Sterbebegleitung – Den letzten Weg in Würde erleben

Sterbebegleitung

Sterbebegleitung: Ein Thema auch für Sie oder Ihre Angehörigen? Wir sind für Sie da! Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Wenn der Tod eines geliebten Menschen unausweichlich erscheint, trifft dies viele Menschen besonders schwer. Eine würdevolle Sterbebegleitung hängt dabei auch von den persönlichen Umständen ab.

Während der eine von der Sterbebegleitung vor allem Nähe und Ruhe wünscht, möchten andere die letzte verbleibende Zeit so gut wie nur möglich füllen. Hier treffen Erwartungshaltungen aufeinander, die viele Menschen kaum bewältigen können.

Erfahren Sie in diesem Beitrag, worum es sich genau bei der professionellen Sterbebegleitung handelt und wie wir als ambulanter Pflegedienst für Sie und Ihre Angehörigen da sein können.

1. Sich frühzeitig informieren spart wertvolle Zeit

Niemand möchte sterben und keiner von uns kann sich sein Ende selbst aussuchen. Oftmals kommt es allerdings überraschend zu der Situation, dass nur noch eine Sterbebegleitung möglich ist und keine medizinisch sinnvollen Behandlungen mehr durchgeführt werden können.

Mit einem Schlag ist die eigene Zeit auf dieser Welt endlich geworden. Nun gilt es, diese Zeit so gut es geht zu erleben und auszukosten.

2. Sterbebegleitung: informieren, planen, handeln

Aus diesem Grund ist es ratsam, sich auch ohne die direkte Notwendigkeit über die häusliche Sterbebegleitung und die Möglichkeiten zu informieren. Kommt es dann zu einer solchen, ausweglosen Situation, wissen Sie als betroffene Person oder Angehörige sofort, an wen Sie sich wenden können.

Denn eine professionelle Sterbebegleitung ist in den meisten Fällen notwendig und hilfreich.

3. Die ambulante Palliativpflege – professionelle Hilfe in vielen Bereichen

Eine professionelle Sterbebegleitung ist nicht nur für allein lebende Menschen, sondern auch für Menschen mit Familie eine große Erleichterung. Je nach körperlichem Zustand kann durch den Arzt auch eine spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) verschrieben werden. Als ambulanter Pflegedienst In München arbeitet Aktiv Dahoam eng mit den SAPV Teams von München zusammen, um die Bedürfnisse der Patienten umfassend abzudecken.

Schließlich gilt es die Zeit bist zum leider erwartbaren Ende so schön wie nur möglich zu gestalten. Und dazu gehört auch die gezielte Betreuung durch bestens geschultes Fachpersonal.

3.1. Häusliche Sterbebegleitung nach persönlichem Wunsch

Oftmals sind es die medizinischen Notwendigkeiten, welche eine ambulante Palliativpflege so aufwendig und kompliziert gestalten. Denn die medizinische Versorgung muss weiterhin aufrecht erhalten werden und auch die Schmerzfreiheit der Patienten steht immer im Fokus.

All dies sind Bereiche, die von den Angehörigen nicht ohne Weiteres übernommen und getragen werden können.

3.2. Verschiedene Aufgabenbereiche und Leistungen

Ein ambulanter Pflegedienst kann bei pflegenden Angehörigen nur die notwendigen Arbeiten übernehmen und die häusliche Sterbebegleitung durchaus den Angehörigen allein überlassen. Doch diese können von der Situation überfordert sein. In all diesen Fällen bietet die professionelle Sterbebegleitung auch Zeit für die Patienten, gibt Raum zum Erzählen und ein offenes Ohr zum Zuhören für den letzten gemeinsamen Lebensabschnitt.

Vor allem Menschen ohne eine eigene Familie schätzen genau diese Aufmerksamkeit sehr, welche die ambulante Palliativpflege mit sich bringen kann.

3.3. Gemeinsame Zeit genießen und besondere Momente erleben

Jeder Mensch reagiert anders auf die Ankündigung seines baldigen Todes. Die Kunst in der Sterbebegleitung ist es, die Wünsche der Menschen zu respektieren und diesen nach Möglichkeit zu entsprechen. Lassen es die körperlichen Gegebenheiten zu, können noch einzigartige Momente erlebt und genossen werden.

Verpasste Gelegenheiten werden nachgeholt und einzigartige Momente kreiert.

3.4. Die Sterbebegletiung und die ruhigen Momente

Wer nicht kann oder möchte, ruft sich häufig die schönsten Momente des eigenen Lebens vor Augen. Im Gespräch und mit Bildern können diese Momente geteilt werden, um sie nochmals in Gedanken zu durchleben. Die Sterbebegleitung bedeutet auch, den Menschen genau diese Zeit und diesen Raum zu geben und ihnen als Halt zur Seite zu stehen.

4. Lassen Sie sich frühzeitig beraten

Egal ob Sie bereits einen Menschen kennen, welcher in absehbarer Zeit eine häusliche Sterbebegleitung benötigen wird oder ob Sie sich für sich selbst informieren möchten. Wenden Sie sich an Ihren lokalen Pflegedienst, um sich umfassend und professionell über die verschiedenen Möglichkeiten der ambulanten Sterbebegleitung zu informieren.

Gerade im Großraum München bieten sich hier hervorragende Möglichkeiten, um die Sterbebegleitung so würdevoll und schön wie nur möglich zu gestalten. Gerne informieren wie Sie auch näher über unsere Kooperation mit den SAPV Teams von München.

Auch, wenn das Ende des Lebens uns mit Schrecken erfüllt, so kann das Wissen auch eine Befreiung sein und nochmals Lebensfreude schenken! Gerne sind wir für Sie da!

Wir von Aktiv Dahoam beantworten gern weitere Fragen rund um die Sterbebegleitung. Wenden Sie sich jederzeit an uns unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

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Infusionstherapie: Die Anwendung gegen Dehydratation

Wenn Ihr Arzt feststellt, dass eine Infusionstherapie notwendig wird, gibt es mehrere Fragen: Was ist das genau? Warum ist diese Therapie wichtig? Der Grund dafür ist immer eine verminderte Versorgung mit Flüssigkeit.

infusionstherapie

Benötigen Sie weitere Informationen zum Thema Infusionstherapie oder sind Fragen bei Ihnen offen geblieben? Dann rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Die ambulante Pflege stellt die Versorgung und Pflege von älteren, kranken oder behinderten Menschen sicher.

Für eine gute Pflege, die den Gesundheitszustand und das Wohlbefinden verbessert, sind viele Maßnahmen erforderlich. Darunter kann auch die Infusionstherapie fallen.

Dieser Beitrag informiert Sie über diese Therapieform zur Steigerung der Flüssigkeitszufuhr!

So beugen Sie dem Flüssigkeitsmangel vor

Im fortgeschrittenen Lebensalter lässt bei vielen Menschen das Durstgefühl nach. Die Aufnahme von ausreichend

Flüssigkeit ist jedoch für viele Funktionen des Körpers äußerst wichtig. Die beste Vorbeugung ist es, reichlich zu trinken. Wenn Sie zu Hause einen Angehörigen pflegen, bieten Sie immer wieder Getränke an:

  • Wasser,
  • Tee und
  • verdünnte Säfte

sind sehr gut geeignet, gelegentlich darf auch einmal ein Glas Bier oder Weinschorle den Getränkeplan bereichern. Kaffee zählt auch zur Flüssigkeitsaufnahme, dazu schmeckt ein Glas frisches Wasser.
Denken Sie zudem an den Flüssigkeitsgehalt von Suppen und Obst, beziehen Sie wasserreiche Gemüsesorten wie Gurken in den Speiseplan mit ein.

Die Ursache und die Folgen eines Flüssigkeitsmangels

Auch bei einem umfangreichen Getränkeangebot kann es vorkommen, dass die pflegebedürftige Person dauerhaft viel zu wenig trinkt:

  • Erschwert wird die Lage, wenn der Pflegebedürftige unter Schluckschwierigkeiten oder Verwirrtheit leidet. Denn dann wird das Trinken oft noch mehr verweigert.
  • Manchmal ist der Patient nicht in der Lage, selbstständig eine Tasse oder einen Becher zu halten.
  • Auch Erkrankungen wie Durchfall oder Infekte mit vermehrtem Schwitzen können dazu führen, dass der Flüssigkeitshaushalt nicht mehr stimmt.

Ärzte und Pflegefachkräfte sprechen dann von der sogenannten Dehydratation. Die Folgen einer Unterversorgung mit Flüssigkeit beeinträchtigen den gesundheitlichen Zustand. Die Folgen sind zum Beispiel:

  • Übelkeit,
  • Kopfschmerzen,
  • Schwindel und Verwirrtheit,
  • der Blutdruck kann bedenklich sinken,
  • in schweren Fällen kann es zu einem Nierenversagen kommen.

In solchen Fällen lohnt sich die Flüssigkeitszufuhr über eine Infusion. Bei einem Krankenhausaufenthalt haben Sie oder Ihr Angehöriger vielleicht schon einmal eine Infusion über die Armvene erhalten. Für eine Flüssigkeitsversorgung zu Hause gibt es eine weitere Form der Infusionstherapie, die sehr gute Wirkungen zeigt: Die subkutane Infusion ist effektiv und sorgt für einen Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts im Körper.

Verschiedene Formen von Infusionstherapien

Diese Therapien zur Behandlung einer Dehydratation (Flüssigkeitsmangel) gibt es also:

  1. Die Infusion erfolgt über einen Zugang in der Vene
  2. Die Infusion erfolgt subkutan

Subkutan bedeutet, dass die zugeführte Flüssigkeit in das Unterhautfettgewebe eingeleitet wird. Die subkutane Infusionstherapie ist in der ambulanten Pflege ein bewährtes Verfahren, um die Flüssigkeitsaufnahme zu steigern.

So funktioniert die subkutane Infusionstherapie

Die Therapie ist sicher und einfach anzuwenden. Jede Pflegefachkraft kann die Infusion legen. Grundsätzlich gilt aber, dass die Therapieform nur bei Bedarf zum Einsatz kommt.

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Bei Ihrem Angehörigen wurde vom Arzt festgestellt, dass eine Infusionstherapie notwendig ist? Wenden Sie sich bei offenen Fragen gerne an uns unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Normalerweise entscheidet der Hausarzt, ob die Infusion notwendig ist. Vorbeugend oder als Ersatz für das Trinken ist die Infusionstherapie in der ambulanten Pflege nicht geeignet.

Der Arzt legt auch fest, welche Lösung über eine Infusion verabreicht wird.

Die Pflegekraft oder der Arzt legt eine dünne Nadel unter die Haut. Der Einstich ist nahezu schmerzfrei. Die Nadel erreicht das Unterhautfettgewebe, nicht den darunter liegenden Muskelbereich.

Gute Einstichstellen sind an den Außenseiten der Oberschenkel oder am Bauch. Für die Flüssigkeitszufuhr eignen sich:

  • Kochsalzlösungen,
  • Ringerlösungen,
  • Glucoselösungen oder
  • Halbelektrolytlösungen.

Über einen dünnen Schlauch tropft die Infusionslösung langsam in das Gewebe. Die feinen Blutgefäße nehmen die Flüssigkeit auf und leiten Sie in den gesamten Organismus weiter. Im Normalfall gelangen etwa 500 Milliliter über einen Zeitraum von mehreren Stunden in den Körper.

Pro Tag ist so eine Flüssigkeitszufuhr bis 1,5 Liter über diese Therapieform möglich. Wenn der Arzt eine höhere Menge verordnet, kann die Infusion an zwei getrennten Infusionsstellen zum Einsatz kommen.

Kann es zu Komplikationen bei Infusionstherapien kommen?

Generell ist die Therapieform risikoarm. Komplikationen sind sehr selten, zudem achten professionelle Pflegekräfte auf die fachgerechte Überwachung. Wenn Sie in die Betreuung Ihres Angehörigen zu Hause mit eingebunden sind, können Sie ebenfalls auf Begleiterscheinungen achten.

Informieren Sie den Pflegedienst, wenn Ihnen etwas auffällt. Auch bei größter Vorsicht können bestimmte Komplikationen auftreten, die sich aber gut behandeln lassen. Möglich sind zum Beispiel:

  • An der Einstichstelle tritt ein starkes Druckgefühl auf. In diesem Fall ist die Infusionsgeschwindigkeit wahrscheinlich zu hoch. Es hilft, wenn die Infusionsflüssigkeit langsamer tropft.
  • Wenn Schmerzen auftreten, ist die Kanüle vermutlich zu tief gestochen. Dann muss der Zugang erneut und flacher gelegt werden.
  • Manchmal kommt es zu Hämatomen (blaue Flecken), die sich aber nach der Therapie wieder zurückbilden.
  • Sehr selten treten Infektionen und allergische Reaktionen auf.

Aus diesen Gründen ist eine sorgfältige Überwachung wichtig. Setzen Sie auf die Unterstützung durch einen Experten!

Wir von Aktiv Dahoam beantworten gern weitere Fragen rund um die Infusionstherapie. Wenden Sie sich jederzeit an uns unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de, wir sind für Sie und Ihren pflegebedürftigen Angehörigen da.

Mit Einfühlungsvermögen, Erfahrung und Fachkenntnis sorgen wir für eine gute und zuverlässige Pflege.

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Gut informiert: Der Beratungseinsatz nach §37 Abs. 3 SGB XI

Was ist der Beratungseinsatz nach §37 Abs. 3 SGB XI? Wer plötzlich mit Pflegebedürftigkeit konfrontiert wird, braucht Unterstützung und Beratung. Sie können entweder selbst betroffen sein oder einen Angehörigen zu Hause pflegen.

Beratungseinsatz nach §37 Abs. 3 SGB XI

Sind Fragen zum Thema Beratungseinsatz nach §37 Abs. 3 SGB XI offen geblieben? Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Die vielen Verordnungen, Regeln und Gesetze sind verwirrend, deshalb ist eine fachkundige Beratung sinnvoll. Der Beratungseinsatz bei häuslicher Pflege ist sogar Pflicht.

Die genaue Vorgehensweise richtet sich nach dem Beratungseinsatz nach §37 Abs. 3 SGB XI. Informieren Sie sich jetzt über den Inhalt des Gesetzes. Wir bieten Ihnen Rat und Hilfe.

Das Thema Beratungseinsatz durch den Pflegedienst erklären wir verständlich gerne noch näher. Wenden Sie sich jederzeit an uns, wenn Fragen offen geblieben sind.

Beratungseinsatz Pflegedienst: Das Wichtigste auf einen Blick

Sie haben Post von der Pflegekasse bekommen mit der Aufforderung, dass Sie einen Beratungseinsatz nach §37 Abs. 3 SGB X durchführen lassen müssen? Der Beratungseinsatz ist verpflichtend, sonst kann das Pflegegeld gekürzt werden. Sie müssen das Beratungsgespräch führen, wenn

  • Sie oder die pflegebedürftige Person, die Sie zu Hause pflegen, einen Pflegegrad von 2 bis 5 hat und
  • wenn Sie bisher keine Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes in Anspruch genommen haben.

Die Pflegekasse will damit sicherstellen, dass Sie im Pflegefall Hilfe bekommen und die pflegebedürftige Person die bestmögliche und ganzheitliche Pflege erhält.

Beratungseinsatz bei häuslicher Pflege: interessant für pflegebedürftige Personen und Angehörige

Das Gesetz sieht vor, dass alle pflegebedürftigen Personen, die einen Pflegegrad haben und Pflegegeld beziehen, regelmäßig eine Beratung in Anspruch nehmen müssen. Die Voraussetzung dafür ist, dass die Pflege selbst organisiert wird und keine Unterstützung durch einen Pflegedienst in Anspruch genommen wird. Wenn Sie bereits Hilfe durch einen Pflegedienst beanspruchen, zum Beispiel Kombipflege oder nur Pflegesachleistungen nach § 36 SGB XI, brauchen Sie keinen Beratungseinsatz.

Sie können aber das Beratungsgespräch trotzdem suchen. Das ist schon deshalb sinnvoll, weil sich der Zustand einer pflegebedürftigen Person schnell verschlechtern kann. Sie sind damit bereits auf zukünftige Situationen vorbereitet.

Die Aufforderung für den Beratungseinsatz kommt schriftlich von der Pflegekasse. Wie oft und in welchem Turnus die Beratung durchgeführt werden muss, hängt von der Pflegestufe ab:

  • Bei Pflegegrad 1 ist das Beratungsgespräch möglich, aber nicht verpflichtend.
  • Bei Pflegegrad 2 und 3 ist das Beratungsgespräch halbjährlich vorgesehen.
  • Bei Pflegegrad 4 und 5 muss die Beratung vierteljährlich stattfinden.

Der Beratungseinsatz wird durch einen zugelassenen Pflegedienst oder durch eine anerkannte Beratungsstelle vorgenommen. Möglich ist auch die Durchführung von einer Pflegefachkraft, die die Pflegekasse beauftragt.

Warum ist der Beratungseinsatz wichtig?

Die Pflegekasse möchte auf diese Weise sicherstellen, dass bei Bedarf Hilfe durch einen Pflegedienst geleistet wird. Ein professioneller Pflegedienst gewährleistet die Qualität der häuslichen Pflege.

Bei dem Beratungsgespräch erfahren Sie, welche Hilfsleistungen Sie in Anspruch nehmen können. Das dient Ihrer eigenen Entlastung, wenn Sie einen Angehörigen pflegen. Wenn Sie selbst die pflegebedürftige Person sind, erfahren Sie ebenfalls alles über die Unterstützungsmöglichkeiten, die Ihnen zustehen und Ihren Alltag erleichtern.

Der Beratungseinsatz nach §37 Abs. 3 SGB XI: Was ist das eigentlich genau?

Die gesetzliche Grundlage ist das Sozialgesetzbuch. Das Gesetz steht im SGB XI, Elftes Buch, Soziale Pflegeversicherung. Der genaue Paragraph lautet § 37 SGB XI Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen. Dieser Paragraph regelt die Höhe des Pflegegeldes. Pflegebedürftige Personen erhalten das Pflegegeld dann, wenn sie keine häusliche Pflegehilfe durch einen Pflegedienst in Anspruch nehmen.

Stattdessen kümmert sich die pflegebedürftige Person beziehungsweise ein pflegender Angehöriger selbst um alle Maßnahmen. Darunter fallen die körperliche Pflege, die psychosoziale Betreuung und die Hilfe bei der Haushaltsführung.

Bei einem Beratungseinsatz prüft die durchführende Instanz die Situation zu Hause. Damit wird die Qualität der Pflege sichergestellt. Sie erhalten Hilfestellungen und Hinweise, welche pflegefachlichen Unterstützungen in Ihrem Fall sinnvoll sein könnten.

Jeder Fall ist individuell – es ist entscheidend, welche Pflegeleistungen notwendig sind und welche Kenntnisse Sie im Bereich der Pflege haben. Für demente Personen sieht die Pflege oft ganz anders aus als für Personen mit anderen Einschränkungen.

Des Weiteren erfahren Sie, an welche Stellen Sie sich wenden können, wenn es um Auskünfte, Beratungen und Unterstützungsangebote geht. Vielleicht sind Pflegehilfsmittel angebracht oder es ist besser, wenn Sie tatkräftige Hilfe durch einen professionellen Pflegedienst mit in die Pflege einbeziehen.

Die häusliche Betreuung von Pflegebedürftigen ist anstrengend und erfordert oft Ihren Einsatz rund um die Uhr. Beim Beratungseinsatz erfahren Sie, welche Hilfen für Sie oder den Angehörigen, den Sie pflegen, sinnvoll und nützlich sein können. Denken Sie etwa an eine Verhinderungspflege für den Fall, dass Sie selbst krank werden oder einen dringend benötigten Urlaub brauchen.

Beratungseinsatz Pflegedienst: Weitere Infos bei Aktiv Dahoam

Die Kosten für den Beratungseinsatz übernimmt die Pflegekasse. Wenden Sie sich vertrauensvoll an einen zugelassenen Pflegedienst, wenn Sie einen Beratungseinsatz bei häuslicher Pflege durchführen lassen müssen. Wir kümmern uns um den gesamten Ablauf.

Nach dem Abschluss des Beratungseinsatzes erhalten Sie den Nachweis über einen Beratungseinsatz nach §37 Abs. 3 SGB XI für die Pflegekasse. Als ambulanter Pflegedienst sind wir gern für Sie da, wenn Sie Rat und Unterstützung brauchen!

Wenn Sie weitere Fragen zum genauen Ablauf und den Inhalten haben, dann wenden Sie sich gern an uns unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder per E-Mail an info@aktiv-dahoam.de.

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Wundversorgung: Verlassen Sie sich auf den ambulanten Pflegedienst!

Wunden können an allen Körperregionen entstehen und vielfältige Ursachen haben. Was sie jedoch alle gemeinsam haben: Wunden tun weh und bedürfen einer gründlichen Wundversorgung!

Wundversorgung

Benötigen Sie für Ihre Wundversorgung einen ambulanten Pflegedienst? Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

Damit Wunden nicht mit unnötig viel Schmerzen verbunden sind und optimal abheilen können ist eine professionelle Wundversorgung durch Fachkräfte erforderlich.

Die Erstversorgung einer Wunde erfolgt in der Regel durch den behandelnden Arzt. Die eigentliche Wundheilung wird jedoch durch regelmäßige Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen sowie Verbandswechsel, Wundauflagen und andere Aufgaben aus der Wundbehandlung gefördert.

Diese Leistungen werden nicht nur behutsam und sorgfältig von unserem ambulanten Pflegeteam durchgeführt, sondern darüber hinaus auch in Teilen von der Krankenkasse übernommen.

Chronische Wunden erfordern dauerhafte Zuwendung

Die Notwendigkeit der Wundversorgung gilt insbesondere für die Behandlung von chronischen Wunden. Als chronisch werden Wunden dann bezeichnet, wenn sie sich langsam entwickeln und über eine längere Zeitperiode bestehen.

Häufig entstehen derartige Wunden bei Diabetes-Erkrankungen, Durchblutungsstörungen oder Schwächen des Immunsystems. Zu den oft auftretenden chronischen Wunden gehören beispielsweise

  • Ulcus cruris bzw. offenes Bein
  • Dekubitus bzw. Druckgeschwüre
  • Wunden als Folge einer Diabetes-Erkrankung

Die richtige Behandlung von Wunden

Eine Wunde bedeutet, dass an dieser Stelle die Hautbarriere zerstört ist und das Eindringen von Krankheitserregern begünstigt wird. Krankheitserreger und Verschmutzungen können zu Infektionen führen, weshalb bei Wunden zwingend auf Sauberkeit und Hygiene geachtet werden muss.

Um Wunden sorgfältig zu säubern, kommen medizinische Spülungen in Betracht. Ist die Wunde jedoch bereits von Erregern und Bakterien befallen worden, muss über die Wundreinigung hinaus der behandelnde Arzt über eine Therapie mit Antibiotika entscheiden.

Bis sich eine Wunde durch Ausheilung schließt, kann eine Wundauflage dabei helfen, Infektionen und das Austrocknen der Wundränder zu vermeiden. Bei der Wahl der optimalen Wundauflage kommt es auf die individuelle Wunde an. Je nach Variante werden Wundauflagen wie Kompressen, Verbände, Pflaster oder interaktive Wundauflagen dazu genutzt, um Sekret von der Wunde aufsaugen und die Heilung aktiv zu unterstützen.

Kostenerstattung für die Wundbehandlung von der Krankenkasse

Im Rahmen des Sachleistungsprinzips gehört die Behandlung von chronischen Wunden zu den Leistungen der Krankenkasse. Wenn der behandelnde Arzt die Wundbehandlung für notwendig erachtet, werden sowohl die Kosten für die ärztliche bzw. fachärztliche als auch die vielleicht erforderliche stationäre Behandlung von der Krankenkasse übernommen.

Gleiches gilt auch für die Durchführung der Wundversorgung durch den ambulanten Pflegedienst sowie für die dafür erforderlichen Verbands- und Hilfsmittel. Der behandelnde Arzt muss eine Verordnung ausstellen, damit die Krankenkasse die Verbandswechsel und andere Maßnahmen der Wundversorgung vom Pflegedienst im Rahmen der häuslichen Krankenpflege erstattet.

Der behandelnde Arzt muss bei der Verordnung auf die Wirtschaftlichkeit der medizinischen Maßnahmen achten. Die verordneten Leistungen müssen zweckdienlich, ausreichend und wirtschaftlich sein, sodass sie die Notwendigkeit nicht überschreiten. Deshalb werden auch nicht alle Leistungen in der Wundversorgung erstattet.

Therapien mit Unterdruck oder Kaltplasma müssen zunächst von der Krankenkasse genehmigt werden. Des Weiteren müssen Patienten die Kosten für Wundspülungen zur Desinfektion und Reinigung der Wunde selbst bezahlen.

Warum die Wundversorgung in professionelle Hände gehört

Unbehandelte Wunden sind eine Gefahr für die Gesundheit und können sogar lebensgefährliche Zustände hervorrufen. Wunden sollten daher ärztlich behandelt werden, um die Ursache für die Wunde abzuklären und frühzeitig eine Therapie einzuleiten. Der erste Ansprechpartner im Falle einer schlecht heilenden Wunde ist der Hausarzt, der nach einer Untersuchung und Diagnose die Behandlung selbst einleitet oder an einen Facharzt überweist.

Je nach Wunde und Ursache kommen die verschiedensten Fachärzte in Betracht. Neben qualifizierten Hautärzten und Chirurgen können bei offenen Beinen insbesondere auch Gefäßchirurgen, Angiologen oder Phlebologen weiterhelfen.

Diabetologen und Fußambulanzen sind hingegen der richtige Ansprechpartner, wenn es um diabetische Füße geht. Zusätzlich finden sich Wundexperten verschiedenster Fachrichtungen in Wundzentren oder Wundambulanzen zusammen und bilden sogenannte Wundnetze, die bei der Krankenkasse in Erfahrung gebracht werden können.

Warum Sie uns Ihre Wundversorgung anvertrauen sollten

Wir als ambulanter Pflegedienst gelten im Bereich der Wundversorgung als verlängerter Arm Ihres Arztes. Unser Pflegeteam aus Fachkräften ist entsprechend ausgebildet und verfügt über ausreichend Erfahrung mit der Versorgung von Wunden. Wir arbeiten Hand in Hand mit Ihren Ärzten und Therapeuten zusammen, damit es Ihnen bald besser geht.

Nehmen Sie deshalb jetzt unsere Leistungen in Anspruch und vertrauen auf unsere Kompetenz in der Wundversorgung!

Wenn Sie weitere Fragen zum genauen Ablauf und den Kosten der Wundversorgung haben, dann wenden Sie sich gern an uns unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder per E-Mail an info@aktiv-dahoam.de.

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Parenterale Ernährung in der ambulanten Pflege

Eine gesunde, ausgewogene und auch abwechslungsreiche Ernährung ist die Basis für ein gesundes Leben und Wohlbefinden. Durch bestimmte Krankheiten und größere Operationen kann es passieren, dass Sie die Nahrung nicht mehr wie gewohnt über den Mund aufnehmen und über den Magen-Darm-Trakt verarbeiten können. In einem solchen Fall wird die sogenannte parenterale Ernährung eingesetzt.

Auch wenn sich diese Methode kompliziert anhört, so kann sie Ihr Pflegedienst dennoch sehr gut ambulant umsetzen. Der folgende Beitrag beschreibt, was das genau ist und beantwortet alle wichtigen Fragen zu diesem Thema.

Was bedeutet parenterale Ernährung?

Die parenterale Ernährung kann auch Ihr ambulanter Pflegedienst durchführen

Die parenterale Ernährung kann Ihre Lebensqualität und Ihren Gesundheitszustand erheblich verbessern. Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

 

Die  sogenannte parenterale Ernährung umgeht bewusst Ihren Mund-Rachen-Raum sowie auch Ihren Magen-Darm-Trakt. Alle wichtigen Nährstoffe werden stattdessen in speziellen Nährstofflösungen und Emulsionen durch Katheter in Ihre Blutbahn gebracht.

Diese Flüssigkeiten werden in die Vene gespeist, was auch als intravenösbezeichnet wird.

Welche Arten der parenteralen Ernährung bietet die Pflege?

Kliniken können die parenterale Ernährung durchführen, aber auch Pflegeheime wenden sie im Rahmen der stationären Betreuung an. Sie können diese Ernährungsform sogar im häuslichen Umfeld durchführen. Der Begriff selber stammt aus dem Griechischen und heißt auf Deutsch am Darm vorbei (para = neben und enteron = der Darm).

Soll die parenterale Ernährung zu Hause stattfinden, kann Ihr ambulanter Pflegedienst diese Leistung übernehmen. So können Sie in Ihrem bekannten Umfeld bleiben einem fast ganz normalen Alltag nachgehen.In diesem Fall arbeitet Ihr Pflegedienst eng mit Ihrem Arzt und Apotheker zusammen.

Das bedeutet, dass diese Ernährungsform nur auf Anordnung eines Arztes umgesetzt wird und das Pflegepersonal auf seine Anweisungen hin handelt.

Detaillierter Ablauf, Kontrolle und Hygienemaßnahmen innerhalb der heimparentalen Ernährung

Hygiene ist bei dieser Ernährungsform ein sehr wichtiger Punkt. Daher sollten nur geschulte Personen die Infusionen durchführen, wie zum Beispiel  Mitarbeiter eines Pflegedienstes.

Wenn auch Sie auf die parenterale Ernährung angewiesen sind, sollten Sie, gemeinsam mit Ihren pflegenden Angehörigen, an speziellen Schulungen zu diesem Thema teilnehmen.

Wichtig ist auch, dass Sie bei der Nahrungszufuhr immer einen festen Platz nutzen und in dem jeweiligen Raum keine Blumen stehen oder Tiere Zugang haben.

Stellen Sie sicher, dass genügend Platz für die Hilfsmittel vorhanden ist. Der Infusionsständer und die Pumpen sollten hier Platz finden. Zusätzlich ist es wichtig, dass immer eine qualifizierte Betreuungsperson anwesend ist, wenn Sie die Ernährungslösung bekommen.

Indikationen und Ziele der heimparentalen Ernährung

Bei der künstlichen Ernährung spielen Recht und Ethik eine entscheidende Rolle. So muss der Wille des Patienten stets berücksichtigt werden. Dabei muss die pflegende Person auch darauf achten, dass sie und andere die medizinische bzw. pflegerische Versorgung nicht vernachlässigen.

Diese Methode findet Anwendung, wenn der Betroffene nicht mehr selbstständig Nahrung über den Mund und Magentrakt aufnehmen kann und dies auch über einen Darmzugang nicht mehr möglich ist. Das Ziel ist es, dass Sie als Patient trotz Ihrer körperlichen Einschränkung immer an alle wichtigen Nährstoffe gelangen.

Die parenterale Ernährung beugt somit einem Mangelzustand vor. Ihr Pflegedienst überprüft genau, wann eine heimparentale Ernährung als Langzeitlösung angebracht ist. Unter Umständen überprüft das Personal, ob sich der Betroffene nicht doch auf anderen Wegen ernähren kann. Wenn dies nicht möglich ist und die künstliche Zufuhr von Nahrung eine erhebliche Lebenserleichterung darstellt, dann wird sie angewandt.

Wie wird parenterale Ernährung im ambulanten Pflegedienst beantragt?

Die Ernährungslösungen gelten als Arzneimittel, daher können Sie sie nur auf Rezept bekommen. Das Rezept für die heimparenterale Ernährung kann eine Klinik, ein Facharzt oder auch Ihr Hausarzt ausstellen.

Dieses lösen Sie in der Apotheke ein, die sich dann um die Warenauslieferung und auch um die Abrechnung kümmert. Für die Pumpe brauchen Sie ein separates Rezept.

Wer hat Anspruch auf diese Behandlung?

Grundsätzlich hat jeder Patient das Recht auf die parenterale Ernährung, der sich nicht mehr richtig oral oder enteral ernähren kann. Denn sie kann verhindern, dass es zu einem Mangelzustand kommt.

Durch die parenterale Ernährung wird die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert und das Wohlbefinden gesteigert.

Nehmen Sie einen Ambulanten Pflegedienst in Anspruch

Wenn Sie keine qualifizierten Angehörigen haben, die sich um die parenterale Ernährung kümmern können, sollten Sie sich nicht scheuen einen Pflegedienst damit zu beauftragen. Denn dadurch können Sie in Ihrem vertrauten zu Hause bleiben und müssen in kein Pflegeheim ziehen. Sie bleiben also selbstständig und unabhängig.

Außerdem stellt Ihnen Ihr Pflegedienst medizinisch geschultes Fachpersonal zur Seite. So gehen Sie sicher, dass die Verabreichung der flüssigen Kost hygienisch abläuft und keine Komplikationen auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zum genauen Ablauf und den Kosten dieser Ernährungsform haben, dann wenden Sie sich gern an uns unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder per E-Mail an info@aktiv-dahoam.de.

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Psychosoziale Betreuung: So unterstützt Sie der ambulante Pflegedienst!

Die Psychosoziale Betreuung ist eine ambulante Hilfe für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen. Sie findet präventiv und Zuhause statt. Das bedeutet, dass sie eine Vorsorgemaßnahme darstellt. Darum können Sie die Betreuung  bereits bei ersten Anzeichen einer psychischen oder sozialen Belastung in Anspruch nehmen.

Ihr Ziel ist es, eine Verschlimmerung des jeweiligen Zustandes und somit eine ärztlich angeordnete Psychotherapie zu vermeiden.

Für wen kommt Psychosoziale Betreuung in Frage?

Pflegebedürftige Menschen oder deren Angehörige sind die Zielpersonen der Psychosozialen Betreuung.  Die folgenden Anzeichen können für einen Bedarf sprechen:

  • Sie fühlen sich erschöpft, niedergeschlagen und ausgelaugt
  • und haben das Gefühl, den Alltag nicht mehr bewältigen zu können
  • Termine und Pflichten können Sie nicht oder nur schwer einhalten
  • Sie ziehen sich aus ihrer Umwelt zurück und wünschen keinen Kontakt zu Ihren Liebsten
  • Suizidgedanken kommen auf
  • Sie hören oder sehen Dinge, welche andere nicht wahrnehmen

Doch auch andere Gründe rechtfertigen eine Psychosoziale Betreuung. Dazu gehören allgemeine Probleme, Fragen zur eigenen Gesundheit, Probleme im Alltag, Herausforderungen im Alter oder der Verlust eines nahestehenden Menschen.

Leiden Sie nicht unnötig, beanspruchen Sie für sich und Angehörige ambulante psychosoziale Betreuung

Leiden Sie nicht unnötig, beanspruchen Sie für sich und Angehörige ambulante psychosoziale Betreuung. Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

Was beinhaltet die Psychosozialen Betreuung?

Die Psychosoziale Betreuung ist eine Maßnahme der Wiedereingliederung. Die gesetzliche Grundlage für die Hilfe sind die §§ 45a (Angebote zur Unterstützung im Alltag, Umwandlung des ambulanten Sachleistungsbetrags, Verordnungsermächtigung) und 45b (Entlastungsbetrag) im Elften Sozialgesetzbuch.

Die Angebote entlasten Pflegepersonen und ermöglichen es Pflegebedürftigen, so lange wie möglich in ihrer häuslichen Umgebung zu bleiben. Zu diesen Angeboten zählen:

  • Angebote zur Betreuung (meist ausgeführt durch ehrenamtliche Helfer unter pflegefachlicher Aufsicht)
  • Maßnahmen zur Entlastung von pflegenden Angehörigen oder vergleichbar nahestehenden Pflegepersonen
  • Angebote zur Entlastung im Alltag, insbesondere Haushaltsführung, Bewältigung des Alltags, eigenverantwortliche Organisation individuell benötigter Hilfeleistungen
  • Beratung bei Themen der eigenen Gesundheit, Gerontopsychiatrische Beratung und Sterbebegleitung

Ambulanter Pflegedienst als Anbieter

Der Ambulante Pflegedienst bietet neben den pflegerischen Leistungen auch die Psychosoziale Betreuung an. Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Die Pflegeperson ist bereits umfassend über die Beschwerden des Pflegebedürftigen oder deren Angehörigen informiert. So kann auch sie bei einem eventuelle Anspruch die Betroffenen beraten.

Der Ambulante Pflegedienst stattet  – je nach Bedarf – regelmäßig  Hausbesuche ab. In beratender Funktion hilft er Fragen, Ängste oder Probleme schnellstmöglich aufzugreifen und eine Lösung zu finden.

Die Psychosoziale Betreuung ergänzt die pflegerischen Maßnahmen. Somit  verhilft sie zu einer ganzheitlicherBlick auf die Behandlung.

Was macht die Psychosozialen Betreuung so wichtig?

Die Psychosoziale Betreuung kann für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige sehr wichtig sein. Durch sie werden Bedürfnisse abgedeckt, die Ärzte und Therapeuten häufig nicht stillen können.

Gleichzeitig erhalten die pflegebedürftigen Personen Unterstützung, um lange wie möglich in ihrer vertrauten, häuslichen Umgebung zu bleiben. Somit kann eine stationäre Pflege hinausgezögert oder gar verhindert werden. Darüber hinaus finden Sorgen und Ängste einen Ansprechpartner und werden behoben.

Benötigen Sie Hilfe und Beratung zu Fragen der Psychosozialen Betreuung?

Wenn Sie das Gefühl haben, eine Psychosoziale Betreuung in Anspruch nehmen zu wollen, dann wenden Sie sich an Ihren Ambulanten Pflegedienst.  Scheuen Sie sich auch nicht, Fragen zu den  einzelnen Leistungen oder der detaillierten Vorgehensweise zu stellen.

Die Psychosoziale Betreuung durch Ihren Ambulanten Pflegedienst kann Ihnen zu mehr Selbstständigkeit verhelfen. Außerdem bietet Sie Ihnen Hilfestellung, um den Alltag wieder  in den Griff zu bekommen. Lassen Sie sich durch fachlich kompetente Mitarbeiter beraten und begleiten.

Für nähere Informationen zur Psychosozialen Betreuung rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de

Holen Sie sich Ihre Eigenverantwortung zurück!

 

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Pflegevertrag: Darauf müssen Pflegebedürftige und Angehörige achten!

Ein Pflegevertrag ist ein entscheidendes Dokument zwischen einer pflegebedürftigen Person und dem ambulanten Pflegedienst.

Pflegevertrag

Haben Sie weitere Fragen zum Pflegevertrag? Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

In diesem wird unter anderem geregelt, welche Leistungen dem Patienten zustehen und welche Kosten dafür entstehen. Seit dem Jahr 2002 sind solche schriftlichen Verträge gesetzlich vorgeschrieben.

Leider werden diese sehr häufig sehr schwer verständlich formuliert, sodass Laien nicht alles verstehen.

Der folgende Text beantwortet alle wichtigen Fragen zum Pflegevertrag und hilft Ihnen dabei, sich zurechtzufinden.

Wann braucht man einen Pflegevertrag?

Da es gesetzlich vorgeschrieben ist, einen Pflegevertrag zu schließen, sollten Sie einen solchen auch unbedingt verlangen. Wenn ein Dienstleister Ihnen diesen verweigert, sollten Sie sich einen anderen Anbieter suchen. Denn dann kann es sein, dass er nicht seriös ist und er die Vereinbarungen zu seinen Gunsten auslegt und verändert.

Sie brauchen also immer dann einen Pflegevertrag, wenn Sie regelmäßig von einem Pflegedienst betreut werden.

Was sind die Pflegevertrag Inhalte?

Wichtig ist zunächst einmal, dass die pflegebedürftige Person im Vertrag als Vertragspartner genannt wird. Unterschrieben werden kann dieser aber auch von einer anderen bevollmächtigten Person. Weitere Punkte, die unbedingt auch in einem Pflegevertrag stehen sollten, sind:

  • Pflegeleistungen je nach Pflegegrad. Hiermit können auch bestimmte Einzelleistungen gemeint sein
  • die Kosten müssen so genau und detailliert wie möglich aufgelistet werden
  • allgemeine Regelungen, zum Beispiel ob es einen Hausnotruf gibt und wie der Pflegedienst auf einen Notruf reagieren soll
  • Vertragslaufzeit und Kündigung

Worauf muss man bei einem Pflegevertrag achten?

Kosten

In einem Pflegevertrag sollte deutlich stehen, was Sie als Patient privat bezahlen müssen. Denn auf Sie kommt in den meisten Fällen, je nach Pflegegrad, ein bestimmter Eigenanteil zu. Auch sollten Sie darauf achten, dass erbrachten Pflegeleistungen nach jedem Besuch ausführlich von dem Mitarbeiter des Pflegedienstes aufgeschrieben und dokumentiert werden. Denn diese Nachweise sind entscheidend für die Rechnungsstelle.

Um auf der sicheren Seite zu sein, kopieren Sie sich am besten alle unterschriebenen Leistungsnachweise und heften diese gut ab. Zudem sollten Sie überprüfen, ob die eingetragenen Pflegemaßnahmen auch wirklich mit denen tatsächlich erbrachten Pflegemaßnahmen übereinstimmen.

Ist das nicht der Fall, sprechen Sie den Pflegedienst darauf an. Denn sonst kann es sein, dass Sie weitere Kosten bezahlen müssen.

Ersatzpflege

Es kann immer Mal passieren, dass Ihr Pflegedienst den einen oder anderen Termin nicht wahrnehmen kann. Wenn Sie aber unbedingt Hilfe benötigen, kann dies ein echtes Problem sein. Daher sollte in dem Pflegevertrag unter anderem auch geregelt sein, wie in einem solchen Fall vorgegangen wird.

Denn Ihnen steht natürlich eine Ersatzpflege zu. In den meisten Fällen springt dann ein anderer Pflegedienst oder eine geeignete Institution ein. Wer das ist, sollte genau im Vertrag festgehalten werden.

Ansprechpartner, Regelungen im Haushalt und Haftung

Klären Sie mit dem Pflegedienst ab, was der Pfleger in Ihrem Haus darf und was verboten ist. Schreiben Sie zum Beispiel auch auf, welche Räume betreten und nicht betreten und welche Einrichtungen genutzt und nicht genutzt werden dürfen, wie zum Beispiel die Toilette, bestimmte Waschgelegenheiten oder auch die Küche.

Vermerken Sie in dem Vertrag auch, wer alles einen Schlüssel von Ihrem Haus bekommen hat und dass dieser nur mit Ihrer Zustimmung weitergegeben werden darf. Außerdem müssen Regelungen getroffen werden, wer bei einem Schaden durch einen Pfleger haftet. In den meisten Fällen ist ein solcher aber über den Pflegedienst versichert.

Zudem sollten Sie im Vertrag vermerken, welche Ansprechpartner Sie haben. Denn an diese müssen Sie sich bei eventuellen Problemen wenden.

Wenn Sie als Pflegebedürftiger oder als Angehöriger weitergehende Fragen zum Pflegevertrag oder zur ambulanten Pflege haben, stehen wir Ihnen als langjährig präsenter ambulanter Pflegedienst zu einer vertraulichen sowie unverbindlichen Beratung gerne zur Verfügung.

Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

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Ganzheitliche Pflege: professionell, umfassend und individuell!

Ganzheitliche Pflege bezeichnet eine bestimmte, orientierende Sicht- und Herangehensweise in der Pflege und Betreuung.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema ganzheitliche Pflege durch den ambulanten Pflegedienst?

Haben Sie weitere Fragen zum Thema ganzheitliche Pflege durch den ambulanten Pflegedienst? Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

Eine Pflegebedürftigkeit kann sehr plötzlich eintreten – von einem Tag auf den anderen – oder sich allmählich und schleichend anzeichnen.

Kleine Aufgaben werden dann schnell zu unüberwindbaren Hürden.

Nach dem Konzept der ganzheitlichen Pflege wird der pflegebedürftige Mensch nicht nur hinsichtlich seines Krankheitsbildes oder seiner Beeinträchtigung gesehen und beurteilt.

Was bedeutet ganzheitliche Pflege?

Ganzheitliche Pflege bedeutet viel mehr. Sie versucht den Menschen in seiner Gesamtheit mit seinen körperlichen, seelischen und sozialen Bedürfnissen anzuerkennen.

Erst durch das Erkennen der ganzheitlichen Bedürfnisse des Pflegebedürftigen ist eine professionelle, umfassende und individuelle Pflege und Betreuung möglich.

Was sind die Ziele der ganzheitlichen Pflege?

Eine Ganzheitlichkeit in der Pflege und Betreuung zu erreichen bedarf der engen Zusammenarbeit mit den Angehörigen und der Akzeptanz der Bedürfnisse, Ziele und Vorlieben des Pflegebedürftigen.

Die wichtigsten Schwerpunkte sind demnach:

  • weitestgehend auf alle Bedürfnisse und Ressourcen des Pflegebedürftigen einzugehen, um diese zu berücksichtigen,
  • Angehörige, Nahestehende und das soziale Umfeld des Pflegebedürftigen einzubeziehen,
  • eine respektvolle und persönliche Beziehung zu den Pflegenden zu entwickeln,
  • die Selbstständigkeit und Individualität zu erhalten und zu fördern,
  • die Entscheidungen des Pflegebedürftigen in allen Bereichen zu akzeptieren,
  • nur Bedürfnisse einzubeziehen, die der Pflegebedürftige auch tatsächlich berücksichtigt haben möchte.

Ganzheitliche Pflege durch Angehörige

Körperliche Beeinträchtigung, chronische Erkrankung oder zunehmende Unbeweglichkeit und Schwäche im höheren und sehr hohen Alter bringen Menschen unabänderlich in eine Situation, in der sie Pflege oder zumindest Betreuung benötigen.

Dabei stellen demenzielle Erkrankungen besondere Anforderungen und Hilfebedarfe.

Enorme Herausforderung für den Pflegenden

Mit etwas Glück hat der Hilfe- und Pflegebedürftige in seiner Familie oder in seinem Freundeskreis einen Menschen, der bereit ist, ihn zu Hause zu pflegen. Die Voraussetzungen hierfür sind, dass derjenige ihm in dieser Situation tatsächlich ganzheitlich helfen will und auch wirklich helfen kann.

Sowohl der Pflegebedürftige als auch der pflegende Angehörige oder Nahestehende bewegen sich im Pflegeverhältnis in einer besonderen Abhängigkeit zueinander. Einerseits möchte der Pflegebedürftige angemessen und liebevoll umsorgt, gepflegt und betreut werden.

Andererseits möchte aber auch der pflegende Angehörige seine Aufgaben, die er sich in der Pflege und Betreuung des pflegebedürftigen Angehörigen stellte, stets ganzheitlich und umfassend bewältigen. Dies ist eine enorme Herausforderung, der nicht alle Angehörigen in vollem Umfang gewachsen sind.

Warum eignet sich für die ganzheitliche Pflege besonders ein ambulanter Pflegedienst?

Wenn Angehörige oder Freunde sich für die ganzheitliche Pflege zu Hause entschieden haben, sollten sie jedoch sehr zeitnah auf Angebote der ambulanten Pflege zurückgreifen, um eine umfassende, ganzheitliche Pflege zu gewährleisten. Der ambulante Pflegedienst kann ganzheitliche Pflege optimal leisten, da der Pflegebedürftige in seinem häuslichen Umfeld lebt und dort gewohnte, soziale Kontakte bestehen.

Seine Gewohnheiten und Fähigkeiten sind aufgrund der häuslichen Voraussetzungen bestmöglich aufrecht zu erhalten. Der Pflegebedürftige muss sich nicht neu anpassen.

Pflege durch Angehörige geht immer nur so weit, wie der Pflegende selbst sie leisten kann und will. Ist das Können oder Wollen teilweise oder ganz überschritten und aufgebraucht, geht die häusliche Pflege und Betreuung durch Angehörige nicht mehr weiter.

Ganzheitliche Unterstützung durch den ambulanten Pflegedienst

Ambulante Pflegedienste bieten ganzheitliche Hilfen in der Hauswirtschaft, Betreuung und Pflege an, die einander ablösen und entlasten. So können in der häuslichen Pflege alle Leistungen bedürfnisorientiert für den Pflegebedürftigen erbracht werden.

Die Lebensqualität des Pflegebedürftigen sowie die Situation seines Umfeldes werden verbessert und optimal gestaltet.

Wenn Sie als Pflegebedürftiger oder als Angehöriger weitergehende Fragen zum Thema ganzheitliche Pflege oder ambulanten Pflege haben, stehen wir Ihnen als langjährig präsenter ambulanter Pflegedienst zu einer vertraulichen sowie unverbindlichen Beratung gerne zur Verfügung.

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Pflegehilfsmittel: trotz Pflegebedürftigkeit häuslich gut versorgt!

Von Pflegebedürftigkeit kann jeder Mensch betroffen sein. Mit einer häuslichen Pflege werden pflegebedürftige Menschen Versorgungsleistungen im häuslichen Umfeld zuteil.

Diese werden in den Bereichen Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft erbracht und durch Pflegehilfsmittel unterstützt.

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Es bestehen die Möglichkeiten, dass die häusliche Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen durch einen häuslichen Pflegedienst oder durch pflegende Angehörige erbracht werden.

Im Vergleich zu den Angehörigen kommen Mitarbeiter der häuslichen Pflege, je nach Pflegeplanung und Pflegebedarf, an mehreren Tagen in der Woche.

Manchmal besteht der Bedarf, dass täglich und mehrmals täglich der Pflegedienst zum Pflegebedürftigen in die Wohnung kommt. Der Dienst entlastet den Betroffenen sowie seine Angehörigen.

Pflegeheim muss nicht sein!

Sicherlich wissen Sie, dass ein Mensch aufgrund seines Gesundheitszustandes im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes pflegebedürftig werden kann. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass derjenige in ein Pflegeheim umziehen muss.

Trotz der Einschränkungen und Beeinträchtigungen können Pflegebedürftige sehr gut und lange fachgerecht und sachgerecht in der eigenen Wohnung gepflegt, betreut und versorgt werden.

Die Pflegeversicherung stellt für die häusliche Pflege finanzielle Mittel zur Verfügung. Was Sie vielleicht noch nicht wussten, ist, dass jeder Pflegebedürftige zusätzlich einen Anspruch auf eine Versorgung mit Pflegehilfsmitteln hat.

Pflegehilfsmittel: Was ist das?

Pflegehilfsmittel sind Geräte und Ausstattungen, die eine Erleichterung der häuslichen Pflege gewährleisten. Zudem können sie zur Linderung von Beeinträchtigungen und Beschwerden beitragen.

So ist zum einen eine selbstständige Lebensführung und zum anderen eine Beteiligung am gesellschaftlichen Leben möglich.

Zu den erstattungsfähigen Verbrauchs-Pflegehilfsmitteln gehören beispielsweise:

  • Einmal-Schürzen und Einmal-Handschuhe
  • Einmal-Lätzchen
  • Betteinlagen für den Bettschutz
  • Mundschutz
  • Händedesinfektion.

Die Kosten für die Windelhosen bei Inkontinenz des Pflegebedürftigen trägt hingegen die Krankenkasse.

Zu den erstattungsfähigen technischen Pflegehilfsmitteln gehören beispielsweise:

  • Pflegebetten
  • Notrufsysteme
  • Lagerungshilfsmittel wie Keilkissen

Wer kommt für Pflegehilfsmittel auf?

Leider werden diese Hilfsmittel häufig von vielen Angehörigen selbst gekauft und bezahlt. Nicht selten gehören Rollatoren oder sogar teure Pflegebetten dazu.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Pflegehilfsmittel in der häuslichen Pflege?

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In der Regel werden die Kosten für die Verbrauchs-Pflegehilfsmittel und für die technischen Pflegehilfsmittel von den Pflegekassen übernommen.

Der Umfang der Versorgung mit Pflegehilfsmitteln ist ganz individuell vom Pflegegrad und somit von der Pflegebedürftigkeit des Einzelnen abhängig. Pflegehilfsmittel beantragen Sie bei der zuständigen Pflegekasse des Pflegebedürftigen.

Die Pflegehilfsmittel können Sie sich dann ganz einfach und unkompliziert von Ihrem Sanitätshaus oder Ihrer Apotheke des Vertrauens nach Hause liefern lassen. Diese rechnen dann mit der Pflegekasse des Pflegebedürftigen ab.

Es ist allerdings auch möglich, sich die Kosten im Nachgang erstatten zu lassen. Sie kaufen dann die Pflegehilfsmittel selber und reichen die entsprechenden Belege am Monatsende bei der Pflegekasse ein.

Nähere Angaben finden Sie im Hilfsmittelverzeichnis, in welchem all jene Hilfsmittel verzeichnet sind, für die die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten übernimmt. Dabei handelt es sich um rund 30.000 Artikel.

Fragen zu Pflegehilfsmitteln? Wir sind für Sie da!

Als häuslicher Pflegedienst beschäftigen wir qualifizierte Fachkräfte und Pflegehelfer, die sich durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen den neuesten Stand der Pflegewissenschaft aneignen.

Dieses Personal kommt zu den Pflegebedürftigen und Patienten nach Hause und hilft fach- und sachkundig bei der täglichen Pflege, sozialen Betreuung und hauswirtschaftlichen Versorgung.

Somit können Pflegebedürftige und Patienten trotz einer längerfristigen oder nur vorübergehenden gesundheitlichen Einschränkung in ihrer eigenen Häuslichkeit und in ihrem eigenen sozialen Umfeld wohnen bleiben.

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Pflegekasse: Kooperation mit Pflegebedürftigem und Pflegedienst

Körperliche und geistige Einschränkungen, Krankheiten oder eine Kombination aus diesen Fällen kann zur Pflegebedürftigkeit führen.

Die Pflege ist mit hohen Kosten verbunden und wird in Deutschland über die Pflegekasse abgesichert.

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Dabei handelt es sich um den Träger der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Diese ist für Arbeiter und für Angestellte ebenso eine Pflichtversicherung wie die gesetzliche Krankenversicherung. Wer krankenversichert ist, der ist automatisch auch pflegeversichert.

Obwohl die Pflegekasse der jeweiligen Krankenkasse angegliedert ist, handelt es sich um zwei eigenständige, voneinander getrennt arbeitende Institutionen.

Pflegekasse leistet bei Pflegebedürftigkeit

Hauptaufgabe einer jeden Pflegekasse ist die Versorgung des Pflegebedürftigen mit Geld- und mit Sachleistungen. Die Leistung der Pflegekasse gliedert sich in folgende Bereiche:

  • ambulante Geldleistung direkt an den Pflegebedürftigen
  • ambulante Sachleistung als Bezahlung an den ambulanten Pflegedienst
  • stationäre Leistung als Zahlung an den Betreiber des Pflegeheims
  • kombinierte Geld- und Sachleistung, deren Aufteilung zwischen dem Pflegebedürftigen und dem ambulanten Pflegedienst vereinbart wird

Den Anspruch darauf erwirbt der Versicherte mit seiner langjährigen Zugehörigkeit zur Kranken- und der dazugehörigen Pflegeversicherung. Rechtsgrundlage ist SGB XI, das elfte Sozialgesetzbuch.

Pflegegrade und ihre Leistungen 

Die entscheidende Grundlage für Leistungen der Pflegekasse ist das vom MDK, dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung, erstellte Pflegegutachten. Darin werden, auf Antrag des Versicherten, seine Pflegebedürftigkeit sowie der damit verbundene Pflegeaufwand festgestellt.

Das geschieht beim Antragsteller zuhause, also in seinem Wohnbereich. Der genaue Ablauf dieses Verfahrens ist in § 18 SGB XI festgelegt.

Der Hilfebedarf bezieht sich auf die üblichen Verrichtungen im Lebensalltag, die sich regelmäßig wiederholen. Sie sind aufgeteilt in die vier Bereiche:

  1. Körperpflege,
  2. Ernährung,
  3. Mobilität sowie
  4. hauswirtschaftliche Versorgung.

Pflegebedürftigkeit mit Einstufung in einen Pflegegrad

Der MDK-Gutachter stellt fest, in welchem Umfang eine Pflegebedürftigkeit vorliegt. Die Zugehörigkeit zu einem der fünf Pflegegrade wird nach dem folgenden Punktesystem bewertet:

Pflegegrad 1: 12,5 bis 26 Punkte – geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
Pflegegrad 2: 27 bis 47,5 Punkte – erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
Pflegegrad 3: 47,5 bis 70 Punkte – schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
Pflegegrad 4: 70 bis 90 Punkte – schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
Pflegegrad 5: 90 bis 100 Punkte – wie Pflegegrad 4 zuzüglich besonderer Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Danach richtet sich die Höhe des monatlichen Pflegegeldes, das von der Pflegekasse an den Pflegebedürftigen gezahlt wird.

Darüber hinaus macht der Gutachter auf die verschiedenen Pflegemöglichkeiten aufmerksam. Zu denen gehören je nach Pflegegrad, nach Art und Umfang der Pflegebedürftigkeit

  • der ambulante Pflegedienst
  • die häusliche Pflege durch eine ehrenamtliche Pflegeperson
  • eine stationäre Pflege

Die Kooperation zwischen Pflegekasse und ambulantem Pflegedienst

In dem Dreiecksverhältnis Pflegebedürftiger–Pflegekasse–ambulanter Pflegedienst wird anhand des zuerkannten Pflegegrades im Detail festgelegt, welche Pflegedienstleistung der Pflegebedürftige benötigt und auf welche Weise der ambulante Pflegedienst sie erbringt.

Wollen Sie mehr über die Kooperation zwischen Pflegekasse und ambulantem Pflegedienst erfahren?

Wollen Sie mehr über die Kooperation zwischen Pflegekasse und ambulantem Pflegedienst erfahren? Rufen Sie uns an unter ☎ 089 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Nachricht an ✉ info@aktiv-dahoam.de.

Ein Leistungskatalog dokumentiert, wann wie und auf welche Weise gepflegt wird. Zusätzlich wird auch überlegt und entschieden, ob der ambulante Pflegedienst ausschließlich und allein pflegt, oder ob sich Angehörige des Pflegebedürftigen an der Pflege beteiligen.

Das hat Auswirkung darauf, ob und wie die Zahlung der Pflegekasse auf die ambulante Geldleistung für die Angehörigen sowie auf die ambulante Sachleistung für den Pflegedienst aufgeteilt wird. Der ambulante Pflegedienst rechnet die erbrachte Pflegeleistung im Monatsrhythmus direkt mit der Pflegekasse ab.

In der des Pflegedienstes ist der Pflegebedürftige grundsätzlich frei. So bleibt ihm überlassen zu entscheiden, ob die Dienstleistung „seines“ ambulanten Pflegedienstes seinen Vorstellungen entspricht. Professionelle und erfahrene Pflegedienste sind hier die beste Wahl.

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