige Wochen, bis Sie per Post über die Entscheidung informiert werden. Sind Sie mit dem Pflegegrad nicht einverstanden, können Sie Protest einlegen.

Der Mitarbeiter des MDK bewertet bei seinem Besuch folgende sechs Punkte:

1. Die Mobilität

Ist der Patient noch in der Lage, alleine und ohne Unterstützung alle benötigten Körperhaltungen einzunehmen, diese auch zu wechseln und sich fortzubewegen?

2. Kognitive/kommunikative Fähigkeiten

Kann der Patient Dinge, Orte oder Menschen erkennen und sich an diese erinnern? Kann er sich an einem Gespräch beteiligen?

3. Verhaltensweisen/psychische Problemlagen

Ist der Patient aggressiv oder hat er bestimmte andere Verhaltensweisen?

4. Selbstversorgung

Ist der Patient noch in der Lage, selbstständig zu essen, zu trinken, sich an- und auszuziehen und ohne Hilfe die Toilette aufzusuchen?

5. Krankheits- und therapiebedingte Anforderungen

Hier wird beurteilt, wie viel Unterstützung der Patient in Bezug auf die Krankheit und damit verbundene Therapien benötigt. Zudem wird gefragt, ob er die Medikamente noch eigenständig sortieren und einnehmen, den Blutdruck und Blutzucker messen und Verbände wechseln kann.

6. Alltagsleben und soziale Kontakte

Kann der Patient seinen Tagesablauf noch ohne Hilfe gestalten? Ist er in der Lage, mit Menschen aus seinem direkten Umfeld zu interagieren?

Wenn Sie auch Hilfe benötigen, sollten Sie sich nicht scheuen, einen Pflegedienst zu kontaktieren. Rufen Sie uns an unter 089 958 972 90 oder schreiben Sie eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

 

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Pflege zuhause

Der medizinische Dienst der Krankenkassen – MDK

Viele ältere oder kranke Menschen brauchen früher oder später Hilfe im alltäglichen Leben. Teilweise helfen die Verwandten, die aber auch berufstätig sind und daher nicht immer da sein können. Dann muss der Der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) kontaktiert und ein Pflegegrad beantragt werden. Die Patienten können in der Regel nach 25 Arbeitstagen mit einem Ergebnis rechnen.

Antrag möglichst frühzeitig stellen

Vielen Menschen ist es peinlich, sich von einem Gutachter der Pflegekasse begutachten zu lassen. Wenn sie aber regelmäßig Hilfe im Alltag benötigen, sollte dieser Schritt unbedingt gegangen werden.

Haben Sie Fragen zur Pflegekasse oder dem MDK?

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Wie hoch die Pflegeleistung letztlich ausfällt, hängt vor allem von dem aktuellen, gesundheitlichen Zustand der Pflegeperson ab.

Die Kasse beauftragt einen MDK-Experten (MDK = Medizinischer Dienst der Krankenkassen), der den Patienten zu Hause besucht und sich ein ausführliches Bild von ihm und seinem Umfeld macht.

Allerdings dauert der Termin in der Regel höchstens eine Stunde. In dieser Zeit wird entschieden, welcher Pflegegrad dem Patienten zugeteilt wird.

Häufig längere Wartezeiten

Auch wenn angegeben wird, dass die Patienten nach maximal 25 Tagen wissen, welchen Pflegegrad sie erhalten haben, ist dies häufig nicht der Fall.

Denn durch die Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade und die zahlreichen Neuanträge im Jahr 2017 entstand für den MDK eine echte Herkulesaufgabe. So mussten einige Patienten nicht 25 Tage, sondern durchaus auch drei bis vier Monate auf ein Ergebnis warten.

Es dauerte nicht lange, bis sich viele Familien bei den verschiedenen Verbraucherzentralen darüber beschwerten, dass sie sehr lange auf eine Einstufung und die damit verbundene finanzielle Unterstützung warten mussten. Ein kleiner Trost war aber, dass die Pflegeleistung rückwirkend ab dem Tag der Antragstellung bezahlt wurde. Somit ging den Patienten kein Cent verloren.

Gut auf den Termin mit dem MDK vorbereiten

Auf den Termin mit dem  MDK-Mitarbeiter sollten sich Patienten und ihre seinen Angehörigen gut vorbereiten. Hierzu gehört unter anderem auch, dass der Patient ehrlich ist und sich vor dem Experten so zeigt, wie es ihm im Alltag geht.

Eventuelle Probleme sollten nicht verharmlost werden, nur um zu beweisen, dass einige Dinge irgendwie noch in Eigenregie erledigt werden können. Der Patient muss dem MDK-Mitarbeiter alle Schwierigkeiten des Alltags mitteilen.

Kann er sich beispielsweise nicht mehr selbstständig in seinem Haus oder in seiner Wohnung bewegen und keine Treppen steigen, müssen entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Unter anderem prüft der Experte auch, ob der Patient noch eigenständig essen, trinken und seine Tabletten sortieren und einnehmen kann. Zudem wird geschaut, ob die Körperpflege noch klappt oder ob auch hierfür Hilfe benötigt wird.

Der Experte nutzt ein spezielles Punktesystem von 0 bis 100, um den Pflegegrad zu errechnen. Je unselbstständiger der Antragsteller ist, desto höher wird er eingestuft.

Bei zu niedriger Einstufung Einspruch einlegen

Wenn das Ergebnis der Beurteilung zu niedrig ausfällt oder ein Antrag sogar ganz abgelehnt wird, kann der Patient Widerspruch einlegen. Der MDK gibt an, dass im Jahr 2017 rund 12,9 Prozent aller neuen Anträge letztlich zurückgewiesen und ungefähr 17 Prozent aller Antragsteller in Pflegegrad eins eingestuft wurden.

Da die Patienten in diesem aber noch keinen Anspruch auf Geldleistungen haben, sorgte die Einstufung sehr oft für Unmut. Wenn auch der Einspruch keine Besserung ergibt, ist noch der Gang zum Sozialgericht möglich.

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Das Pflegeversicherungsgesetz – Leistungen und Kosten in der Pflege

Die durchschnittliche Lebenserwartung insbesondere in den Industriestaaten steigt kontinuierlich. Diese erfreuliche Entwicklung führt jedoch auch zu gesellschaftlichen Herausforderungen. Nahezu 3 Millionen Menschen sind deutschlandweit pflegebedürftig und somit vom Pflegeversicherungsgesetz betroffen.

Damit die Betroffenen so lange wie möglich ihre Lebensqualität und Selbstständigkeit bewahren können, werden etwa 70 Prozent von Ihnen im Rahmen der häuslichen Pflege betreut. Dabei kann sich der Bedarf an notwendigen pflegerischen und hauswirtschaftlichen Maßnahmen sehr unterschiedlich darstellen.

In vielen Fällen versuchen Angehörige, den Verbleib der Pflegebedürftigen in ihrer vertrauten Umgebung zu gewährleisten.

Häusliche Pflege durch Angehörige

Angehörige führen die umfangreiche Aufgabe verantwortungsbewusst mit großer Hingabe und Anstrengung aus.

Haben Sie Fragen zum Pflegeversicherungsgesetz?

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Mit zunehmender Dauer und wachsendem Pflege- und Betreuungsaufwand stoßen pflegende Angehörige jedoch häufig an ihre Leistungsgrenzen.

Bei länger andauernden Überforderungen drohen gesundheitliche Probleme bis zum Ausfall als Pflegekraft.

Maßnahmen der Grundpflege sowie die hauswirtschaftliche Versorgung können zu einer übermäßigen körperlichen wie seelischen Belastung des Angehörigen werden.

Zweckmäßige Hilfsangebote werden oftmals durch ein zu starkes Verantwortungsgefühl nicht oder nicht rechtzeitig in Anspruch genommen. Darunter kann auch die Pflegequalität leiden.

24-Stunden-Pflege und Demenzerkrankungen

Erschwerende Bedingungen für eine Pflege durch Angehörige können Demenzerkrankungen oder die Notwendigkeit einer Pflege rund um die Uhr sein. Außerdem ist der Handlungsspielraum für berufstätige Angehörige stark eingeschränkt. Maßnahmen der Körperpflege, Ernährung und Mobilität sowie hauswirtschaftliche Maßnahmen sind nicht mehr im ausreichenden Maße durchführbar.

Dies gilt auch für den höheren Betreuungsaufwand für an Demenz erkrankte Menschen. Das Problem auftretender Überforderungen darf daher im Interesse des Pflegebedürftigen und der Pflegekraft nicht ignoriert werden. Ein funktionierender Fortbestand der häuslichen Pflege kann bei festgestellten Überlastungen von Angehörigen durch Pflegedienste gesichert werden.

Professionelle Unterstützung durch ambulante Pflegedienste

Die notwendigen pflegerischen Maßnahmen im Rahmen einer häuslichen Pflege können durch einen ambulanten Pflegedienst erfolgen. Dabei übernehmen professionelle Pflegekräfte teilweise oder ganz die bisherigen Pflegeleistungen des Angehörigen.

Je nach Bedarf werden erforderliche Maßnahmen der Grundpflege sowie der medizinischen Behandlungspflege durchgeführt. Zu den möglichen Maßnahmen durch Pflegefachkräfte zählen:

• Verabreichung von Medikamenten

• Durchführung von Blutzuckermessungen und Injektionen

• Absaugen der Atemwege sowie Sauerstoffabgabe

• Legen von Katheder

Als Teil der medizinischen Behandlungspflege dürfen Überwachungen von Vitalzeichen wie Puls, Blutdruck und Temperatur auch durch Pflegehilfskräfte durchgeführt werden. Ebenso sind sie zum Wechsel von Verbänden und Einreibungen berechtigt.

Das erfahrene Pflegepersonal führt die Pflegeleistungen zum Teil nach Absprache mit dem Hausarzt durch. Die Leistungen der Pflegedienste mit Kassenzulassung werden nach den pflegegesetzlichen Vorschriften von der Pflegekasse übernommen.

Leistungen und Kosten – Das Pflegeversicherungsgesetz

Zur Sicherung der Möglichkeit der häuslichen Pflege erhält der Betroffene ein Pflegegeld von der Pflegekasse. Dazu muss er oder ein Beauftragter einen Antrag stellen, aus dem die Pflegebedürftigkeit ersichtlich wird.

Die Feststellung einer Pflegebedürftigkeit erfolgt nach einer Überprüfung durch den medizinischen Dienst durch die Pflegekasse. Dabei wird der Umfang der Pflegebedürftigkeit mit der Feststellung eines Pflegegrades (ehemals Pflegestufe) anerkannt.

Den fünf Pflegegraden sind unterschiedliche Höhen an Pflegegeldern zugeordnet. Die gesetzliche Grundlage dafür bieten das Pflegeversicherungsgesetz sowie die Pflegestärkungsgesetze.

Mit dem Artikel 1 Absatz 1 des Pflege-Versicherungsgesetzes vom 26. Mai 1994 wurde zum 01.01.1995 dem Sozialgesetzbuch ein elftes Buch angefügt (SGB XI). Damit wurde die soziale Pflegeversicherung eingeführt. Ergänzend zum Pflegeversicherungsgesetz wurden die vorgeschriebenen Leistungen für eine ambulante und stationäre Behandlung in den Ausführungen der Pflegestärkungsgesetze geregelt.

Sachleistungen als Alternative oder Ergänzung zum Pflegegeld

Anstelle eines Pflegegeldes können die Leistungen auch auf der Grundlage des jeweiligen Pflegegrades als sogenannte Sachleistungen erfolgen. Damit sind die beauftragten Pflegeleistungen von kassenzugelassenen Pflegediensten gemeint. Ganz oder teilweise kann der pflegende Angehörige seine Aufgaben an einen Pflegedienst übertragen.

Anstelle des Pflegegeldes werden unter Berücksichtigung der Absprache und der gesetzlichen Höchstsatzregelung Sachleistungen gewährt. Dabei werden diese direkt von der Pflegekasse an den beauftragten Pflegedienst gezahlt.

Sie sollten es also nicht versäumen, rechtzeitige Unterstützung eines professionellen Pflegedienstes in Anspruch zu nehmen. Dadurch kann die häusliche Pflege möglichst lange in der gebotenen Qualität durchgeführt werden.

Haben Sie weitere Fragen oder wünschen eine Beratung? Dann rufen Sie uns an unter 089 958 972 90 oder schreiben Sie eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

 

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Die Kurzzeitpflege unterstützt die häusliche Pflege

Mehr als zwei Drittel der pflegebedürftigen Menschen werden in Deutschland zu Hause gepflegt. Diese verantwortungsvolle und vielseitige Aufgabe wird durch Angehörige und ambulante Pflegedienste wahrgenommen.

Haben Sie Fragen zur Kurzzeitpflege?

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Ungeplante Veränderungen können es für Angehörige notwendig machen, eine Alternative zur Durchführung der Pflege in Anspruch zu nehmen.

Gemäß den Vorgaben des Pflegestärkungsgesetzes besteht in bestimmten Fällen die Möglichkeit der Kurzzeitpflege.

Nach vorheriger Genehmigung durch die Pflegekasse übernimmt diese dafür die Kosten.

Voraussetzungen für eine Kurzzeitpflege

Die Kurzzeitpflege dient als professionelle Alternative für eine zeitlich befristete Überbrückung von schwierigen Engpässen in der häuslichen Pflege.

Hierzu zählen folgende Situationen:

  • Eine akute Erkrankung, die keinen Krankenhausaufenthalt erforderlich macht, aber einen höheren Pflegeaufwand zur Folge hat
  • Eine Erkrankung, eine Kur oder ein notwendiger Urlaub des pflegenden Angehörigen
  • Der allgemeine Wunsch nach einer „Auszeit“ des pflegenden Angehörigen mit dem Ziel einer befristeten Entlastung
  • Die vorübergehende Trennung zwischen dem Angehörigen und dem Pflegebedürftigem aufgrund aufgestauter Emotionalität
  • Eine Überforderunges des pflegenden Angehörigen durch einen kontinuierlich wachsenden Betreuungsaufwand
  • Aufgrund der erheblich gestiegenen Pflegebedürftigkeit wurde die stationäre Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung beantragt. Die Zusage ist jedoch mit einer Wartezeit verbunden

Kurzzeitpflege: Stationär oder über ambulante Pflegedienste?

Eine vorübergehende stationäre Unterbringung kann für einen Zeitraum von bis zu acht Wochen durch die Pflegekasse übernommen werden. Dazu ist eine Kombination mit dem Anspruch auf Verhinderungspflege vorzunehmen. Maximal werden dafür durch die Kasse 3.224 Euro übernommen.

Dieser Betrag bezieht sich aber ausschließlich auf die Pflegekosten. Die nicht geringen Kosten für Unterbringung und Verpflegung müssen als Eigenanteil gezahlt werden. Problematisch kann auch die Suche nach freien Kapazitäten sein, wenn ein Eilfall zur Inanspruchnahme einer Kurzzeitpflege eintritt.

Vorteile der Kurzzeitpflege durch einen ambulanten Pflegedienst

Die häusliche Pflege ermöglicht dem Pflegebedürftigen das Verbleiben in seinem vertrauten Umfeld.

Daher besteht häufig der Wunsch, eine notwendige Kurzzeitpflege durch ambulante Pflegedienste durchführen zu lassen.

Professionell und einfühlsam arbeitende Pflegekräfte können im Rahmen einer vorläufigen Versorgungslösung helfen.

Je nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit kann dies auch eine 24-Stunden-Pflege bedeuten. Dabei erfolgt insbesondere ein geduldiger und verständnisvoller Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind.

Leistungsumfang

Zu den Leistungen der ambulanten Pflegedienste zählt zum einen die Grundpflege. Diese umfasst die Teilbereiche der Körperpflege, Ernährung und Mobilität. Außerdem können bedarfsgerechte Maßnahmen zur hauswirtschaftlichen Versorgung durchgeführt werden.

Zu den Maßnahmen der Behandlungspflege zählen insbesondere:

  • Blutdruckkontrollmessungen
  • Verabreichung von Medikamenten
  • Verbandswechsel und Wundversorgung
  • Blutzuckermessungen sowie Injektionen
  • Anlegen von Katheder und PEG-Sonden
  • Absaugen der Atemwege und Sauerstoffabgabe

Eine Kurzzeitpflege liegt im Interesse des Pflegebedürftigen und des pflegenden Angehörigen

Die Alternative der Kurzzeitpflege zu anderen Pflegeleistungen besteht nicht ohne Grund. Dies hat auch der Gesetzgeber so erkannt. Eine Kurzzeitpflege muss nicht ununterbrochen stattfinden.
Sie kann auch in mehreren Abschnitten durchgeführt werden.

Sollten also Gründe vorliegen, für die eine Kurzzeitpflege gedacht ist, sollten Sie diese auch in Anspruch nehmen. Dadurch kann die häusliche Pflege möglichst lange praktiziert werden. Dies liegt im Interesse aller Beteiligten. Zögern Sie also nicht, rechtzeitig zur Gewährleistung der häuslichen Pflege die Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst zu organisieren.

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