Stundenweise Verhinderungspflege – Das Wichtigste im Überblick

Stundenweise Verhinderungspflege

Sind Sie an der stundenweisen Verhinderungspflege Interessiert? Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Ganz gleich, ob aus privaten oder beruflichen Gründen, jede Pflegeperson hat hin und wieder etwas Wichtiges vor, sodass sie sich nicht um den Angehörigen kümmern kann.

Die stundenweise Verhinderungspflege ermöglicht es, diese Aufgabe für eine gewisse Zeit abzugeben.

Lesen Sie nachfolgend, was die Gründe für die Verhinderungspflege sind, wie lange sie möglich ist und was es dabei zu beachten gibt.

1. Was bedeutet stundenweise Verhinderungspflege und wofür ist sie gedacht?

Wer einen Angehörigen pflegt, kann nicht immer die Leistung erbringen. Es gibt viele Gründe, in denen sie nicht erfolgen kann, beispielsweise:

  • Arztbesuch
  • Friseurtermin
  • Theater- oder Opernbesuch
  • eigene Krankheit
  • Urlaub

Die Verhinderungspflege macht es bei einer kurzen Verhinderung möglich, diese Zeiten zu überbrücken. Sie sichert somit selbst dann die Pflege, wenn der Angehörige verhindert ist und daher eine Vertretung braucht.

Der Pflegebedürftige muss somit nicht in ein Pflegeheim. Die Pflege ist sowohl körperlich als auch psychisch oftmals sehr anstrengend und kräftezehrend. Mit der Verhinderungspflege erhalten Sie zudem die Möglichkeit, sich zu erholen und eine kleine Auszeit zu gönnen, um neue Energie zu tanken.

Wir übernehmen in all diesen Momenten gern die Pflege für Sie. Zur Verhinderungspflege gehören sämtliche Leistungen, welche die Pflegeperson selber auch übernimmt, beispielsweise:

  • Körperpflege
  • Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
  • Unterstützung beim Toilettengang
  • Förderung der Mobilität
  • Haushaltsdienstleistungen wie das Reinigen der Wohnung oder Waschen von Wäsche

2. Wie lange können Sie die Verhinderungspflege in Anspruch nehmen?

Stundenweise Verhinderungspflege bedeutet, dass es am Tag weniger als acht Stunden sind, während sich die reguläre Verhinderungspflege durch die Dauer von über acht Stunden täglich kennzeichnet.

Der Anspruch auf die Ersatzpflege beträgt pro Jahr maximal sechs Wochen (42 Tage). Bezüglich des Erstattungsbetrages können sich Betroffene ab dem Pflegegrad 2 derzeit im Jahr bis zu 1612 Euro für die Verhinderungspflege erstatten lassen. Zudem können Sie den halben Leistungsanspruch für die Kurzzeitpflege für die Verhinderungspflege nutzen.

Damit stehen Ihnen pro Kalenderjahr zusätzlich maximal 806 Euro zur Verfügung, insgesamt also 2418 Euro. Je nachdem, wer die Verhinderungspflege ausführt, variiert die genaue Leistungshöhe.

3. Was gibt es bei der stundenweisen Verhinderungspflege zu beachten?

Wichtig ist zu wissen, dass bei der Berechnung nicht die genaue Dauer der Ersatzpflege herangezogen wird. Stattdessen geht es um die Dauer, wie lange die reguläre Pflegeperson abwesend ist.

Zum besseren Verständnis: Wenn Sie nach Ihrem Arzttermin bei Ihrer Freundin noch einen Kaffee trinken gehen und somit insgesamt sechs Stunden außer Haus sind, der Pflegedienst aber nur drei Stunden die Pflege übernommen hat, beträgt die Verhinderungspflege dennoch sechs Stunden.

Sie sollten daher darauf achten, dass Ihre Abwesenheit nicht mehr als acht Stunden am Tag beträgt, um sie in Anspruch nehmen zu können.

4. Welche Voraussetzungen gibt es, um Anspruch auf Verhinderungspflege zu haben?

  • Der Pflegebedürftige muss mindestens den Pflegegrad 2 haben
  • Der Pflegegrad muss ab dem ersten Tag der Beantragung der Verhinderungspflege bestehen
  • Der Pflegebedarf muss seit mindestens sechs Monaten vorhanden sein – dies wird Vorauspflege genannt
  • Die pflegende Person hat die Pflege des Angehörigen nicht erwerbsmäßig ausgeführt
  • Um Leistungen zu erhalten, müssen Sie einen Antrag stellen und bei der Krankenkasse bzw. Pflegekasse einreichen

Sie können die Verhinderungspflege im voraus oder rückwirkend beantragen. Die Angabe von Gründen ist nicht erforderlich. Im letzteren Falle werden die entstandenen Kosten durch Quittungen oder Rechnungen nachgewiesen. Die Verhinderungspflege ist für nahe pflegende Angehörige steuerfrei.

Zusammenfassung

Ganz egal, ob Sie sich eine Erholungspause gönnen möchten oder einen Termin haben, die stundenweise Verhinderungspflege ermöglicht es Ihnen, unter den genannten Voraussetzungen, regelmäßige Entlastung und Unterstützung zu erhalten.

Wie häufig und in welchen Abständen diese Hilfe anfällt, ist unerheblich, solange Sie diese maximal acht Stunden am Stück beanspruchen. Zu beachten ist, dass Ihre Freizeit und nicht die Dauer der Pflegetätigkeit durch den ambulanten Pflegedienst als Berechnungsgrundlage herangezogen wird.

Kontaktieren Sie gern unseren ambulanten Pflegedienst. Wir übernehmen die Pflege Ihres Angehörigen für Sie.

Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de. Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

 

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Pflege zu Hause durch Angehörige – Welche Nachteile gibt es?

Jeder kann pflegebedürftig werden, beispielsweise durch eine Krankheit, einen Unfall oder aufgrund des zunehmenden Alters. Die meisten wünschen sich in diesem Fall die Betreuung in den eigenen vier Wänden, durch Familienmitglieder oder einen ambulanten Pflegedienst.

Pflege zu Hause durch Angehörige

Pflege zu Hause durch Angehörige birgt Schwierigkeiten. Wir helfen Ihnen dabei. Mehr Informationen unter 089 958 972 90.

Immerhin hat sich schon genug im Leben der Betroffenen verändert. Helfen zu wollen, ist ein schöner Impuls, doch es geht rasch an die Substanz. Das Leben steht durch die veränderten Bedingungen völlig auf den Kopf.

Die Pflege zu Hause durch Angehörige birgt so manche Schwierigkeiten, sowohl körperlich als auch seelisch. Betroffene sind häufig hilflos und überfordert. Ein ambulanter Pflegedienst bietet große Unterstützung.

1. Warum ein ambulanter Pflegedienst der Pflege zu Hause durch Angehörige vorzuziehen ist

Es gibt verschiedene Gründe, die zur Pflegebedürftigkeit führen können, beispielsweise:

  • schwerwiegender Unfall
  • Erkrankung wie Schlaganfall oder Demenz
  • Gebrechlichkeit aufgrund hohen Alters

Diese Schicksalsschläge bedeuten sowohl für die Betroffenen als auch für die Familienmitglieder eine enorme Herausforderung. Angehörige zu pflegen, ist eine sehr verantwortungsvolle und aufwändige Aufgabe, die zur großen Belastung werden kann.

Die ständige Pflicht, sich kümmern zu müssen, endet nicht selten in Stress, Überforderung und Übermüdung. Dies kann erheblich an der Kraft und den Nerven zehren und auch die Beziehung zwischen den Beteiligten verändern, die aufgrund der Herausforderung oftmals belastet wird.

Es kommt zu Vorwürfen, Wut oder zur Verzweiflung. Der Partner oder sogar die Kinder des Pflegenden stehen von nun an hinten an. Eigene Hobbys oder soziale Kontakte? Dafür bleibt bei den meisten pflegenden Angehörigen keine Zeit mehr. Der Ausgleich fehlt.

Die Auswirkungen, welche die Pflege auf das eigene Privatleben hat, werden oft unterschätzt. Daher ist es sinnvoll, statt der Pflege zu Hause durch Angehörige einen ambulanten Pflegedienst hinzuzuziehen.

2. Welche Vorteile hat ein ambulanter Pflegedienst?

Bei der ambulanten Pflege kommt eine Pflegeperson nach Hause und unterstützt den zu Pflegenden im Alltag, ganz gleich, ob beim Waschen, Ankleiden oder Essen. Sie kann alle anfallenden Arbeiten erledigen oder die Pflege durch Angehörige ergänzen, um eine Überlastung zu vermeiden.

Dies gilt sowohl physisch als auch psychisch. Wer nicht zeitig genug die Notbremse zieht, riskiert, dass er eigene gesundheitliche Probleme bekommt. Plötzlich die Eltern oder Großeltern zu waschen, Windeln zu wechseln etc., auch dies liegt nicht jedem und kostet oftmals viel Überwindung.

Daneben stellen Sie durch die Beauftragung eines ambulanten Pflegedienstes ebenso eine professionelle Versorgung sicher, denn Angehörige kommen selten aus dem medizinischen Bereich. Viele Kinder oder andere Pflegende haben Sorge, etwas falsch zu machen.

Zu Recht, denn kleine Fehler oder vielleicht gesundheitliche Veränderungen, die Sie bei Ihrem Pflegebedürftigen übersehen, können zum Teil gravierende Folgen haben. Der ambulante Pflegedienst bietet somit in vielfältiger Hinsicht Unterstützung und Entlastung.

3. Pflegegeld – Möglichkeit der finanziellen Unterstützung

Die Pflegeversicherung zahlt das Geld, damit für den Betroffenen alle notwendigen Maßnahmen sowie die Hilfe im Haushalt gewährleistet sind. Es ist unterschiedlich hoch und hängt vom Pflegegrad ab:

  • Pflegegrad 1: kein Pflegegeld
  • Pflegegrad 2: 316 Euro pro Monat
  • Pflegegrad 3: 545 Euro pro Monat
  • Pflegegrad 4: 728 Euro pro Monat
  • Pflegegrad 5: 901 Euro pro Monat

Die finanzielle Leistung der Pflegekasse wird an die Pflegebedürftigen ausgezahlt und wird entweder für die Pflege zu Hause durch Angehörige oder durch einen ambulanten Pflegedienst genutzt. Um von der Pflegekasse Pflegegeld zu beziehen, muss der Bedürftige also mindestens mit dem Pflegegrad 2 eingestuft sein.

Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Betroffene innerhalb der vergangenen zehn Jahre zwei Jahre lang in die Pflegeversicherung eingezahlt hat. Die Beantragung des Pflegegelds kann bei der zuständigen Pflegekasse des Pflegebedürftigen formlos erfolgen: Ein Anruf oder Brief genügen.

Die Kasse sendet anschließend Formulare zu und vereinbart einen Termin mit einem Gutachter, der sich einen Überblick über die gesundheitliche Verfassung des Pflegebedürftigen verschafft.

Zusammenfassung

Manchmal genügt ein Sturz, um plötzlich pflegebedürftig zu sein. Auch chronische Erkrankungen oder fortschreitende Alterserscheinungen sind häufige Auslöser. Nichts ist mehr, wie es einmal war. Doch die meisten Pflegebedürftigen wünschen sich trotz völlig neuer Situation, möglichst lange innerhalb der eigenen vier Wände leben zu können.

Die häusliche Pflege macht es möglich. Sie kann jedoch zur echten Belastungsprobe werden. Nicht selten kommt es zu einer körperlichen und seelischen Überforderung. Bei steigender Pflegebedürftigkeit sind zudem häufig Fachkenntnisse erforderlich, um eine ordnungsgemäße Versorgung zu garantieren.

Beauftragen Sie einen ambulanten Pflegedienst. Dies ist in vielerlei Hinsicht für alle Beteiligten die beste Lösung. Auch die Kombination aus einer Pflege zu Hause durch Angehörige und Pflegedienst ist möglich. Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

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Der Entlastungsbetrag in der Pflege – Die wichtigsten Fragen und Antworten

Der Entlastungsbetrag für die Pflege eines Angehörigen ist eine sehr wertvolle Leistung der Pflegekassen, die jedoch leider zu selten genutzt wird. Viele wissen nicht einmal, dass es ihn gibt oder es ist unklar, wofür er eingesetzt werden kann.

Entlastungsbetrag Pflege

Benötigen Sie Hilfe beim Entlastungsbetrag in der Pflege? Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Andere wiederum sind der Meinung, dass sie keinen Anspruch auf den Entlastungsbetrag haben. Dabei stellen die Rückerstattungen durch die Kasse eine sehr wertvolle Stütze im Pflegealltag der Betroffenen dar.

Im folgenden Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte: Was ist der Entlastungsbetrag genau? Welche Leistungen fallen in der Pflege darunter? Wie können Sie den Betrag geltend machen und ist er steuerpflichtig? Dies und vieles mehr wird hier erläutert.

1. Was ist ein Entlastungsbetrag in der Pflege?

Die ambulante Pflege bietet viele Vorteile: Pflegebedürftige wohnen weiterhin in ihrer vertrauten Umgebung, statt in ein Pflegeheim umziehen zu müssen, und bekommen dennoch die benötigte Hilfe.

Wenn Sie einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch nehmen, vermeiden Sie obendrein Pflegefehler, da die Betreuung durch professionelles Pflegepersonal erfolgt. Pflegebedürftige, die häuslich gepflegt werden, haben seit dem Jahr 2017 monatlich einen Anspruch von 125 Euro auf den Entlastungsbetrag.

Hierbei handelt es sich um eine Leistung der Pflegeversicherung bzw. Pflegekasse, die jedem Betroffenen mit Pflegegrad zusteht. Der Entlastungsbetrag ist für alle Pflegebedürftigen gleich hoch, egal, in welchem Pflegegrad sie eingestuft sind.

2. Entlastungsbetrag – wozu dient er und wie funktioniert es?

Es geht darum, die Angehörigen zu entlasten, denn sie sind im Alltag der Pflege sowohl körperlich als auch psychisch meist großen Belastungen ausgesetzt. Ein weiteres Ziel besteht darin, die Selbständigkeit der Pflegebedürftigen und deren Selbstbestimmtheit bezüglich der Alltagsgestaltung zu fördern.

Die Unterstützung erfolgt dadurch, dass diverse Betreuungs- und Entlastungsleistungen übernommen werden, beispielsweise:

  • Kurzzeitpflege
  • teilstationäre Pflege wie Tages- und Nachtpflege
  • ambulanter Pflegedienst
  • Leistungen im Rahmen der Verhinderungspflege, ebenso durch einen ambulanten Pflegedienst
  • Finanzierung einer Haushaltshilfe oder Unterstützung bei Besorgungen

Pflegebedürftige können mit dieser Sachleistung also jeden Monat verschiedene Angebote zur Unterstützung in Anspruch nehmen. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie am besten vorab mit der Kasse klären, ob Ihre gewünschte Leistung über den Entlastungsbetrag für die Pflege abgerechnet werden kann.

Der Entlastungsbetrag wird den Pflegebedürftigen nicht ausgezahlt. Bei der Pflegekasse werden entsprechende Quittungen vorgelegt und im Anschluss wird das vorgestreckte Geld erstattet.

3. Wie beantragen Sie den Entlastungsbetrag in der Pflege?

Sie müssen den Entlastungsbetrag beantragen. Er wird nicht pauschal oder automatisch an Pflegebedürftige ausgezahlt. Dabei müssen Sie den Antrag nicht vor der Inanspruchnahme irgendwelcher Leistungen stellen. Es genügt, wenn Sie den Antrag auf den Entlastungsbetrag mit den Rechnungen bei der Pflegekasse einreichen.

Sie gehen in Vorleistung, begleichen die Rechnung und reichen diese im Anschluss bei der Pflegeversicherung ein. Daneben ist es möglich, dass der ambulante Pflegedienst direkt mit der Pflegekasse abrechnet, wenn Sie eine Abtretungserklärung ausfüllen.

Dann müssen Sie nicht mehr in Vorleistung gehen. Restbeträge aus dem Budget, die Sie am Ende eines Kalenderjahres nicht verbraucht haben, können Sie bis zum Juni des folgenden Jahres nutzen.

Ihre Pflegekasse gibt Ihnen jederzeit Auskunft darüber, welche Ansprüche noch verfügbar sind. Sie können auch im Dezember, wenn der Erstattungsbetrag noch nicht angewendet wurde, auf einen Schlag alle Leistungen im Wert von 1.500 Euro nutzen.

4. Ist der Entlastungsbetrag steuerpflichtig?

Aufwandsentschädigungen sowie finanzielle Einkünfte, die aus ehrenamtlichen Tätigkeiten stammen, müssen als Einnahmen steuerrechtlich in voller Höhe beim Finanzamt angegeben werden.

Von einer „Einkunftserzielungsabsicht“ ist die Rede, wenn der Verdienst den Aufwand übersteigt. Allgemein variieren die Regelungen bezüglich der Steuerbefreiung je nach Bundesland. Daher empfiehlt es sich, Auskunft beim zuständigen Finanzamt einzuholen.

Fazit

Der Entlastungsbetrag, der in der Pflege zum Einsatz kommt, beläuft sich auf monatlich 125 Euro. Er dient dazu, pflegende Angehörige zu entlasten, aber gleichzeitig auch die Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit der zu Pflegenden zu fördern.

Es handelt sich um eine zweckgebundene Leistung: Der Betrag wird nicht an die Pflegebedürftigen überwiesen, sondern von der Pflegekasse für tatsächlich in Anspruch genommene Leistungen erstattet.

Beauftragen Sie einen ambulanten Pflegedienst mit der Pflege Ihres Angehörigen und profitieren Sie von den monatlichen Zuschüssen durch die Pflegekassen. Lassen Sie diese wertvollen Leistungen nicht verfallen. Wenn am Ende des Jahres Geld übrig bleibt, können Sie dieses in das kommende Kalenderhalbjahr übertragen.

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Aktivierende Pflege: Eigeninitiative und Selbstbestimmung

Leben heißt, auch mit zunehmenden Alter oder körperlichen und geistigen Einschränkungen, lebendig zu bleiben. Wenn Bewegungen fahriger werden und die Konzentration leidet, hilft die aktivierende Pflege.

Setze auch Sie auf aktivierende Pflege durch den ambulanten Pflegedienst.

Setze auch Sie auf aktivierende Pflege durch den ambulanten Pflegedienst. Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Aktivierende Betreuung tut so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Sie respektiert, dass Sie Ihren Lebensweg bis hierhin hervorragend selbst gemeistert haben.

Aktiv im Kontext der ganzheitlichen Pflege und Lebensführung heißt, Sie behalten die Kontrolle. Die aktivierende Pflege erhält Ihre Selbstbestimmung und hilft nur dort, wo es nicht anders geht.

Lesen Sie in diesem Beitrag die wichtigsten Informationen zum Thema!

1. Versorgung mit oder ohne aktivierende Pflege

In der Pflege gibt es zwei Ausführungstypen. Bei der rein versorgenden Pflege wird dem Pflegebedürftigen eine Art Vollversorgung angeboten. Einen anderen Ansatz verfolgt die aktivierende Betreuung.

Sie übernimmt nur die Teile der Aktivitäten und Tätigkeiten, bei denen der Pflegebedürftige Problem hat. Alle noch vorhandenen Fähigkeiten bleiben in der Hand der pflegebedürftigen Person.

Statt passivem „Geschehen lassen“ bilden Pfleger und Pflegebedürftiger ein Team. Eigeninitiative und Selbstbestimmung bleiben erhalten.

2. Aktivierende Pflege: Gedanklicher Ansatz

Die aktivierende Pflege verfolgt die Idee, dass Sie sich so lange und so umfangreich wie möglich um sich selber kümmern. Das führt beispielsweise zur Aktivierung der Sinne in der Altenpflege und hält auch jüngere Personen mit Pflegebedarf fit und trainiert.

Dadurch sinkt das Risiko, durch Langeweile und Passivität Ihre Fähigkeiten schneller zu verlieren. Sie verlernen die vielen Handgriffe, die Ihnen das Leben beigebracht hat, nicht plötzlich.

Aktivierende Betreuung gibt Ihnen den Raum, sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten weiter selber zu kümmern.

3. Grundbedürfnisse im Fokus

Pflege betrifft Ihre alltäglichen Grundbedürfnisse. Sie möchten und müssen Ihren Körper weiter pflegen. Sie brauchen Essen und Trinken und Sie kleiden sich an und aus. Eine aktivierende Waschung erlaubt Ihnen, sich Ihres Körpers bewusst zu bleiben. Greifen und Tasten bleiben im Training.

Das erhält Ihre motorischen Fähigkeiten, beschäftigt sie und gibt Ihnen das Gefühl von Lebendigkeit.

Aktiv mit Pflege heißt, dass Ihre Hilfsperson Sie in den Momenten unterstützt, in denen Sie es brauchen.

4. Förderung von Körper und Geist

Aktivierende Pflege setzt eine gute partnerschaftliche Verbindung mit Ihrer Pflegehilfe voraus. Es handelt sich weniger um ein Verhältnis von Patient und Pfleger als vielmehr um ein Gespann für Erledigung.

Nicht nur die Aktivierung der Sinne in der Altenpflege kommt zum Tragen. Pflegebedürftige kommunizieren und bleiben weitgehend so selbstbestimmt, wie Sie es wünschen. So verbinden sich der Erhalt Ihrer praktischen Fähigkeiten ideal mit denen Ihres sozialen Lebens.

5. Schwankungen der Tagesform

Das Leben besteht von Anbeginn an aus Schwankungen des Gefühls, des Gemüts und der persönlichen Form. Das ändert sich auch mit dem Pflegeanspruch nicht. Gute aktivierende Betreuung reagiert flexibel.

An Tagen in Bestform hält sie sich so weit zurück wie möglich. Wenn es einmal nicht so gut läuft, steht Ihr Pflegepartner an Ihrer Seite und übernimmt, was immer Sie brauchen.

Licht und Schatten sind untrennbare Bestandteile im Leben. Der Umgang damit entscheidet.

6. Sicherheit gibt Ihnen Sicherheit

Auch, wenn sich diese Überschrift auf Anhieb etwas paradox anhört, steckt ein tieferer Kern darin. Wer sich sicher fühlt, ist meist viel weniger auf Sicherung angewiesen.

Aktivierende Pflege verfolgt auch den Ansatz, Angst und Befürchtung aus Ihrem Alltag zu streichen.

Im Falle eines Falles sind Sie immer versorgt, egal in welchem Umfang. Dieses gute Gefühl gibt Ihnen die Sicherheit, in Ihrem Leben weiterhin so viel zu wagen, wie es Sie sich zutrauen.

7. Aktivierende Pflege: Wissenschaftliche Erkenntnisse ermuntern

Pflege ist ein viel diskutiertes Thema. Auch die Wissenschaft beschäftigt sich immer wieder ausführlich mit den Entwicklungen und Fortschritten. Vor allem Psychologen und Mediziner bestätigen durch viele Untersuchungsergebnisse, das Aktivität die Lebensqualität erhält und verlängert.

Je länger Sie in Ihrem Leben „mitmachen“, desto länger haben Sie etwas davon.

In kurzer Form ausgedrückt: Bessere Gesundheit bei ausbleibender Langeweile. Nutzen Sie diese Erkenntnis durch aktivierende Betreuung für sich ganz persönlich.

Fazit: Aktivieren Sie jetzt Ihre selbstbestimmte Zukunft

Wagen Sie den Schritt in Ihre selbstbestimmte Zukunft mit persönlicher Pflege. Treffen Sie auf einen ambulanten Pflegedienst, für den aktivierende Pflege eine Selbstverständlichkeit ist. Leben Sie Ihr Leben so, wie Sie es wollen – und profitieren Sie von Selbstbestimmung bei vollster Sicherheit.

Aktiv und Pflege schließen sich gegenseitig nicht aus. Vor allem nicht, bei Aktiv Dahoam! Im Gegenteil. Wir bilden mit Ihnen ein perfektes Team. Für Ihren Alltag, für Ihr Leben und für viele, viele schöne Jahre.

Wenn Sie als Pflegebedürftiger oder als Angehöriger weitergehende Fragen zu Themen der ambulanten Pflege haben, stehen wir Ihnen als langjährig präsenter ambulanter Pflegedienst zu einer vertraulichen sowie unverbindlichen Beratung gerne zur Verfügung.

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Bezugspflege: Gewohnheit gibt Sicherheit in der ambulanten Pflege

Pflegebedürftig zu sein, dies ist für viele Betroffene nicht nur eine körperliche, sondern auch emotionale Veränderung, mit der sie sich nicht leicht tun. Die Bezugspflege kann hier helfen, Sorgen und Vorurteile aufzubrechen.

Bezugspflege

Sind auch Sie an einer Bezugspflege interessiert? Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Plötzlich sind sie auf fremde Hilfe angewiesen und immer kommen neue Personen, die diese übernehmen. Das muss nicht sein!

Die Bezugspflege ist in der ambulanten Pflege eine ganz besondere Art der Betreuung und Versorgung durch Pflegekräfte. Hierbei kümmert sich stets der gleiche Mitarbeiter um den Patienten. Zwischen dem Patienten und der Bezugspflegekraft wird dadurch eine sehr gute Beziehung und ein großes Vertrauensverhältnis aufgebaut.

Davon profitieren alle Beteiligten, denn dies ist eine wichtige Voraussetzung für den Pflegeerfolg. Finden Sie in diesem Beitrag wichtige Informationen zum Thema.

1. Bezugspflege Definition – patientenorientiertes Pflegekonzept

Um sich als Pflegebedürftiger wohl und sicher zu fühlen, ist es wichtig, dass möglichst viel Gewohntes in das neue oder nicht mehr so einfache Leben integriert wird. Mit der Bezugspflege wird das Wohl des Kranken in den Mittelpunkt gestellt. Hierbei übernimmt immer die gleiche Person die Betreuung und trifft alle wichtigen Entscheidungen, nachdem sie den Pflegeaufwand ermittelt und die Pflegeziele festgelegt hat.

Sie ist somit in jeder Situation der zentrale Ansprechpartner, der dem Erkrankten tagtäglich mit Rat und Tat zur Seite steht. Der Patient wird also nicht immer von wechselnden Pflegern versorgt.

Die Bezugspflegekraft ist mit der Krankengeschichte sowie den individuellen Bedürfnissen und Gewohnheiten des Patienten bestens vertraut, wodurch die Fortschritte im Pflegeprozess verbessert werden können.

Gewohnheit gibt Sicherheit, dies macht sich schnell positiv bemerkbar.

2. Bezugspflege Merkmale

Ein wichtiges Merkmal der Bezugspflege ist die vertrauensvolle Beziehung zwischen Pflegekraft und Patient, der immer im Mittelpunkt steht, da sie die alleinige Person ist, die sich um ihn kümmert und für alle Belange zuständig ist. Der zu Pflegende hat also eine feste Bezugsperson. Dies vereinfacht nicht nur die Kontaktaufnahme, sondern auch die emotionale Öffnung der Patienten.

Die Menschlichkeit spielt bei diesem Konzept eine wichtige Rolle. Kann die Bezugspflegeperson ihre Tätigkeit vorübergehend nicht ausführen, beispielsweise aufgrund einer eigenen Krankheit, wird sie durch eine andere Person übernommen. Doch diese muss sich an den Plan der Bezugspflegekraft halten. Das sind jedoch Ausnahmefälle.

Bezugspflege ist eine sehr persönliche Betreuungsart, mit der bereits viele Patienten positive Erfahrungen machen und sehr zufrieden sind.

Bezugspflege Definition, Merkmale und Ziele im Überblick

  • besserer Informationsstand der Patienten
  • individuelle, gut abgestimmte Pflege
  • vertrauensvollere Beziehung zu den Erkrankten
  • große Patientennähe und bessere Kommunikation
  • Intimität und Anonymität
  • mehr Gewohnheit, Zufriedenheit und Sicherheit beim Pflegebedürftigen schaffen
  • verbesserte Zusammenarbeit und Motivation aufseiten des Patienten
  • schnellere Fortschritte im Pflegeprozess möglich

Die Bezugspflege schafft die wichtige Voraussetzung, dass sich zwischen Patient und Pflegekraft eine vertrauensvolle Beziehung entwickelt, die den gesamten Pflegeprozess maßgeblich unterstützt.

3. Zusammenfassung

Wenn auch Sie oder Ihr Angehöriger pflegebedürftig sind und sich eine ganz besondere Pflege wünschen, dann sollten Sie unseren ambulanten Pflegedienst in Anspruch nehmen, der Ihnen eine Bezugspflege bietet. Es kümmert sich immer der gleiche Mitarbeiter um Sie oder Ihren zu pflegenden Angehörigen, nachdem er die Anamnese erhoben und die Diagnose und Ziele erstellt hat.

Zu unseren Hauptaufgaben gehört es, den Pflegebedürftigen in seinem Anpassungsprozess bestmöglich zu unterstützen und zu begleiten, damit er seine Krankheit und seinen Alltag, so gut es geht, bewältigt. Die Bezugspflege verbessert die allgemeine Zufriedenheit sowie das psychische Wohlbefinden des Patienten und in der Folge oftmals die Fortschritte.

Dies sind in der Bezugspflege die Merkmale, die viele unserer Patienten sehr zu schätzen wissen.

Wenn Sie als Pflegebedürftiger oder als Angehöriger weitergehende Fragen zu Themen der ambulanten Pflege haben, stehen wir Ihnen als langjährig präsenter ambulanter Pflegedienst zu einer vertraulichen sowie unverbindlichen Beratung gerne zur Verfügung.

Rufen Sie uns an unter ✆ 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@aktiv-dahoam.de.

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Pflegezusatzversicherung: Ist eine private Vorsorge sinnvoll oder nicht?

Pflegebedürftigkeit zu akzeptieren, ist nicht leicht. Für den Pflegebedürftigen und seine Angehörigen stellt die Situation eine große finanzielle Belastung dar. Zur Deckung der anfallenden Kosten reichen Alterseinkommen und Zahlungen der gesetzlichen Pflegeversicherung oftmals nicht aus. Verschafft eine Pflegezusatzversicherung hier Abhilfe?

Haben Sie Fragen zur Pflegezusatzversicherung im Kontext der ambulanten Pflege?

Haben Sie Fragen zur Pflegezusatzversicherung im Kontext der ambulanten Pflege? Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Hinzu kommt die persönliche Herausforderung. Pflegebedürftig zu sein, bedeutet eine enorme Umstellung. Was im Alltag bislang ohne Probleme funktionierte, hängt plötzlich von der Unterstützung anderer Personen ab.

Erhalten Sie in diesem Beitrag die wichtigsten Informationen zum Thema Pflegezusatzversicherung.

1. Die Versorgungslücke in der Pflege

Pflege ist teuer. Wie hoch die tatsächlichen Kosten im Einzelfall sind, hängt sowohl vom Umfang der Pflegebedürftigkeit als auch von der gewählten Form der Betreuung ab. Ist die Unterbringung in einer speziellen Unterkunft erforderlich oder gewünscht, belaufen sich die Kosten bei Pflegegrad 5 schnell auf mehr als 3.500 Euro.

Die soziale Pflegeversicherung schießt rund 2.000 Euro zu. Die Differenz müssen Sie aus eigener Tasche zahlen.

Diese Versorgungslücke ist auch in den unteren Pflegegraden und bei ambulanter Pflege zu spüren.

2. Private Vorsorge senkt die Belastung

Den verbleibenden Eigenanteil können Sie durch regelmäßige Einkünfte wie Rentenzahlungen, Miet- oder Zinseinnahmen finanzieren. Auch angespartes Vermögen lässt sich zur Deckung der Kosten nutzen. Sind Sie nicht in der Lage, die Differenz aus eigenen Mitteln zu tragen, greift – eine entsprechende Leistungsfähigkeit vorausgesetzt – die gesetzliche Unterhaltspflicht.

Für die verbleibenden Kosten müssen dann Ihre Angehörigen aufkommen.

Mit dem Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung können Sie die finanzielle Belastung reduzieren.

3. Pflegezusatzversicherung: Leistungen und Prämien variieren

Die private Pflegezusatzversicherung ist eine Ergänzung zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Sie zahlt, wenn der Pflegefall eintritt – und hilft so dabei, die tatsächlich entstehenden Kosten zu decken.

Grundsätzlich stehen drei verschiedene Arten der Pflegezusatzversicherung mit unterschiedlichen Leistungen zur Wahl:

  1. die Pflegetagegeldversicherung,
  2. die Pflegekostenversicherung und
  3. die Pflegerentenversicherung.

Die Höhe der jeweils fälligen Prämie richtet sich nach dem Alter und dem Gesundheitszustand zum Zeitpunkt der Antragstellung.

3.1. Die Pflegetagegeldversicherung

Die Pflegetagegeldversicherung ist die am häufigsten gewählte Form der privaten Absicherung. Es handelt sich um eine reine Risikoversicherung, die Ihnen im Pflegefall ein im Vorfeld definiertes Pflegegeld auszahlt. Die Höhe der Leistungen hängt dabei vom jeweils festgestellten Pflegegrad ab.

Ob Sie das Pflegegeld zur Zahlung ambulante Pflegeleistungen verwenden oder damit Ihre pflegenden Angehörigen unterstützen, bleibt Ihnen selbst überlassen: Die gewährten Leistungen stehen Ihnen zur freien Verfügung.

Pflege-Bahr als Sonderform

Die private Pflegetagegeldversicherung können Sie auch mit staatlicher Förderung abschließen: Beim sogenannten Pflege-Bahr erhalten Sie einen Zuschuss in Höhe von fünf Euro pro Monat. Anders als bei anderen Formen der Pflegezusatzversicherung müssen Sie zum Abschluss des Vertrages keine Gesundheitsfragen beantworten.

Dafür aber fallen die Leistungen vergleichsweise gering aus. Darüber hinaus gilt eine fünfjährige Wartezeit.

3.2. Die Pflegekostenversicherung

Die Pflegekostenversicherung erstattet die im Rahmen einer ambulanten oder stationären Pflege anfallenden Kosten, die von der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht gedeckt sind. Um die Leistungen der Pflegekostenversicherung in Anspruch zu nehmen, müssen Sie einen Nachweis aller mit der Pflege im Zusammenhang stehenden Ausgaben einreichen.

Der Umfang der Erstattungen richtet sich nach dem gewählten Tarif. Der Versicherer zahlt entweder einen im Vorfeld vereinbarten Prozentsatz oder übernimmt die Kosten unter Berücksichtigung eines zum Vertragsschluss festgelegten jährlichen Höchstbetrages in voller Höhe.

Pflegeleistungen, die durch Angehörige oder Freunde erbracht werden, sind von der Pflegekostenversicherung allerdings nicht gedeckt.

3.3. Die Pflegerentenversicherung

Die wie eine private Lebensversicherung aufgebaute Pflegerentenversicherung zahlt Ihnen im Pflegefall eine lebenslange, monatliche Pflegerente. Die Höhe der Leistungen ist verschieden: Sie hängt nicht nur vom Grad der Pflegebedürftigkeit ab, sondern auch vom jeweils erwirtschafteten Gewinn.

Als Versicherter erhalten Sie wenigstens einen garantierten Mindestbetrag. War die Anlage des Kapitals erfolgreich, kommt es sogar zur Zahlung eines Überschusses. Die Leistungen der Pflegerentenversicherung dürfen Sie für die Laienpflege nutzen.

4. Pflegezusatzversicherung ja oder nein?

Der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung ist nicht zwingend notwendig. Ob die Pflegezusatzversicherung sinnvoll ist oder nicht, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Nicht jede Art der Absicherung ist für jeden Pflegebedürftigen gleich geeignet.

Nehmen Sie sich daher die Zeit, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten zu überprüfen.

Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie sich der finanziellen Belastung durch die anfallenden Versicherungsprämien bewusst sind.

5. Holen Sie sich kompetente Unterstützung

Schließen Sie eine Pflegezusatzversicherung ab, müssen Sie zumindest bis zum Eintritt der Pflegebedürftigkeit Beiträge zahlen. Da die Kosten im Laufe der Jahre steigen können, sollten Sie sich schon beim Abschluss des Vertrages sicher sein, die Prämien auch in der Rente noch stemmen zu können.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll ist oder nicht, suchen Sie sich kompetente Unterstützung. Professionelle Dienstleister sind mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Varianten vertraut und können Ihnen zeigen, ob eine Pflegezusatzversicherung notwendig ist und welche zu Ihnen passt.

Wenn Sie als Pflegebedürftiger oder als Angehöriger weitergehende Fragen zu Themen der ambulanten Pflege haben, stehen wir Ihnen als langjährig präsenter ambulanter Pflegedienst zu einer vertraulichen sowie unverbindlichen Beratung gerne zur Verfügung.
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Portversorgung in der ambulanten Pflege: 5 Fragen und Antworten

Bei manchen Krankheitsbildern ergibt sich die Notwendigkeit eines langfristigen Gefäßzugangs. In vielen Fällen wird dieser in Form eines Portkatheters, kurz auch einfach Port genannt, realisiert. In diesem Zusammenhang greift die Portversorgung.

Benötigen auch Sie eine Portversorgung durch einen ambulanten Pflegedienst?

Benötigen auch Sie eine Portversorgung durch einen ambulanten Pflegedienst? Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Ein dauerhafter Venenzugang wie ein Portkatheter ist für Patienten anfänglich oft ein Grund zur Verunsicherung. Nicht zuletzt, weil sich in der neuen Situation viele Fragen ergeben.

Wie kann ich mit meinem Port im Alltag leben? Wer kümmert sich um die Portversorgung in der ambulanten Pflege? Wer bezahlt die dabei anfallenden Kosten?

Hier bekommen Sie Antworten auf diese und weitere Fragen in Sachen Portversorgung und ambulante Pflege.

1. Wann kommt ein Port zum Einsatz

Ein Port hat den Vorteil, dass er nicht nur kurzfristig im Krankenhaus seine Funktion erfüllt. Sondern darüber hinaus die dauerhafte medizinische Versorgung von ambulanten Patienten mit den von ihnen regelmäßig benötigten Wirkstoffen ermöglicht.

Zum Beispiel im Rahmen einer Chemotherapie. Oder bei einer langfristigen Medikation mit Schmerzmitteln. Auch eine intravenöse Ernährung kann über den Port gewährleistet werden.

Unabhängig von der im Einzelfall unterschiedlichen Notwendigkeit zur Implantation eines Ports stellen Sie sich bestimmt einige Fragen, die mit Ihrem neuen Infusionskatheter und der Bewältigung Ihres Lebens mit ihm zuhause zusammenhängen.

2. Wie kann ich mit meinem Port im Alltag leben?

Grundsätzlich ist ein Port keine große Einschränkung Ihrer Lebensqualität. Ausgelegt auf eine bis zu fünfjährige Nutzung, bringt er nur sehr selten Nebenwirkungen mit sich.

Ist der Port fachgerecht implantiert, verursacht er keinerlei Schmerzen und erspart Ihnen Komplikationen, die durch wiederholtes Infundieren von Medikamenten per einfachem Zugang oder per Zentralem Venenkatheter oft auftreten.

Es gibt jedoch eine wichtige Voraussetzung, die erfüllt sein muss, um Ihnen einen weitgehend ungestörten Alltag zu ermöglichen: Ihr Port benötigt regelmäßig Versorgung und Pflege. Und zwar bei Ihnen zuhause.

3. Wer kümmert sich um die Portversorgung in der ambulanten Pflege?

Auch wenn ein Port ein weitgehend komplikationsfreier dauerhafter Zugang ist, stellt er als direkte Schnittstelle zwischen Ihrem Blutkreislauf und der Außenwelt doch ein gewisses Infektionsrisiko dar.

Mit der Versorgung Ihres Ports sollten Sie deshalb ausschließlich examiniertes Pflegepersonal betrauen. Nur dieses verfügt über die nötige Erfahrung und Expertise, um die angezeigten Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen durchzuführen, die als Standard der Portversorgung in der ambulanten Pflege entscheidend für Ihr Wohlergehen sind.

4. Wer bezahlt die durch die Portversorgung anfallenden Kosten?

Eine häufige Sorge von Patienten und Angehörigen ist, dass sie die pflegerischen Folgekosten der Implantation eines Portkatheters selbst tragen müssten. Das ist nicht der Fall. Denn die Notwendigkeit der Pflege und Versorgung Ihres Ports ergibt sich aufgrund ärztlicher Verordnung.

Die damit in Verbindung stehenden Leistungen gelten als Maßnahmen der sogenannten Behandlungspflege.

Für diese Maßnahmen sieht der Gesetzgeber eine volle Kostenübernahme durch Ihre Pflegekasse vor.

Sie und Ihre Angehörigen müssen sich also nicht sorgen, dass durch die Portversorgung in der Ambulanten Pflege Kosten für Sie entstehen. Sie können sich ganz darauf konzentrieren, Ihren Alltag möglichst unbelastet zu gestalten und einen passenden Pflegedienst zu finden, der seine Leistungen direkt mit Ihrer Krankenkasse abrechnet.

5. Was hat es mit dem Beratungseinsatz nach § 37 Absatz 3 SGB XI auf sich?

Pflegebedürftige, die Leistungen in Form von Pflegegeld beziehen, müssen sich ab dem Pflegegrad 2 in halbjährlichen, ab dem Pflegegrad 4 in vierteljährlichen Abständen im Rahmen eines sogenannten Beratungseinsatzes in besonderer Form beraten lassen. Diese von der Pflegekasse gezahlten Beratungseinsätze können jedoch auch schon Patienten mit Pflegegrad 1 einmal im Halbjahr in Anspruch nehmen.

Der Beratungseinsatz soll sicherstellen, dass Pflegebedürftige nicht nur aus medizinischer Sicht optimale Betreuung erfahren. Sondern außerdem in einem Umfeld leben, das sie im Alltag und ihrer konkreten Lebenssituation dabei unterstützt, körperlich weitgehend mobil und außerdem sozial aktiv zu bleiben.

Den Beratungseinsatz nach § 37 Abs. 3 SGB XI dürfen nur geeignet sachkundige Stellen, zum Beispiel Pflegedienste, durchführen. In der Praxis sollen aufgrund ihrer genauen Kenntnisse der Patientenverhältnisse möglichst die Pflegedienste, die auch die alltäglichen Pflegeleistungen erbringen, den Beratungseinsatz leisten. Gerne sind wir auch hier Ihr Ansprechpartner!

6. Wie finde ich einen geeigneten Pflegedienst?

Aktiv Dahoam ist als professioneller ambulanter Pflegedienst gerne Ihr Ansprechpartner bei allen weiteren Fragen zum Thema. Wir verfügen über ausgezeichnete Expertise und Erfahrung in diesem Bereich.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie gern. Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

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Mobilisation in der ambulanten Pflege: Bleiben Sie beweglich!

Wir möchten Sie durch eine Mobilisation bzw. gezielte Bewegungsübungen dabei unterstützen, sich wieder mehr bewegen zu können. Dies liegt uns sehr am Herzen.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Mobilisation?

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Mobilisation? Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Bewegung macht nicht nur Spaß, sondern ist auch gesund und hat auf den gesamten Körper positive Wirkungen. Doch leider mangelt es daran bei vielen Menschen mit zunehmendem Alter oder nach einer schwerwiegenden Verletzung.

Dadurch können wir Ihre motorischen und geistigen Fähigkeiten sowie die Funktionen Ihrer Organe positiv beeinflussen. Lesen Sie in diesem Beitrag, welche Vorteile gezielte Bewegung hat und warum sie so wichtig für Pflegebedürftige ist.

1. Warum ist Mobilisation wichtig?

Die Gelenke müssen, damit ihre Funktionsfähigkeit nicht nachlässt, in ihrem Bewegungsausmaß voll genutzt werden. Wenn Sie die Beweglichkeit nicht ausschöpfen, werden die Sehnen und Bänder kürzer und immer unbeweglicher sowie die Muskeln schwächer.

Viele Menschen glauben, dass Schonung und Liegen im Falle einer Erkrankung oder nach einer Verletzung die beste Medizin ist. Doch dies ist ein großer Irrtum.

Bereits nach 24 Stunden beginnt ein körperlicher Abbau.

Daher sind regelmäßige Mobilisationsübungen sehr wichtig, deren Ziel immer der Erhalt oder die Wiederherstellung der größtmöglichen Bewegungsfähigkeit ist. In der Kombination mit gesunder und ausgewogener Ernährung ist Bewegung die beste Vorbeugung verschiedener Erkrankungen der Gelenke.

2. Was genau bedeutet Mobilisation und was sind die Ziele?

Bei den Mobilisationsübungen geht es darum, Ihre Bewegung zu fördern oder Sie beweglich zu machen bzw. Ihre Bewegungsfähigkeit zu erhalten. Die jeweiligen Maßnahmen beziehen sich entweder auf die Bewegung Ihres gesamten Körpers oder das Bewegen bestimmter Körperteile oder eines Gelenks.

Das Ziel besteht darin, im Rahmen Ihrer Möglichkeiten körperliche Funktionseinbußen und Einschränkungen in der Selbständigkeit bzw. eine Abhängigkeit und soziale Isolation zu verhindern.

Regelmäßig durchgeführte Bewegungsübungen sind das effektivste Mittel, um den Alterungsprozess zu verlangsamen und Komplikationen zu vermeiden, die durch Bewegungsmangel entstehen.

Außerdem möchten wir neben dem Muskelabbau auch Folgekrankheiten der Bettlägerigkeit verhindern, beispielsweise:

  • Muskelverspannungen
  • Druckgeschwüre (Dekubitus)
  • Thrombosen
  • Lungenentzündungen
  • Gewichtszunahme
  • Kontrakturen (Versteifung der Gelenke)

3. Für wen sind Mobilisationsübungen wichtig?

Die Mobilisationstherapie ist insbesondere bei einem inaktiven Alltag sehr wichtig. Vor allem ältere Menschen stehen im Fokus der Bewegungsförderung, beispielsweise nach einer Bettlägerigkeit oder wenn die Beweglichkeit einzelner Körperabschnitte vorübergehend oder dauerhaft eingeschränkt ist. Die Erkrankungen und Verletzungen häufen sich oftmals im Laufe des Lebens und können die Bewegung einschränken.

In diesen Fällen ist die Mobilisation sehr wichtig, um aus dem Teufelskreis heraus zu gelangen. Vielleicht ist es dadurch wieder möglich, selbstständig aufzustehen oder alleine die Toilette aufzusuchen. Durch die Bewegungsübungen kann auch die Selbstständigkeit beim Ankleiden und bei der Körperpflege gefördert werden.

Es ist für viele Betroffene ein befreiendes Gefühl, nicht mehr ganztägig auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.

Nach Verletzungen ist eine frühzeitige Mobilisation ebenso sehr wichtig. Sie hilft dabei, Schonhaltungen und falsche Bewegungsmuster zu durchbrechen und viel schneller zu genesen.

4. Was sind typische Mobilisationsübungen?

Das Mobilisationstraining umfasst alle Maßnahmen, die das Ziel haben, die Bewegungsfähigkeit zu fördern und zu erhalten. Dies kann beispielsweise bedeuten, Sie auf die Bettkante zu setzen oder aktive/passive Bewegungsübungen auszuführen. Bei den verschiedenen Bewegungsübungen kann es darum gehen, einzelne Gelenke und Körperbereiche zu mobilisieren.

  • Eine effektive Übung ist diesbezüglich beispielsweise das Spreizen, Dehnen und Einkrallen der Finger, damit Sie vielleicht wieder besser greifen können.
  • Zu den Mobilisationsübungen gehört es aber auch, Sitz-, Steh- und Gehübungen durchzuführen.

Der Begriff Mobilisation umfasst somit weit mehr als lediglich den Transfer aus Ihrem Bett in den Rollstuhl. Dabei richtet sich das Training immer nach Ihren Möglichkeiten.

Für jedes Gelenk des Körpers gibt es viele Mobilisationsübungen und somit Chancen, die Bewegungsfähigkeit zu fördern.

5. Warum ist ein ambulanter Pflegedienst der richtige Ansprechpartner für Sie?

Ein frühzeitiges, individuell angepasstes Bewegungstraining hilft Ihnen bei der Förderung und beim Erhalt der Bewegungsfähigkeit sowie bei der Prophylaxe von vielen Sekundärerkrankungen. Als ambulanter Pflegedienst helfen wir Ihnen dabei, das Krankheitsgefühl zu vermindern und Ihre Eigenständigkeit zu fördern. Dies geht mit einer erhöhten Lebensqualität einher.

Bedeutend für die effektive Umsetzung ist ein hohes Fachwissen bezüglich diverser Konzepte der Lagerungen und Transfermöglichkeiten. Wir planen mit Ihnen zusammen den Ablauf und legen die gewünschten Ziele fest. Dabei gehen wir auf Ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten ein. Wir zeigen Ihnen, was Sie durch eine optimale Mobilisation erreichen können. Dabei finden ebenso die Risiken bei einer falschen oder zu intensiven Anwendung Beachtung.

Vertrauen Sie auf die Hilfe und Unterstützung durch unser gut geschultes Personal.

Wir von Aktiv Dahoam beantworten gern weitere Fragen rund um die Mobilisation. Wenden Sie sich jederzeit an uns unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

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Stomaversorgung: Unterstützung durch den Pflegedienst

Worauf sollten Erkrankte oder deren pflegende Angehörige bei einer Stomaversorgung achten? Was ist überhaupt ein Stoma genau, welche Krankheitsbilder führen dazu und worauf muss bei der Versorgung geachtet werden?

Benötigen Sie Unterstützung bei der Stomaversorgung?

Benötigen Sie Unterstützung bei der Stomaversorgung? Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Wie kann ein ambulanter Pflegedienst behilflich sein?

Stoma-Träger sind keine Seltenheit. Allein hierzulande gibt es mehr als 200.000 Stoma-Patienten.

Die Stoma-Anlage kann wesentlich dazu beitragen, die Ursachen und Folgen einer Erkrankung zu beseitigen und sich wieder gesund zu fühlen.

Die Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema erhalten Sie im folgenden Ratgeber.

1. Was ist ein Stoma?

Das Wort Stoma stammt aus dem Griechischen und steht für Öffnung. Es wird umgangssprachlich auch künstlicher Darm- oder Blasenausgang genannt. Es handelt sich demnach um eine künstlich geschaffene Verbindung vom Hohlorgan zur Körperoberfläche bzw. eine operativ angelegte Körperöffnung. Dabei wird zwischen verschiedenen Varianten unterschieden:

  • Dünndarmausgang (Ileostoma)
  • Dickdarmausgang (Colostoma)
  • Urinausgang (Urostoma)

Stuhl oder Harn werden durch eine Stoma-Anlage mit einem Beutelsystem aufgefangen und aus dem Körper heraus befördert.

Sie verursacht das Verlorengehen der Kontinenz, also der Fähigkeit, die Ausscheidung von Urin und Stuhlgang für bestimmte Zeit zurückzuhalten und sie bewusst auszulösen.

Dies kann je nach Grunderkrankung oder vorangegangener Operation eine vorübergehende Lösung sein, sodass eine Stoma-Rückverlegung durchgeführt wird. Die Stoma-Anlage kann auch dauerhaft erforderlich werden.

Beispiele für die angelegte Körperöffnung

  • Magen-Stoma (Gastrostoma): zur künstlichen Ernährung
  • Künstlicher Darmausgang (Enterostoma): zur Ausscheidung von Stuhl
  • Künstlicher Blasenausgang (Urostoma): zur Harnausscheidung
  • Künstlicher Zugang zur Luftröhre: Tracheostoma

2. Welche Krankheitsbilder führen zu einem Stoma?

Es gibt verschiedene Erkrankungen, bei denen ein Stoma gelegt wird. Dazu gehören beispielsweise:

  • Mastdarmkrebs
  • Darmverschluss, beispielsweise aufgrund von verdrehten Darmschlingen, Kot oder Lähmungen der Darmmuskulatur
  • entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Bei vielen Erkrankungen werden Abschnitte des Darms entfernt und die verbliebenen Enden des Darms wieder zusammengenäht. Damit die Nähte ungestört heilen können, ist ein künstlicher Darmausgang häufig sinnvoll. Dadurch wird das Risiko verringert, dass die Nähte später undicht werden und der Stuhlgang mit seinen Milliarden Bakterien an der empfindlichen Stelle vorbeifließt.

3. Künstlicher Darmausgang nach Operationen

Der künstliche Darmausgang ist auch bei notfallmäßigen Operationen sehr häufig erforderlich und in diesem Fall oftmals eine lebensrettende Maßnahme.

Diese Stoma-Anlagen können bei fast allen Patienten zurückverlegt werden.

In manchen Fällen kann ein dauerhafter künstlicher Darmausgang nicht vermieden werden, beispielsweise wenn sich der Tumor tiefer im Mastdarm befindet und er vollständig entfernt wird oder wenn Analfisteln bei Morbus Crohn den Schließmuskel zerstören.

Gastrostoma

Ein Gastrostoma wird angelegt, wenn Betroffene eine künstliche Ernährung benötigen, beispielsweise bei Nervenschädigungen, aus denen Schluckstörungen resultieren oder bei Erkrankungen der Speiseröhre

Urostoma

Der künstliche Blasenausgang unterstützt beim Ausscheiden von Urin. Er wird angelegt, wenn die Harnblase aufgrund einer Erkrankung wie Blasenkrebs entfernt werden muss oder eine Funktionsstörung der Harnwege vorliegt.

Zu den weiteren möglichen Ursachen für eine Stoma-Anlage gehören daneben:

  • Fehlbildungen
  • Unfälle
  • Durchblutungsstörungen

4. Wie sieht eine Stomaversorgung aus?

Durch einen operativen Eingriff entsteht der künstliche Darm- oder Harnausgang. Ein Darmstoma ist beispielsweise ein Darmende, das zur Ableitung der Ausscheidung durch die Bauchdecke geleitet wird, nachdem Anteile des Darms aus medizinischen Gründen entfernt wurden. Im Anschluss werden die Ausscheidungen in einem Stomaversorgungs-System aufgefangen.

Diese Versorgungssysteme umfassen einen Beutel und Hautschutz. Im Beutel sammeln sich die Ausscheidungen geruchsfrei, bis der Inhalt entsorgt wird. Der Hautschutz sorgt für einen Schutz vor Urin und Stuhl.

5. Worauf muss bei der Stomaversorgung geachtet werden?

Die sorgfältige Stomaversorgung ist sehr wichtig, da sie dabei hilft, Infektionen und Hygieneprobleme zu verhindern.

Leeren Sie den Beutel jeden Tag, um Hautirritationen zu vermeiden. Beim einteiligen System muss zudem die Hautschutzplatte immer mit gewechselt werden, während dies beim zweiteiligen System alle paar Tage genügt.

Ziehen Sie die Hautschutzplatte zum Entfernen vorsichtig von oben nach unten ab und halten Sie dabei die Haut oberhalb der Versorgung mit der Hand zurück.

Ausscheidungen aus dem Stoma dürfen nicht an die Haut gelangen. Falls eine Reinigung notwendig ist, eignen sich pH-neutrale, nicht rückfettende Reinigungslotionen. Ungeeignet sind Öle oder Feuchtigkeitscremes. Verwenden Sie keinen Zellstoff, denn dieser hinterlässt Rückstände, was zu Hautirritationen führen kann.

Sie können mit der Stoma-Anlage weiterhin Sport treiben, wenn Ihre Grundverfassung dies erlaubt. Tragen Sie hierbei am besten eine individuell angepasste Stomabandage. Für Wassersportarten gibt es spezielle Wasserschutzgürtel.

6. Wie kann mir ein ambulanter Pflegedienst helfen?

Zur optimalen Stomaversorgung wurde eine Vielfalt an verschiedenen Produkten entwickelt. Nach der Anlage des jeweiligen Stomas ist daher eine professionelle Anleitung und Beratung erforderlich.

Nehmen Sie am besten einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch, denn die ausgebildeten Pflegekräfte können Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Oft ist es notwendig, verschiedene Produkte zu probieren, bis die optimale Versorgung gefunden wurde. Der Pflegedienst hat einen sehr guten Überblick über die diversen Hilfsmittel und kann mit Ihnen die bestmögliche Stoma-Versorgung besprechen und zudem mit Ihnen den Versorgungswechsel trainieren.

Dadurch lernen Sie oder Ihre pflegenden Angehörigen schnell, damit umzugehen.

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Sterbebegleitung – Den letzten Weg in Würde erleben

Sterbebegleitung

Sterbebegleitung: Ein Thema auch für Sie oder Ihre Angehörigen? Wir sind für Sie da! Rufen Sie uns an unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

Wenn der Tod eines geliebten Menschen unausweichlich erscheint, trifft dies viele Menschen besonders schwer. Eine würdevolle Sterbebegleitung hängt dabei auch von den persönlichen Umständen ab.

Während der eine von der Sterbebegleitung vor allem Nähe und Ruhe wünscht, möchten andere die letzte verbleibende Zeit so gut wie nur möglich füllen. Hier treffen Erwartungshaltungen aufeinander, die viele Menschen kaum bewältigen können.

Erfahren Sie in diesem Beitrag, worum es sich genau bei der professionellen Sterbebegleitung handelt und wie wir als ambulanter Pflegedienst für Sie und Ihre Angehörigen da sein können.

1. Sich frühzeitig informieren spart wertvolle Zeit

Niemand möchte sterben und keiner von uns kann sich sein Ende selbst aussuchen. Oftmals kommt es allerdings überraschend zu der Situation, dass nur noch eine Sterbebegleitung möglich ist und keine medizinisch sinnvollen Behandlungen mehr durchgeführt werden können.

Mit einem Schlag ist die eigene Zeit auf dieser Welt endlich geworden. Nun gilt es, diese Zeit so gut es geht zu erleben und auszukosten.

2. Sterbebegleitung: informieren, planen, handeln

Aus diesem Grund ist es ratsam, sich auch ohne die direkte Notwendigkeit über die häusliche Sterbebegleitung und die Möglichkeiten zu informieren. Kommt es dann zu einer solchen, ausweglosen Situation, wissen Sie als betroffene Person oder Angehörige sofort, an wen Sie sich wenden können.

Denn eine professionelle Sterbebegleitung ist in den meisten Fällen notwendig und hilfreich.

3. Die ambulante Palliativpflege – professionelle Hilfe in vielen Bereichen

Eine professionelle Sterbebegleitung ist nicht nur für allein lebende Menschen, sondern auch für Menschen mit Familie eine große Erleichterung. Je nach körperlichem Zustand kann durch den Arzt auch eine spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) verschrieben werden. Als ambulanter Pflegedienst In München arbeitet Aktiv Dahoam eng mit den SAPV Teams von München zusammen, um die Bedürfnisse der Patienten umfassend abzudecken.

Schließlich gilt es die Zeit bist zum leider erwartbaren Ende so schön wie nur möglich zu gestalten. Und dazu gehört auch die gezielte Betreuung durch bestens geschultes Fachpersonal.

3.1. Häusliche Sterbebegleitung nach persönlichem Wunsch

Oftmals sind es die medizinischen Notwendigkeiten, welche eine ambulante Palliativpflege so aufwendig und kompliziert gestalten. Denn die medizinische Versorgung muss weiterhin aufrecht erhalten werden und auch die Schmerzfreiheit der Patienten steht immer im Fokus.

All dies sind Bereiche, die von den Angehörigen nicht ohne Weiteres übernommen und getragen werden können.

3.2. Verschiedene Aufgabenbereiche und Leistungen

Ein ambulanter Pflegedienst kann bei pflegenden Angehörigen nur die notwendigen Arbeiten übernehmen und die häusliche Sterbebegleitung durchaus den Angehörigen allein überlassen. Doch diese können von der Situation überfordert sein. In all diesen Fällen bietet die professionelle Sterbebegleitung auch Zeit für die Patienten, gibt Raum zum Erzählen und ein offenes Ohr zum Zuhören für den letzten gemeinsamen Lebensabschnitt.

Vor allem Menschen ohne eine eigene Familie schätzen genau diese Aufmerksamkeit sehr, welche die ambulante Palliativpflege mit sich bringen kann.

3.3. Gemeinsame Zeit genießen und besondere Momente erleben

Jeder Mensch reagiert anders auf die Ankündigung seines baldigen Todes. Die Kunst in der Sterbebegleitung ist es, die Wünsche der Menschen zu respektieren und diesen nach Möglichkeit zu entsprechen. Lassen es die körperlichen Gegebenheiten zu, können noch einzigartige Momente erlebt und genossen werden.

Verpasste Gelegenheiten werden nachgeholt und einzigartige Momente kreiert.

3.4. Die Sterbebegletiung und die ruhigen Momente

Wer nicht kann oder möchte, ruft sich häufig die schönsten Momente des eigenen Lebens vor Augen. Im Gespräch und mit Bildern können diese Momente geteilt werden, um sie nochmals in Gedanken zu durchleben. Die Sterbebegleitung bedeutet auch, den Menschen genau diese Zeit und diesen Raum zu geben und ihnen als Halt zur Seite zu stehen.

4. Lassen Sie sich frühzeitig beraten

Egal ob Sie bereits einen Menschen kennen, welcher in absehbarer Zeit eine häusliche Sterbebegleitung benötigen wird oder ob Sie sich für sich selbst informieren möchten. Wenden Sie sich an Ihren lokalen Pflegedienst, um sich umfassend und professionell über die verschiedenen Möglichkeiten der ambulanten Sterbebegleitung zu informieren.

Gerade im Großraum München bieten sich hier hervorragende Möglichkeiten, um die Sterbebegleitung so würdevoll und schön wie nur möglich zu gestalten. Gerne informieren wie Sie auch näher über unsere Kooperation mit den SAPV Teams von München.

Auch, wenn das Ende des Lebens uns mit Schrecken erfüllt, so kann das Wissen auch eine Befreiung sein und nochmals Lebensfreude schenken! Gerne sind wir für Sie da!

Wir von Aktiv Dahoam beantworten gern weitere Fragen rund um die Sterbebegleitung. Wenden Sie sich jederzeit an uns unter ✆ Tel. 089/ 958 972 90 oder schreiben Sie eine Nachricht an info@aktiv-dahoam.de.

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